AT226193B - Verfahren zur chemischen Reinigung von Fasergut - Google Patents

Verfahren zur chemischen Reinigung von Fasergut

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Hoechst Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur chemischen Reinigung von Fasergut 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 bzw. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zusetzt, wobei mindestens einer der Reste   Ra,   Rb und Rc ein Alkylrest sein muss, die beiden andern Reste Wasserstoff, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-, Oxymethyl- oder Oxalkylgruppe mit etwa 1-3 Kohlenstoffatomen oder ein Alkylrest sein können und wobei die Zahl der Kohlenstoffatome aller drei Reste zusammen mindestens 8 betragen muss,   R'für   einen zweiwertigen, gegebenenfalls ungesättigten cycloaliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit   5 - 10 Kohlenstoffatomen, R" für   einen organischen Rest der Konstitution : 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
CHtallion oder den Rest eines niedermolekularen aliphatischen Amins stehen sollen und z Werte von 2 bis 3 und y Werte von 1 bis 8 bedeuten. 



   Als Alkylreste   Ra,   Rb und Rc kommen insbesondere Alkanreste mit etwa   1 - 30,   vorzugsweise 1 bis 12, Kohlenstoffatomen und als Rest R'. insbesondere die Cyclohexyl-, Dekalin-, Tetralin-, Naphthylund Phenylreste in Betracht. 



   Als Verbindungen der vorstehend angegebenen Konstitution seien beispielsweise genannt : 
 EMI2.3 
 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

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   Bei dem Verfahren der Erfindung kann ein Zusatz von Verbindungen die Wasserstoffbrücken zu bilden in der Lage sind und ihrerseits keine Minderung des Hydrophobiereffekts hervorrufen, zweckmässig sein. Als derartige Verbindungen seien beispielsweise genannt : niedermolekulare gesättigte Alkohole mit 1- 7 Kohlenstoffatomen wie Methyl-, Äthyl-, Butyl-, Propylalkohol, Hexanol und Fettalkohole mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen wie Oktylalkohol, Dodecylalkohol, Fettsäureäthanolamide mit   12 - 18   Kohlenstoffatome enthaltenden Fettsäureresten wie z. B. Laurinsäureäthanolamid und Ölsäurediäthanolamid. 



   Beispiel : 10 kg verschmutzte Kleidungsstücke aus Wolle, Baumwolle, Zellwolle, Leder, Polyamidfasern, Polyesterfasern, Polyacrylnitrilfasem und Acetatfasern werden in 1001 Tetrachloräthylen unter kontinuierlicher Flottenfiltration gereinigt. Der Reinigungsflotte werden 2 kg des Produktes folgender Zusammensetzung : 
 EMI4.1 
 zugesetzt und die Wasserzugabe so eingestellt, dass im Reinigungssystem ein relativer Feuchtigkeitsgehalt von 75 bis   80%   herrscht. Der Reinigungseffekt der Flotte ist ausgezeichnet, die Filtrierfähigkeit sehr gut.

   Eine nachfolgende Hydrophobierung der Kleidungsstücke aus einer Tetrachloräthylenflotte mit monostearinsaurem Aluminiumdiäthylat und indonesischem Paraffin im Verhältnis 2   : 1   bei einer Trockenauflage von   40/0,   bezogen auf das Warengewicht, ergibt ohne einen zwischengeschalteten Spülprozess mit Lösungsmitteln mindestens den gleichen Hydrophobiereffekt wie eine Hydrophobierung des Materials ohne vorherigen Reinigungsprozess. 



   Demgegenüber ergibt eine Reinigung derselben Faserarten in Tetrachloräthylen unter gleichen Bedingungen, jedoch unter Zusatz bekannter Reinigungsverstärker erheblich schlechtere Werte. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle für Baumwollpopeline wiedergegeben. Die Beregnungsteste wurden nach der"Bundesmann"-Methode (Beregnungsprüfapparat BP 2, Prüfmethode Pfersee 1950, vgl. 



    "Melliand-Textilberichte"7 [1951], S. 520/521)   ermittelt. Die Abperleffekte wurden mit den Noten 1 bis 5 beurteilt, wobei 1 sehr gut, 2 gut, 3 befriedigend, 4 ausreichend und 5 mangelhaft bedeutet. 

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 EMI5.4 
 

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 EMI6.1 
 verwendet. 



    PATENTANSPRÜCHE :      1.   Verfahren zur chemischen Reinigung von Fasergut, dadurch gekennzeichnet, dass man den in der chemischen Reinigung üblicherweise verwendeten Lösungsmitteln als Reinigungsverstärker Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI6.2 
 

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AT253160A 1959-04-04 1960-04-02 Verfahren zur chemischen Reinigung von Fasergut AT226193B (de)

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