AT229015B - Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunststoffbahnen oder -folien - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunststoffbahnen oder -folienInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunststoffbahnen oder-folien Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunst- stoffbahnen oder-folien mittels an ihren Seitenrändern angreifenden Haltevorrichtungen, welche in auf je einer Folienseite angeordnete Führungen. deren Abstand In Bewegungsrichtung der Folie sich vergrössert, verschiebbar gelagert sind, die dadurch gekennzeichnet ist, dass dabei die freien Enden der Haltevorrich- tungen je einer Folienseite in den Gewindegang je einer Schraubenspindel eingreifen, deren Gewindegang, in der Bewegungsrichtung der Haltevorrichtung einen kontinuierlich zunehmenden Steigungswinkel auf- weist, so dass sich der Längsabstand der Haltevorrichtungen fortlaufend vergrössert und dass eine Einrichtung zum Zu- und Abführen der Haltevorrichtung vorgesehen ist. Diese erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt im Gegensatz zu den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art eine ebene Bauweise und bietet neben sonstigen, nachstehend noch näher erörterten Vorteilen, insbesondere auch den Vorzug einer leichten Bedienung und Überwachung. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von reckbaren Kunststoffbahnen oder-folien erfolgt die Reckung praktisch durchwegs mittels Trommelstreckvorrichtun-gen, d. h. die Reckstrecke ist mehr oder weniger kreisförmig und verläuft über Trommeln oder ähnliche Gebilde. Ein grosser Nachteil dieser Vorrichtungen besteht vor allem darin, dass dabei die Reckstrecke sehr begrenzt ist, da es aus technischen Gründen und auch aus Gründen der Überwachung des Reckvorganges nicht möglich ist, Trommeln mit beliebig grossem Durchmesser zu verwenden. Demgegenüber kann man mit der erfindungsgemässen geraden Streckvorrichtung ohne jeden technischen Aufwand eine Reckstrecke erreichen, welche die Reckstrecke von Trommelstreckvorrichtungen um ein mehrfaches an Länge übertrifft. Dies ist von grösster Wichtigkeit, wenn man bedenkt, dass sehr viele Kunststoffe zur Erreichung der notwendigen Festigkeitswerte möglichst lange Reckstrecken benötigen, sich also mittels Trommelstreckvorrichtungen überhaupt nicht brauchbar verarbeiten lassen. Ferner bietet die erfindungsgemässe Vorrichtung den Vorteil, dass man durch Aufbau der gesamten Vorrichtung nach dem Baukastenprinzip die Reckstrecke beliebig variieren und damit allen Anforderungen, welche die Verarbeitung der verschiedenartigen Kunststoffe stellt, gerecht werden kann. Es sei auch noch erwähnt, dass die zum Strecken erforderliche Erwärmung der Kunststoffbahnen oder - folien bei der erfindungsgemässen Vorrichtung, da bei dieser ja die Kunststoffbahnen oder -folien freischwebend gehaltert werden, durch seitliches Aufstrahlen oder ähnliches, ohne Beeinträchtigung der Oberfläche erfolgen kann, während nach dem Trommelprinzip die Kunststoffbahnen oder-folien über geheizte Zylinder gezogen werden müssen, was naturgemäss zu Schädigungen der Oberfläche führt. Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung erfolgt also die fortlaufende Erhöhung des Längsabstandes der einzelnen seitlichen Haltevorrichtungen durch Führungsspindeln, deren Gewindegänge einen in Bewegungrichtung der Haltevorrichtungen kontinuierlich zunehmenden Steigungswinkel aufweisen. Die Vorrichtung kann ferner noch Einrichtungen enthalten, welche die Förderung der Haltevorrichtungen vom Spindelende zum Anfang der Spindel ermöglichen. So kann beispielsweise ein Magazin für die Haltevorrichtungen vorgesehen sein, welches dieselben vom Spindelende aufnimmt und dem Spindelaufzug wieder zurück- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 od. dgl.1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunststoffbahnen oder-folien mittels an ihren Seitenrändern angreifenden Haltevorrichtungen, welche in auf je einer Folienseite angeordnete Führungen, deren Abstand in Bewegungsrichtung der Folie sich vergrössert, verschiebbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die freien. Enden der Haltevorrichtungen (2) je einer Folienseite in den Gewindegang je einer Schraubenspindel (3) eingreifen, deren Gewindegang in der Bewegungsrichtung der EMI2.2 ren der Haltevorrichtung (2) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Einrichtung zum Zu- und Abführen der Haltevorrichtungen (2) endlos umlaufende Transportketten, -bänder, -seile od. dgl. Transportorgane (4) vorgesehen sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (2) durch dehnbare Zwischenglieder (5) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT291959A AT229015B (de) | 1959-04-17 | 1959-04-17 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Längs- und Querrecken von Kunststoffbahnen oder -folien |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| AT229015B true AT229015B (de) | 1963-08-26 |
Family
ID=3542365
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT229015B (de) |
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1959
- 1959-04-17 AT AT291959A patent/AT229015B/de active
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