AT229822B - Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen

Info

Publication number
AT229822B
AT229822B AT31059A AT31059A AT229822B AT 229822 B AT229822 B AT 229822B AT 31059 A AT31059 A AT 31059A AT 31059 A AT31059 A AT 31059A AT 229822 B AT229822 B AT 229822B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
flour
treatment
flours
alcohol
Prior art date
Application number
AT31059A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr Hess
Original Assignee
Bahlsens Keksfabrik K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bahlsens Keksfabrik K G filed Critical Bahlsens Keksfabrik K G
Application granted granted Critical
Publication of AT229822B publication Critical patent/AT229822B/de

Links

Landscapes

  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen 
Es ist eine allgemeine Erfahrung der mehlverarbeitenden Industrie, dass in üblicher Weise aus Weizen ermahlene Mehlprodukte Teige liefern können, die für die praktische Verarbeitung eine zu hohe Dehn- barkeit besitzen und in extremen Fällen zu Klebrigkeit neigen. Bekanntlich haben derartige Teige eine schlechte Backfähigkeit, sei es, dass beim Backen der Teig zu stark fliesst, sei es, dass er eine schlechte Volumenausbeute an Brot mit ungenügender Porenentwicklung liefert. Die Ursache dieser Fehler wird auf die Qualität des Mehleiweisses (Kleber) zurückgeführt, die bekanntlich in Abhängigkeit von der Qualität des Weizens in starken Grenzen schwanken kann. 



   Derartige Mehle können dadurch verbessert werden, dass der Weizen ver der Verarbeitung oder auch das Mehl einer erhöhten Temperatur ausgesetzt (Kent-Jones) und die gewonnenen Mehle mit das Klebereiweiss beeinflussenden Chemikalien in Pulver- oder Gasform behandelt werden, wodurch das Verhältnis zwischen Dehnbarkeit und Dehnwiderstand im Teig korrigiert wird. 



   Zur Verbesserung der Mehlqualität sind solche Verfahren von besonderer technischer Bedeutung, bei denen zur Erzielung der notwendigen mechanischen Eigenschaften des Teiges keine Chemikalien verwendet werden, die ernährungsphysiologisch nachteilig wirken, wie z. B. Kaliumbromat, Stickstofftrichlorid u. a. Durch solche Reagenzien können zwar die Teigeigenschaften verbessert werden, daneben tritt aber gleichzeitig eine zerstörende Wirkung auf die ernährungsphysiologisch wichtigen Vitamine der B-Gruppe und auch auf die essentiellen Aminosäuren auf, wodurch der ernährungsphysiologische Wert eines Weizenmehles herabgesetzt wird. 



   Es wurde die überraschende Beobachtung gemacht, dass man die Güte von Teig für Brot und Gebäck in erheblichem Ausmasse durch Einwirkung von physiologisch verträglichen niedrigen aliphatischen Alkoholen mit mindestens 2 C-Atomen, beispielsweise Propylalkohol, insbesondere aber Äthylalkohol, Estern niederer aliphatischer Carbonsäuren mit mindestens 2 C-Atomen mit niederen aliphatischen Alkoholen, wie sie üblicherweise als Frucht-Äther bezeichnet werden, auf das Mehl verbessern kann. 



   Die erfindungsgemässe Behandlung der Mehle erfolgt   1)   durch Kontakt der Mehle mit den flüssigen Behandlungsmitteln, beispielsweise durch Sprühen oder Benetzen, wobei dafür gesorgt werden muss, dass keine Extraktionen von Bestandteilen des Mehles durch das Behandlungsmittel vor sich gehen oder
2) durch Behandlung der Mehle mit dem Dampf des Behandlungsmittels, z. B. mit Alkoholdampf, wobei gegebenenfalls zweckmässigerweise auch ein inertes Trägergas, wie z. B. Stickstoff, verwendet werden kann. 



   An dem Beispiel mit Äthylalkohol sei die Erfindung nachstehend im einzelnen erläutert. 



