AT226306B - Universaler Schiebeschalter, insbesondere für Schwachstromgeräte - Google Patents

Universaler Schiebeschalter, insbesondere für Schwachstromgeräte

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AT226306B
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AT
Austria
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switch
slide
housing
switch according
slide switch
Prior art date
Application number
AT396061A
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English (en)
Inventor
Karl Ing Reinthaler
Original Assignee
Akg Akustische Kino Geraete
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H41/00Switches providing a selected number of consecutive operations of the contacts by a single manual actuation of the operating part

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Slide Switches (AREA)

Description


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  Universaler Schiebeschalter, insbesondere für Schwachstromgeräte   In der Schwachstromtechnik bzw. Fernmeldetechnik werden häufig Schalter benötigt, die mehrere Schalterstellungen aufweisen, von denen wenigstens eine einrastet und eine andere zurückgehend ist, wie dies beispielsweise bei Aufsprech- und Abhöreinrichtungen bei Diktiergeräten der Fall ist. Bei einer solchen Einrichtung werden vom eingebauten Schalter alle Funktionen des Diktiergerätes beherrscht, so dass ierim allgemeinen eine grosse Anzahl von Anschlüssen aufweist. Der Schalter darf aber trotzdem nicht zu gross werden, da er in einen stielförmigen Griff eingebaut ist, der nebenbei noch ein Mikrophon und einen Hörer oder ein lautsprechendes Telephon enthält. 



  Die für solche Schalter bevorzugte Bauart ergibt sich aus der langgestreckten Form des Gerätes, in das der Schalter eingebaut werden soll. Es handelt sich in erster Linie um Schlebeschalter, die durch einen oder mehrere aus dem Gerät vorspringende, bewegbare Teile betätigbar sind. 



  Aus der Starkstromtechnik sind zwar bereits zahlreiche Schiebeschalter bekanntgeworden, die jedoch entsprechend ihrem Verwendungszweck nicht allzu klein ausgeführt werden können. Selbst jene Ausführungsformen, bei denen kleinste Abmessungen angestrebt wurden, wie z. B. der in der poster;. Patentschrift Nr. 169044 beschriebene Schiebeschalter, sind für den Zweck, für den der erfindungsgemässe Schalter hauptsächlich bestimmt ist, noch immer viel zu gross. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass alle diese Schalter in ein Gehäuse eingebaut sind, das demnach sowohl den Kontaktsatz als auch alle Betätigungs-und Steuerelemente enthält.

   Solche Schalter kann man nicht beliebig verkleinern, selbst dann nicht, wenn man auf eine entsprechende Schaltleistung keinen Wert legt, denn durch das Gehäuse wird die Zugänglichkeit zu den Kontakten sehr erschwert, abgesehen davon, dass auch das Gehäuse eines solchen Schalters verhältnismässig viel Platz wegnimmt. 



  Darüber hinaus sind diese Schalter meist nur für einen bestimmten Anwendungsbereich bestimmt, d. h. für Sonderfälle ist entweder ein Umbau des Schalters erforderlich oder man muss eine grössere Anzahl von Typen auf Lager halten. 



  Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile zu vermeiden und einen universal zu verwendenden Schalter zu schaffen, der nur aus wenigen Teilen besteht und, je nach Art der Zusammensetzung derselben, verschiedene Ausführungsformen ermöglicht. Der erfindungsgemässe Schalter zeichnet sich durch grosse Vielseitigkeit hinsichtlich seiner Verwendungsmöglichkeiten und Variationsmöglichkeiten unter Beibehaltung gleicher Bauteile aus. So ist der erfindungsgemässe Schalter gegebenenfalls über zwei aus dem Gerät vorstehende Fingeransätze betätigbar bzw. kann die Betätigung des Schalters von zwei Seiten oder nur an einer beliebigen Seite vorgenommen werden. Dies ist bei Diktiergeiätemikrophonen von besonderer Bedeutung, denn dann kann der Schalter sowohl mit der linken Hand als auch mit der rechten Hand betätigt werden.

   Es erübrigt sich daher, eine besondere Ausführung für Linkshänder zu bauen. Es ist jedoch aucn eine Betätigung von vorne möglich, da konstruktionsmässig noch Platz für einen dritten Fingeransatz an der Vorderseite des stielförmigen Griffes ist. Dadurch, dass die relative Lage zwischen Schalterteil und Betätigungsglied unter Verwendung derselben Bauteile ohne weiteres verändert werden kann, lässt sich der erfindungsgemässe Schalter sehr leicht der Gehäuseform des Gerätes anpassen. 



  Durch die besondere Bauart des Schalters nach der Erfindung braucht derselbe nur in das Gehäuse eingelegt zu werden, so dass ein Anschrauben desselben meist nicht erforderlich ist. Da die von den Fingern zu bewegenden Schiebeglieder zur Betätigung des Schalters auf Nasen des eigentlichen Schalterschiebers aufsetzbar sind und auf einer die Gc : räteöffnung abdeckenden Platte sitzen, können sie nicht herausfallen   

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   und in Verlust geraten. 



