AT228404B - Verfahren zur Herstellung von fettfreien Salbengrundlagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fettfreien Salbengrundlagen

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AT228404B
AT228404B AT881461A AT881461A AT228404B AT 228404 B AT228404 B AT 228404B AT 881461 A AT881461 A AT 881461A AT 881461 A AT881461 A AT 881461A AT 228404 B AT228404 B AT 228404B
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dextran
fat
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ointment bases
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Ulrich Dr Behrens
Manfred Dr Ringpfeil
Anton Dr Gabert
Rolf Freudenberg
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Bernburg Serum Werk Veb
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von fettfreien Salbengrundlagen 
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   Erfindungsgemäss liegt das vorbereitete Dextran oder-derivat in wässeriger Lösung vor. Die Wahl des Lösungsmittels und die gewünschte Konsistenz bestimmen die Konzentration des Dextrans in der Lösung. 



  So erhält man   z. B.   mit einer   3% igen Dexiranlösung   eine plastische Salbengrundlage mit Butylenglykol- (l, 3), während   z. B.   bei der Anwendung von Sorbit eine Dextrankonzentration   von ¯ 8%   notwendig ist. Um die Mischungen der wässerigen Dextranlösungen mit dem gewählten Lösungsmittel zum Erstarren zu bringen, ist die Anwesenheit bestimmter anorganischer Ionen notwendig. Bevorzugt gelingen alle Reaktionen bei Anwesenheit von Kaliumionen, während bei Anwesenheit von   z. B. Kalzium-oder Schwerme-   tallionen, wie z. B. Eisenionen, ein Teil der Umsetzungen nicht gelingt oder nicht immer reproduzierbar ist. 



   Zur erfindungsgemässen Darstellung werden die Komponenten in entsprechender Konzentration gemischt. Die Reihenfolge der Zugabe der einzelnen Komponenten ist ohne Einfluss. Der Vorgang, der zur Gelbildung führt, kann oft durch Erwärmen bzw. Kochen beschleunigt werden. Bei einigen   Präparationen,     z. B.   bei der Salbengrundlage auf Sorbit-Dextranbasis, tritt die Verfestigung erst nach Tagen ein. 
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 abhängig sowohl von diesen selbst als auch von den gewählten Lösungsmitteln oder mehrwertigen Alkoholen. So ist   z. B.   eine Sorbit-Dextranpräparation fest und besitzt zügige Eigenschaften, während eine Präparation auf der Basis von Dextran-Äthylalkohol geleeartig ist. 



   Die erfindungsgemäss hergestellten Salbengrundlagen sind unter den für Salben üblichen Aufbewahrungsbedingungen beständig. Präparationen, die mit nicht oder schwer flüchtigen organischen Verbindungen hergestellt werden, erweichen bei sehr viel niederigeren Temperaturen als sie klar schmelzen. So erweicht ein Dextran-Äthylenglykolgel unter   50 C,   während sein Schmelzpunkt um 1000C liegt. 
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 pergiert werden, wie z. B. Pigmente und Fette. Das kann vorteilhaft unter Schmelzen der Salbengrundlage erfolgen. 



     Beispiel l :   4 g Dextran (mittl. Mol-Gew.   28 000)   werden in 100 ml Wasser unter kräftigem Rühren gelöst. Die Lösung wird durch Behandlung mit den Ionenaustauschern Wofatit KPS 200 und Wofatit MD völlig entbast und entsäuert. 80 ml der auf einen Gehalt   von 2%   Dextran eingestellten Lösung werden mit 240 ml Äthanol und 40 ml   200/piger   Kaliumchloridlösung vermischt und die Mischung 24 h stehengelassen. Die gelartig erstarrte Masse wird vom nicht gebundenen Lösungsmittel befreit. Der Rückstand stellt ein Suspensions-Organogel dar, das unter Luftabschluss seine weiche, salbenartige Konsistenz beibehält. 



     Beispiel 2 : 15 gDextran   (mittl. Mol-Gew.   30 000) werden in 100 mIWasser gelöst und nach Bei-   spiel 1 behandelt. 100 ml der auf einen Gehalt von 7% Dextran eingestellten Lösung werden mit 120 ml Sorbitlösung (etwa   70going)   und 30 ml   20% iger Kaliumchloridlösung   vermischt, 20 min lang zum Sieden erhitzt und anschliessend abgekühlt. Die Lösung erstarrt im Laufe einiger Tage quantitativ zu einem steifen Gel mit zügigen Eigenschaften. Durch Schmelzen im Wasserbad können eingeschlossene Luftbläschen 
 EMI2.3 
 nochmals aufgekocht und schnell abgekühlt. Die Viskosität dieser Mischung nimmt im Verlaufe einiger Stunden stark zu. Anfangs treten noch thixotrope Erscheinungen auf. Nach einigen Tagen ist die Mischung völlig erstarrt und besitzt plastische Eigenschaften. 



     B eispiel 4 : 100 ml einer entionisierten leoigen Dextranlösung (mittl.   Mol-Gew. 30 000) werden mit 75 ml   20% iger Kaliumchloridlosung   vermischt und zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten erstarrt die Mischung vollständig zu einem weichen, salbenartigen Hydrogel. 



   Beispiel 5 : Ein nach Beispiel 2 hergestelltes Dextran-Sorbit-Gel, im vorliegenden Falle mit einem mittl. Mol-Gew. des Dextrans von 7000, wird mit der gleichen Menge Wollwachsalkoholsalbe (DAB 6, Nachtrag 1959) zu einer homogenen Salbengrundlage vermischt. Das erhaltene Produkt wurde geteilt, und in die einzelnen Teile wurden präzipitierter Schwefel, Ammoniumbituminosulfonat, Benzokain, Salicylsäure und Borsäure eingearbeitet. 



   Beispiel 6 : 100 ml einer   entionisierten IO loigenDextranlösung (mittl. Mol-Gew. 7000) werden   mit 200 ml Butylenglykol-1, 3, in dem   10/0   Chloramphenikol gelöst wurde, und 20 ml   200/oiger   Kaliumchloridlösung vermischt. Nach Erhitzen, nachfolgendem starkem Abkühlen und Entfernung der flüssigen Phase wird die gelartige Masse als fettfreie, abwaschbare Chloramphenikolsalbe verwendet. 



   Es versteht sich, dass hinsichtlich der Wahl des Molekulargewichtes, des Substitutionsgrades und der 

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 Konzentration sowie des Mischungsverhältnisses der Partner vielfältige Kombinationsmöglichkeiten bestehen, die die rheologischen Eigenschaften der entstehenden Salbengrundlage, besonders hinsichtlich Konsistenz und Zügigkeit, kennzeichnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer fettfreien wasserlöslichen Salbengrundlage, dadurch gekennzeichnet, dass wässerige Lösungen von Dextran in Gegenwart von anorganischen Kationen, vorzugsweise Kaliumionen, mit hydrophilen organischen Lösungsmitteln, wie niederen, vorzugsweise mehrwertigen Alkoholen oder Ketonen vermischt werden und das entstehende Gel durch Zentrifugation oder Filtration von der flüssigen Phase abgetrennt wird.
AT881461A 1961-05-30 1961-11-22 Verfahren zur Herstellung von fettfreien Salbengrundlagen AT228404B (de)

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