   Es hat sich herausgestellt, dass die Aufnahmefähigkeit von Alkoholdampf durch Mehl von der Mehlqualität abhängt, wie aus Fig.   l   hervorgeht. Fig. 1 bedeutet zeitliche Aufnahme von Alkohol aus Dampf durch Mehlpräparate verschiedener Provenienz bei etwa   200C   (Abszisse = Stunden, Ordinate = Prozente bezogen auf Trockensubstanz im Mehl). 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Kurve <SEP> 1 <SEP> = <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 4050/0 <SEP> Asche
<tb> Kurve <SEP> 2 <SEP> = <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 550% <SEP> Asche
<tb> Kurve <SEP> 3 <SEP> = <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> l, <SEP> 050% <SEP> Asche
<tb> Kurve <SEP> 4 <SEP> = <SEP> 12. <SEP> Dunst <SEP> (Mehl <SEP> mit <SEP> 4, <SEP> 31% <SEP> Asche <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> Trockensubstanz)
<tb> Kurve <SEP> 5 <SEP> = <SEP> 10. <SEP> Dunst <SEP> (Mehl <SEP> mit <SEP> 3, <SEP> 08% <SEP> Asche <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> Trockensubstanz)
<tb> Kurve <SEP> 6 <SEP> = <SEP> 13. <SEP> Dunst <SEP> (Mehl <SEP> mit <SEP> 4, <SEP> 45% <SEP> Asche <SEP> bezogen <SEP> auf <SEP> Trockensubstanz)
<tb> 
 
Eine zweckmässige Arbeitsweise zur Durchführung der Erfindung besteht z. B. darin, dass die Mehle mit einem bestimmten Wassergehalt von z.

   B. 11 bis   13%   dem Alkoholdampf bei Raumtemperatur in einer dafür geeigneten Kammer, die zwecks verstärkter Bildung des Alkoholdampfes unter Unterdruck gesetzt werden kann, bis zu einer teilweisen oder vollständigen Sättigung ausgesetzt werden. Die Sättigung ist bei den einzelnen Mehlsorten nach verschiedenen Zeiten erreicht. Die Behandlung kann je nach dem angestrebten Resultat zu irgendeinem Zeitpunkt abgebrochen werden. Durch Unterdruck wird der Alkohol aus der Kammer und dem Behandlungsgut entfernt. Die Mehle verändern dabei nur unwesentlich ihren ursprünglich vorhandenen Wassergehalt, wie aus der Tabelle 1 hervorgeht. 



   Tabelle 1 
Wassergehalte der Mehle vor und nach der Bedampfung mit Alkohol bei 200C. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Wassergehalt <SEP> Zeitdauer <SEP> Wassergehalt
<tb> Präparat <SEP> vor <SEP> der <SEP> der <SEP> nach <SEP> der
<tb> Bedampfung <SEP> Bedampfung <SEP> Bedampfung
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 405% <SEP> Asche
<tb> vom <SEP> 15. <SEP> 10. <SEP> 57 <SEP> 13, <SEP> 2% <SEP> 1h <SEP> 12, <SEP> 2%
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 405% <SEP> Asche
<tb> vom <SEP> 15. <SEP> 10. <SEP> 57 <SEP> 12, <SEP> 2% <SEP> 3h <SEP> 12,0%
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 405% <SEP> Asche
<tb> vom <SEP> 15. <SEP> 10.57 <SEP> 12, <SEP> 2% <SEP> 8h <SEP> 13, <SEP> 0%
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 405% <SEP> Asche
<tb> vom <SEP> 15. <SEP> 10. <SEP> 57 <SEP> 12, <SEP> 2% <SEP> 23h <SEP> 12, <SEP> 8%
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 4, <SEP> 31% <SEP> Asche
<tb> (12. <SEP> Dunst) <SEP> vom <SEP> 15. <SEP> 10.

   <SEP> 57 <SEP> 11, <SEP> 1% <SEP> 21h <SEP> 10, <SEP> 10/0 <SEP> 
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 4, <SEP> 45% <SEP> Asche
<tb> (13. <SEP> Dunst) <SEP> vom <SEP> 12.7. <SEP> 57 <SEP> 10, <SEP> 5% <SEP> Ih <SEP> 10, <SEP> 0%
<tb> Mehl <SEP> mit <SEP> 4, <SEP> 45% <SEP> Asche
<tb> (13. <SEP> Dunst) <SEP> vom <SEP> 12.7. <SEP> 57 <SEP> 10, <SEP> 5% <SEP> 21h <SEP> 9, <SEP> 4%
<tb> 
 *) Nachdem das Mehl im Vakuum mit Alkoholdampf behandelt und der aufgenommene Alkohol abge- dampft wurde. 



