AT226154B - Vorrichtung zum Bearbeiten, vorzugsweise Etikettieren, Bedrucken, Schneiden od. dgl. von Verpackungsbehältern - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten, vorzugsweise Etikettieren, Bedrucken, Schneiden od. dgl. von Verpackungsbehältern

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AT226154B
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   Vorrichtung zum Bearbeiten, vorzugsweise Etikettieren, Bedrucken, Schneiden od. dgl. von Verpackungsbehältern 
 EMI1.1 
 

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   der nach Vollendung der Bearbeitung eines Behältermantels den auf dem nächstfolgenden Dorn befindlichen Behältermantel dem Bearbeitungswerkzeug nach Art eines Revolvers zuführt. Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform können auf dem Träger drei Dorne vorgesehen sein, wobei sich das Zylindersegment des Bearbeitungswerkzeuges über zwei Drittel des vollen Zylinderumfanges erstreckt. 



  Die Erfindung ist im folgenden an Hand von zwei Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellungeine. Vorrichtung zum Etikettieren der Behälter in der Auffangsstellung, Fig. 2 eine Stellung dieser Vorrichtung während des Etikettiervorganges und Fig. 3 die Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Schneiden der Behälter. 



  Bei der in Fig. 1 dargestellten VorrichtungzumEtikettieren derim wesentlichen prismatischen, abgerundete Kanten aufweisenden Behälter werden rohrförmige Behältermäntel l, zweckmässig inhorizontaler Lage über Dome 2 gestülpt, von denen im Ausführungsbeispiel drei Dorne 2 im gleichen Abstand auf ei- nem um eine Achse 3 drehbaren, als runder Tisch ausgebildeten Träger 4 angeordnet sind. Die Dorne 2 haben eine zylindrische Gestalt, besitzen einen kreisförmigen Querschnitt, dessen Radius dem Radius der abgerundeten Kanten 5 des Behältermantels 1 im wesentlichen angepasst ist und sind am Trägertisch 4um ihre eigene Achse drehbar gelagert. Die Länge der Dome 2 ist in vorteilhafter Weise der Länge der Behältermäntel 1 angeglichen und vorzugsweise für drei anzufertigende Dosen berechnet. 



  Die der Etikettierung dienenden Folien 6 werden einem als zylindrische Mantelfläche ausgebildeten und der Grösse der Folie angepassten Etikettenträger 7 zugeführt und von einem diesen tragenden, um eine Achse 8 rotierenden Zylindersegment 9. welches sich in vorteilhafter Weise über zwei Drittel des vollen Zylinderumfanges erstreckt, an eine bestimmte relative Anfangsstelle 10 in bezug zur Mantelfläche des auf dem rotierenden Dorn 2 sitzenden Behältermantels lgebracht. Der Abstand zwischen den Achsen des Dornes 2 und dem Bearbeitungswerkzeug 7 ist einstellbar.

   Die Etikettiervorrichtung ist weiters mit einer im bestimmten Abstand. vom Zylindersegment 9 angeordneten, drehbar gelagerten Leimwalze 11 versehen, mit der die auf dem Etikettenträger 7 mit der bedruckten Seite aufliegenden Folie 6 bei der drehenden Bewegung des Zylindersegmentes 9 in Berührung gebracht und an der nach aussen gekehrten, nichtbedruckten Seite mit einer Leimschicht versehen wird. Da der vom Etikettenträger 7 nicht bedeckte Teil des Zylindersegmentes 9 einen kleineren Radius als der Träger 7 aufweist, kommt dabei dieser Teil des Segmentes 9 mit der Leimwalze 11 nicht in Berührung. 



  Der am Dorn 2 sitzende Behältermantel 1 wird in der gewünschten Anfangsstellung einerseits durch einen an der dem Etikettenträger 7 zugewendeten Seite, in Nähe des sich auf dem Trägertisch 4 abstützenden Endes anliegenden Anschlages 12, anderseits durch einen in bezug auf die Drehrichtung des Domes 2 und der Berührnngsstelle 10 zwischen Behältermantel l und dem Etikettenträger 7 nachgeordneten. in Nähe des freien Endes des Behältermantels 1 angreifenden Anschlages 13 festgehalten. Der Anschlag 12 ist in Richtung einer an die Mantelfläche des Dornes 2 gelegten Tangente und der Anschlag 13 in paralleler Richtung dazu verschiebbar, so dass der auf dernDorn 2 sitzende Behältermantel l für die um den Etikettenträger 7 stattfindende Abrollbewegung, von der eine Stellung in Fig. 2 dargestellt ist, freigegeben werden kann.

