AT230674B - Verfahren zur Unkrautbekämpfung - Google Patents

Verfahren zur Unkrautbekämpfung

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AT230674B
AT230674B AT162959A AT162959A AT230674B AT 230674 B AT230674 B AT 230674B AT 162959 A AT162959 A AT 162959A AT 162959 A AT162959 A AT 162959A AT 230674 B AT230674 B AT 230674B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Unkrautbekämpfung 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Unkrautbekämpfung im Post-Emergence-Verfahren auf der
Grundlage von Wuchsstoffherbiziden. 



   Es ist bekannt, zur Bekämpfung von Unkräutern vor dem Aufgehen der Kulturen verschiedene chemi- sche Substanzen zu verwenden. Es wurde auch schon vorgeschlagen, diese Unkrautbekämpfung mit einer
Düngung zu verbinden und die Wirkstoffe mit grösseren Mengen von Düngemitteln in festem Zustand zu mischen, wobei die Düngemittel gleichzeitig als Verteilungsmittel für das Unkrautbekämpfungsmittel dienen. 



   Es wurde nun gefunden, dass die zur Unkrautbekämpfung benutzten Wuchsstoffherbizide bei ihrer Anwendung in stehenden Kulturen in ihrer Wirksamkeit beträchtlich gesteigert werden können, wenn den zur Anwendung kommenden Spritzmitteln wasserlösliche Salze von Phosphorsäuren zugesetzt werden. 



   Als Wuchsstoffherbizide werden hiebei ganz allgemein für diesen Zweck geeignete Verbindungen verstanden, wie halogenierte, gegebenenfalls alkylsubstituierte Phenoxycarbonsäuren,   z. B. 4-Chlor-     - 2-methyl-phenoxy-, 2, 4-Dichlorphenoxy-   und   2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure,-propionsäure und     - buttersäure   und deren Salze, wie   z. B.   das Natriumsalz   der 2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure und der   4-Chlor-2-methyl-phenoxyessigsäure, das Diäthylaminsalz der 4-Chlor-2-methyl-phenoxypropionsäure und anderer Verbindungen, die, wie bekannt, zur Unkrautbekämpfung häufig Anwendung finden. 



   Wird Spritzmitteln mit einem Gehalt an diesen Verbindungen eine geringe Menge eines wasserlöslichen Salzes einer Phosphorsäure zugesetzt,   z. B.   der Alkalisalze der Orthophosphorsäure, der Pyrophosphorsäure u. a., so wird überraschend eine sehr viel stärkere Vernichtung der Unkräuter als ohne diesen Zusatz erreicht. 



   Diss erfindungsgemäss den Spritzmitteln zugesetzten Phosphate werden nach einer besonderen Aus-   führungsform   der Erfindung in so geringen Konzentrationen, in denen sie noch keinerlei   Düngewirkung   ausüben würden, angewendet. Im allgemeinen sind Aufwandmengen von weniger als etwa 10   kgKH PO./ha   ausreichend, jedoch werden optimale Ergebnisse bzw. eine bedeutende Steigerung der Wirkung der Herbizide, wie die unten angegebenen Versuche zeigen, schon mit sehr viel geringeren Mengen, insbesondere mit 0,   5-kgKH PO/ha   erreicht. 



   Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn die Spritzbrühe einen PH-Wert von 6 oder darüber haben. Diese Massnahme bringt unter anderem den Vorteil mit sich, dass die Wuchsstoffe besser löslich sind, während in stärker saurem Milieu leicht Trübungen durch ausgefallenen Wirkstoff auftreten können. 



   Es wurde festgestellt (vgl. Beispiel 4), dass auch bei genügend gedüngtem und sogar stark   überdüng-   tem Boden durch den erfindungsgemässen Zusatz von Phosphaten zur Spritzbrühe noch eine bedeutende Wirkungssteigerung eintritt. Dass es sich um eine echte synergistische Wirkungsverstärkung handelt, geht daraus hervor, dass bei der Spritzung von Phosphat allein keinerlei Schädigung der Pflanzen beobachtet wurde (vgl. Beispiel 7). 



   Es handelt sich bei dem mit den erfindungsgemässen Mitteln erzielten Effekt also um eine völlig neuartige Wirkung, die aus dem bisher bekannten nicht herzuleiten war. 



