AT226847B - Einstellvorrichtung für Lungen-Fernaufnahmegeräte - Google Patents

Einstellvorrichtung für Lungen-Fernaufnahmegeräte

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AT226847B
AT226847B AT579161A AT579161A AT226847B AT 226847 B AT226847 B AT 226847B AT 579161 A AT579161 A AT 579161A AT 579161 A AT579161 A AT 579161A AT 226847 B AT226847 B AT 226847B
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AT
Austria
Prior art keywords
film
ray
patient
adjustment
lung
Prior art date
Application number
AT579161A
Other languages
English (en)
Inventor
Zoltan Dr Hrabovszky
Laszlo Ing Huszar
Original Assignee
Medicor Roentgen Muevek
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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstellvorrichtung für   Lungen-Fernaufnahmegeräte   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einfache neue Einstellmethode angewendet werden : Anstatt der bisher üblichen Methode, wo die FilmOberkante durch vertikale Bewegung zum Kinn des Patienten gestellt wird, soll jetzt die Film-Unterkante zur unteren Grenze der abzubildenden Lungenfelder ("Trennlinie" zwischen diagnostisch wichtigen und unwichtigen Körperteilen) gestellt werden. Da Strahlenschattengrenze und Film-Unterkante auf diese Weise immer zusammenfallen, wird durch die Filmeinstellung zum Patienten gleichzeitig auch die Strahlenbegrenzung für den Gonadenschutz ohne Mehrarbeit genau eingestellt. 



   Diese bequeme automatisierte Einstellmethode bezieht sich jeweils auf eine bestimmte Filmgrösse. 



  Da aber die Filmgrösse in einzelnen Fällen geändert werden muss, ändert sich damit auch der Neigungswinkel   a'bzw. cl',   welcher durch den horizontal gestellten Zentralstrahl   C'bzw. C" und   den Begren- 
 EMI2.1 
 hältnis gemäss der Forderung der Doppelzentrierung korrigiert werden, u. zw. so, dass die dem Winkel a' bzw.   cl'gegenüberliegende   Kathete immer mit der jeweiligen halben Filmhöhe 1/2 gleich gross sein soll. 



   Die beispielsweise Lösung des mit Filmgrössen-Korrektion versehenen   Gerätes zeigt   die Fig. 2. Der
Filmkassettenträger   l'bzw. l"und   der Strahlenschutzschild 2 sind durch den Verbindungsarm 3 mecha- nisch gekoppelt und werden zwecks Einstellung in Berücksichtigung der Grösse des Patienten mittels der gemeinsamen vertikalen Führung 6, welche mit Zentimeterskala versehen ist, zusammen bewegt. Un- abhängig davon kann die relative Höhenlage des Kassettenträgers zum Schutzschild mit Hilfe der verti- kalen Führung 7 des Filmkassettenträgers l'verstellt und fixiert werden. 



   Die Verstellung erfolgt entsprechend den Skalenteilungen c, b, a der Filmskala 4, wobei diese Ska- lenteilungen mit den Filmgrössen-Angaben der üblichen Filmformate bezeichnet sind. Nimmt man also anstatt der Filmgrösse a z. B. die Filmgrösse c, so wird die vertikale Führung des Kassettenträgers von der Stellung a auf die Stellung c verschoben und damit die Film-Unterkante von   l'auf l"gehoben.   



   Die Lage des Strahlenschutzschildes 2 bleibt dabei unverändert, infolgedessen kann die obere Kante des Schutzschildes als eine Drehachse aufgefasst werden und entsprechend der Bewegung eines doppelarmigen Hebels wird der Röhrenbrennfleck in entgegengesetzter Richtung von F'auf F"verschoben, um die Forderung der Doppelzentrierung zu erfüllen. 



   Die ablesbaren Teilungen   a',   b',   c'der Fokusskala   5, welche ebenfalls mit den Filmgrössen-Angaben bezeichnet sind, zeigen an der Zentimeterskala der Führung 6 direkt an, auf welche Bodenhöhe der Röhrenbrennfleck für die betreffende Filmgrösse eingestellt werden soll, wobei die Ablesung der Zentimeterangabe immer an demjenigen Teilstrich der Skala 5 vorgenommen wird, welcher mit der in Frage kommendenFilmgrösse bezeichnet ist. DieFig. 2 zeigt, wie sich der Winkel   a'bzw. a" durch   die Verstellung des Filmkassettenträgers l'und die geänderte Einstellung an der Fokusskala 5 ändert und die dem Winkel gegenüberliegende Kathete mit der Hälfte der jeweiligen Filmgrösse   l'/2   und 1"/2 gleich wird. 



