AT230801B - Parkierungseinrichtung für Automobile - Google Patents

Parkierungseinrichtung für Automobile

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AT230801B
AT230801B AT832061A AT832061A AT230801B AT 230801 B AT230801 B AT 230801B AT 832061 A AT832061 A AT 832061A AT 832061 A AT832061 A AT 832061A AT 230801 B AT230801 B AT 230801B
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AT
Austria
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sep
plates
parking
switch
plate
Prior art date
Application number
AT832061A
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English (en)
Inventor
Andre Thaon De Saint-Andre
Original Assignee
Andre Thaon De Saint-Andre
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  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Parkierungseinrichtung für Automobile 
Die Erfindung bezieht sich auf Garagen mit mechanischen Mitteln zum Einstellen und Ausgeben von
Fahrzeugen, u. zw. solchen Garagen, bei welchen jedes Fahrzeug seitlich mittels einer, zwei oder vier beweglichen Platten verschoben wird. von denen jede vier, zwei oder ein Fahrzeugrad während der gan- zen Dauer des Verschiebens und Parkierens trägt. 



   Solche Garagen weisen normalerweise einen Verkehrsweg auf, auf welchem das Fahrzeug sich be- wegt und zu dessen beiden Seiten einander paarweise gegenüberliegende Parkplätze angeordnet sind. Das
Fahrzeug hält dabei auf einem Satz beweglicher Platten (d. h. auf der Gesamtheit der ein Fahrzeug tra- genden beweglichen Platten) zwischen zwei gegenüberliegenden Parkplätzen und wird mittels diesem
Plattensatz auf einen der Parkplätze verschoben. Wenn sich jedoch auf dem Verkehrsweg kein Platten- satz befindet, muss zunächst ein solcher herangeschoben werden, bevor das Fahrzeug darauf gebracht werden kann, was einen Zeitverlust bedeutet. Die Erfindung gestattet es, diesen Zeitverlust zu vermei- den. 



   Die Erfindung betrifft eine Parkierungseinrichtung für Automobile, insbesondere mit Selbstbedienung. mit einem Verkehrsweg, mindestens zwei Parkplätzen, welche einander gegenüber auf je einer Seite des Verkehrsweges angeordnet sind und je ein parallel zum genannten Weg angeordnetes Automobil aufnehmen können, einem Satz von beweglichen Platten pro Parkplatz für den seitlichen Transport eines Automobils vom Verkehrsweg auf den Parkplatz und umgekehrt, wobei jede Platte mindestens ein und höchstens vier Räder eines Automobils trägt, und mit Einrichtungen zur Steuerung der Verschiebungen des Plattensatzes. 



   Die erfindungsgemässe Parkierungseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass für je zwei einander   gegenüberliegende Parkplätze zur Steuerung der Verschiebeeinrichtungen   der diesen Parkplätzen zugeordneten Plattensätze eine Wähleinrichtung vorgesehen ist, welche gewährleistet, dass die beiden Plattensätze gemeinsam miteinander verschoben werden, wenn nur ein einziger Plattensatz ein Automobil trägt, und dass nur ein einziger Plattensatz verschoben wird, wenn jeder der beiden Plattensätze ein Automobil trägt. 



   Durch die erfindungsgemässe Bauart der Parkierungseinrichtung werden die bei bekannten Einrichtungen auftretenden Nachteile beseitigt und eine völlig reibungslose Abwicklung und ein bedeutend flüssigerer Verkehr beim Parken der Fahrzeuge als bisher erzielt. Waren beispielsweise bei den bekannten Parkierungseinrichtungen beide Parkplätze unbesetzt, so befand sich der Plattensatz des zuletzt benützten Parkplatzes auf dem Verkehrsweg und konnte von einem neu ankommenden Automobil sofort benützt werden. 



