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Drehbarer Bratgrill
Die Erfindung bezieht sich auf einen drehbaren Bratgrill mit einem in einem gehäuseförmig ausge- bildeten Grundteil angeordneten und eine aus dem Grundteil vertikal nach oben herausführende Welle, welche an ihrem oberen Ende einen Bratenträger aufweist, in Drehung versetzenden Motor, einem im
Bereiche des Bratenträgers angeordneten Heizkörper und einem die Wärmestrahlung gegen denBratenträ- ger hin reflektierenden Reflektor.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Bratgrill zu schaffen, der gegenüber bereits be- kannten Bratgrills folgende Vorteile besitzt : a) Grosse Einfachheit des Aufbaues, wodurch ein mässiger Verkaufspreis und die Verwendbarkeit eines solchenBratgrills sowohl im Haushalt als auch in Restaurants und Hotels ermöglicht wird, wobei im letzteren Falle Reihen mehrerer Bratgrills auf einem einzigen Unterbau angeordnet werden können. b) Gleichmässiges und schnelles Durchbraten der Bratstücke unter Vermeidung von Überhitzungen durch stufenlose Einstellmöglichkeit der auf den Braten eingestrahlten Wärmemenge, wobei gleichzeitig die in manchen Fällen schwierige Arbeit des Durchstechens und des Befestigens der Hühner oder des Fleisches auf einem Spiess vermieden wird.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einem drehbaren Bratgrill der eingangs angegebenen Art dadurch erreicht, dass der Heizkörper von vertikalen Heizstäben gebildet ist, die entlang eines Kreissegmentes um den Bratenträger angeordnet sind, welcher mehrere einen polygonalen Ablageraum für den Braten abgrenzende Zinken aufweist, und dass der Heizkörper auf einer horizontalen Gleitbahn mittels einer Handbetätigungseinrichtung oder mittels des Motors verschiebbar ist.
Der erfindungsgemässe Bratgrill vermeidet somit den Nachteil jenes bekannten Bratgrills ohne Spiess, bei welchem die Entfernung zwischen Bratenträger und Heizkörper nicht verstellbar ist und die auf den Braten eingestrahlte Wärmemenge durch stufenweise Einstellung der Heizleistung der Heizkörper geregelt wird und den Nachteil jener bekannten Bratgrills, bei welchen bei wohl stufenloser Einstellmöglichkeit der auf den Braten eingestrahlten Wärmemenge das Bratenstück auf einen Spiess aufgezogen werden muss.
Weitere Vorteile der Erfindung werden an Hand der Beschreibung der Zeichnung ersichtlich, in welcher ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Bratgrills dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen vertikalen Querschnitt durch die Drehachse des erfindungsgemässen Bratgrills und Fig. 2 in Draufsicht einige Teile des in Fig. 1 dargestellten Bratgrills.
Ein Gehäuse 10 weist die eine obere Wand 10a und einen Boden 10b auf und ist mit einem Motor 11 ausgestattet, der über ein Getriebe 12 eine vertikale Welle 13 antreibt, die die obere Wand 10a in einer Lagerbüchse 10c durchsetzt und deren oberstes Ende einen Bratenträger 14 trägt.
Der Bratenträger 14 besteht aus einer Muffe 14a, die über das obere Ende 13a der Welle 13 geschoben ist, und aus mehreren abgewinkelten Zinken 14b, die im allgemeinen auf der Muffe 14a befestigt sind.
Die Muffe 14a übergreift eine Hülse 19a, die einen Teil der Fettauffangschale 19 bildet. Dadurch wird das Eindringen von Fett oder Bratensaft in das Gehäuse 10 und damit eine Verunreinigung des Motors und der Antriebseinrichtung verhindert.
Eine Anzahl von Strahlungselementen 15 ist von Infrarotstrahlerrohren gebildet, welche in Nähe des Bratenträgers 14 auf einem Stützring 15a angeordnet sind. Der Stützring ist auf zwei horizontalen Führun-
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gen 16a und 16b gleitend angeordnet und kann von Hand aus in Richtung der Pfeile Fa bzw. Fb mittels des Griffes 17 verschoben werden. Die von den Rohren 15 abgestrahlte Wärme wird durch einen Reflektor 18 gegen den Bratenträger 14 zurückgestrahlt, wodurch das Durchbraten des im Bratenträger 14 befindlichen Huhnes od. dgl. Bratenstückes, ermöglicht wird.
Die Fettauffangsehale 19 mit geneigtem Boden wird ebenfalls von der Welle 13 durchquert und ist zwecks Ermöglichung einer leichten Reinigung abnehmbar angeordnet.
Als weitere Teile des erfindungsgemässen Bratgrills kommen ein oben angeordneter Deckel 20 und ein Schutzglas 21 in Frage, das in vertikalen Führungen 21a und 21b gleitend geführt ist und die Beobachtung des Bratvorganges zulässt.