  Auf diese Weise wird   die Sirahlenschattengrenze trotz Änderung der Filmgrösse   immer auf   dieFilm-Unter-   kante   l'bzw. l"projiziert, während   der horizontale Zentralstrahl   C'bzw. C"auf   die jeweilige Kassettenmitte gerichtet ist. 



   Es ist zweckmässig, die Lage der Film-Unterkante mit einer auffallenden, z. B. beleuchteten Linie zu bezeichnen, um die genaue Kassetteneinstellung zum Körper des Patienten zu erleichtern und gleichzeitig auch die Bedienungsperson darauf hinzuweisen, dass anstatt der eingebürgerten bisherigen Einstellmethode (obereFilmkante zum Kinn) jetzt die Film-Unterkante als Grundlage der neuen Methode dient. 



   Die Handhabung des erfindungsgemässen Gerätes ist einfach und schnell. Der Patient stellt sich zwi schen Filmkassette und Schutzschild hinein, sich dabei gegen den Film wendend. Die Röntgenröhre ist hinter ihm auf eigenem Stativ, auf einen bestimmten Fokus-Film-Abstand von z. B. 150 cm angeordnet (Lungen-Fernaufnahme). Zuerst wird die   gewählte Filmkassette   in den Kassettenträger eingesetzt. In Fällen, wo die Filmgrösse geändert wurde, wird die Höhenlage des Kassettenträgers auf die Stufe der neuen Filmgrösse gedreht. 



   Nunmehr folgt die Höheneinstellung der Filmkassette zum Patienten. (Leuchtlinie der Film-Unterkante zur "Trennlinie" des Körpers. ) Dann wird die einzustellende Bodenhöhe des Röhrenbrennfleckes am entsprechenden Ableseeindex des Gerätes abgelesen und am Röhrenstativ eingestellt. 



   Das Gerät ist sodann aufnahmebereit, da der Hauptstrahl der Röhre auf die Filmmitte gerichtet ist. 



  Sämtliche Teile des Körpers unterhalb der "Trennlinie" sind vor Primärstrahlen geschützt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einstellvorrichtung für Lungen-Fernaufnahmegeräte, bei welchen die Strahleneinstellung bei ruhig <Desc/Clms Page number 3> stehendem Patienten durch vertikale Bewegung vonFilmkassette und davon unabhängig geführter Röntgenröhre erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Filmkassettenträger (1') und ein in Pa tien tennähe angeord - neter Strahlenschutzschild (2) miteinander gekuppelt und zugleich in einer mit einer Skala (5) versehenen Führung (6) gegenüber dem Boden höhenverstellbar sind, und dass der Filmkassettenträger für Filme verschiedener Grösse gegenüber der Oberkante des Schutzschildes in einer gesonderten Führung (7) höhenverstellbar ist, derart,
    dass bei auf die Filmmitte gerichtetem Hauptstrahl derRöntgenröhre die Oberkante des Schutzschildes als Strahlenschattenbegrenzung auf die Filmunterkante projiziert ist, und dass die Skalen (4,5) der beiden Führungen Teilungen (a, b, c und a1, b1, c1) aufweisen, welche einander zugeordnet sind und den verwendeten Filmgrössen entsprechen.
    2. Vorrichtung gemäss Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenteilung (4,5) derart bemessen ist, dass das trigonometrische Verhältnis, bei welchem die dem durch den Hauptstrahl (C', C") und dem Begrenzungsstrahl (B', B") eingeschlossenen Neigungswinkel (a, ce) gegenüberliegende Kathete der Hälfte der Filmhöhe (1'/2, 1"/2) gleich ist, bei den verschiedenen den Teilungen (a, b, c) entsprechenden Filmgrössen unverändert bleibt.
    3. Vorrichtung gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmunterkante mit einer auffallenden Marke hervorgehoben ist, um die Einstellung des Gerätes am Patienten zu erleichtern.
AT579161A 1960-07-29 1961-07-27 Einstellvorrichtung für Lungen-Fernaufnahmegeräte AT226847B (de)

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