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Anordnung von Dämpferringsegmenten an Polen von Läufern elektrischer Maschinen
Das inverse Drehfeld bei Einphasen - und unsymmetrisch belasteten Mehrphasenmaschinen der Syn- chronbauart sowie deren Polradpendelungen bei Parallelbetrieb werden bekanntlich durch Dämpferwick- lungen, bestehend aus Dämpferstäben und Dämpferringen oder nur aus Dämpferringen, gedämpft. Die Dämpferringesind hiebei stirnseitig am Umfang des Läufers kreisringförmig angeordnet. Aus mechanischen und elektrischen Gründen werden die Dämpferringe, besonders bei grossen Polteilungen, oft in Dämpfer- ringsegmente unterteilt, welche von Pollücke zu Pollücke reichen und im Bereich der Pollücken durch flexible Laschen verbunden sind.
Der Nachteil der bekannten Anordnungen ist darin zu sehen, dass die Ausbildung der die Dämpferring- segmente verbindenden Laschen besonders bei grösseren Maschinen erhebliche Schwierigkeiten mechani- scher und elektrischer Art bereitet. Die Gründe hiefür sind, dass einerseits gerade im Bereich der Pollücken in den Dämpferringen bzw. deren Laschen starke Ströme fliessen können, anderseits die Bruchgefahr durch
Fliehkraftbeanspruchung wegen schwieriger Befestigungsmöglichkeiten besonders gross ist.
Inder franz. Patentschrift Nr. 876. 198 ist nun eine Anordnung von Dämpferringsegmenten mit Abstand zueinander jeweils von Polmitte zu Polmitte beschrieben. Diese besondere Anordnung erfolgt aus rein konstruktiven Gesichtspunkten, um die Fertigung durch Vorgabe von grossen Toleranzen wesentlich zu vereinfachen. Eine Verbesserung der Kontaktierung wird damit jedoch nicht erreicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, Dämpferringe bzw. Dämpferringsegmente vorzuschlagen, die ohne erheblichen zusätzlichen Aufwand die beschriebenen Nachteile der bekannten Ausführungen mindern oder beseitigen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Dämpferringsegmenten an Polen von Läufern elektrischer Maschinen, u. zw. mit Abstand zueinander jeweils von Polmitte zu Polmitte. Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass die in an sich bekannter Weise parallel zum Läuferumfang rechtwinkelig abgebogenen Dämpferringsegmente mit ihren abgebogenen und so axial gerichteten Schenkeln in den Zwischenraum zwischen den Innenflächen der Polendstücke und den Erregerwicklungen eingreifen, so dass sie von den Erregerwicklungen - durch Fliehkräfte bei Rotation des Läufers - gegen die genannten Innenflächen gepresst werden, wobei die aneinanderliegenden Flächen in an sich bekannter Weise mit Material hoher elektrischer Leitfähigkeit überzogen sein können.
Bei einer derartigen Anordnung sind die wegen der Wärmedehnung notwendigen Abstände zwischen den Dämpferringsegmenten an den Stellen geringster Stromdichte angeordnet, während der volle Querschnitt des Dämpferringsegmentes an den Stellen zur Verfügung steht, an welchen dieser elektrisch und mechanisch besonders beansprucht ist. Eine fertigungstechnisch komplizierte und damit unerwünschte Ausbildung der Teile des Dämpferringes im Bereich der Pollücken entfällt. Durch das rechtwinkelige Abbiegen der Dämpferringsegmente wird erreicht, dass bei Rotation des Läufers die axial gerichteten Schenkel durch die Masse der Dämpferringe und die der radial innen, an ihnen anliegenden Erregerwicklungen an die Polendstücke gepresst werden ; somit wird ein kleiner Kontaktwiderstand und ein guter Stromübergang gewährleistet.
Um definierte und ausgeprägte Bereiche für den Stromübergang zu erhalten, wird weiterhin vorgeschlagen, die axialen Schenkel verschieden dick (in radialer Richtung) auszubilden. Der
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