AT225838B - Verfahren zur Gewinnung einer verspinnbaren Schmelze - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung einer verspinnbaren SchmelzeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Gewinnung einer verspinnbaren Schmelze EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> betrifft ein Verfahrenwelche bei der Wiederkondensation als Endgruppen vorliegen und darüber hinaus leicht abgespalten werden können. An Hand eines Beispieles wird das Verfahren näher erläutert. In eine Apparatur, wie sie aus der Zeichnung ersichtlich ist, werden fortlaufend Polyäthylentere- phthalat-Faserabfälle eingetragen, u. zw. 10 kg/h. Die Apparatur besteht aus einem Rohr 1, welches mit einem unterteilten Heizmantel 2, 3 umgeben ist. Die Temperatur in 2 beträgt etwa 220-240 C, in 3 etwa 270-3000C. Das Rohr 1 ist an seinem unteren Ende verjüngt und bildet einen Sumpf 4. Bei 5 wird überhitzter Wasserdampf mit einer Temperatur von 4200C eingeblasen. Er durchströmt das Rohr und verlässt es bei 6 mit einer Temperatur von 200 bis 2200C. Hiebei nimmt er die den Faserabfällen anhaftenden Textilhilfsmittel mit. DerTemperaturabfall des Dampfstroms wird durch die Berührung mit den kalt angelieferten Faserabfällen und durch die auf niedrigere Temperaturen beheizten Rohrwandungen bewirkt. Gegebenenfalls kann ausserdem bei 7 ein zweiter kälterer Dampfstrom eingeblasen werden, der etwa eine Temperatur von 200 bis 2200C haben kann. Im unteren Teil des Rohres wird das Fasermaterial aufgeschmolzen. Die Schmelze sammelt sich im Sumpf 4. Durch die Anordnung der Dampfeinlassöffnung 5 oberhalb des Sumpfes und des Schmelzspiegels, der höchstens bis zur Linie 8 steigen darf, wird ein weiterer Abbau des Polymeren praktisch vermieden. Aus dem Sumpf 4 wird die polymerschmelze, die zwar nur geringfügig abgebaut wurde, jedoch nicht mehr den für das Verspinnen notwendigen Polymerisationsgrad hat, mittels einer Pumpe 9 abgezogen und über ein Vorratsgefäss 10 mittels einer zweiten Pumpe 12 in den Rekondensator 13 gefördert. Dieser Rekondensator ist auf eine Temperatur von 280 bis 2870C beheizt und steht unter einem Vakuum von weniger als 1 Torr. Bei 11 wird unter Rühren des Inhaltes in 10 laufend 4-Methylcyclohexanon zugeführt, u. zw. 0, 02 - 0, 0fP/o, bezogen auf die durch die Pumpe dem Rekondensator zugespeiste Menge. Die Polykondensatschmelze wird am Ende des Kondensationstroges abgezogen und kann unmittelbar versponnen werden. Es ist selbstverständlich, dass man die Schmelze auch in Bandform abziehen und nach Abkühlen und Schnitzeln in bekannter Weise weiterverarbeiten kann. Bei der Wiederkondensation können an Stelle des oben erwähnten 4-Methylcyclohexanons die gleichen Mengen von Benzil, Furil oder Benzoylaceton als Katalysator verwendet werden. Während die Dampfbehandlung der Polyäthylenterephthalat-Abfälle in jedem Fall kontinuierlich durchgeführt werden sollte, kann-falls die betrieblichen Anlagen dies zweckmässiger erscheinen lassendie Wiederkondensation chargenweise durchgeführt werden. Solch eine kontinuierliche-diskontinuierliche Arbeitsweise ist wirtschaftlich ungünstiger, technische Nachteile treten jedoch nicht auf.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung einer verspinnbaren Schmelze durch Spaltung von PolyäthylenterephthalatFaserabfällen, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserabfälle, die durch wasserdampfflüchtige Textilhilfsmittel verunreinigt sind, im Gegenstrom mit überhitztem Wasserdampf, dessen Temperatur von 450 auf 2200C abfällt, behandelt werden, worauf die hiebei entstehende Schmelze nach Zusatz aromatischer bzw. hydroaromatischer Ketone oder Diketone wiederkondensiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE225838X | 1959-04-18 |
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|---|---|---|---|
| AT244460A AT225838B (de) | 1959-04-18 | 1960-03-30 | Verfahren zur Gewinnung einer verspinnbaren Schmelze |
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1960
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