   Die folgenden Beispiele veranschaulichen die überraschend günstige Wirkung der erfindungsgemässen Präparate, u. zw. die Wirkungsverstärkung im Gewächshaus bei verschiedenen Temperaturen an dikotylen Pflanzen aus fünf verschiedenen Familien, wodurch die Allgemeingültigkeit der Wirkungsverstärkung belegt wird : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Caryophyllacese <SEP> : <SEP> Stellaria <SEP> media
<tb> Composita <SEP> : <SEP> Ageratum <SEP> mexicanum
<tb> Centaurea <SEP> cyanus
<tb> Galinsoga <SEP> parviflora
<tb> Cruciferae <SEP> : <SEP> Sinapis <SEP> alba <SEP> 
<tb> Scrophulariaceae <SEP> : <SEP> Antirrhinum <SEP> majus
<tb> Solanaceae <SEP> : <SEP> Solanum <SEP> lycopersicum <SEP> c <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 3 zeigt, dass die Wirkungsverstärkung auch im Freiland vorhanden war, ohne dass die Selektivität beeinträchtigt wurde. 



   Die in den Beispielen angegebenen Toxizitätswerte sind jeweils Mittelwerte aus einer grösseren Anzahl von Bonitierungen während der Versuchsdauer. Bonitiert wurde von 0 (Pflanze ungeschädigt) bis 10 (Pflanze abgestorben). In den Beispielen wurden die folgenden Abkürzungen verwendet :
MCPA-K = Kaliumsalz der   4-Chlor-2-methyl-phenoxyessigsäure  
MCPP-K = Kaliumsalz der 4-Chlor-2-methyl-phenoxypropionsäure
2, 4-D-Na = Natriumsalz der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure   2, 4, 5-T -Na. = Natriumsalz   der   2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure     MCPP-Amin =   Diäthanolaminsalz der 4-Chlor-2-methyl-phenoxypropionsäure
MCPB-Na = Natriumsalz der 4-Chlor-2-methyl-phenoxybuttersäure   Beispiel l :

   Gewächshaus versuche.   Phytotoxizität der   Herbizide unter Zusatz wechselnder Men-   gen von Phosphaten. Aufwandmenge : 1000 l/ha. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Pflanze <SEP> Herbizid <SEP> kg/ha <SEP> KH <SEP> PO <SEP> Temperatur- <SEP> 
<tb> 0 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> durchschnitt <SEP> 
<tb> während <SEP> der
<tb> Versuchsdauer <SEP> (OC) <SEP> 
<tb> I <SEP> Sinapis <SEP> MCPA-K
<tb> alba <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 5, <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 5, <SEP> 75 <SEP> 5, <SEP> 75 <SEP> 5, <SEP> 75.

   <SEP> 5, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> (4-Blatt-MCPP-K <SEP> 21, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> Stadium) <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 4, <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> II <SEP> Stellaria <SEP> 
<tb> media <SEP> MCPP-K
<tb> (10-Blatt- <SEP> 2 <SEP> kg/ha <SEP> 4,6 <SEP> - <SEP> 6,3 <SEP> 6,6 <SEP> 6,7 <SEP> 6,7 <SEP> 6,7 <SEP> 21,2
<tb> Stadium)
<tb> III <SEP> Centaurea
<tb> cyanus <SEP> MCPP-K
<tb> (4-Blatt- <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 3,6 <SEP> - <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 20, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Stadium)
<tb> IV <SEP> Atriplex <SEP> 
<tb> patulum
<tb> + <SEP> Galinsoga <SEP> MCPP-K
<tb> parviflora <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 3,4 <SEP> 6,15 <SEP> 6,15 <SEP> 6,6 <SEP> 6,65 <SEP> - <SEP> 6,65 <SEP> 20,

  8
<tb> +Stellaria
<tb> media
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

    1Beispiel 2 :   Es werden Gewächshausversuche durchgeführt, welche die Phytotoxizität verschiedener Wuchsstoffherbizide an verschiedenen Pflanzen bei verschiedenen Temperaturen und bei Spritzung mit 1000 l/ha zeigen. Jeder Toxizitätswert ist der Durchschnittswert von acht Bonitierungen während der Versuchsdauer von 4 Wochen. D ist die durchschnittliche Differenz der Toxizitätswerte eines Wuchsstoffherbizides zwischen seiner Wirkung ohne und mit Kaliumphosphat   (KH, PO)   auf die Testpflanzen bei den geprüften Temperaturen.

