AT228117B - Vorrichtung zum kontinuierlichen und vollautomatischen Löschen von Ätzkalk - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen und vollautomatischen Löschen von ÄtzkalkInfo
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Description
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Vorrichtung zum kontinuierlichen und vollautomatischen
Löschen von Ätzkalk
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen und vollautomatischen Löschen vonÄtzkal1 { (Weissfeinkalkineiner Korngrösse bis 0, 1 mm) und besteht darin, dass in einem zylindrischen
Löschbehälter mit im halbkugeligen Boden vorgesehenem Abflussventil ein zentral geführtes, auf-und ab- bewegbares sowie drehbares Rohr gelagert ist, das zum Tragen eines mit seitlichen Flügeln versehenen, ver- und feststellbaren Schwimmers und unterhalb desselben angebrachten Rührarmen dient, und am unteren Ende mit einemKegelventil versehen ist zur Regelung des Abflusses der Kalkmilch durch das Absperr- ventil.
Von weiterer Bedeutung ist, dass das Rohr zum Tragen des Schwimmers am oberen Ende, ausserhalb des Löschbehälters krümmerartig ausgebildet und mit einer Schlauchanschlusskupplung versehen ist, dass ferner in dem Löschbehälter ein Propeller-Rührwerk eingesetzt ist zur ständig kreisenden Bewegung des ganzen Kalkmilchinhaltes und Ùbertragung dieser Bewegung auf den Schwimmer und das Kegelventil, und dass ausserdem im Löschbehälter ein Thermostat eingebaut ist zur Regelung der Wasserzufuhr und Konstanthaltung der Löschtemperatur.
Durch die erfindungsgemässe Ausfuhrung wird erreicht, dass, wenn der Löschvorgang bei einer konstantgehaltenen Löschtemperatur von etwa 800C vor sich geht, ein sehr guter Kalkbrei von grosser Geschmeidigkeit (in Emley gemessen) und Ergiebigkeit erreicht wird, d. h. unmittelbar nach Austritt aus der Anlage dickt die Kalkmilch zu einem plastischen Brei ein.
Hiezu werden Wasser und Kalk im Verhältnis von etwa 3 : 1 Gew.-Teilen laufend von oben her in den Löschbehälter eingeführt, wobei die Wasserzufuhr durch einen Thermostaten geregelt wird, derart, dass bei zunehmender Löschtemperatur mehr und bei abnehmenderTemperatur weniger Wasser zugegeben wird, während der Kalk gleichbleibend kontinuierlich durch bekannte Vorrichtungen zugegeben wird.
Da die innige Vermischung der Ausgangsstoffe durch das schnellaufende Propeller-Ruhrwerk erfolgt, das den ganzen Kalkmilchinhalt in kreisende Bewegung versetzt, und diese Bewegung auf den Schwimmer und das Kegelventil ubertragen wird, ergibt sich ein kontinuierlicher Kalkmilchabfluss und gleichzeitig der Verbleib einer vorbestimmten Menge erwärmter Kalkmilch im Löschbehälter.
Der Vorteil dieser Bodenentleerung liegt darin, dass der Kalk den Löschbehälter erst verlassen kann, wenn er bis zum Boden des Behälters untergetaucht ist, wodurch ein Abfluss von ungelöschtem Kalk aus dem Behälter vermieden wird.
Die gesamte Anlage kann sehr klein gehalten sein, da der gut aufgeschlossene Kalk (0 - 0, 1 mm) in wenigen Sekunden restlos abgelöscht ist, und können beispielsweise in einer Anlage mit einem Fassungsvermögen von etwa 1 m3 stündlich bis zu 10 m3 Kalk gelöscht werden.
Bekannt ist bereits ein Verfahren zur Erhöhung der Plastizität von Kalkhydratbrei, bei welchem dies dadurch erreicht werden soll, dass beim Löschen des Branntkalkes die Löschtemperatur in Abhängigkeit von der Korngrösse des Ausgangsgutes und uber den Löschvorgang im wesentlichen konstant gehalten wird, mit Angabe der günstigsten Löschtemperaturen für das Löschen von grobkörnigem und von feinkörnigem Kalk.
Diesem gegenüber betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum kontinuierlichen und vollautomatischen Löschen von Weissfeinkalk, mittels welcher der Kalk nicht nur in kürzester Zeit restlos gelöscht werden kann, sondern auch ein kontinuierlicher Abfluss der Kalkmilch aus dem Löschbehälter erreicht wird.
InderZeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit Schnitt durch den Löschbehälter dargestellt.
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EMI2.1
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