   Bei diesem Abrollvorgang wird nun die zu Beginn des Etikettierverfahrens mit Hilfe des Etikettenträgers 7 an der Stelle 10 mit dem Behältermantel l in Verbindung gebrachte Folie 6 fortschreitend zwischen dem Etikettenträger 7 und dem sich in der entgegengesetzten Richtung drehenden Dorn 2 mitgenommen und an die Aussenfläche des Behältermantels 1 zum Ankleben gebracht. 



  An Stelle des in den Fig. 1 und 2 vorgesehenen Etikettenträgers könnte natürlich auch ein anderes Bearbeitungswerkzeug z. B. eine Druckschablone am Zylindersegment 9 angeordnet werden. 



  Mit Hilfe der in Fig. 3 schematisch gezeigten Ausführungsform, bei welcher der Dornträger nicht dargestellt wurde, ist es möglich, den auf dem Dorn 2 sitzenden Behältermantel l mit Hilfe eines um seine Achse rotierenden Kreismessers 14 auf einfache Weise in der vorgesehenen Dosenlänge zu zerschneiden. 



  Der Abstand zwischen Dorn- und Messerachse ist so einstellbar, dass die Schneide 15 des Messers 14 den Behältermantel 1 bei der Abwälzbewegung fortlaufend an der zwischen dem sich entgegengesetzt dem Messer 14 drehenden Dorn 2 und der Schneide 15 liegenden Berührungsstelle 10 durchtrennt. Bei einer davon abweichenden Ausführungsform könnte der Dorn 2 im entsprechenden Abstand mit Rillen versehen werden, in welche die Schneide 15 bei der rotierenden Bewegung des Messers 14 hineinragt, ohne den Dorn 2 selbst zu berühren.

   Zur Erhöhung des Anpressdruckes an den Dorn 2 kann es sich als zweckmässig erweisen, zumindest an einer Seite des Messers 14 eine Scheibe vorzusehen. deren Radius etwas kleiner als der des Messers 14 bemessen ist, wobei der Behältermantel 1 zwischen dem Dorn 2 und der Stirnfläche der Scheibe eingeklemmt und bei der drehenden Bewegung unter gleichzeitiger Durchtrennung durch die Messerschneide 15 mitgenommen wird.   

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   Im Rahmen der Erfindung sind natürlich auch noch weitere Anwendungsgebiete möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Bearbeiten, vorzugsweise Etikettieren, Bedrucken, Schneiden od. dgl. von Ver- packungsbehältern mit einer im wesentlichen prismatischen, abgerundete Kanten aufweisenden Mantel- fläche, die an einem Dorn sitzend, in bezug zum Bearbeitungswerkzeug eine umlaufende Relativbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrisch ausgebildeter, vorzugsweise um seine Achse drehbar gelagerter Dorn vorgesehen ist. der einen Radius aufweist, welcher dem Radius der abgerundeten
Kanten des Behältermantels im wesentlichen angepasst ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Bearbeitung des auf dem rotierenden Dorn (2) sitzenden Behälters (1) vorgesehene Werkzeug als eine von einem Zylindersegment (9) getragene Mantelfläche (7) ausgebildet ist, wobei das Zylindersegment (9) zur Festlegung der gewünschen Bearbeitungs-Anfangsstelle (10) einstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der am Dorn (2) sitzende Behälter (1) von mindestens einem Anschlag (12, 13) in der gewünschten Anfangsstellung festhaltbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass & in an der dem Bearbeitungswerkzeug zugewendeten Seite des Behälters (1) anliegender, vorzugsweise in Richtung einer an die Mantelfläche des Dornes (2) gelegten Tangente verschiebbarer Anschlag (12) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein in bezug auf die Drehrichtung des Dornes (2) der Berührungsstelle (10) zwischen Behälter (1) und Bearbeitungswerkzeug (7) nachgeordneter, vorzugsweise verschiebbarer Anschlag (13) vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Dorne auf einem Träger (4) gleichmässig verteilt angeordnet sind, der nach Vollendung der Bearbeitung eines Behältermantels (1) den auf dem nächstfolgenden Dorn (2) befindlichen Behältermantel (l) dem Bearbeitungswerkzeug (7) nach Art eines Revolvers zuführt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Träger (4) drei Dorne (2) vorgesehen sind und das das Bearbeitungswerkzeug (7) tragende Zylindersegment (9) sich über zwei Drittel des vollen Zylinderumfanges erstreckt.
AT671561A 1961-09-01 1961-09-01 Vorrichtung zum Bearbeiten, vorzugsweise Etikettieren, Bedrucken, Schneiden od. dgl. von Verpackungsbehältern AT226154B (de)

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