   Gegebenenfalls werden die Mehle durch geeignete Massnahmen z. B. durch Rückwässerung, auf den gewünschten Wassergehalt neu eingestellt. Die Mehle zeigen nach der Behandlung mit Alkoholdampf ein stark verändertes Bild im Extensogramm (Fig. 2). 



   Fig. 2 gibt die Extensogramme von Mehl mit 1, 050% Asche vor   (1)   und nach (2) Alkoholdampfbe- 
 EMI2.3 
 Zeit in Minuten, während der die Dehnung erfolgt und die Ordinatenwerte die bei der Dehnung aufgewendete Kraft. 



   Aus Fig. 3 geht hervor, dass die in Frage stehende Versteifung des Teiges tatsächlich durch die Alkoholdampfbehandlung bedingt und um so stärker ist, je länger die Alkoholdampfeinwirkung andauert. 



  Man kann also durch entsprechende Bemessung der Behandlungszeit Art und Grösse des Effektes beeinflussen. Fig. 3 zeigt Extensogramme von Mehl mit 1, 050% Asche vor   (1)   und nach (2-7) Alkoholdampfbehandlung'bei verschiedener Einwirkungszeit : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Kurve <SEP> 2 <SEP> = <SEP> 1/2h
<tb> Kurve <SEP> 3 <SEP> = <SEP> Ih
<tb> Kurve <SEP> 4 <SEP> = <SEP> 2h
<tb> Kurve <SEP> 5 <SEP> = <SEP> 4h
<tb> Kurve <SEP> 6 <SEP> = <SEP> 6h
<tb> Kurve <SEP> 7 <SEP> = <SEP> 8h
<tb> 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 mit pulverförmigen Körpern gebräuchlich sind. Es soll aber dafür gesorgt werden, dass bei der Behandlung keine Kondensation zur Flüssigkeit erfolgt. 



   Von besonderer Bedeutung für die praktische Durchführung des Behandlungsverfahrens von Mehlen mit flüchtigen organischen Stoffen ist die weitere Feststellung, dass zur Erzielung grosser Effekte es besonders günstig ist, diese Stoffe nicht bis zur Sättigung des Mehles einwirken zu lassen. Es genügen z. B. Mengen in der Grössenordnung von wenigen Prozenten und Bruchteilen von Prozenten.

   Es hat sich ergeben, dass die Moleküle der flüchtigen Substanzen für den zu erzielenden Effekt mit den Lipoproteidanteilen des Mehles und ausschliesslich nur mit diesen reagieren ; es sind daher theoretisch nur äquimolare Mengen Behand- 
 EMI4.1 
 das Molgewicht des Alkohols nur den 2,63ten Teil des Molgewichte des Cholins (Molgewicht = 121) ausmacht, werden für die Umsetzung des in den angegebenen Prozentsätzen vorhandenen Cholins mit einem Mol Alkohol   0, 0456-0, 103z   Alkohol bezogen auf Mehlgewicht benötigt, was mit der für das Beispiel in Fig. 4 verwendeten Alkoholmenge in guter Übereinstimmung steht. Ähnliche Verhältnisse gelten auch für die andern genannten organischen Behandlungsstoffe. 



   Tabelle 2. 