   Es wurden die folgenden Abkürzungen verwendet :
Age. = Ageratum mexicanum
Ant. = Antirrhinum majus
Sin. = Sinapis alba
Sol. = Solanum lycopersicum
Ste. = Stellaria media 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Wirkstoff <SEP> MCPA-K <SEP> 2, <SEP> 4-D-Na <SEP> 2,4, <SEP> 5-T-Na <SEP> MCPP-Amin <SEP> MCPA-Na
<tb> kg/ha <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1,9 <SEP> 1,6
<tb> KHlO4
<tb> kg/ha <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1
<tb> Tox.-Werte
<tb> Age. <SEP> 23 C <SEP> 6.

   <SEP> 6 <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> 7,0 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 6,0 <SEP> 6,5 <SEP> 4,0 <SEP> 9,0 <SEP> 4,4 <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 180 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 3, <SEP> 9 <SEP> 4, <SEP> 1 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 9 <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 120 <SEP> 2, <SEP> 6 <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 9 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> Am.

   <SEP> 23  <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 4, <SEP> 9 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 6, <SEP> 1 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 8, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 180 <SEP> 4,0 <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 8 <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 4,1 <SEP> 4,1 <SEP> 4,1 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 9 <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 12  <SEP> *) <SEP> *) <SEP> 4,8 <SEP> 5,6 <SEP> 3,6 <SEP> 4,9 <SEP> 3,9 <SEP> 4,5 <SEP> 3,8 <SEP> 6,0
<tb> Sin. <SEP> 23  <SEP> 5,5 <SEP> 6,3 <SEP> 5,4 <SEP> 7,1 <SEP> 3,6 <SEP> 5,4 <SEP> 5,3 <SEP> 5,9 <SEP> 2,4 <SEP> 3,1
<tb> 180 <SEP> 3,6 <SEP> 3,6 <SEP> 3,3 <SEP> 4,0 <SEP> 2,8 <SEP> 3,9 <SEP> *) <SEP> *) <SEP> 1,8 <SEP> 2,9
<tb> 12  <SEP> 3,1 <SEP> 4,3 <SEP> 3,5 <SEP> 4,5 <SEP> 3,5 <SEP> 3,5 <SEP> 3,6 <SEP> 3,8 <SEP> 1,3 <SEP> 2,0
<tb> Sol.

   <SEP> 230 <SEP> 3, <SEP> 75 <SEP> 5, <SEP> 75.) <SEP> *) <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 7 <SEP> 8, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 180 <SEP> 4,0 <SEP> 4,9 <SEP> *) <SEP> *) <SEP> 4,0 <SEP> 4,0 <SEP> 4,4 <SEP> 5,8 <SEP> 3,1 <SEP> 3,8
<tb> 120 <SEP> 3,8 <SEP> 4,8 <SEP> *) <SEP> *) <SEP> 4,0 <SEP> 5,1 <SEP> 4,5 <SEP> 5,0 <SEP> 3,0 <SEP> 3,9
<tb> Ste.

   <SEP> 230 <SEP> 2,0 <SEP> 4,1 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,9 <SEP> 6,3 <SEP> 7,0 <SEP> 1,0 <SEP> 2,3
<tb> 180 <SEP> 3, <SEP> 7 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 2, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 120 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> D <SEP> +0, <SEP> 92 <SEP> +0, <SEP> 66 <SEP> +0,93 <SEP> +1,78 <SEP> +1, <SEP> 83
<tb> 
   w)   nicht geprüft. 



     Beispiel 3 :   a) Es werden Freilandversuche an Hafer (Flemings Gold) durchgeführt. Die Aussaat 
 EMI3.2 
 rfolgte'arzellen fast ausschliesslich durch Galinsoga parviflora im Keimblatt bis 8-Blatt-Stadium mittelmässig   zerunkrautet.DieBehandlung   wurde mit dem Kaliumsalz der 4-Chlor-2 -methyl-phenoxyessigsäure durchgeführt (MCPA-K). 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Herbizide Wirkung auf Galinsoga, Bonitierung am 10.