   Ein weiteres ankommendes Fahrzeug, welches auf dem'noch freien gegenüberliegenden Parkplatz abgestellt werden sollte, störte jedoch den Betrieb ganz empfindlich bzw. machte das Abstellen oder Herausgeben von andern Fahrzeugen in der Garage überhaupt unmöglich. Im Falle der Selbstbedienung ergab sich darüber hinaus eine zeitraubende und umständliche Manipulation für den Benützer des Fahrzeuges selbst. Das Fahrzeug musste entsprecheld vorher angehalten werden und es musste der freie Plattensatz vom Parkplatz auf den Verkehrsweg hinüberverschoben werden. Erst jetzt konnte das abzustellende Fahrzeug vorfahren und auf den leeren Platten angehalten werden, worauf seine Verschiebung auf den 

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Parkplatz in Gang gesetzt werden konnte.

   Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Anlage befindet sich ein freier Plattensatz ständig auf dem Verkehrsweg, so dass ein zu parkendes Fahrzeug unverzüglich auf die Platten aufgestellt werden kann und nur dessen seitliche Verschiebung einzuschalten ist. Dieser Vor- gang kann bei der   erfindungsgemässen   Parkierungseinrichtung unabhängig davon, ob sich bereits auf einem i der beiden einander gegenüberliegenden Parkplätze ein Automobil befindet oder nicht und von welchem der Plätze zuletzt eine Entnahme erfolgte, immer in der gleichen Weise eingehalten werden. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. Fig. 1 und 2 zeigen im Auf- bzw. Grundriss eine Parkierungseinrichtung der hier in Frage stehenden Art, die Fig. 3, 4 und 5 zeigen elektrische Schaltschemata für erfindungsgemässe Parkiereinrichtungen, u. zw. mit zwei Elektromotoren, welche gleichzeitig arbeiten können bzw. mit zwei Motoren, von denen nur einer auf einmal arbeitet, bzw. mit einem einzigen Motor, und Fig. 6 zeigt ein hydraulisches Schema für eine erfindungsgemässe
Parkiereinrichtung. 



   Die dargestellte Einrichtung besitzt einen Verkehrsweg   l,   welcher zwischen vom Fahrzeuglenker aus gesehen links angeordneten Parkplätzen 2 und rechts angeordneten ähnlichen Parkplätzen 3 verläuft. Ein
Plattensatz 4 trägt die Räder 5 eines Fahrzeuges 6, wobei für jede Fahrzeugachse eine Platte vorgesehen ist, und verschiebt es vom Verkehrsweg 1 auf den Parkplatz 2 und umgekehrt. Ein identischer zweiter
Plattensatz 7 ist für das Verschieben auf den Parkplatz 3 und zurück vorgesehen, auf welchem das Fahr- zeug strichpunktiert angedeutet ist. 



   Die Platten können auf zahlreiche verschiedene Arten konstruiert sein, so z. B. mit Rollrädern oder umgekehrt   mitRollschienen, welche   auf fest montierten Rollen laufen, usw. Bei den dargestellten   Ausfüh-   rungsformen hat man gleitende Platten bevorzugt, wobei jede Platte 4 oder 7 aus einem dünnen Blech be- steht, welches auf einem auf dem Boden aufliegenden Wellblech 8 gleitet. Das Wellblech verhindert ein
Kleben durch Fett, Rost, Schmutz u. dgl., welches zwischen glatten Blechen auftreten könnte, und nimmt
Staub, Steine, Schnee   u. dgl.   bis zur regelmässig erfolgenden Reinigung auf. 



   Ausserdem erleichtert das Wellblech 8 das Verschieben der Platten 4 und 7 mittels Kabeln 9, deren an den Platten befestigte Enden 10 in den Wellentälern gleiten und deren von den Antriebsrollen 12 zurück- laufende Enden 11 in den von den Wellenbergen gebildeten Tunnels gleiten. 



