AT229839B - Verfahren zum Veredeln von Textilgeweben - Google Patents

Verfahren zum Veredeln von Textilgeweben

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AT229839B
AT229839B AT919461A AT919461A AT229839B AT 229839 B AT229839 B AT 229839B AT 919461 A AT919461 A AT 919461A AT 919461 A AT919461 A AT 919461A AT 229839 B AT229839 B AT 229839B
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AT
Austria
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textile fabrics
copolymers
acrylic acid
finishing textile
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AT919461A
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English (en)
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Norbert Dr Goetz
Wilhelm Dr Ruemens
Rolf Dr Zeidler
Herbert Tulo
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Basf Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Veredeln von Textilgeweben 
Es wurde gefunden, dass man Textilgewebe aus Cellulose, gegebenenfalls im Gemisch mit andern natürlichen oder künstlichen Fasern, mit vorzüglichem Erfolg veredeln kann, wenn man sie mit Verbindungen, die die Knitterfestigkeit des Gewebes verbessern, und mit solchen Polymerisationsprodukten behandelt, die Mischpolymerisate aus 1 -25% eines N-Methylolamids einer Acrylsäure und 99 - 75% einer oder mehrerer anderer polymerisierbarer Verbindungen sind, mit Ausnahme jedoch von Polymerisationsprodukten, die aus   1 -25% N-Methylolacrylsäureamid   oder N-Methylolmethacrylsäureamid und Acrylsäureester oder Methacrylsäureester gebildet sind. 



   Für die Herstellung erfindungsgemäss zu verwendender Mischpolymerisate können ausser dem N-Methylolamid einer Acrylsäure z. B. Styrol, Vinylchlorid, Vinyläther, Vinylester, Butadien und andere für Mischpolymerisate geeignete Monomere benutzt werden. Mischpolymerisate   aus dem N-Methylolamid   einer Acrylsäure, einem Ester der Acrylsäure oder Methacrylsäure, und   z. B.   einem der oben genannten andersartigen Comonomeren sind besonders zweckmässig für das Verfahren dieser Erfindung.

   Beispielsweise seien als Ausgangsmaterial für Mischpolymerisate der erwähnten Art genannt : 
93 Teile Acrylsäurebutylester,
5 Teile N-Methylolmethacrylamid und
2 Teile Acrylsäure oder   30 - 60   Teile Styrol,
70 - 40 Teile Acrylsäurebutylester oder 
 EMI1.1 
 
Weitere Empfehlungen für die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens können der österr. Patentschrift Nr. 213834 und der franz. Patentschrift   Nr. 1. 273. 831   entnommen werden. In der zuletzt genannten Patentschrift ist die mechanische Behandlung von Geweben beschrieben, die mit Mitteln   imprä -   gniert worden sind, deren Verwendung zum Veredeln von Textilgeweben Gegenstand der österr. Patentschrift   Nr. 213834   ist. 



   Man kann besondere Griffeffekte erzielen, wenn man Mischpolymerisate der nach der Erfindung zu verwendenden Art gemeinsam mit Mischpolymerisaten benutzt, die   z. B.   in der franz. Patentschrift   Ne. 1. 273. 831   beschrieben sind. Das behandelte Gewebe hat einen angenehm fliessenden Griff, wenn man ein Mischpolymerisat der folgenden Art verwendet :
A) 60 Teile einer   40% gen   wässerigen Dispersion eines Mischpolymerisats aus : 
5 Teilen N-Methylolmethacrylamid und
95 Teilen Acrylsäurebutylester oder
10 Teilen N-Methylolmethacrylamid und
90 Teilen Acrylsäurebutylester oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
25 Teilen N-Methylolmethacrylamid und
75 Teilen Acrylsäurebutylester oder
5 - 25 Teilen N-Methylolmethacrylamid und
95-75TeilenAcrylsäuremethylpentylester. 



   Das Gewebe hat einen vollen, kräftigen Griff bei Verwendung von
B) 60 Teilen einer   40% Lgen wässerigen   Dispersion eines Mischpolymerisates aus 
30 - 60 Teilen Styrol,
70 - 40 Teilen Acrylsäurebutylester oder   Acrylsäuremethylpentylester   
 EMI2.1 
 polymerisates B) kann man je nach Mischungsverhältnis beliebige Griffvarianten erhalten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Veredeln von Geweben aus Cellulose, gegebenenfalls im Gemisch mit andern natürlichen oder künstlichen Fasern, durch Behandeln mit Verbindungen, die die Knitterfestigkeit des Gewebes verbessern, und mit Polymerisationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass als Polymerisa-   tionsprodukt   ein Mischpolymerisat aus 1 -25% eines N-Methylolamids einer Acrylsäure und 99-75% einer oder mehrerer anderer polymerisierbarer Verbindungen mit Ausnahme der alleinigen Verwendung von Polymerisationsprodukten, die aus   1 -25% N-Methylolacrylsäureamid oder N-Methylolmethacryl-   säureamid und Acrylsäureester oder   Methacrylsäureester   gebildet sind, verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das mit den im Anspruch 1 gekennzeichneten Mitteln imprägnierte Gewebe einer mechanischen Behandlung unterwirft.
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