   Juli. 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> MCPA-K <SEP> KH2PO4 <SEP> Tox. <SEP> -Werte <SEP> Mittel
<tb> kg/ha <SEP> kg/ha
<tb> 3-8
<tb> 2-8
<tb> 1 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> 7. <SEP> 0
<tb> 3 <SEP> 1 <SEP> 9, <SEP> 5
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 9 <SEP> 
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 7 <SEP> 8,5
<tb> 
 b) Freilandversuch an Sommerweizen : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> MCPP-K <SEP> KH2PO4 <SEP> Tox.-Werte <SEP> Kornertrag
<tb> kg/ha <SEP> kg/ha <SEP> (4 <SEP> Wochen <SEP> 0/0
<tb> nach <SEP> der
<tb> Behandlung
<tb> unbehandelt <SEP> 0 <SEP> 100
<tb> 3-8 <SEP> 111, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> 8 <SEP> 114
<tb> 
 
Die Ertragsdifferenz zwischen den beiden letzten Versuchen ist statistisch nicht gesichert. 



   Beispiel 4: Im Gewächshaus wurde die Phytotoxizität des Natriumsalzes der 2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure   (2, 4, 5-T-Na)   an Solanum lycopersicum bestimmt ; gespritzt wurde im 4-Blatt-Stadium mit 1000 l/ha, der Temperaturdurchschnitt während der Versuchsdauer betrug   20, 20C.   Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 10 Tagen. 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> 



  0, <SEP> 5 <SEP> kg/ha <SEP> 2, <SEP> 4, <SEP> 5-T-Na <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> kg/ha <SEP> 2, <SEP> 4, <SEP> 5-T-Na <SEP> 
<tb> + <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> KHPO
<tb> Zusatzdüngung <SEP> 2 <SEP> Tage <SEP> vor <SEP> der <SEP> Spritzung, <SEP> Höhe <SEP> der <SEP> Phosphormenge
<tb> 0 <SEP> 2- <SEP> 10- <SEP> 50- <SEP> 0 <SEP> 2- <SEP> 10- <SEP> 50fache <SEP> Volldüngergabe <SEP> fache <SEP> Volldüngergabe
<tb> Anzucht <SEP> in <SEP> 
<tb> P-armer <SEP> Erde
<tb> ohne <SEP> zusätzliche
<tb> Düngung <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> 2. <SEP> 5 <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 6, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Anzucht <SEP> in <SEP> 
<tb> P-armer <SEP> Erde
<tb> + <SEP> mehrere <SEP> Voll- <SEP> 
<tb> düngergaben <SEP> 1,9 <SEP> 2,3 <SEP> 2,4 <SEP> 2,1 <SEP> 5,8 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 5 :

   Im Gewächshausversuch wurde die Phytotoxizität des Kalium-bzw. Natriumsalzes der 4-Chlor-2-methyl-phenoxyessigsäure (MCPA-K) an Solanum lycopersicum bestimmt ; gespritzt wurde im 4-Blatt-Stadium mit 1000   l/ha ;   der Temperaturdurchschnitt während der Versuchsdauer betrug   23 C.   



  Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 16 bzw. 8 Tagen. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Tox.-Werte
<tb> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 4. <SEP> 0
<tb> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> prim. <SEP> Kaliumorthophosphat <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> MCPA-K <SEP> Ikg/haundTetrakaliumpyrophosphat <SEP> l <SEP> kg/ha <SEP> 5,0
<tb> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> Dinatriumpyrophosphat <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> MCPA <SEP> -Na <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> kg/ha <SEP> 4, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> MCPA-Na <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> prim. <SEP> Natriumorthophosphat <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 5,1
<tb> MCPA-Na <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> prim. <SEP> Natriumorthophosphat <SEP> 10 <SEP> kg/ha <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> MCPA-Na <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> prim.