  Der erfindungsgemässe Schalter ist daher ein universaler Schiebeschalter, der sich insbesondere zum Einbau in Geräte der Schwachstromtech. 1ik bzw. der Fernmeldetechnik eignet. Er weist in an sich bekannter Weise eine vorzugsweise in gedruckter Schaltung ausgeführte Schalterplatine auf, die mit einer parallel zu ihr geführten, die Kontaktfedern tragenden Kontaktplatte, die mit einem Schalterschieber ge- kuppelt ist, zusammenarbeitet. 



  Gekennzeichnet ist dieser Schalter dadurch, dass nur der Schalterschieber mit den die Schaltstellungen markierenden Elementen. gegebenenfalls zusammen mit einer Rdckzugfeder in ein trogartiges, recht- . winkeliges Gehäuse eingelegt ist. wobei der Schalterschieber mit wenigstens zwei nasenartig ausgebildeten Ansätzen versehen ist, die sowohl durch Ausnehmungen in den langen Seitenwänden als auch an der offenen Oberseite des Gehäuses vorstehen und auf die je eine die entsprechende Öffnung des mit dem Schalter versehenen Gerätes abschliessende Platte mit einem Betätigungsansatz aufsetzbar ist. 



  Um das trogartige Gehäuse im Gerät, in das der Schalter eingebaut ist, in seiner Lage zu fixieren, ist es mit flanschartigen Teilen und aus dem Gehäuse herausgebogenen Fortsätzen versehen. Der mit der die Kontaktfedern tragenden Kontaktplatte verbundene, im wesentlichen prismatische Schalterschieber wird in dem Gehäuse erfindungsgemäss durch eine etwa haarnadelförmig gebogene Federspange so gesichert, dass er im Gehäuse in seiner Längsachse verschiebbar ist, jedoch nicht herausfallen kann. 



  Weitere Merkmale der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen entnommen werden. 



  Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Schalters, von unten gesehen, wobei die durch den Gehäuseboden verdeckten Teile strichliert angedeutet sind. In Fig. 2 ist ein Schnitt durch den erfindungsgemässen Schalter längs der Linie A-A der Fig. 1 dargestellt. Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Draufsicht. Fig. 5 stellt einen Querschnitt durch ein Betätigungsglied dar. 



  In der Zeichnung ist das trogartige, rechtwinkelige Gehäuse, in dem sich der Schalterschieber 2 befindet, mit 1 bezeichnet. Es enthält ausserdem eine Druckfeder 8 zur Rückführung des Schalters in die Ruhestellung bei Aufhören des Betätigungsdruckes sowie die von einer Blattfeder 3 gehaltene Stahlkugel 4, welche die Rastung des Schalters bei andern Schalterstellungen bewirkt. Der Schalterschieber 2 weist nasenartige Vorsprünge 18 auf, die aus dem Gehäuse 1 vorstehen und auf die das in Fig. 5 dargestellte Betätigungsglied 19 aufgesetztwerdenkann. Hiebei deckt die Platte 20 des Teiles 19 die zur Betätigung des Schalters erforderlichen Öffnungen im Gerät ab, so dass keinerlei Verunreinigungen in das Innere des Gerätes gelangen können. Gleichzeitig wird dadurch auf einfache Weise ein gefälliges Aussehen des Gerättes erzielt.

   Auf der Platte 20 des Teiles 19 können zum Erkennen der Schaltstellungen Farbpunkte oder sym- bolische Zeichen angebracht sein. 



  Zur Sicherung der endgültigen Lage im Gerät ist das Gehäuse 1 mit flanschartigen Teilen 21 und aus dem Gehäuse herausgebogenen Foltsätzon 22 versehen. Einer der beiden Fortsätze 22 dient dazu, die Schalterplatine 9 mittels der Befestigungsschraube 10 zu tragen. Es ist aber unter Verzicht auf den zweiten Fortsatz 22 zur Lagerung des Gehäuses auch möglich, eine zweite Schalterplatine 9 symmetrisch zur andern anzubringen, was unter Umstanden bei vielkontaktigen Schaltern erforderlich sein kann. Welcher der beiden Fortsätze 22 bei Verwendung einer einzigen Schalterplatine 9 benützt wird, richtet sich vollkommen nach dem Zweck des Schalters und der Ausbildung des Gerätes. 



  Der Schalterschieber 2 wird im Gehäuse 1 durch eine haarnadelförmig gebogene Federspange 5 niedergehalten, welche Befestigungsart eine genaue und schnelle Montage des Schalters ermöglicht. An den Schalterschieber 2 ist die Kontaktplatte 13 mit den federnden Kontakten 14 mittels einer Schraube 16 befestigt, die durch ein Langloch in der Kontaktplatte 13 hindurchgeht. Das Langloch gestattet eine genaue Einstellung der relativen Lage der Kontakte (der feststehenden gegenüber den beweglichen) zueinander. 



