AT230332B - Verfahren zur Herstellung von alkalireichen, nicht im eigenen Kristallwasser schmelzenden, lagerfähigen Natriumsilicaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alkalireichen, nicht im eigenen Kristallwasser schmelzenden, lagerfähigen Natriumsilicaten

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  Verfahren zur Herstellung von alkalireichen, nicht im eigenen   Kristallwasser schmelzenden, lagerfähigen   Natriumsilicaten 
Für eine Reihe technischer Anwendungsgebiete, wie insbesondere die sogenannte Industriereinigung, sind Alkalisilicate erwünscht, die einen verhältnismässig hohen Alkalianteil besitzen, ohne dass freies Ätznatron vorhanden ist. Unter alkalireichen Natriumsilicaten sollen solche Produkte verstanden werden, die mehr Alkali enthalten, als dem Molverhältnis    Si02 : Nap   wie   1 : 1   entspricht. Diese Produkte sollen weiterhin eine gute Wasserlöslichkeit besitzen und als schüttige, nicht staubende, trockene Pulver her- stellbar sein, die beim Lagern nicht zusammenbacken. Die bisher bekannten Produkte vereinigen diese
Eigenschaften nur jeweils zu einem gewissen Teil.

   Es wurden schon als alkalireiche Silicate die wasser- löslichen Orthosilicate und Sesquisilicate eingesetzt. Diese sind jedoch in erheblichem Masse hygrosko- pisch und neigen leicht zum Zusammenbacken bei längerem Lagern. Ein weiterer Nachteil besteht dar- in, dass sich bei der technischen Zerkleinerung, wie Mahlen, erhebliche Schwierigkeiten ergeben oder umständliche Kristallisationsprozesse erforderlich sind. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu alkalireichen, lagerfähigen Natriumsilicaten, welche die ein- gangs erwähnten Eigenschaften besitzen, gelangt, wenn man sich der nachstehend beschriebenen, erfin-   dungs gemässen   Herstellungsweise bedient. Diese besteht darin, dass man aus handelsüblicher Wasserglas- lösung mit einem Festgehalt von 30 bis 56   Gel.-%   und Natronlauge eine Mischung herstellt, deren Mol-   verhältnis Si0, : Na20 0, 65-0, 85 : 1 beträgt, die Mischung kurzzeitig, etwa 5 - 30 min, auf 100 bis 120 C erhitzt2 sowie anschliessend unter Erhöhung der Temperatur auf 120 - 1800C den Wassergehalt der   Reaktionsmischung auf   10-20 Gew.-   herabsetzt und gegebenenfalls das anfallende Produkt nach dem Abkühlen in an sich bekannter Weise zerkleinert. 



   Wie bereits eingangs erwähnt, sollunter handelsüblicher Wasserglaslösung eine Lösung verstanden werden, deren Molverhältnis SiO2 : Na2O 2 - 3,5 : 1, vorzugsweise   2-2, 2 : l,   beträgt. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, Wasserglaslösungen zu verwenden, deren Festsubstanz   33-56 Gew.-%,   vorzugsweise   50-55 Gew.-%,   beträgt. Die Konzentration der Natronlauge liegt zweckmässigerweise oberhalb 30   Gel.-%,   vorzugsweise findet etwa 50 gew. -%ige Natronlauge Anwendung. 



   Die beiden Komponenten Wasserglas und Natronlauge können in beliebiger Weise miteinander vermischt werden. Meistens wird man so verfahren, dass man die auf   30 - 400C vorgewärmte   Wasserglaslösung vorlegt und unter Rühren die Natronlauge hinzugibt, bis das oben angegebene Molverhältnis von    Si02 : Nap   in der Mischung erreicht ist. Die Mischung wird dann etwa   5 - 30   min auf 100-120 C erhitzt. Erst dann erfolgt die eigentliche Herabsetzung des Wassergehaltes mit Hilfe einer geeigneten Eindampfapparatur, wie beispielsweise einer heizbaren Paddelschnecke, unter Erhöhung der Temperatur auf   150-180 C.   Es ist zweckmässig, dabei für eine ständige intensive Durchmischung zu sorgen. 



   Bei Verwendung einer Paddelschnecke fällt das Produkt sofort pulverförmig an und kann direkt seinem Verwendungszweck zugeführt werden. 



   Die Herstellung der alkalireichen, lagerfähigen Natriumsilicate gemäss der Erfindung erfolgt zweck-   mässigerweise.   in einem kontinuierlichen Verfahren. Dies kann in der Weise erfolgen, dass man kontinuierlich in einen Mischbehälter entsprechende Mengen vorgewärmte Wasserglaslösung und Natronlauge zufliessen lässt. Vermittels eines Überläufers wird die Mischung abgezogen und durch beheizte Röhren geführt, Dort wird sie auf   100 - 1200C   erwärmt. Das Reaktionsgemisch gelangt dann in eine heizbare Paddelschnecke und fällt am Ende derselben als pulverförmiges Produkt an.

   Die so erhaltenen Produkte besitzen eine ausgezeichnete Löslichkeit und Lagerfähigkeit und entsprechen somit den eingangs erwähnten, technisch erwünschten Anforderungen. 

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Claims (1)

  1. : NapPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von alkalireichen, nicht im eigenen Kristallwasser schmelzenden, la- ger fähigen Natriumsilicaten mit einem Molverhältnis SiO:Na 0 kleiner als 1, durch Vermischen von Alkalisilicatlösung und Natronlauge und anschliessendes Erwärmen, dadurch gekennzeichnet, dass man aus handelsüblicher Wasserglaslösung (Molverhältnis Si02 : Na = 2 - 3, 5 : 1) mit einem Festgehalt von 30 bis 56 Gew.-% und Natronlauge eine Mischung herstellt, deren Molverhältnis Si02 :
    Nap 0, 65 bis <Desc/Clms Page number 3> 0, 85 : 1 beträgt, die Mischung etwa 5 bis etwa 30 min auf 100 - 1200C erhitzt sowie anschliessend unter Erhöhung der Temperatur auf 120 bis 180 C den Wassergehalt der Reaktionsmischung auf 10 - 20 Gew. -% herabsetzt und gegebenenfalls das anfallende Produkt nach dem Abkühlen in an sich bekannter Weise zerkleinert.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wasserglaslösung mit einem Festgehalt von 50 bis 55 Gew.-% und einem Molverhältnis SiO. : NaO von 2 bis 2, 2 : 1 sowie zirka 50 gew. -%ige Natronlauge verwendet wird.
AT12762A 1962-01-08 1962-01-08 Verfahren zur Herstellung von alkalireichen, nicht im eigenen Kristallwasser schmelzenden, lagerfähigen Natriumsilicaten AT230332B (de)

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