   Die Kabel 9 werden durch die Rollen 13 rechtwinklig derart umgelenkt, dass zwei Platten eines Sat- zes miteinander   zurausfiihrung identischerverschiebebewegungen   verbunden sind. An den Stellen 14sind die Kabel mit endlosen Ketten 15 verbunden, welche über Umlenkräder 16 und Antriebszahnräder 17 laufen. die von Elektromotoren 18 zum Verschieben des Plattensatzes 4 und Elektromotoren 19 zum Verschieben des Plattensatzes 7 angetrieben werden. Die Motoren 18 und 19 sind über elektrische Leitungen 20 mit Schaltern 21, welche am Ende der Plattenverschiebestrecke durch an den Ketten 15 befestigte Finger 22 betätigt werden sowie mit einem Schaltkasten 23 verbunden, welche ; mit einer Wählvorrichtung versehen ist. 



   Es sei angenommen, dass die Parkplätze 2 und 3 (Fig. 2) leer seien und der Plattensatz des letzten geräumten Parkplatzes sich, wie normalerweise üblich, auf dem Verkehrsweg 1 befinde, und dass ferner ein neu angekommenes Fahrzeug sich nunmehr auf diesem Plattensatz aufhalte. Der Führer steigt aus, begibt sich zum Schaltkasten 23 und bewirkt das Verschieben des Fahrzeuges auf den zuletzt geräumten Parkplatz. Nun befinden sich beide Plattensätze auf den ihnen zugeordneten Parkplätzen, wobei ein Plattensatz belastet und der andere leer ist.

   Wenn jetzt ein neuer Benutzer ankommt, so muss er vor der Stelle, an welcher die Platten verschoben werden, anhalten, da er sonst das Parkieren und Herausgeben anderer Fahrzeuge stören könnte, hierauf muss er aussteigen, das Verschieben der leeren Platten auf den Verkehrsweg bewerkstelligen, sein Fahrzeug wieder besteigen, vorfahren, auf den leeren Platten anhalten, wieder aussteigen und endlich das Parkieren seines Fahrzeuges in Gang setzen. Man sieht ohne weiteres die Vorteile, welche das Verschieben eines leeren Plattensatzes zusammen mit einem belasteten Plattensatz beim Parkieren des ersten Fahrzeuges bietet, da in diesem Fall der zweite Benützer bei seiner Ankunft den zweiten Plattensatz bereits auf dem Verkehrsweg in Aufnahmestellung vorfindet. 



   In den Schemata der Fig.   3-6   sind die Organe, welche den linken Parkplatz 2 betreffen, mit den Indices a oder A versehen, während die Organe, welche den rechten Parkplatz 3 betreffen, mit den Indices b oder B versehen sind. Gemäss Fig. 3 besitzt die Wählvorrichtung zwei Handhebel 24a und 24b, von denen jeder das Verschieben des zugehörigen Plattensatzes gemäss der Richtung, in welcher er verschwenkt wird, steuert. Jeder Hebel 24 sitzt schwenkbar auf einer Achse 25 und ist über eine Stange 26 in der Mitte eines zweiseitigen Hebels 27 angelenkt, dessen eines Ende 28 einen Dreipolschalter 29 mit in Ruhelage unterbrochenen Kontakten und dessen anderes Ende 30 einen Dreipolschalter mit Schleifkontakten betätigt.

   Die Enden 28a und 28b sind an den Enden einer Stange 32 angelenkt, welche schwenkbar auf 

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 einerAchse33 sitzt und durchFedern 34, deren Kraft die Reibung der Kontakte 31 übersteigt, in horizontaler Lage gehalten wird. Beim Verschwenken eines Hebels 24 wird somit der entsprechende Schalter 31 betätigt, bis ein Anschlag 35 erreicht wird, und hierauf einer der Schalter 29, je nach der Schwenkrichtung. 



   DieSchalter29a und29b sind an eineDreiphasenstromquelleXYZ angeschlossen und leiten den Strom zu den Schaltern 21A und 21B, welche am Ende der Eintrittsverschiebebewegung betätigt werden bzw. zu den Schaltern 31b und 31a (mit umgekehrten Indices), welche ihrerseits mit den Schaltern 21b und 21a (mit gleichen Indices) verbunden sind, die am Ende der Austrittsverschiebebewegung betätigt werden. Die Schalter 21A und 21a sind schliesslich mit dem Motor 18 (linker Parkplatz 2) und die Schalter 21B und 21b mit dem Motor 19 (rechter Parkplatz 3) verbunden. 



