AT229699B - Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung - Google Patents

Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung

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axis
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   Photographische Kamera mit einer   selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung   
 EMI1.1 
 

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 ist das Ziel der Erfindung,Einstellwelle 3 ist dabei derart angeordnet, dass sie mit der strichpunktiert angedeuteten Achse A-A der nicht dargestellten Drehspule eines Drehspulinstruments 4 fluchtet. Das Drehspulinstrument 4 ist gegenüber der Platine 2 unbewegbar angeordnet und hiezu beispielsweise mittels Laschen 5 an einer Kameradeckkap- pe 6 angeschlossen. 



   Der Träger 1 weist einen doppelt abgewinkelten, mit zwei Lagerbohrungen 20 versehenen Ansatz 7 auf. In den Lagerbohrungen 20 ist frei dreh- und verschiebbar eine Stellachse 8 gelagert. In die Stellach- se 8 ist ein sich in radialer Richtung erstreckender Stift 9 eingesetzt, der eine Ausnehmung 10 des Ansatzes
7 durchsetzt. An dem freien Ende des Stiftes 9 greift das eine Ende einer Stellfeder 11 an, deren anderes
Ende an der Platine 2 angeschlossen ist und die das Bestreben hat, die Stellachse 8 in Richtung des Pfeiles a zu bewegen. Der von der Stellfeder 11 ausgeübten Stellkraft wirkt in der in Fig. 2 wiedergegebenen Ru- helage ein Ansatz 28 eines an sich bekannten, nicht dargestellten Auslöseschiebers entgegen, der unter der Wirkung einer stärker als die Stellfeder 11 bemessenen Rückholfeder steht und von Hand in Richtung des Pfeiles a bewegt werden kann. 



   An der Stellachse 8 ist fest eine Abtastbacke 12 angesetzt, die eine Abtastkurve 13 aufweist. Die der
Stellachse 8 abgewendete Seite der Abtastbacke 12 greift in eine Führung 14 eines abgewinkelten Armes
15 eines Gegenlagers 16 ein. Das Gegenlager 16 ist unmittelbar unter einem als Zeiger ausgebildeten be- weglichen Anschlag 17 des Drehspulinstruments 4 angeordnet und weit eine Ausnehmung 18 auf, durch die die Abtastbacke 12 durchtreten kann. Das Gegenlager 16 ist weiterhin mit einer Lagerbohrung 19 ver- sehen, die die Stellachse 8 ebenfalls durchsetzt. Zur Festlegung des Gegenlagers 16 gegenüber dem Trä- ger 1 dient-eine in das abgewinkelte Ende des Amres 15 eingeschraubte Schraube 21, deren Schaft einen
Schlitz 22 in einem doppelt abgewinkelten Ansatz 23 des Trägers 1 durchsetzt. 



   Festmitder Abtastbacke 12 ist ein parallel angeordneter, gleichlanger Steuersteg 24 verbunden. Der
Steuersteg 24 ragt ebenso wie das untere Ende der Stellachse 8 in einen Ausbruch 25 der Platine 2 hinein. 



   An der Unterkante des Steuersteges 24 liegt ein Arm 26 an, der fest mit einer Übertragungsstange 27 verbunden ist. Die Übertragungsstange 27 ist in kamerafesten Führungen angeordnet und steht mit mindestens einem der Einsteller für Belichtungszeit oder Blende in Verbindung. 



   Zur Durchführung der Justierung wird die Schraube 21 gelöst und anschliessend das Gegenlager 16 so weit in bzw. entgegen der Richtung des Pfeiles b um die Stellachse 8 geschwenkt, bis es die gewünschte
Stellung einnimmt. Bei dieser Schwenkung wird gleichzeitig die Abtastbacke 12 mitgenommen, da ihr eines Ende in die Führung 14 des Gegenlagers 16 eingreift. Durch die Justierbewegung wird die gegensei- tige Lage der Abtastbacke 12 und des Anschlages 17 in der Weise beeinflusst, dass für eine konstante Stel- lung des Anschlages 17 vor und nach der Justierung der Weg, den die Abtastbacke 12 bis zum Auftreffen auf den Anschlag 17 zurücklegen muss, verändert wird. Infolge der starren Verbindung der Abtastbacke 12 mit dem Steuersteg 24 ändert sich hiedurch auch die Grösse der mittels der Übertragungsstange 27 auf den oder die Einsteller übertragenen Einstellbewegung.

   Nach Überführung des Gegenlagers und damit der Ab- tastbacke 12 in die gewünschte Stellung wird die Schraube 21 angezogen und hiebei das abgewinkelte En- de des Armes 15 gegenüber dem abgewinkelten Ansatz 23 des Trägers 1 festgelegt. 



   Zur Eingabe eines vor der Abtastung voreinzustellenden Belichtungsfaktors, beispielsweise der Film- empfindlichkeit, wird über den zugeordneten Einsteller die Welle 3 gedreht. Infolge der starren Verbin- dung zwischen der Welle 3 und dem Träger 1 folgt dieser der Einstellbewegung und schwenkt dabei die ge- samte Abtastanordnung um die Welle 3 in bzw. entgegen der Richtung des Pfeiles c. Bei einer anschlie- ssenden Bewegung des Ansatzes 28 in Richtung des Pfeiles a kann daher die Stellachse 8 zusammen mit der Abtastbacke 12 unter der Wirkung der Stellfeder 11 so weit in der gleichen Richtung laufen, bis die
Abtastkurve 13 den Anschlag 17 am Gegenlager 16 festlegt.

