AT230928B - Stoßausbildung von in der Stoßfuge mit Feder und Nut versehenen, außerhalb des Bereiches von Feder und Nut stirnflächig aneinandergepreßten plattenförmigen Bauteilen, insbesondere Fahrbahnplatten - Google Patents

Stoßausbildung von in der Stoßfuge mit Feder und Nut versehenen, außerhalb des Bereiches von Feder und Nut stirnflächig aneinandergepreßten plattenförmigen Bauteilen, insbesondere Fahrbahnplatten

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AT230928B
AT230928B AT614260A AT614260A AT230928B AT 230928 B AT230928 B AT 230928B AT 614260 A AT614260 A AT 614260A AT 614260 A AT614260 A AT 614260A AT 230928 B AT230928 B AT 230928B
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Austria
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groove
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AT614260A
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Josef Dipl Ing Daum
Herbert Dipl Ing Dr Te Wycital
Alfred Dipl Ing Pauser
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Josef Dipl Ing Daum
Herbert Dipl Ing Dr Te Wycital
Alfred Dipl Ing Pauser
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stossausbildung von in der Stossfuge mit Feder und Nut versehenen, ausserhalb des Bereiches von Feder und Nut stirnflächig aneinandergepressten plattenförmigen Bauteilen, insbe- sondere Fahrbahnplatten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kommt, was allerdings im Hinblick auf die konvexe Form derselben auch bei Einwirkung ganz erheblicher
Querkräfte kaum anzunehmen ist. Eine parallel zur Plattenebene wirkende Druckkraft, wie eine solche bei der Herstellung von Strassendecken schon durch das in Fahrbahnlängsrichtung erfolgende Vordrücken der Fahrbahnplatten zustandekommt, presst die ausserhalb des Bereiches von Feder und Nut liegenden
Plattenstirnflächen aneinander.

   Nimmt man dabei in entsprechender Entfernung von der Stossfläche eine gleichmässige Verteilung der Druckspannungen in beiden Platten an, so herrscht an den Stirnflächen, im Hinblick auf den für die Übertragung der Pressungen entfallenden Feder-Nut-Bereich, eine grössere Druckspannung, die ausserdem noch zufolge der vorhandenen   grösseren "Kernweite" eine   höhere Momentenfähigkeit bietet als bei einer nicht querkraftgesicherten, durch zwei senkrecht zur Plattenebene stehende, durchgehend planparallele Flächen gebildeten Stossfuge. Die Grösse der aufzuwendenden Druckkraft hängt dabei allein von der jeweils gewünschten Momentenfähigkeit der Stossausbildung ab. 



   Die konvexe Federbegrenzung kann dabei in an sich bekannter Weise durch Zylinderflächen mit parallel zur Plattenoberfläche verlaufenden Erzeugenden gebildet sein. Zweckmässig kann man dann der zylindrisch begrenzten Feder in ebenfalls an sich bekannter Weise halbkreisförmigen Querschnitt geben. Die Nut kann dabei symmetrisch zur Symmetrieebene der Feder verlaufende Wandungen aufweisen, so dass die Berührungslinien zwischen Feder und Nut in ein und derselben, zur Stossfläche parallelen Ebene liegen, was besonders übersichtliche Kraftverhältnisse ergibt. Im Sinne der bereits erwähnten Verlegung der Kontaktlinien vom Nutenrand hinweg gegen den Nutenboden, kann dann der Abstand der Berührungslinien von der Stossfläche etwa ein Drittel der Nutentiefe betragen.

   Zwischen den aneinandergepressten   Plattenstirnflächen   und den Ober- und Unterflächen der Platten können Abschrägungen vorgesehen sein, wodurch bei besonders hohen Biegemomenten und dementsprechend grossen Kantenpressungen Absplitterungen der Kantenbereiche vermieden werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Stossausbildung im Schnitt wiedergegeben. 



   Mit 1 und 2 sind zwei beispielsweise aus Betonfertigteilen bestehende Fahrbahnplatten bezeichnet, die in ihrer Stossfuge mit einer Feder 3 und einer Nut 4 versehen sind. Ausserhalb des Bereiches von Feder und Nut sind die Platten 1, 2 über ihre Stirnflächen 5, 6 aneinandergepresst. Feder 3 und Nut 4 liegen über eine konvexe Begrenzungsfläche dieser Teile parallel zur Stossfläche 7 lediglich linienförmig aneinander an, wobei die konvexe Begrenzungsfläche vorliegend an der Feder 3 vorgesehen ist. Die in der Platte 2 vorgesehene Nut 4 weist keilförmigen Querschnitt auf, an den die Feder 3 bei aneinandergepressten Platten 1, 2 entlang den Berührungslinien   8,   9 anliegt.