   Die verschiedenen Betriebsphasen sind aus der untenstehenden Tabelle I ersichtlich. In dieser bedeuten dieBuchstabenE undAu die zwei Stellungen (Ein oder Aus) der Handhebel, die Zeichen = und/einen ein-bzw. ausgeschalteten Schalter und die Buchstaben Be und Le den Zustand der Platten (belastet oder leer),   wobei die Höhenlage dieser letztgenannten Buchstaben der Lage der Platten gemäss Fig. 2   entspricht. 



    Tabelle I    
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 24 <SEP> a <SEP> Au <SEP> E <SEP> E <SEP> Au <SEP> Au
<tb> Hebel
<tb> 24b <SEP> Au <SEP> Au <SEP> E <SEP> E <SEP> Au
<tb> Schalter <SEP> 31a <SEP> = <SEP> / <SEP> / <SEP> = <SEP> =
<tb> 31b <SEP> = <SEP> =// <SEP> 
<tb> Be <SEP> Be <SEP> Le
<tb> 4
<tb> Platten <SEP> Le <SEP> Le <SEP> Le <SEP> Le
<tb> 7
<tb> Le <SEP> Be <SEP> Be
<tb> 
 
Es sei   angenommen, dass am Anfang   (Kolonne   1)   die Parkplätze leer seien, wobei die Anordnung der   beiden Buchstabengruppen   Le anzeigt, dass der letzte freigegebene Parkplatz der linke war. Das Parkieren eines ersten Fahrzeuges erfolgt durch Verschwenken des Handhebels 24a nach links.

   Ein Verschwenken des Handhebels 24b nach rechts würde nichts bewirken, da die ausgeschalteten Schalter 21a und 21B jede Bewegung nach rechts verhindern. Wenn man den Handhebel 24a nach links verschwenkt. bringt man zu- nächst den Schalter 31a in die in Fig. 3 dargestellte Lage. Hierauf wird der Schalter 29a ebenfalls betätigt, worauf der Motor 18 und, über den Schalter 31b, der Motor 19 unter Strom gesetzt werden. Die beiden Plattensätze bewegen sich nun gleichzeitig, wobei auf den Handhebel nach links ein Druck ausgeübt werden muss, da sonst der unter der Wirkung einer der Federn 34 stehende Schalter 29a den Motorstrom unterbrechen würde. Wenn die beiden Plattensätze am Ende ihres Verschiebeweges angelangt sind, schalten dieSchalter 21A und 21b den Strom aus, so dass die Platten still stehen.

   Der Benützer sieht das, lässt den Handhebel 24a los und entfernt sich ohne weiteres. Die nun erreichte Lage entspricht der Kolonne 2 der obigen Tabelle und den Fig.   2-6.   



   Für das folgende Parkieren auf dem rechten Parkplatz (Kolonne 3 der obigen Tabelle), verschwenkt der nächste Benützer den Handhebel 24b nach rechts, wodurch der Schalter 31b zusätzlich zum bereits ausgeschalteten Schalter 31a ebenfalls ausgeschaltet wird. Somit wird der Motor 19 über den Schalter 29b unter Strom gesetzt, während der Motor 18 infolge der durch die Schalter 31a und 31b bewirkten Stromunterbrechung stillgelegt ist. Ohne diese beiden   letztgenannten Schalter würde der Motor 18   unter Strom gesetzt, sobald die Schalter 21b und 21A wieder eingeschaltet würden. Auf diese Weise wird nur der Plattensatz 7 auf seinen Parkplatz verschoben, wonach beide Fahrzeuge parkiert sind. 



   Die obige Tabelle erläutert in den Kolonnen   1 - 3   die eben beschriebenen beiden Parkierungen und in den folgenden Kolonnen die Herausgabe der parkierten Fahrzeuge, wobei sich die umgekehrten Vorgänge abspielen und amSchluss die Ausgangslage wieder hergestellt ist, jedoch mit dem Unterschied, dass nun die Plattensätze nach links verschoben werden und der rechte Parkplatz der zuletzt geräumte ist. 