   <SEP> Kaliumorthophosphat <SEP> 1 <SEP> kg/ha <SEP> 5, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> MCPA-Na <SEP> 1,15 <SEP> kg/ha <SEP> und <SEP> prim. <SEP> Kaliumorthophosphat <SEP> 10 <SEP> kg/ha <SEP> 4,8
<tb> 
 
Beispiel 6 : Im Gewächshausversuch wurde die Phytotoxizität des Diäthanolaminsalzes der 4-Chlor-2-methyl-phenoxypropionsäure (MCPP-Amin) an Antirrhinum majus und Ageratum mexicanum bestimmt ; gespritzt wurde im 4-Blatt-Stadium mit 1000 l/ha. Der Temperaturdurchschnitt während der Versuchsdauer betrug 12 C. Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 14 Tagen. 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> 



  MCPP-Amin <SEP> NaH2PO4 <SEP> KH2PO4 <SEP> Tox. <SEP> -Werte
<tb> kg/ha <SEP> kg/ha <SEP> kg/ha
<tb> Antirrhium <SEP> majus <SEP> 3,8 <SEP> - <SEP> - <SEP> 4,8
<tb> 3,8 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 8, <SEP> 2
<tb> 3, <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 8,0
<tb> Ageratum <SEP> mexicanum <SEP> 3,8 <SEP> - <SEP> - <SEP> 3,4
<tb> 3,8 <SEP> 1-6, <SEP> 6
<tb> 3, <SEP> 8-1 <SEP> 6,6
<tb> 
 Beispiel 7 : Im Gewächshausversuch wurden Ageratum mexicanum, Antirrhinum majus, Galinsoga 
 EMI5.3 
 gespritzt. Keine der Pflanzen zeigte auch nur irgendeine Schädigung. 



   Beispiel 8 : a) Gewächshausversuch. 



   Es wurde die Phytotoxizität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (MCPP-K) an Stellaria media ermittelt. Gespritzt wurde im 10-Blatt-Stadium mit 1000 1/ha. Der Temperaturdurchschnitt betrug während der Versuchsdauer 21, 2 C. Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 10 Tagen. 
 EMI5.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Toxizitätswerte
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> KH2PO4 <SEP> 6, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 2 <SEP> kg <SEP> KHlO.. <SEP> 6, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> KH2PO4 <SEP> 6,7
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> KPO.. <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 10 <SEP> kg <SEP> KHPO <SEP> 6,7
<tb> 
 b)   Gewacnshausversucn.   



   Es wurde die Phytotoxizität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (MCPP-K) an Centaurea cyanus ermittelt. Gespritzt wurde im 4-Blatt-Stadium mit   1000 l/ha.   Der Temperaturdurch- 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 schnitt betrug während der Versuchsdauer   20, 8 C.   Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 10 Tagen. 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Toxizitätswerte
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> 3. <SEP> 6
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> KHPO4 <SEP> 4. <SEP> 4
<tb> lkgMCPP-K+ <SEP> SkgKH <SEP> PO <SEP> 4,6
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> KHPC <SEP> 4,8
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K+10 <SEP> kg <SEP> KH2PO4 <SEP> 4,6
<tb> 
   Beispiel 9 : Gewächshaus versuch.    



   Es wurde die Phytotoxizität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (MCPP-K) an Atriplex patulum, Galinsoga parviflora und Stellaria media bestimmt. Gespritzt wurde mit 1000 l/ha. Der Temperaturdurchschnitt betrug während der Versuchsdauer 20, 80C. Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 10 Tagen. 
 EMI6.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Toxizitätswerte
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> 3,4
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K+ <SEP> 0,5 <SEP> kg <SEP> Na4P2O7 <SEP> 6,15
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K+ <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> Na4P2O7 <SEP> 6,15
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K <SEP> + <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> Na4P2O7 <SEP> 6,6
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K+ <SEP> 10 <SEP> kg <SEP> Na4P2O7 <SEP> 6,65
<tb> 1 <SEP> kg <SEP> MCPP-K+ <SEP> 2 <SEP> Kg <SEP> Na4P2O7 <SEP> 6,6
<tb> 
   Beispiel 10 : Freilandversuch.    



   Herbizide Wirkung und Kornertrag bei Sommerweizen 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Behandlung <SEP> kg/ha <SEP> Herbizide <SEP> Wirkung <SEP> Kornertrag
<tb> 4 <SEP> Wochen <SEP> nach <SEP> relativ
<tb> Behandlung
<tb> unbehandelt <SEP> 0 <SEP> = <SEP> 100%
<tb> MCPP-K <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> 8 <SEP> =111,5%
<tb> MCPP-K <SEP> 2 <SEP> kg <SEP> + <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> KH2PO4 <SEP> 8 <SEP> =114%
<tb> 
 
Beispiel 11 : Gewächshausversuch. 



