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Mitnehmereinrichtung für Reibradfeuerzeuge
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2 und Einsatzstück 6 kann ausserdem eine Schweissung vorgenommen werden, wie bei 10 angedeutet ist.
Um zwischen den Mitnehmerzähnen 8 und dem Aussenrand 11 des Reibrades 2 einen Abstand für das ein- wandfreie Eingreifen des Mitnehmers 5 zu schaffen, ist die Auflagerfläche des annähernd zylindrischen
Teiles 12 des Reibrades kürzer bemessen als die Höhe des Mitnehmertopfes 6.
Bei den beispielsweisen Ausführungsformen nach den Fig. 5,6 bzw. 7,8, von denen die Fig. 6 und
8 Schnitte nach den Linien VI-VI bzw. VIII-VIII der Fig. 5 bzw. 7 zeigen, weist das als Mitnehmerrad ausgebildete Einsatzstück 6 etwa rechtwinkelig zur Ebene seines Bodens stehende federnde Pratzenl3 aut die gegen die Innenfläche des Reibradtopfes 2 wirken. Zur Erhöhung der Sicherheit gegen Verdrehen des
Einsatzstückes 6 in bezug auf das Reibrad 2 kann die Innenfläche des Reibrades mit reibungserhöhenden
Vorsprüngen 14 versehen sein. Nach den Fig. 7, 8 kann die Innenfläche des Reibradtopfes 2 auch Vor- sprünge 14a aufweisen, die in die Lücken zwischen den Pratzen 13 des Einsatzstückes 6 eingreifen und so die beiden Teile 2 und 6 gegen Verdrehung sichern.
In den Fig. 9 und 10 - Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 10 - ist eine Mitnehmereinrichtung dargestellt, bei der das Mitnehmerrad unmittelbar aus dem Boden des gewölbten Reibradtopfes herausgebildet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Zähne 8 aus dem Boden des Reibrades 2 ausgestanzt und aufgebogen. Um auch in einem solchen Falle, bei dem der Mitnehmer abweichend von den bisher gezeigten Ausführungsformen seitlich des Mitnehmerrades angeordnet sein kann, eine symmetrische Lagerung der Mitnehmereinrichtung zu erzielen, ist der Boden 15 des in das Reibrad eingesetzten Einsatzstückes 16 über den Aussenrand des Reibrades 2 vorgezogen.
Es ist jedoch, wie in den Fig. 11 und 12, von denen Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII der Fig. 11 wiedergibt, gezeigt ist, auch möglich, das Mitnehmerrad aus dem in das Reibrad eingesetzten Einsatzstück herauszuarbeiten. in diesem Falle tragt das Einsatzstück 16 eine aus Zähnen bestehende Planverzahnung, in die der seitlich angeordnete (nicht dargestellte) Mitnehmer eingreift.
Alle gezeigten Ausführungsbeispiele haben den Vorteil einer einfachen und damit raschen und billi- gen Herstellung des Reibradtopfes. Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche weitere Ausführungsformen möglich, wesentlich ist nur, dass der Hauptgedanke der Erfindung, denBodendes Reibradtopfes nach aussen zu wölben, verwirklicht wird.
Zum Unterschied von den topfförmig ausgebildeten Reibrädern mit einem abgerundeten Übergang vom Mantel zum eigentlichen Bodenteil kann bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen des erfindungsgemässen Reibrades durch die nicht in den Reibradmantel hinein bzw. nicht in den Bereich des Zahnkranzes sich erstreckende Auswölbung der Zahnteil unbeeinflusst von der Bodenausgestaltung ausgeformt werden und es werden somit die Zähne des Reibrades über die ganze Höhe des Mantels hinweg gleichmässig in voller Tiefe ausgebildet sein können.
PATENTANSPRÜCHE.
1. Mitnehmereinrichtung für Reibradfeuerzeuge mit einem topfförmig ausgebildeten Reibrad und einem allenfalls als gezahntes Mitnehmerrad ausgebildeten Einsatzstück, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Reibradtopfes nach aussen gewölbt ist.