   Alle andern Folgen von Bewegungsabläufen weisen die gleichen elementaren Phasen auf, die soeben beschrieben worden sind, und man kann leicht feststellen, dass die beschriebene Wählvorrichtung die 

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 gewünschten Bedingungen vollständig erfüllt. 



   Da nie mehr als ein belasteter Plattensatz auf einmal verschoben wird, kann man vorziehen, nur einen Motor auf einmal arbeiten zu lassen, wobei ein Plattensatz vom andern geschoben wird. Dies bedingt, dass die Platten so lang sind, dass sie sich berühren, wenn mindestens ein Satz unbelastet ist, und dass die Kraftübertragungsmittel zwischen den Motoren und den Plattensätzen reversibel ausgebildet sind. 



   Gemäss Fig. 4 ist diese Variante wie folgt ausgebildet : Die auf Achsen 37 sitzenden Handhebel 36 weisen je einen Arm 38, welcher einen Dreipolschalter 39 betätigt, und einen Arm 40 auf, welcher so- wohl einen Dreipolschalter 41 und einen Schleifkontaktschalter 42 betätigt. Die Schalter 39 und 41 sind mit einer Dreiphasenstromquelle XYZ verbunden. Vom Schalter 39a aus führen Leitungen zum Schalter
42b mit umgekehrtem Index. Vom letzteren aus fliesst der Strom entweder zum Schalter 21a, der am
Ende der Verschiebebewegung der   zugehörigen Platte   betätigt wird, wenn der Handhebel 36b sich in der
Stellung "Eintritt" (nach rechts verschwenkt - Schalter 42b oben), oder zum   Schalter 21B, wenn der Hand-   hebel 36b in der Stellung "Ausgabe" (nach links verschwenkt - Schalter 42b unten) befindet.

   Umgekehrt ist   der Schalter 39b   mit dem Schalter 42a und von diesem aus mit den Schaltern 21b oder 21A verbunden, welche am Ende der entsprechenden Verschiebebewegungen betätigt werden. Die Schalter 41a und 41b sind mit den Schaltern 21A bzw. 21B verbunden. Blattfedern 43 führen die Handhebel 36 beim Loslassen in ihre Ausgangslage zurück, so dass dann die Schalter 39 und 41 ausgeschaltet werden, während die
Schalter 42 eingeschaltet bleiben. 



   Wenn also ein Handhebel auf "Eintritt" verschwenkt wird, so wird der zugehörige Plattensatz ver- schoben. falls der gegenüberliegende Parkplatz besetzt ist, und der gegenüberliegende Plattensatz verschoben, falls der gegenüberliegende Parkplatz frei ist. Wird ein Handhebel auf" Ausgabe" verschwenkt, so wird immer der entsprechende   zugehörige Plattensatz verschoben,   was den gestellten Bedingungen vollkommen entspricht. Gemäss dem in Fig. 5 dargestellten dritten elektrischen Schaltschema ist ein einziger Motor 44 vorgesehen, welcher beide Plattensätze verschiebt, was bedingt, dass die Platten wie in der vorhergehenden Variante so lang sind, dass sie sich berühren, wenn mindestens ein Plattensatz leer ist.

   Die Motorwelle 45 ist gezahnt und mit einem darauf in Achsrichtung verschiebbaren Trieb 46 versehen, welcher in ein die Kette 15a antreibendes Zahnrad 47a oder in ein die Kette 15b antreibendes Zahnrad 47b eingreifen kann. Der Trieb 46 wird mittels eines Hebels 48 verschoben, welcher schwenkbar auf einem Zapfen 49 sitzt und von Elektromagneten 50a und 50b betätigt wird. 