   Es wurde die Phytotoxizität des Natriumsalzes der Trichlorphenoxyessigsäure   (2, 4, 5-T-Na)   an Solanum lycopersicum bestimmt. Gespritzt wurde im 4-Blatt-Stadium mit 1000 l/ha. Der Temperaturdurchschnitt während der Versuchsdauer betrug 20,2 C. Die angegebenen Toxizitätswerte sind der Durchschnitt von 5 Bonitierungen während der Versuchsdauer von 10 Tagen. 



   Im Rahmen der Zusammenfassung der Versuchsergebnisse werden folgende Abkürzungen verwendet :
A = Pflanzen erhielten während der Anzucht in phosphorarmem. Boden keine zusätzliche Düngung. 



   B = Pflanzen erhielten während der Anzucht in phosphorarmem Boden mehrere Volldüngergaben. 



   1 = Diese Pflanzen blieben 2 Tage vor der Behandlung ohne Zusatzdüngung. 



   2 = Zusatzdüngung mit KH2PO4 2 Tage vor der Spritzung im Ausmass der zweifachen Phosphormenge einer normalen Volldüngergabe. 



   3 = Zusatzdüngung mit KH2PO4 2 Tage vor der Spritzung im Ausmass der zehnfachen Phosphormenge einer normalen Volldüngergabe. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   4 = Zusatzdüngung mit   KH. PO.   2 Tage vor der Spritzung im Ausmass der 50fachen Phosphormenge einer normalen Volldüngergabe. 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Düngung <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> 2, <SEP> 4, <SEP> 5-T-Na <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> 2, <SEP> 4, <SEP> 5-T-Na <SEP> 
<tb> + <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> KH <SEP> PO <SEP> 
<tb> Al <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> A2 <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> A3 <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> A4 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 6, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> B1 <SEP> 1, <SEP> 9 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> B2 <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> B3 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> B4 <SEP> 2,1 <SEP> 5,8
<tb> 
   Beispiel 12 : Gewächshaus versuch.    



  Es wurde die Phytotoxizität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (CMPP-K) an
Centaurea cyanus ermittelt. Gespritzt wurde im 6-Blatt-Stadium mit 1000 l/ha. Die angegebenen Werte sind das durchschnittliche Frischgewicht von 42 Pflanzen, u. zw. 33 Tage nach der Behandlung. 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Präparat <SEP> % <SEP> Gehalt <SEP> Frischgewicht
<tb> in <SEP> g/Pflanze
<tb> CMPP-K <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 2, <SEP> 227 <SEP> 
<tb> CMPP-K <SEP> 0,2+0,1% <SEP> KH2PO4 <SEP> 1,122
<tb> CMPP-K <SEP> 0, <SEP> 2+0,1% <SEP> Na5P3O10 <SEP> 1,375
<tb> CMPP-K <SEP> 0, <SEP> 2+0,1% <SEP> (KPO3)n <SEP> 1,147
<tb> 
   Beispiel 13 : Es   wurde die Selektivität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxyessigsäure (MCPA-K) an. Hafer, "Flämingsgold", ermittelt. Gespritzt wurde mit 600 l/ha im 6-Blatt-Stadium in fünf Wiederholungen. 
 EMI7.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Präparat <SEP> kg/ha <SEP> Kornertrag
<tb> in <SEP> 100 <SEP> kg/ha
<tb> unbehandelt-18, <SEP> 15 <SEP> 
<tb> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> 17, <SEP> 00*) <SEP> 
<tb> MCPA-K <SEP> 2 <SEP> 19, <SEP> 50*)
<tb> MCPA-K <SEP> + <SEP> KH2PO4 <SEP> 1 <SEP> 18,80*)
<tb> 
 *) Abweichung gegenüber "unbehandelt" statistisch nicht   gesichert : P > 10%.   



    Beispiel 14 : Gewächshaus versuch.    