  Wie bereits erwähnt, ist die Schalterplatine 9 an einem Fortsatz 22 des Gehäuses 1 befestigt. Die Platine ist gemäss der modernen Entwicklung im Gerätebau vorzugsweise mit einer gedruckten Schaltung versehen. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind bekannt, so dass hier nicht näher darauf eingegangen werden muss. Am freien Ende der Schalterplatine 9 ist noch ein Winkel 11 mittels einer Niete 12 befestigt, der zwei Fahnen 23 aufweist, zwischen denen das Zuführungskabel eingeklemmt wird. Dadurch ist eine vollkommene Zugentlastung sichergestellt. Die Niete 12 hält gleichzeitig einen rahmenartigen Teil 24, der dazu dient, die Kontaktplatte 13 gegen den Druck der Kontaktfeder 14 parallel zur Schalterplatine 9 zu führen. 



  Es ist auch möglich, die Schalterplatine oberhalb des trogförmigen Gehäuses vorzusehen, wodurch dann eine mehr gedrungene Bauart entsteht. 



  Ein besonderes Anwendungsgebiet des erfindungsgemässen Schalters findet sich bei Diktiergerätemikro-   

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 phonen,   bei denen der Schalter móglichst   klein sein soll, aber dennoch ein verlässliches Funktionieren gewährleisten muss. Darüber hinaus muss er noch bequem zu bedienen sein und sich sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder eignen. 



     Gerade bei Diktiergeräten,   die erfahrungsgemäss sehr oft geschaltet werden und einem rauhen Betrieb unterliegen, ist es von Vorteil, den Servicedienst möglichst einfach zu gestalten. Dies ist beim erfindungsgemässen Schalter möglich, da Platine und Kabel praktisch eine austauschbare Einheit darstellen, so dass eine rasche Reparatur ohne Lötarbeit möglich ist. 



   Trotz diesem speziellen Anwendungsgebiet ist die Verwendung des erfindungsgemässen Schalters darauf nicht beschränkt. Er eignet sich praktisch für alle Geräte der   Schwachstrom-und Fernmeldetechnik,   bei denen mehrere Umschaltefunktionen mit besonderer Reihenfolge der Schaltungen erforderlich sind. Er kann beispielsweise auch in tragbare Geräte, wie sie beispielsweise als Rundfunkempfänger gebaut werden, eingesetzt werden. Er lässt sich aber auch infolge seiner vielseitigen Bauformen, die alle mit identischen Bauelementenausgestattetsind, mit besonderem Vorteil in   Mess- und   Prüfgeräten und auch in Fernsprechgeräten verwenden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Universaler Schiebeschalter, insbesondere zur Verwendung in Geräten der Schwachstromtechnik, z. B. bei einem   Diktiergerätemikrophon,   bei welchem Schalter einer feststehenden, vorzugsweise in ge-   druckter Schaltung   ausgeführten Schalterplatine eine mit dem Schalterschieber verbundene, die Kontakt- 
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 benenfalls zusammen mit einer Rückzugfeder (8).

   in ein trogartiges, rechtwinkeliges Gehäuse   (1)   eingelegt ist, wobei der Schalterschieber (2) mit wenigstens zwei nasenartig ausgebildeten Ansätzen (18) ver-   sehen ist, die sowohldurchAusnehmungenindenlangen Seitenwändenals   auch an der offenen Oberseite des Gehäuses   (1)   vorstehen und auf die je eine die entsprechende   Ofinung   des mit dem Schalter versehenen Gerätes abschliessende Platte (20) mit einem Betätigungsansatz (19) aufsetzbar ist.

Claims (1)

  1. 2. UniversalerSchiebeschalternach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das trogartige Gehäuse (1) zum Fixieren seiner Lage im Gerät mit flanschartigen Teilen (21) und aus dem Gehäuse herausge- bogenen Fortsätzen (22) versehen ist, von denen wenigstens einer zur Befestigung einer Schalterplatine (9) dient.
    3. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalterschieber (2) im trogartigen Gehäuse (1) durch eine haarnadelförmig gebogene Federspange (5) gegen das Herausfallen gesichert ist.
    4. Schiebeschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktfedern (14) tragende Kontaktplatte (13) als Verlängerung des Schalterschiebers (2) in der Bewegungsrichtung angeordnet ist.
    5. Schiebeschalter nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, dass zwecks Justierung die die Kontaktfeder (14) tragende Kontaktplatte (13) ein Langloch aufweist, durch welches dieser Teil an dem Schalterschieber (2) anschraubbar ist.
    6. Schiebeschalternach einem oder mehreren der. vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) zur Aufnahme des Schalterschiebers (2) weitgehend symmetrisch ausgebildet ist.
AT396061A 1961-05-19 1961-05-19 Universaler Schiebeschalter, insbesondere für Schwachstromgeräte AT226306B (de)

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