AT227011B - Pflug zum Ausheben von Verschulgräben - Google Patents

Pflug zum Ausheben von Verschulgräben

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AT227011B
AT227011B AT642861A AT642861A AT227011B AT 227011 B AT227011 B AT 227011B AT 642861 A AT642861 A AT 642861A AT 642861 A AT642861 A AT 642861A AT 227011 B AT227011 B AT 227011B
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AT
Austria
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plow
grindl
carrier
impeller
coulter
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Application number
AT642861A
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English (en)
Inventor
Gustav Jirikowski
Original Assignee
Gustav Jirikowski
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  Pflug zum Ausheben von Verschulgräben 
Die Erfindung betrifft einen Pflug zum Ausheben von Verschulgräben, wie sie in Baumschulen   u. dgl.   benötigt werden. Bisher wurden diese Gräben mittels Verschulrechen, Verschulspaten od. dgl. Handgerä- ten hergestellt. Derartige Handgeräte sind zur rationellen Bearbeitung grosser Flächen ungeeignet und bei manchen Böden nicht oder nur sehr schwer verwendbar, wozu noch der Mangel an Arbeitskräften kommt,   dereinei-ngrossuinsatz   der genannten Geräte hindernd entgegen steht. 



   Die Erfindung bezweckt nun ein Gerät zu schaffen, das Maschineneinsatz ermöglicht und einwandfrei in rascher Folge Verschulgräben aushebt. Erfindungsgemäss besteht das Gerät aus einem Pflug besonderer
Bauart, der hinter einer Bodenfräse angebracht werden kann, so dass gleich anschliessend an die Fräsarbeit der Verschulgraben gezogen wird. Der erste   Frässtreifen   wird zunächst ohne Pflug mit dem Fräswerk her- gestellt und dann erst auf ihm der Pflug eingesetzt. 



   Das Wesentliche des Pfluges ist in der Form und Anbringung der Schar an einem massiven, in der Arbeitsrichtung neigbaren und   7ur   Formung des Verschulgrabens beitragenden Scharträgers gelegen, wobei das den Pflug unterstützende Laufrad gleichzeitig zur Verfestigung und Ebnung des Bodenstreifens entlang der Furchen dient. 



   Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind nachstehend an Hand der Zeichnung behandelt. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Pfluges. Die Fig. 2 stellt eine Draufsicht und die Fig. 3 eine Ansicht des Pfluges von vorne dar. 



   Der Pflug besteht aus der Schar 1 mit einem keilförmigen, der Querschnittsform des zu ziehenden Grabens angepassten unteren Teil und einem seitlich ausladenden oberen Teil, der zur Einebnung des einen Grabenrandes dient. Die Schar 1 ist an der Stirnseite eines vorzugsweise massiven, der Grabenform entsprechend   gestalteten, klotzartigen Trägers   3 mittels Schrauben 2   od. dgl.   befestigt. Der Träger 3 ist nach hinten etwas verbreitert, so dass er in der Längsrichtung eine schwach keilförmige Gestalt hat und die Wände des von der Schar gezogenen Grabens leicht andrückt. 



   Der Träger 3 ist mittels zweier Laschen 12,6   od. dgl.   am Grindl 7 angebracht. Die das vordere, die Schar tragende Ende des Trägers 3 haltende Lasche 12 ist am Grindl 7 mittels Bolzen 5 angelenkt, so dass der Träger 3 um den Gelenkbolzen 5 in der Arbeitsrichtung verschieden geneigt werden kann. Um den Träger in seiner jeweiligen Arbeitsstellung zu fixieren, ist die an seinem   rückwärtigen   Ende angebrachte zweite Lasche 6 durch einen Langschlitz 9 kulissenartig ausgebildet. Quer durch diesen Langschlitz 9 ragt eine im   Gmdel   sitzende Schraube 8. Auf diese Weise ist es möglich, durch Heben oder Senken der rückwärtigen Lasche 6 und Festziehen der Schraube 8 den Scharträger 3 in der jeweils erforderlichen Neigung zu fixieren. 



   Am Grindl ist weiters ein Laufrad,   u. zw.   vorzugsweise   höheneinstellbar   angebracht. Die Breite des Laufrades ist erfindungsgemäss so bemessen, dass der Bodendruck den Erfordernissen entspricht. Die Höheneinstellbarkeit des Laufrades wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Achse des Laufrades im Schlitz einer kulissenartigen Lasche in der Höhenrichtung verstellbar und mittels Spannschraube festklemmbar sitzt. Beim dargestellten   AusfuÌ1rungsbeispiel   ist die vordere Befestigungslasche des Scharträgers 3 nach oben verlängert und durch einen Langschlitz als kulissenartiger Laufradträger ausgebildet. 



   Die Erfindung ist nicht an die dargestellte und beschriebene Pflugausbildung gebunden, die in Einzelheiten, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, variiert werden kann. So kann beispielsweise der keilförmige   Scharträger   aus zwei unter einem verstellbaren Winkel zueinander sitzenden Wänden gebildet werden. Das Laufrad ist mit einem eigenen Träger verstellbar am Grindl befestigbar. Die Schar ist auswechselbar an ihrem Träger angebracht usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Pflug zum Ausheben von Verschulgräben mit in der Arbeitsrichtung unter verschiedenen Winkel einstellbaren Schar, dadurch gekennzeichnet, dass die Schar (1) die Keilform des herzustellenden Grabens hat und an der Stirnseite eines massiven, in seiner Längsrichtung leicht keilförmigen, im Querschnitt der Grabenform angepassten'Trägers (3) vorzugsweise auswechselbar sitzt, wobei der Träger (3) in der Arbeitsrichtung des Pfluges unter verschiedenen Winkel am Grindl (7) anbringbar ist.
    2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) an seinem vorderen Ende am Grindl (7) angelenkt ist und an seinem rückwärtigen Ende mittels einer, einen Langschlitz (9) aufweisenden Lasche (6) und einer diese durchsetzenden Schraube (8) in ver-bzw. einstellbarer Verbindung mit dem Grindl (7) steht.
    3. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Grindl ein hinsichtlich seiner Breite dem auf dem Boden auszuübenden Druck angepasstes Laufrad (4) höheneinstellbar angebracht ist.
    4. Pflug nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (4) mit seiner Achse (10) im Schlitz (11) einer Lasche (12) in verschiedener Höhe festklemmbar sitzt, die am Grindl (7) angebracht ist.
    5. Pflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Laufrad (4) tragende Lasche (12) eine Verlängerung der das vordere Ende des Scharträgers mit dem Grindl (7) gelenkig verbindenen Lasche bildet.
AT642861A 1961-08-21 1961-08-21 Pflug zum Ausheben von Verschulgräben AT227011B (de)

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