AT227017B - Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor- und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere Bandrechen - Google Patents
Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor- und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere BandrechenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
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Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor-und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere Bandrechen
Die Erfindung betrifft Differentialanordnungen für Fahrzeuge, insbesondere für vor-und rückwärts- fahrende Heu-, insbesondere Bandrechen. Um auf sehr steilen Hängen mit Sicherheit mit einem selbst- fahrenden Bandrechen od. dgl. arbeiten zu können, ist es erforderlich, die beiden Triebräder möglichst weit auseinander zu setzen, um das Gerät weitspurig abzustützen. Dies bedingt jedoch den Einbau eines Differentials, um die Manövrierbarkeit des Gerätes zu erhalten.
Wird gemäss einem nicht vorveröffentlichten Vorschlag der Bandrechen auf einem Tragrohr des Gerätes pendelnd aufgesetzt, so bleiben bei jeder Bodenunebenheit sowohl die beiden Laufräder, als auch die beiden Stützräder des Bandrechens immer am Boden. Das Gerät erhält auf diese Weise eine weit auseinanderliegende Abstutzung an vier Stellen und damit grösste Hangfestigkeit. Ferner muss im Sinne des vorerwähnten Vorschlages die Hin- und Rückfahrmöglichkeit (Vor- und Rückwärtsgang) erhalten bleiben.
Um dies mit möglichst geringem Bauaufwand zu erreichen, wird ein an sich bekanntes Differential mit einem gleichfalls an sich bekannten Wendegetriebe kombiniert, wobei das Differential in bekannter Weise zwischen zwei lose laufenden Tellerrädern angeordnet ist, und dass aussen am Differentialgehäuse ein axial verschiebbarer, in der Umfangsrichtung mitlaufender Schaltring mit beiderseitigen Mitnehmerklauen sitzt und letztere wahlweise in Mitnehmerklauen des linken oder des rechten Tellerrades eingreifen. Dabei sind die beiden Tellerräder nach der Erfindung auf den Halbachsen gelagert. Zweckmässigerweise sind die Mitnehmerklauen der Tellerräder in derselben radialen Entfernung angeordnet wie die Schaltklauen des Schaltringes und die Tellerradverzahnung liegt ausserhalb des Schaltringes bzw. der Mitnehmerklauen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Anordnung im Schnitt und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schaltwippe am Triebwerksgehäuse.
Im Getriebegehäuse 1 ist das aus den vierDifferentialkegelrädern 3 und der Differentialachse 4, dem Differentialgehäuse 5 und den beiden Seitenflanschen 6 bestehende Differential 2 so angeordnet, dass dieses mittels Keilwellenprofil oder K-Profil von den beiden Halbachsen 7, die ihrerseits im Getriebegehäuse 1 gelagert sind, getragen wird. Aussen am Differentialgehäuse sitzt ein Schaltring 8 mit beiderseitig angeordneten Schaltklauen 9 und einer Nut in der Mitte dieses Schaltringes, der mittels einer oder mehrerer Passfedern oder einer sonstigen Mitnehmereinrichtung in der Umfangsrichtung vom Differentialgehäuse mitgenommen wird, jedoch axial auf diesem verschiebbar ist.
Beiderseits vom Differentialgehäuse sitzt auf jeder Halbachse 7 ein lose gelagertes Tellerrad 10 mit Mitnehmerklauen 11, das so ausgelegt ist, dass es das Differentialgehäuse um die Breite der Mitnehmerklaue und Zahnbreite überragt, so dass die Klauen des Schaltringes 8 in die Mitnehmerklauen der Tellerräder 10 eingreifen können. Ein zwischen den beidenTellerrädern 10 angeordnetesKegelritzel 12, das über ein Kettenradvorgelege 13 von der dar- über liegenden (der Übersicht halber nicht dargestellten) Motorwelle angetrieben wird, überträgt das Drehmoment auf das jeweils mit dem Schaltring in Eingriff stehende Tellerrad, auf das Differential und die beiden Halbachsen.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 der Schaltring in der Mittelstellung eingezeichnet, um die Schaltklauen besser darstellen zu können ; in Fig. 2 deckt sich die Stellung der Schaltwippe mit der Darstellung in Fig. 1 nicht.