   Cholingehalt bestimmt nach Nottbohm und Mayer* 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Bezeichnung <SEP> der <SEP> Mehle <SEP> Cholingehalt <SEP> in
<tb> 1 <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 1, <SEP> 050% <SEP> Asche <SEP> 0, <SEP> 197 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 550% <SEP> Asche <SEP> 0, <SEP> 131 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 550% <SEP> Asche <SEP> 0,272
<tb> 4 <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 1, <SEP> 050% <SEP> Asche <SEP> 0, <SEP> 216
<tb> 5 <SEP> Mehl, <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 550% <SEP> Asche <SEP> 0,253
<tb> 6 <SEP> Mehl <SEP> mit <SEP> 1, <SEP> 050% <SEP> Asche <SEP> 0, <SEP> 127 <SEP> 
<tb> 7 <SEP> Mehl <SEP> (Manitoba) <SEP> 0, <SEP> 178 <SEP> 
<tb> 8 <SEP> Mehl <SEP> (Northern <SEP> Spr.) <SEP> 0, <SEP> 120
<tb> 
 *)   Bohme-Juckenack : Handbuch   der Lebensmittelchemie, Band III, S. 1033. 



    Beispiel l :   Diskontinuierliches Verfahren. 



  Benutzt wurde ein Trockenschrank nach der Art   der Vakuum-Trockenschränke   der Firma C. W. Heraeus 
 EMI4.3 
 auf den Platten des Vakuum-Trockenschrankes gleichmässig verteilt (Schichthöhe etwa 2 cm). Als Begasungsreagenz wird   96%iger   Äthylalkohol verwendet. Der Alkohol befindet sich im Schrank in offenen Schalen. Nach der Beschickung des Schrankes wird auf 20 Torr bei einer Innentemperatur von   200C   evakuiert, wobei die Abkühlung des Alkohols durch Verdunsten durch die automatische Temperaturregelung des Ofens'kompensiert wird. Nach einer Behandlung von beispielsweise etwa 2h (vgl. Kurve 3 in Fig. l) wird der Schrank auf normalen Druck gebracht, die Alkoholschalen werden entfernt und der vom Mehl aufgenommene Alkoholdampf im Vakuum abgesaugt.

   Nach der Behandlung zeigt das Mehl die Extensographenkurven Nr. 3 in Fig. 3. 



   In Abänderung dieses Beispieles wurde an Stelle von Äthylalkohol als neutrale Flüssigkeit chemisch reines Aceton verwendet. Behandlungsdauer und Temperatur wie oben. Das unbehandelte Mehl zeigt das in   Fig. 5,   Kurve   1,   nach der Behandlung das in Kurve 2 wiedergegebene Extensogramm. 



   Ebenso wurde, an Stelle von Äthylalkohol bzw. von Aceton, Essigester als neutrale Flüssigkeit verwendet. Behandlungsdauer 2h, Temperatur   200C.   Das unbehandelte Mehl zeigt das in Fig. 6, Kurve 1 gegebene Extensogramm und nach der Behandlung das in Kurve 2 wiedergegebene. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



     Beispiel 2 :   Kontinuierliches Verfahren. 



   Für das kontinuierliche Verfahren eignet sich z. B. eine nach aussen abgeschlossene Schüttelrinne (Polysius-Rinne), in der das Mehl unter Auflockerung transportiert wird, so dass es während des Transportes mit dem Dampf der verwendeten Flüssigkeit behandelt werden kann. Um einen wirkungsvollen Abschluss der Förderrinne nach dem Aussenraum herbeizuführen, sind beim Eintritt und Austritt des Mehles Schleusen angebracht, die es gleichzeitig gestatten, den Dampf durch Kondensation in anschliessenden Adsorbern wiederzugewinnen. Die Transportgeschwindigkeit des Mehles wird so eingestellt, dass eine Verweilzeit im Dampfraum von etwa 2h gewährleistet ist. 