   Es wurde die Phytotoxizität des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (CMPP-K) an Stellaria media im Blütestadium bestimmt. Gespritzt wurde mit 1000 1/ha. Es wurden jeweils 12 Schalen mit je ungefähr 40 Pflanzen behandelt. Am 32. Tag nach der Behandlung wurde das durchschnittliche Frischgewicht/Schale in g (F) bestimmt. 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Nr. <SEP> Präparat <SEP> kg/ha <SEP> F <SEP> P <SEP> % <SEP> der <SEP> Differenz
<tb> gegen <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 1 <SEP> CMPP-K <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 5,422
<tb> 2 <SEP> CMPP-K <SEP> + <SEP> 1,5
<tb> Na4P2O7 <SEP> 1,0 <SEP> 3,103
<tb> 3 <SEP> CMPP-K <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> + <SEP> Na-Hexameta- <SEP> 3, <SEP> 421 <SEP> 2, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> phosphat <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 
Streuung der Differenz = : 0,851 g/Schale. 



   Beispiel 15 : Gewächshausversuch. 



   Es wurde die Phytotoxizität einer Mischung des Kaliumsalzes der Methylchlorphenoxypropionsäure (CMPP-K) mit dem Kaliumsalz der Methylchlorphenoxyessigsäure (MCPA-K) und dem Natriumsalz der   2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure (2, 4-D-Na)   an Galeopsis tetrahit im 8 - bis 10-Blatt-Stadium ermittelt. Gespritzt wurde mit 1000 1/ha. Es wurden jeweils 36 Pflanzen gespritzt. Am 42. Tag nach der Behandlung erfolgte die Bestimmung des durchschnittlichen Frischgewichtes in g/Pflanze (F). 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Präparat <SEP> kg/ha <SEP> Durchschnittliches <SEP> Frischgewicht, <SEP> g/Pflanze
<tb> Mischung <SEP> I
<tb> CMPP-K <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> +MCPA-K <SEP> 0,4 <SEP> 2, <SEP> 232 <SEP> 
<tb> + <SEP> 2, <SEP> 4-D-Na <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Mischung <SEP> n
<tb> CMPP-K <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> +MCPA-K <SEP> 0,4
<tb> + <SEP> 2, <SEP> 4-D-Na <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 501 <SEP> 
<tb> +KP207 <SEP> 1, <SEP> 14 <SEP> 
<tb> + <SEP> t-Na2HO <SEP> 0, <SEP> 06 <SEP> 
<tb> 
 
Die Differenz der F-Werte bei der Behandlung von 0, 731 g/Pflanze ist mit P <   0, 1%   statistisch sehr gut gesichert. 



   Beispiel 16: Es wurde die Phytotoxizität von Mischungen verschiedener Herbizide an Centaurea cyanus im 4-Blatt-Stadium undMatricaria im 14-Blatt-Stadium ermittelt. Gespritzt wurde mit   1000 l/ha.   



  Die angegebenen Toxizitätswerte stellen den Durchschnitt von vier Auswertungen während der Versuchsdauer von 12 Tagen (Centaurea cyanus) und sechs Auswertungen während 18 Tagen (Matricaria chamomilla) dar. 
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Präparat <SEP> kg/ha <SEP> Na4P2O7 <SEP> toxizitätswerte
<tb> kg/ha <SEP> Centaurea <SEP> Matricaria
<tb> cyanus <SEP> chamomilla
<tb> 50% <SEP> MCPA-K <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 50% <SEP> 2, <SEP> 4-D-Kalium <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 4, <SEP> 75 <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 75% <SEP> CMPP-K <SEP> 2-3, <SEP> 75 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 25% <SEP> MCPA-K <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 7,75 <SEP> 4,5
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Unkrautbekämpfung im Nachauflaufverfahren unter Verwendung von halogenierten, gegebenenfalls alkylsubstituierten Phenoxycarbonsäuren bzw. deren Salzen und anorganischen phosphorsauren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Phenoxycarbonsäuren bzw. ihre Salze in einer Menge von 0, 5 bis 5 kg/ha und die anorganischen phosphorsauren Salze in Form der Natrium-, Kaliumoder Ammoniumsalze einer Phosphorsäure in einer Menge entsprechend 0, 23-2, 3 kg P/ha, insbesondere 0, 23-0, 7 P/ha, gemeinsam in wässeriger Lösung, die einen PH-Wert von etwa 6 oder höher aufweist, ausgebracht werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Phenoxycarbonsäure eine chlorierte, gegebenenfalls alkylsubstituierte Phenoxypropion-bzw.-buttersäure bzw. derenSalzeverwendetwird.
AT162959A 1958-03-05 1959-03-02 Verfahren zur Unkrautbekämpfung AT230674B (de)

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