AT229129B - Schlitzverschluß mit Ablaufbremse für photographische Kameras - Google Patents

Schlitzverschluß mit Ablaufbremse für photographische Kameras

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AT229129B
AT229129B AT120862A AT120862A AT229129B AT 229129 B AT229129 B AT 229129B AT 120862 A AT120862 A AT 120862A AT 120862 A AT120862 A AT 120862A AT 229129 B AT229129 B AT 229129B
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Austria
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focal plane
plane shutter
spring
brake
shutter
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AT120862A
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Goetz Schrader
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Goetz Schrader
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schlitzverschluss mit Ablaufbremse für photographische Kameras 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es gibt bekanntlich Schlitzverschlüsse mit nur einem Vorhang und einem festen Spalt   sowi Schlitz-   verschlüsse mit zwei Vorhängen und verstellbarer Spaltbreite. 



   Die Federspannungsbremse ist an beiden Schlitzverschlussarten mit gleicher Wirkung anwendbar. Die Darstellung kann daher auf den Ablauf eines Vorhanges beschränkt werden. 



   Der Vorhang 1 mit dem Schlitz 2 ist einerseits an der Aufwickelwalze 3 befestigt und anderseits an der Federwalze 4 und läuft über die Umkehrrolle 5. Die Aufwickelwalze 3 ist mit einem Zahnrad versehen, das im Eingriff mit den Zahnrädern 6, 7 und 8 steht. An einem der Zahnräder 6,7 oder 8 ist die übliche Handhabe zum Aufziehen des Schlitzverschlusses anzuordnen. Vorzugsweise ist die Handhabe am Zahnrad 7 vorgesehen. Das Zahnrad 7 trägt einen Stift 25 od. dgl. in den der Auslösehebel 9 einrastet, wenn der Verschluss gespannt ist. Der Auslösehebel 9 dreht sich um die Achse 10 zwischen den beiden Anschlägen 11 und 12 und steht unter der Wirkung einer Feder 13. die ihn gegen den Anschlag 11 zieht. Auf der Achse 10 ist ein weiterer Rasthebel 14 angeordnet, der sich an dem Anschlagstift 15 abstützt, der auf dem Auslösehebel 9 fest angeordnet ist.

   Der Rasthebel 14 wird durch die Feder 16 gegen den Anschlagstift 15 gezogen. Auf dem Zahnrad 8 ist ein Stift 17 angeordnet. Um die feststehende Lagerachse 18 des Zahnrades 8 ist eine Wickelfeder 26 aus Federstahldraht gelegt, deren Enden 19 und 20 sich an den Bolzen 21 und 22 abstützen. Der Vorhang 1 mit dem Schlitz 2 läuft am Bildfenster 23 des Kameragehäuses 24 vorbei. 



   Der Schlitzverschluss (Fig. 1) ist aufgezogen, und die Ablaufbremsfeder ist zur Beschleunigung des Anlaufes gespannt. 



   Der Vorhang 1 ist auf die Aufwickelachse 3 aufgewickelt, und der Schlitz 2 ist ausserhalb des Bildfensters 23. Der Stift 25 des Zahnrades 8 ist in den Auslösehebel 9 eingerastet und verhindert somit ein Ablaufen des Vorhanges 1. Gleichzeitig hat der Stift 17 auf dem Zahnrad 8 das Federende 20 vom Anschlag 22 angehoben. Das Getriebe steht hiedurch unter einer zusätzlichen Federspannung zur Anfangsbeschleunigung des Ablaufes. Wird der Auslösehebel 9 gegen den Anschlag 12 gedrückt, so gibt er den Stift 25 frei, und der Verschluss läuft ab. Sobald das Federende 20'am Bolzen 22 anliegt, ist die Wirkung der zusätzlichen Federkraft zu Ende, und der Verschluss läuft nur noch mit der Federkraft der Federwalze 4 weiter. 



   Der Schlitzverschluss (Fig. 2) ist so weit abgelaufen, dass der Schlitz 2 am Ende des Bildfensters 23 steht und der Stift 17 am Zahnrad 8 anfängt, das Ende 19 der Ablaufbremsfeder 26 vom Bolzen 21 abzuheben. 



   Der Schlitzverschluss (Fig. 3) ist ganz abgelaufen, der Schlitz 2 ist ausserhalb des Bildfensters 23. Der Stift 25 ist hinter dem Hebel 14 eingerastet und verhindert, dass das Getriebe   zurückläuft. Gleichzeitig hat   der Stift 17 das Federende-19 mitgenommen und hiebei die Feder 26 gespannt, bis die Bewegungsenergie des Schlitzverschlusses verbraucht ist. 



   Wird der Auslösehebel 9 wieder losgelassen, so wird er durch die Feder 13 wieder gegen den Anschlag 11 zurückgezogen. Hiebei nimmt der Anschlagstift 15 auch den Rasthebel 14 mit, so dass dieser den Stift 25 auf dem Zahnrad 7 wieder freigibt. 



   Der Verschluss kann nunmehr wieder gespannt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schlitzverschluss mit Ablaufbremse für photographische Kameras, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufbremse als Federspannungsbremse ausgebildet ist, die aus einer auf Torsion beanspruchten, gewikkelten Drahtfeder (26) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Schlitzverschluss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Federspannungsbremse (26) zur Erzielung eines schnelleren Anlaufes beim Aufziehen des Verschlusses gespannt wird.
    3. Schlitzverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federspannungsbremse an einem Zahnrad (8) des Verschlussaufzuges angeordnet ist und die Federenden (19, 20) sich an Anschlägen (21,22) abstützen.
    4. Schlitzverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rast (14) vorgesehen ist, die das Triebwerk (6 - 8) am Ende des Bremsweges festhält, um ein Rücklaufen zu vermeiden lind die Rast (14) ausrückbar ist. wenn der Verschlussauslösehebel (q) in seine Ruhestellung zurückgeht.
AT120862A 1962-02-08 1962-02-13 Schlitzverschluß mit Ablaufbremse für photographische Kameras AT229129B (de)

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AT229129B true AT229129B (de) 1963-08-26

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