   Zweckmässig wird für Transport und Begasung ein inertes Trägergas, wie z. B. Stickstoff, verwendet, das die Regulierung der Dampfzuführung besonders erleichtert und dem das gasförmige Behandlungsmittel zugemischt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen, dadurch gekennzeichnet, dass das Mehl bei Raumtemperatur der Einwirkung physiologisch verträglicher aliphatischer Alkohole mit mindestens 2 C-Atomen, insbesondere Äthylalkohol, Estern niederer aliphatischer Carbonsäuren mit mindestens 2 C-Atomen mit niederen aliphatischen Alkoholen, wie sie üblicherweise als Fruchtäther bezeichnet werden, ausgesetzt wird, wobei die Behandlung des Mehles durch Besprühen, Benetzen oder Aufdampfen unter Vermeiden jedweder Extraktion von Mehlbestandteilen erfolgt und dass diese Stoffe nach erfolgter Behandlung aus dem Gut wieder entfernt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Behandlung des Mehles nur eine dem Cholingehalt des Mehles annähernd äquimolare Menge an Behandlungsmittel in Dampfform bei guter Zerstäubung des Mehles zugegeben wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung der Mehle chargenweise erfolgt, beispielsweise in Vakuum-Trockenschränken od. ähnl. Vorrichtungen, und hiebei die Behandlungsflüssigkeit durch Druckverminderung verdampft wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des Mehles in Schüttelrinnen, beispielsweise in solchen vom Typ der Polysius-Rinnen, kontinuierlich erfolgt, wobei das dampfförmige Behandlungsmittel einem vorzugsweise gleichzeitig den Transport und die Fluidisierung des Mehles besorgenden Trägergas, z. B. Stickstoff, beigemischt wird.
AT31059A 1958-01-18 1959-01-15 Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen AT229822B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE229822X 1958-01-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT229822B true AT229822B (de) 1963-10-25

Family

ID=5868018

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT31059A AT229822B (de) 1958-01-18 1959-01-15 Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT229822B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH651839A5 (de) Stoffe mit pflanzenwachstum regulierender wirkung, verfahren zu ihrer herstellung und deren anwendung zur regulierung des pflanzenwachstums.
DE1234704B (de) Verfahren zur Herstellung von komplexen Mangansalzen der AEthylenbisdithiocarbaminsaeure
AT229822B (de) Verfahren zur Verbesserung der Backfähigkeit von Mehlen
DE69109997T2 (de) Verfahren zur Herstellung von dehydrierten geprässten Nahrungsmittelprodukten aus gefriergetrockneten oder getrockneten tierischen oder pflanzlichen Produkten.
DE841761C (de) Mittel zur Foerderung des Pflanzenwachstums
DE2558212A1 (de) Verfahren zum herstellen und konservieren von futtermittel aus braurueckstaenden
DE2333142C2 (de) Verfahren zum Konservieren von mit Hefe oder Sauerteig getriebenem Brot und Backwaren mit Sorbinsäure
DE1692072A1 (de) Konservierungsmittel
DE943250C (de) Verfahren zum Stabilisieren von antibiotisch wirksamen Inhaltsstoffen von Allium sativum
CH317991A (de) Verfahren zum Trochnen von Teigwaren
DE810199C (de) Beeinflussung des Pflanzenwachstums
Bergmann et al. Über α-Monoglyceride hochmolekularer Fettsäuren.
Thomas et al. Weitere Untersuchungen über die Herkunft des Kreatins. VII. Mitteilung.
DE696177C (de) Verfahren zur Beschleunigung des Bluehens von Pflanzen
AT360460B (de) Verfahren zum herstellen eines trockenen, biologisch aktiven sauerteiges
DE831799C (de) Verfahren zum Veredeln von Rohkakao und von aus ihm hergestellten Rohmassen
Winterstein et al. Über das Vorkommen des Retinens in der Natur
DE60123482T2 (de) Verfahren zur keimhemmung und zur vermeidung von krankheitsproleferation in knollen, vorzugsweize kartoffeln
DE2646510A1 (de) Verfahren zum herstellen von proteinmehlen, die als grundlage fuer die herstellung von zootechnischen futtermitteln geeignet sind, und mit diesem verfahren hergestelltes erzeugnis
DE3913420A1 (de) Verfahren zum desinfizieren eines pflanzlichen erzeugnisses
DE615567C (de) Verfahren zur Herstellung eines entbitterten naehrstoffreichen Produktes aus Weizenkeimen
DE541169C (de) Verfahren zur Herstellung von Quecksilberverbindungen von Huminsaeuren
AT158306B (de) Verfahren und Mittel zur Verhinderung des Schimmelns von Waren, insbesondere Nahrungsmitteln.
DE752600C (de) Verfahren zur Herstellung eines Trennmittels fuer Backpulver
DE932980C (de) Verfahren zur Gewinnung therapeutisch wertvoller, haltbarer Protanemoninpraeparate