   Die konvexe Federbegrenzung ist hiebei durch eine Zylinderfläche 10 mit parallel zur Plattenoberfläche l'verlaufenden Erzeugenden gebildet, wobei die solcherart zylindrisch begrenzte Feder 3 halbkreisförmigen Querschnitt besitzt. Die an die Feder 3 linienförmig anliegenden Wandungen   4',   4" der Nut 4 verlaufen symmetrisch zur Symmetrieebene 11 der Feder   3,   so dass die Berührungslinien   8,     9,   die den zur Querkraftübertragung dienenden Kontakt zwischen Feder 3 und Nut 4 bilden, in ein und derselben, zur Stossfläche 7 parallelen Ebene liegen, deren Spur mit 12 bezeichnet ist. Der Abstand 13 der Berührungslinien 8, 9 von der Stossfläche 7 beträgt etwa ein Drittel der Nutentiefe 14.

   Mit      sind die in der Zeichnung angedeuteten Druckspannungen bezeichnet, die in entsprechender Entfernung von der Stossfläche 7 über den gesamten Plattenquerschnitt gleichmässig verteilt sind. Die an den aneinandergepressten Stirnflächen 5, 6 der Platten, also in der Stossfuge 7 herrschenden, grösseren Druckspannungen sind mit   P2   bezeichnet. Zwischen den aneinandergepressten Plattenstirnflächen 5, 6 einerseits, und den Oberflächen 1', 2'sowie den Unterflächen   1",   2" der Platten 1, 2 anderseits, sind Abschrägungen 15 vorgesehen, die, wie bereits erwähnt, bei Übertragung besonders hoher Biegemomente die Plattenkanten gegen Absplitterung sichern. 



   Durch Aneinanderpressen der Platten über deren Stirnflächen werden auch die zur Querkraftübertragung herangezogenen Erzeugenden der konvexen Begrenzungsfläche 10 der Feder 3 gegen die Wandungen 4', 4" der Nut 4 gedrückt, wodurch eine Querkraftübertragung ohne Schlupf möglich ist. Die aus der eingetragenen Druckkraft resultierenden Pressungen an den Plattenstirnflächen 5, 6 sind dabei wesentlich grösser als die aus den gleichen Ursachen auftretenden Pressungen entlang den Berührungslinien 8, 9. Die Abminderung der Pressungen erfolgt im Verhältnis zu den Neigungen der Wandungen 4',   4" der Nut   4. Dazu kommt noch die verschieden hohe Beanspruchungsmöglichkeit des Werkstoffs, die bei einer Linienlast ungefähr fünfmal grösser ist als bei einer flächenhaften Spannungsverteilung.

   Dies alles lässt erkennen, dass auch bei einer nicht vollkommen exakten Ausführung des Stosses die erwähnten Vorteile gewahrt bleiben. Wie übrigens die strichlierte Eintragung 1 a erkennen lässt, ist auch das gegenseitige Ineinanderfügen von Feder und Nut bei der   erfindungsgemässen   Ausbildung erleichtert, da die Feder in die Nut ja eingeschwenkt werden kann, also nicht geradlinig eingeschoben zu werden braucht. 
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE :und Nut (4) mittels mindestens einer, in an sich bekannter Weise konvexen Begrenzungsfläche (10) dieser Verbindungsteile (3, 4) parallel zur Stossfuge (7) lediglich linienförmig aneinanderliegen. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Stossausbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (3) konvexe Begrenzung (10) aufweist und an die in an sich bekannter Weise keilförmigen Querschnitt besitzende Nut (4) linienförmig anliegt.
    3. Stossausbildung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Federbegrenzung (10) in an sich bekannter Weise durch Zylinderflächen mit parallel zur Plattenoberfläche (1') verlaufenden Erzeugenden gebildet ist.
    4. Stossausbildung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrisch begrenzte Feder (3) in an sich bekannter Weise halbkreisförmigen Querschnitt aufweist.
    5. Stossausbildung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) symmetrisch zur Sym- EMI3.1 9) zwischen Feder (3) und Nut (4) in ein und derselben, zur Stossfläche (7) parallelen Ebene (12) liegen.
    6. Stossausbildung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (13) der Berührungslinien (8, 9) von der Stossfläche (7) etwa ein Drittel der Nutentiefe (14) beträgt.
    7. Stossausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Plattenstirnflächen (5, 6) einerseits, und den Oberflächen (1', 2') und den Unterflächen (1", 2") der Platten (1, 2) anderseits, Abschrägungen (15) vorgesehen sind.
AT614260A 1960-08-10 1960-08-10 Stoßausbildung von in der Stoßfuge mit Feder und Nut versehenen, außerhalb des Bereiches von Feder und Nut stirnflächig aneinandergepreßten plattenförmigen Bauteilen, insbesondere Fahrbahnplatten AT230928B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015106699A1 (de) * 2015-04-29 2016-11-03 Alexander Haak Bodenplatte

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