   Diese Einstellbewegung wird, wie bereits be- schrieben, über den Steuersteg 24 und den Arm 26 auf die Übertragungsstange 27 und damit den oder die
Einsteller für die selbsttätig einstellbaren Belichtungsfaktoren übertragen. 



   Die Anordnung zur Drehung der Abtastbacke 12 um eine gegenüber der Achse   A-A   der Drehspule ver- setzte Stellachse 8 kann jedoch auch konstruktiv anders aufgebaut sein. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 ist an einer kamerafesten Platine 30 eine der Stellachse 8 ge- mä dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Stange 31 gelagert. An die Stange 31 ist eine ebenso wie die Abtastbacke 12 ausgebildete Abtastbacke 32 fest angeschlossen. Die Abtastbacke 32 steht in der
Ruhestellung über einem Gegenlager 33, das eine Ausnehmung 34 aufweist, in die die Abtastbacke 32 teilweise eintauchen kann. Über dem Gegenlager 33 spielt ein Zeiger 35 eines Drehspulinstruments 36.
Das Drehspulinstrument 36 ist fest auf einen Träger 37 aufgesetzt. Der Träger 37 ist um einen gegenüber der Drehachse der Drehspule versetzt angeordneten Zapfen 38 schwenkbar gelagert und weist einen Schlitz
39 auf, in den ein Exzenter 40 eingreift.

   Der Schaft 41 des Exzenters 40, der auch als Exzenterschraube 

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 ausgebildet sein kann, ist in der Platine 30 drehbar gelagert. 



   Zur Durchführung einer Justierung wird der Exzenter 40 gedreht und schwenkt hiebei über den Schlitz
39 den Träger 37 in bzw. entgegen der Richtung des Pfeiles c. Hiedurch wird der Abstand des Drehspul- instruments 36 und damit der Achse seiner Drehspule von der Abtastbacke 32 verändert. Durch diese Jus- tierung wird wieder die Charakteristik der Abtasteinrichtung beeinflusst, da bei einem bestimmten Aus- schlag des Zeigers 35, der durch die strichpunktierte Linie 35a angedeutet ist, eine Bewegung des Dreh- spulinstruments 36 in Richtung des Pfeiles c den Zeiger 35 unter Aufrechterhaltung seiner Stellung gegen- über dem Drehspulinstrument 36 in die der gestrichelten Linie 35b entsprechende Lage überführt. Hier- aus ergibt sich, dass je nach der Justierung des Drehspulinstruments 36 bei gleicher Helligkeit der Zeiger
35 früher oder später abgegriffen wird. 



   Zweckmässig soll die Einstellbewegung zur Justierung möglichst senkrecht zur Ebene der Abtastbacke
32 erfolgen. Für die normalerweise übliche Grösse des Justierbereiches ist die in Fig. 3 wiedergegebene
Anordnung ausreichend genau. Sollte eine grössere Genauigkeit angestrebt werden, so könnte der Träger 37 geradlinig senkrecht zur Abtastbacke 32 in kamerafesten Längsführungen verschiebbar gelagert werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung, die ein Drehspulin- strument und eine Abtastanordnung für einen mit der Drehspule des Drehspulinstruments fest verbundenen Anschlag aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastanordnung (12, 14, 16 ; 32,33) und das Drehspulinstrument   (4 ;   36) zur Änderung des Abstandes der Abtastanordnung von der Achse der Drehspule zum Zweck der Justierung gegeneinander einstellbar angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastanordnung (12,14, 16) zur Justierung um eine gegenüber der Achse der Drehspule versetzt angeordnete, sich in gleicher Richtung erstreckende Stellachse (8) drehbar gelagert ist.
    3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastanordnung (12,13, 16) auf einem zur Eingabe mindestens eines Belichtungsfaktors um eine Einstellwelle (3) drehbaren Träger (1) gelagert ist und die Einstellwelle (3) mit der Achse der Drehspule fluchtend angeordnet ist.
    4. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastanordnung (12, 13, 16) eine Abtastbacke (12) sowie ein Gegenlager (16) aufweist, das zur Justierung mittels einer Schrauben-Stift-Verbindung (21,22) gegenüber dem Träger (1) einstell-und festlegbar ist und die Abtastbacke (12) frei verschiebbar, aber gegen Verdrehung gesichert an dem Gegenlager (16) geführt ist.
    5. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastbacke (12) fest an den Lagerbohrungen (20) des Trägers (1) sowie eine weitere Lagerbohrung (19) des Gegenlagers (16) durchsetzenden Stellachse (8) fest angeschlossen ist und die der Stellachse (8) abgewendete Seite der Abtastbacke (12) in eine Führungsnut (14) eines abgewinkelten, vorzugsweise die Schraube (21) der Schrauben-Schlitz-Verbindung (21,22) tragenden Armes (15) des Gegenlagers (16) eingreift.
    6. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastbacke (12) einen parallel angeordneten Steuersteg (24) aufweist, an dem ein Arm (26) einer mit mindestens einem Einsteller für Belichtungszeit oder Blende verbundenen Übertragungsstange (27) anliegt.
    7. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehspulinstrument (36) auf einem gegenüber der fest angeordneten Abtastanordnung (32,33) zur Justierung einstellbaren Träger (37) gelagert ist.
    8. Kamera nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (37) mit dem Drehspulinstrument (36) etwa senkrecht zur Ebene der Abtastbacke (32) einstellbar angeordnet ist.
    9. Kamera nach Anspruch 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (37) um einen gegenüber der Drehachse der Drehspule versetzt angeordneten Zapfen (38) schwenkbar angeordnet und zur Justierung ein in einen Schlitz (39) des Trägers (37) eingreifender, an einer festen Platine (30) gelagerter Exzenter (40) vorgesehen ist.
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