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Flexible Dämpferringsegmentverbindung an Schenkelpolläufern
Das inverse Drehfeld bei Einphasen- und unsymmetrisch belasteten Mehrphasenmaschinen der Syn- chronbauart sowie deren Polradpendelungen bei Parallelbetrieb werden bekanntlich durch besondere
Wicklungen gedämpft. Hiezu sind elektrische Leiter, meist Kupferstäbe, in Nuten der Polschuhe einge- legt, welche am Pol stirnseitig durch Dämpferringe oder Dämpferringsegmente verbunden sind. Die Ver- bindung der letzteren in den Pollücken, meist mittels Laschen, bereitet besonders bei grossen Maschinen erhebliche Schwierigkeiten, da die hier auftretenden Kräfte elektrischer oder mechanischer Art ausser- ordentlich grosse Werte annehmen.
Der Strombelag der einzelnen Dämpferstäbe steigt nämlich gerade im
Randgebiet des Polschuhes, also etwa an der Stelle der Verbindung der Dämpferringsegmente untereinan- der, bis zu einem Mehrfachen des Wertes an, der an den in der Mitte des Polschuhes angeordneten Dämp- ferstäben vorhanden ist. Man muss also bestrebt sein, die genannten Kräfte durch besondere konstruktive
Massnahmen an den Laschen und bzw. oder Enden der Dämpferringsegmente zu mindern und bzw. oder aufzufangen.
Derartige Laschenverbindungen sind durch die deutsche Patentschrift Nr. 966629 bekanntgeworden.
Bei der darin beschriebenen Anordnung erstreckt sich die Flachseite der nachgiebigen Verbindungslaschen in Richtung der Maschinenachse, so dass etwaige Wärmedehnungen derselben sich ebenfalls im wesentlichen in der genannten Richtung bewegen müssen. Die Anordnung dieser Laschen gestattet ausserdem nicht in genügender Weise die Aufnahme der bei Rotation des Läufers auftretenden Fliehkräfte, da diese ja radial gerichtet sind.
Zur Verbesserung wird nun gemäss der Erfindung bei Schenkelpolläufern elektrischer Synchronmaschinen, bei denen die Enden der Dämpferringsegmente mittels biegsamer, aus dünnen, elektrisch gut leitfähigenBändern geschichteter Laschen verbunden sind, vorgeschlagen, die Laschen radial übereinander und mit Abstand voneinander anzuordnen und so auszubilden, dass ihre Form der eines beidseitig eingespannten Trägers entspricht, welcher durch eine radial nach aussen gerichtete Kraft durchgebogen ist.
Eine so geformte Lasche wird bei Rotation des Läufers durch ihre Formgebung mechanisch wesentlich weniger durch Fliehkräfte beansprucht als es bei Laschen in bekannten Ausführungen der Fall ist. Da die Laschen aus einzeln geschichteten Bändern aufgebaut sind, kann das axial strömende Kühlmedium praktisch ungehindert durchtreten, wodurch eine verbesserte Kühlwirkung erreicht wird.
Eine Erhöhung der Flexibilität der Laschen wird zusätzlich dadurch erreicht, dass zwischen die ein- zelnen Bänder im Bereich der Schlitze elektrisch leitende Zwischenlagen geschichtet sind, deren Dicke in radialer Richtung kleiner als die Dicke der Bänder ist. Hiedurch besteht die Möglichkeit, dass die Bänder bei den genannten Beanspruchungen praktisch reibungsfrei ihre Lage zueinander verändern können. Diese Weiterbildung der Erfindung kann dadurch ergänzt werden, dass radial beiderseits der Laschenenden je eine Deckplatte angeordnet ist und diese mit den Laschenenden und bzw. oder den zwischen den Bändern geschichteten Zwischenlagen gemeinsam und vorwiegend durch Pressschweissen verbunden wird.
Die so aufgebauten Laschenenden mit den Deckplatten, letztere erforderlichenfalls noch nachbearbeitet, werden dann mit enger Toleranz in die Schlitze eingeführt, die in den Enden der Dämpferringsegmente angeordnet sind.
Reicht die aus Platzgründen höchstmögliche Anzahl der einzelnen einzubauenden Laschen zur Behemchung der zwischen den Enden der Dämpferringsegmente auftretenden Stromstärke nicht aus, so wird
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