   Die Steuerorgane sind ähnlich denjenigen gemäss Fig. 3. Sie bestehen aus zwei Handhebeln 51, die auf je einen zweiarmigen Hebel27 wirken, welche über eine schwenkbar auf der Achse 33 sitzende Stange 32 miteinander verbunden sind, die durch Federn 34 waagrecht gehalten wird. Die Enden 28 jedes Hebels 27 betätigen einen Vierpolschalter 52, welcher in Ruhelage offen ist, während die andern Enden 30 einen   Einpolschalter 53 betätigen. dessenSchaltweg durchAnschläge   35 begrenzt wird. Die Schalter 52 sind mit einem Dreiphasenstromnetz XYZ verbunden. 



   DerSchalter52a ist mit   dem Schalter 21A.   welcher durch am Schluss der nach links gerichteten Verschiebebewegung der linken Platten betätigt wird, und mit dem entsprechenden Schalter 21b für die rechten Platten verbunden. Desgleichen ist der Schalter 52b mit dem Schalter 21a, welcher am Schluss der nach rechts gerichteten Verschiebebewegung der linken Platten betätigt wird, und mit dem entsprechenden Schalter 21B für die rechten Platten verbunden. Vom vierten Pol leitet der Schalter 52 den Strom von der Leitung X zum Schalter 53 mitumgekehrtem Index. Die Schalter 53 sind mit den Elektromagneten 50 von gleichem Index verbunden. Anderseits sind die Elektromagnete 50 mit einem neutralen Sammelleiter W verbunden. Ausser dem Trieb 46 betätigt der Hebel 48 zwei Unterbrecher 54a und 54b, welche mit den Schaltern 21a bzw. 21b in Serie geschaltet sind.

   Schliesslich sind die Schalter 21A und   21B,   welche am Schluss der entsprechenden Verschiebebewegung betätigt werden sowie die Unterbrecher 54a und 54b mit dem Motor 44 verbunden. 



   Die verschiedenen Arbeitsphasen sind aus der folgenden Tabelle II zu entnehmen, in welcher die gleichen Zeichen wie in der Tabelle I verwendet werden. Ausserdem bedeuten :   - L   und R für den Trieb 46 die linke bzw. rechte Stellung und demgemäss den Antrieb der linken bzw. rechten Platten, die auf die Schalter 52, den Trieb 46 und die Unterbrecher 54 bezüglichen Zeichen die Stellun- gen während der durch die Lage der Handhebel 51 bedingten Verschiebungen, - die auf die Schalter 21 und die Platten bezüglichen Zeichen die Stellungen nach beendigtem Ver- schieben. 

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  Tabelle II 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 51 <SEP> a <SEP> Au <SEP> E <SEP> E <SEP> Au <SEP> Au
<tb> Hebel <SEP> 51 <SEP> b <SEP> Au <SEP> Au <SEP> E <SEP> E <SEP> Au
<tb> ,. <SEP> 52a <SEP> =//= <SEP> 
<tb> Schalter
<tb> 52 <SEP> b/= <SEP> =/ <SEP> 
<tb> Trieb <SEP> 46 <SEP> R <SEP> R <SEP> L <SEP> R
<tb> 54b <SEP> = <SEP> =/=
<tb> Unterbrecher
<tb> 54a//=/
<tb> 21 <SEP> A <SEP> =/= <SEP> =/ <SEP> 
<tb> Schalter
<tb> 21 <SEP> a/= <SEP> =/= <SEP> 
<tb> 21 <SEP> B
<tb> Be <SEP> Be <SEP> Le
<tb> 4
<tb> Platten <SEP> Le <SEP> Le <SEP> Le <SEP> Le
<tb> 7 <SEP> Le <SEP> Be <SEP> Be <SEP> 
<tb> 
 
Wenn man wie oben beschrieben von der Angangslage (Kolonne   1,   leere Parkplätze) ausgeht, wird ein erstes Fahrzeug durch Verschwenken des Hebels 51a nach links (Kolonne 2) parkiert.

   Dies bewirkt, dass der Motor 44 über den Schalter 52a unter Strom gesetzt wird und gleichzeitig der Trieb 46 mit dem rechten Zahnrad 47b in Eingriff kommt und der Strom durch den geschlossenen Unterbrecher 54b fliesst. Die rechts angeordneten leeren Platten schieben die links angeordneten belasteten Platten, bis der Strom gleichzeitig durch die parallel geschalteten Schalter 21A   und 21b   am Ende des Verschiebeweges unterbrochen wird. 



