AT226744B - Lithographischer Lack zur Herstellung von lithographischen Druckformen - Google Patents

Lithographischer Lack zur Herstellung von lithographischen Druckformen

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AT226744B
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  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Lithographischer Lack zur Herstellung von lithographischen Druckformen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Eigenschaften der blanken metallischen Druckformteile, eingerieben wurde. Während die Metallplatte noch feucht ist, wird ein wenig Lack auf den Bildteil der Druckform vergossen. Sofort darauf wird dieser
Teil mit einem. Wattebausch, der in den auf der Druckform befindlicken Lack getränkt wurde, gerieben, bis der Bildteil einen gleichmässigen Farbton hat. Dann wird die Platte mit ein wenig neuem Fixer gerei- nigt und bis zur Trockne gerieben. 



   Die folgenden Herstellungsbeispiele dienen zur Erläuterung einiger gemäss der Erfindung brauchbaren
Phenolformaldehydharze. 



   Herstellung   l : p-tert-Bütylphenol-Formaldehydharz.   



   In einen mit Thermometer, Rückflusskühler und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 300 g (2 Mol) p-tert-Butylphenol und 167 g Formaline   (soezige   wässerige Formaldehydlösung mit einem Volumen von
154 cm3 entsprechend 1, 67 Mol Formaldehyd) in Anwesenheit von 0, 6 g konzentrierter Schwefelsäure als Katalysator, gelöst in 20 cm3 Wasser, miteinander umgesetzt. 



   Durch eine leichte Erhitzung fängt die exotherme Reaktion an. Nach Ende dieser exothermen Reaktion wird der Kolbeninhalt auf einem Ölbad auf 1100C unter Rückfluss erhitzt. Nach 1   1/2-stündiger   Erhitzung unter Rückfluss und Rühren wird eine zum Neutralisieren berechnete Natriumhydroxydmenge in   5 cm3Wasser   gelöst und der erhitzten geschmolzenen Harzmasse zugesetzt. Diese Masse wird weiter 3 min gerührt. Die obenauf schwimmende wässerige Schicht wird auf ihren pH-Wert geprüft und weiter gegen Lackmus neutralisiert. Dann wird das Wasser bei etwa   800C   im Vakuum abdestilliert und das Harz etwa 15 min auf einem Ölbad auf   120-130 C   erhitzt, bis es eine genügende Härte erhalten hat. Fp. : 800C. 



   Herstellung   2 : o-KresoI-Formaldehydharz.   



   In einen mit Thermometer, Rückflusskühler und Rührer versehenen Kolben werden 108 go-Kresol   (1     Mol) und 83. 5 g   Formalin   (30%wässerige Formaldehydlösung)   in   Anwesenheit von 0. 05   g in Wasser gelöster konzentrierter   Chlorwasserstoffsäure   als Katalysator miteinander umgesetzt. Nach   l-stündiger   Reaktion bei Rückflusstemperatur wird die Harzmasse mittels einer konzentrierten Natriumhydroxydlösung gegen Lackmus neutralisiert. Die Entwässerung erfolgt wie im Beispiel   l,   und die Nacherhitzung wird 30 min bei 1300C durchgeführt. Nach Ausgiessen und Erstarren wird ein durchsichtiges Harz erhalten. 



  Fp. : 100-1100C. 



   Die folgenden Beispiele dienen. der Erläuterung der Erfindung, ohne sie hiedurch zu beschränken. 



     Beispiel l :   Eine lichtempfindliche Chlorsilberemulsion, vergossen auf eine barytierte Papierunterlage, wird bildgemäss belichtet. Dieses belichtete Negativ wird zusammen mit einer Aluminiumfolie durch ein   zur Durchführung des Diffusionsübertragungsverfahrens geeignetes Gerät geführt.   das eine in diesem Verfahren übliche wässerige Entwicklerlösung enthält. Nach dem Passieren durch diese Lösung werden das Negativ und die Aluminiumfolie zwischen den zwei Gummiwalzen des Gerätes zusammengepresst. 



  Dann wird die die Emulsionsschicht tragende Papierfolie von der Aluminiumfolie getrennt, wobei ein Silberbild auf der Aluminiumfolie zurückbleibt, das fest an der Oberfläche der genannten Folie haftet. Sofort darauf wird die bildtragende Folie 30 sec mit einem Wattebausch gerieben, der mit einem lithographischen Präparat der folgenden Zusammensetzung getränkt wurde : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Carboxymethylcellulose <SEP> 3, <SEP> 24 <SEP> g <SEP> 
<tb> Natriumphosphat <SEP> 0, <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Phosphorsäure <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Cetyltrimethylammoniumbromid <SEP> 0, <SEP> 06 <SEP> g
<tb> 20% <SEP> igue <SEP> wässerige <SEP> Formaldehydlösung <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> bis <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> 
 
Dann wird die bildtragende Folie mit einem lithographischen Lack eingerieben, bis das Bild einen gleichmässigen Farbton aufweist. 



   Dieser Lack wird folgendermassen hergestellt : In 790 cm3 Cyclohexanon werden unter Rühren 200 g Cophene A gelöst. Nach Zusatz von 10 g Waxoline Rhodamine BS (C. I.   45170   B) wird die Lösung filtriert (Cophene A ist ein Handelsname). 



   Schliesslich wird die bildtragende Folie mit ein wenig neuem lithographischem Präparat gereinigt und bis zur Trockne gerieben. 



     Beispiel 2 :   Eine Druckform, die in ähnlicher Weise wie im Beispiel 1 hergestellt wurde, wird mit einem lithographischen Lack der folgenden Zusammensetzung eingerieben : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Cyclohexanon <SEP> 625 <SEP> cm3
<tb> Novolak <SEP> N <SEP> 3 <SEP> (Handelsname) <SEP> 183 <SEP> g
<tb> Reines <SEP> niedrigviskoses <SEP> Leinöl <SEP> 183, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Waxoline <SEP> Rhodamino <SEP> BS <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> 
 
Unter Rühren wird der Novolak N 3 in Cyclohexanon gelöst. Das Leinöl wird unter kräftigem Rühren langsam zugesetzt, und dann wird das Waxoline Rhodamine BS in dieser Lösung gelöst. Schliesslich wird die Lösung filtriert. 



   Ihrer Natur gemäss sind die methylsubstituierte und die nichtsubstituierten Phenol-Formaldehydharze ziemlich spröde und sie können mit einem Weichmacher, wie Leinöl (siehe Beispiel 2), kombiniert werden. 



  Jedoch kann zu diesem Zweck auch jeder mit den fraglichen Harzen verträgliche Weichmacher, wie Trikresylphosphat, verwendet werden. 



   Das Harz kann auch aus jedem Lösungsmittel, in welchem es vorzugsweise zu mindestens 5% löslich ist, aufgetragen werden. 



   Geeignete Lösungsmittel sind unter anderem Cyclohexanon, Butanon, Toluol, Äthanol, Äthylacetat,   Essigsäureäthylester.   Terpentinöl, chlorierte Lösungsmittel, wie Trichloräthan und Kohlenwasserstoffgemische, z. B. Lackbenzin (white spirit).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verwendung eines lithographischen, einReaktionsprodukt von Formaldehyd mit Phenol oder mit einem alkylsubstituierten Phenol enthaltenden Lacks bei der Herstellung einer lithographischen Druckform, wobei ein Silberbild photographisch nach dem Halogensilberdiffusionsübertragungsverfahren auf der Druckform erzeugt wird.
AT434261A 1960-06-03 1961-06-03 Lithographischer Lack zur Herstellung von lithographischen Druckformen AT226744B (de)

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