AT22588B - Andrehkurbel für Explosionskraftmaschinen. - Google Patents
Andrehkurbel für Explosionskraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsandrehkurbel für Explosionskraftmaschinen, welche zur Vermoidung von Unglücksfällen ein Loskuppeln der Kurbel von der Maschinenwolle bei beiden Drehrichtungen ermöglicht, so dass, wenn die Maschine sich zufälwg infolge einer Gegenoxplosion zurückdreht, kein Rückschlag auf den die Kurbel Benutzenden aus- geübt werden kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Andrehkurbel in ihrem Aufbau sehr einfach und besteht nur aus wenigen Stücken. Die Handkurbel a ist auf einem Achszapfen b befestigt, der mittels einer Warze unter leichter und geringer Reibung in ein Rohr c einpasst. Letzteres ist mit einer Nabe d ausgestattet. Das Rohr c ist dem Durchmesser der 1\Iaschinenwelle entsprechend gebohrt und enthält an seinem freien Ende einen EMI1.2 gesehenen Klauen oder Stiften bestimmt ist. Auf dem Achszapfen b ist das eine Ende einer Schraubenfeder g befestigt, die z. B. rechteckigen Querschnitt haben kann und die Nabe d, ohne sie zu berühren, umschliesst. @nfolgedessen kann sich letztere in dem einen und dem anderen Sinne frei drehen. Auf dem Achszapfen b ist ferner ein Deckel A frei drehbar aufgesetzt, der eine die Feder g und die Nabe d überdeckende Hülse i aufnimmt. Eine oder mehrere Windungen k an dem anderen Ende der Feder g sind aufgebogen und legen sich unter Reibung gegen die Innenfläche der Hülse i. Die Wirkungsweise der Andrehkurbel ist folgende : Für gewöhnlich sind sämtliche im Vorstehenden beschriebenen Teile in beiden Richtungen frei drehbar. Wird jedoch die Hülse i durch ein Mittel festgehalten und dreht man die auf die Wolle einer Maschine EMI1.3 legen, ein Zusammenziehen oder eine Verringerung desDurchmessers der Feder 9 hervor, welche sich nun ihrerseits kräftig auf die Nabe d auflegt, so dass diese mit der Feder 9 fest verbunden wird. Die Feder g nimmt also die Hülse d und das mit ihr verbundene Rohr f mit. Infolgedessen wird auch die Maschinenwelle gedreht, bis eine normale phion stattfindet. In diesem Falle dr ht sich die Maschinenwelle alsdann schneller als EMI1.4 lÖst sich die Kupplung zwischen der Andrehkurbel und der Maschinenwelle nnd die Maschineläuft. EMI1.5 dreht, so wirkt die Reibung der Windungen k im umgekehrten Sinne, so dass sich die Feder g ausdehnt. Sie legt sich infolgedessen nicht mehr auf die Nabe d auf nnd gibt EMI1.6 Es wird also jede Möglichkeit eines Umglücksfalles vermieden. Es ist klar, dass die konstruktive Durchführung verschiedentliche Änderungen zulässt, ohne dass das Wesen der Ernndung dadurch verändert zu werden braucht. Dies besteht, wie aus dem Früheren hervorgeht, in der Ausnützung der Reibung der Windungen k an der Hülse i, um ein festes Umfassen oder ein Lockern der Feder mit Hezug auf die Nabe EMI1.7 <Desc/Clms Page number 2> der Spiralfeder befestigt ist, welche ihrerseits wieder durch eine Schnur, einen Riemen oder eine Gal1sche Kette ersetzt werden kann. Man kann natürlich auch eine spiralig aufgewickelte, elastische Lamelle, ähnlich mit einer Uhrfeder, verwenden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Andrehkurbel für Explosionskraftmaschinon, bei der das Mitnehmen der Maschinenwelle durch Umfassen derselben mittels einer Schraubenfeder geschieht, deren eines Ende an der Kurbelnabe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende der Schraubenfeder (g) frei ist und nur an einer festen Scheibe oder Hülse anliegt, so dass die hiedurch bedingte Reibung das feste Umfassen der Maschinenwelle oder einer auf ihr sitzenden Nabe (d) bewirkt, um diese bezw. die Maschinenwelle mitzunehmen, während das freie Ende der Feder zum Zwecke der Lösung der festen Umfassung zurückgehen kann, wenn sich die Maschinenwelle im umgekehrten Sinne dreht. EMI2.1
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| AT22588T | 1904-08-31 |
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| AT22588B true AT22588B (de) | 1906-01-10 |
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| AT22588D AT22588B (de) | 1904-08-31 | 1904-08-31 | Andrehkurbel für Explosionskraftmaschinen. |
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1904
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