   Für das Parkieren des folgenden Fahrzeuges wird der Handhebel 51b nach rechts verschwenkt (Kolonne 3), wodurch der Motor 44 über den Schalter 52b unter Strom gesetzt wird und gleichzeitig der Trieb wieder mit dem rechten Zahnrad 47b in Eingriff kommt. Somit werden nur die rechten Platten verschoben, wobei das Ende der Verschiebebewegung nur durch den Schalter 21B herbeigeführt wird, da der Unterbrecher 54a ausgeschaltet ist. Zur Herausgabe eines Fahrzeuges, beispielsweise des links parkierten, wird der Handhebel 51a nach rechts verschwenkt (Kolonne 4), wodurch der Schalter 52b betätigt wird und gleichzeitig der Trieb 46 in das linke Zahnrad 47a eingreift und der Motor 44 über den Unterbrecher 54a unter Strom gesetzt wird.

   In diesem Fall schaltet der Schalter 21a den Motor am Ende der Verschiebebewegung aus, da der Schalter 21B seit dem Schluss der vorhergehenden Arbeitsphase unterbrochen geblieben ist. 



   Die beiden Handhebel 51 besitzen je einen nach unten ragenden Finger 55, welcher in ein Ende einer Stange 56 eingreifen kann, die in senkrechter Richtung durch Anschläge 57 geführt ist und unter der Wirkung eines Elektromagneten 58 steht, der von der neutralen Leitung W und einer Leitung 59 aus gespeist wird. Wenn der Elektromagnet 58 unter Strom gesetzt wird. zieht er die Stange 56 nach oben, worauf diese ein Verschwenken der Handhebel in die Stellung "Ausgabe" verhindert. Der Zweck dieser Vorrichtung besteht darin, zu verhindern, dass eine zu grosse Anzahl Motoren gleichzeitig unter Strom gesetzt wird und dadurch im Netz eine zu hohe Stromspitze auftritt.

   Sobald eine gewisse Stromstärke im Netz   Uberschritten   wird, lässt ein auf Wärme ansprechendes Relais 60 in der Leitung 59 Strom fliessen, worauf jede neue Herausgabe unmöglich wird, während die bereits im Gang befindlichen Ausgaben beendigt werden und die Eingänge frei bleiben, um Stauungen zu vermeiden. 



   Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen werden die Platten elektromechanisch verschoben. Es können aber auch Wählvorrichtungen, die dasselbe Resultat ergeben, vorgesehen werden, welche mittels anderer Energiequellen und-arten arbeiten,   z. B.   manuell, mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch arbeitende Vorrichtungen. 

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     Fig. 6   zeigt beispielsweise schematisch eine hydraulisch arbeitende Vorrichtung, welche eine Druck- hauptleitung 61 und eine Abflusshauptleitung 62 aufweist. Das Verschieben der Plattensätze 4 und 7 (von denen nur je eine Platte eingezeichnet ist, um das Schema zu vereinfachen) erfolgt wie in den vorherge- henden Fällen mittels Kabeln. Diese sind jedoch nicht endlos, sondern an festen Punkten 63 befestigt, zwischen welchen sie um Rollen 64 laufen, die an den Enden von Kolben 65 von doppelt wirkenden Zy- lindern 66 angeordnet sind. 



   Diese Anordnung ist ein bekanntes Beispiel der Verdoppelung des Kolbenweges. In den Leitungen 61 und 62 ist ein Verteiler 67 angeordnet, welcher auf die Zylinder 66 beim Parkieren über die Leitungen 68 und bei der Ausgabe über die Leitungen 69 wirkt. 