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Das mit dem Schaltring nicht in Eingriff stehende zweite Tellerrad läuft im entgegengesetzten Sinne lose auf seiner Halbachse. Mittels einer Schaltbrille 14, die in die Nut des Schaltringes 8 eingreift, einer nach oben durch das Getriebegehäuse durchgeführten Schaltwelle 15 und einem Winkelschalthebel 16 erfolgt die wahlweise Umschaltung auf Vor-oder Rückwärtsgang.
- Bei Fahrten auf steilen Hängen ist es notwendig, dass ständig ein Gang (Vor- oder Rückwärtsgang) eingeschaltet ist, da ansonsten das Gerät im Leergang keine Bremswirkung besitzt und bergab davon laufen würde. Die Schaltvorrichtung bildet daher ein weiteres Merkmal der Erfindung. Sie lässt sich mit einer Schaltwippe nur von einer Endlage auf die andere schalten, da die Schaltwippe aus der Mittelstellung nach irgendeiner Seite kippt (Fig. 2). Die Schaltwippe besteht aus dem Winkelschalthebel 16, einem Federführungsbolzen 17, der in einem drehbar gelagerten Anschlag 18 gleitet und am Winkelhebel angelenkt ist und einer kräftigen Druckfeder 19 sowie den beiderseitigen verstellbaren Anschlägen 20.
Daraus
EMI2.1
eine Schaltstange 21 zum Handlenker (in der Skizze nicht dargestellt), um von dort aus die Umschaltung des Vor- und Rückwärtsganges vornehmen zu können.
Um nötigenfalls das Gerät, z. B. beim Abstellen des Gerätes im Geräteschuppen, auf kurze Strecken schieben zu können, ist es notwendig, dass die Gänge ausgeschaltet werden können, da ansonsten das Gerät von einem Mann nicht geschoben werden kann. Zu diesem Zweck ist auf dem Winkelschalthebel 16 ein Arretierstift 22 oder eine entsprechend andere Feststellvorrichtung vorgesehen, welche den Schalthebel in der Mittellage, welche dem Leerlauf der beiden Halbachsen entspricht, fixiert.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor-und rückwärtsfahrende Heu-, vorzugsweise Bandrechen, wobei das Differential zwischen zwei lose laufenden Tellerrädern angeordnet ist und aussen am Differentialgehäuse ein axial verschiebbarer, in der Umfangsrichtung mitlaufender Schaltring sitzt, der beiderseits Schaltklauen trägt, die wahlweise in Schaltklauen der links und rechts vom Diffe- rential laufendenTellerräder einschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tellerräder (10) auf den Halbachsen gelagert sind.
Claims (1)
- 2. Differentialanordnung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine Umschalteinrichtung mit einer Schaltwippe mit beiderseits begrenzenden Anschlägen, welche den Schaltring (8) immer in der linken oder rechten Einschaltstellung hält und eine Leerlaufstellung ausschliesst.3. Differentialanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Fixierstift (22) oder eine ähnliche Vorrichtung zum wahlweisen Festlegen des Schalthebels in der Mittelstellung, um auf diese Weise eine Leerlaufstellung herstellen zu können.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT2960A AT227017B (de) | 1960-01-04 | 1960-01-04 | Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor- und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere Bandrechen |
| GB3463760A GB961195A (en) | 1959-10-12 | 1960-10-10 | Improvements relating to self-propelled rakes for raking and/or turning crops lying on the ground |
| CH1135660A CH392969A (de) | 1959-10-12 | 1960-10-10 | Verfahren zum Zusammenrechen und bzw. oder Wenden von auf dem Boden liegendem Erntegut und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
| FR7010A FR1270281A (fr) | 1959-10-12 | 1960-10-12 | Procédé pour râteler et/ou retourner du fourrage ou autres produits agricoles récoltés reposant sur le sol et dispositif pour sa mise en oeuvre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT2960A AT227017B (de) | 1960-01-04 | 1960-01-04 | Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor- und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere Bandrechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT227017B true AT227017B (de) | 1963-04-25 |
Family
ID=3479632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT2960A AT227017B (de) | 1959-10-12 | 1960-01-04 | Differentialanordnung für Fahrzeuge, insbesondere für vor- und rückwärtsfahrende Heu-, insbesondere Bandrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT227017B (de) |
-
1960
- 1960-01-04 AT AT2960A patent/AT227017B/de active
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