   In den beiden Leitungen 69 ist je ein Schieber 70 und ein dazu parallel geschaltetes Rückschlagven- til 71 angeordnet. Für jeden Plattensatz ist ein Handhebel 72 vorgesehen, welcher über einen zweiarmi- gen Hebel 73 sowohl den Schieber 74 des Verteilers 67 wie auch den Kolben 75 des zugeordneten Unter- brechers 70 betätigt. Wenn der Handhebel 72 in Parkierstellung ist, unterbricht der zugehörige   Unterbre-   eher 70 seine Leitung und eine allfällige Parkierstellung des andern Handhebels 72 hat keine Wirkung auf den Plattensatz mit entgegengesetztem Index. Stellt man den Handhebel auf Ausgabe, so werden beide
Zylinder in Richtung der eingestellten Ausgabe unter Druck gesetzt, wobei der Kolben des Zylinders mit entgegengesetztem Index seine entsprechende Verschiebebewegung bereits ausgeführt hat, wenn der zuge- hörige Plattensatz belastet ist.

   Diese hydraulische Wählvorrichtung erfüllt somit ebenfalls die gestellten
Bedingungen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Parkierungseinrichtung für Automobile, insbesondere mit Selbstbedienung, mit einem Verkehrs- weg, mindestens zwei Parkplätzen, welche einander gegenüber auf je einer Seite des Verkehrsweges an- geordnet sind und je ein parallel zum genannten Weg angeordnetes Automobil aufnehmen können, einem
Satz von beweglichen Platten pro Parkplatz für den seitlichen Transport eines Automobils vom Verkehrs- weg auf den Parkplatz und umgekehrt, wobei jede Platte mindestens ein und höchstens vier Räder eines Automobils trägt, und mit Einrichtungen zur Steuerung der Verschiebungen des Plattensatzes, dadurch gekennzeichnet, dass für je zwei einander gegenüberliegende Parkplätze (2,3) zur Steuerung der Verschiebeeinrichtungen (18,19 bzw. 44 bzw.

   66) der diesen Parkplätzen (2,3) zugeordneten Plattensätze (4,   7) eine Wähleinrichtung (23) vorgesehen ist, welche gewährleistet, dass die beiden Plattensätze (4,   7) gemeinsam miteinander verschoben werden, wenn nur ein einziger Plattensatz ein Automobil trägt, und nur ein einziger Plattensatz (4 oder 7) verschoben wird, wenn jeder der beiden Plattensätze ein Automobil trägt.

Claims (1)

  1. 2. Parkierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Plattensatz (4,7) zwei Platten aufweist, von welchen je eine pro Automobilachse vorgesehen ist.
    3. Parkierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektromechanische Steuereinrichtung (21,29, 31 bzw. 21, 39, 41,42) zur Steuerung der Verschiebungen der beiden Plattensätze (4, 7) vorgesehen ist und die Antriebseinrichtung aus zwei Elektromotoren (18, 19) besteht, die mittels Zugseilen (9) mit den Platten je eines Plattensatzes (4,7) verbunden sind.
    4. Parkierungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektromechanische Steuereinrichtung (21,50, 52, 53, 54) zur Steuerung der Verschiebungen der beiden Plattensätze (4,7) und nur ein einziger Elektromotor (44) zu deren Antrieb angeordnet ist, der jeweils einen von den beiden Plattensätzen (4 oder 7) direkt antreibt, während der zweite Plattensatz (7 oder 4) durch diesen ersten mitgeschoben wird, sobald nur ein einziger dieser beiden Plattensätze (4,. 7) ein Automobil trägt.
    5. Parkierungseinrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine hydromechanische Verschiebeeinrichtung (65,66) zum Verschieben der Plattensätze (4,7) vorgesehen ist und die Wähleinrichtung aus einem Verteiler (67) besteht, welcher zum Parkieren eines Automobils direkt mit einem Betätigungskolben (65) zum Verschieben eines Plattensatzes (4,7) und zum Herausgeben des Automobils mit zweiSchieberventilen (70) verbunden ist, welche je parallel zu zwei Rückschlagventilen (71) zwischen dem Verteiler (67) und jedem B. eiätigungskolben (65) angeordnet sind.
AT832061A 1960-11-10 1961-11-06 Parkierungseinrichtung für Automobile AT230801B (de)

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