AT225034B - Verfahren und Einrichtung zur Übertragung xerographischer auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Übertragung xerographischer auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder

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Description


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  Verfahren und Einrichtung zur Übertragung xerographischer auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zum Übertragen   xerographischer,   auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder. Dieses Verfahren besteht gemäss der Erfindung darin, dass auf die die Pulverbilder aufweisende Trägerfläche eine die Pulverbilder in sich einbettende filmbildende
Flüssigkeit aufgetragen und anschliessend der so gebildete, die Pulverbilder in   sich einschliessende flüssige   transparente Film erhärtet und im erhärteten Zustand von der Trägerfläche abgelöst wird. 



   Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ausgebildete Einrichtung besitzt ausser den
Geräten für die an sich bekannte Gewinnung von xerographischen Pulverbildem gemäss der Erfindung eine gegenüber dieser bewegten Trägerfläche angeordnete   Flüssigkeitsauftrags-und   Filmbildungsvorrichtung sowie eine in Bewegungsrichtung der xerographischen Platte der Auftrags-und Filmbildungsvorrichtung nachgeschaltete Abstreifvorrichtung. 



   Die Erfindung ist schematisch in der Zeichnung in einem Beispiel dargestellt. 



   Eine automatische xerographische Kopiermaschine besitzt eine zylindrische xerographische Platte 10, welche langsam um ihre Achse in der durch Pfeil angedeuteten Richtung rotiert und durch einen Motor angetrieben wird. Die Platte 10 trägt auf ihrer Aussenseite eine isolierende Schicht 11, etwa eine photo- leitende Isolierschicht aus glasartigem Selen. Diese photoleitende Schicht liegt auf einer Unterlage 9 aus Aluminium   od. dgl.   auf. Ein Korona-Entladegerät 12 dient zur Aufbringung einer   gleichmässigen elektro-   statischen Ladung auf die Platte 10. 



   Ein Bilderprojektionsgerät enthält einen bewegten   Filmstreifen   13 und besitzt eine Projektionslinse 14 und eine Projektorlampe   IS.   Die Projektorlampe 15 wirft auf die Platte 10 eine Licht-Schatten-Verteilung entsprechend den auf dem Filmstreifen 13 erscheinenden Bildern. Der Filmstreifen ist in seiner Fortschaltbewegung mit der Linearbewegung der Plattenoberfläche synchronisiert. Es entsteht somit auf der photoleitenden Isolierschicht 11 und Platte 10 nach dem   bekannten xerographischen Verfahren ein latentes elek-   trostatisches Bild entsprechend der auf die Platte einfallenden Licht-Schatten-Verteilung. 



   Die Platte 10 läuft sodann'im Zuge ihrer Drehbewegung unter einer Entwicklerelektrode 16 vorbei,   in welcher die elektrostatischen latentenBilder entwickelt werden. Ein Pulverwolkengenerator 17 liefert   eine Dispersion von fein verteilten elektrostatisch aufgeladenen Pulverteilchen,   beispielsweise     Holz1 < ohleteil-     chen, nach   der Entwicklerelektrode ; die Pulverteilchen bewegen sich durch einen engen Kanal zwischen der Elektrode 16 und der Platte 10 und werden selektiv an die Platte angezogen. Die überschüssigen Pulverteilchen treten aus dem Bereich der Entwicklerelektrode wieder heraus und werden von einem Vakuum-Reinigungsgerät 18 gesammelt.

   Es entsteht somit auf der Oberfläche der Platte 10 ein Pulverbild, welches der auf der Platte durch die Projektionseinrichtung   13,   14,15 geworfenen   Licht-Schatten-Vertei-   lung entspricht. Die bisher beschriebenen Verfahrensschritte und Einrichtungsteile sind in der Xerographie bekannt und können durch andere bekannte äquivalente Verfahrensschritte bzw. Einrichtungsteile ersetzt sein. 



   Bei der weiteren Drehbewegung der Platte 10 tritt deren Oberfläche in Berührung mit der Oberfläche einer filmbildenden Flüssigkeit 19, die in einem Gefäss 20 aufbewahrt ist. Die Flüssigkeit 19 bedeckt nicht nur die Platte 10, sondern benetzt auch die Pulverbilder auf dieser Platte und dringt in diese ein, ohne diese Pulverbilder zu zerstören. Während der weiteren Drehung der Platte 10 kommt die aufgetragene flüssige Filmschicht zu einem Abstreifmesser 21, welches dem Flüssigkeitsfilm eine gleichmässige dünne Schichtstärke verleiht. Da der Abstreifer auf der Filmaussenseite streicht, beeinträchtigt er das Pulverbild in keiner Weise.

   Die den Film bildende Flüssigkeit wird während der weiteren Drehung der Platte 10 an 

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 nungszeit des Filmes herabzusetzen, wird ein leichter Strom warmer Luft durch ein Gebläse 22 eingesetzt. 



     DasGeblä5edrUcktdieangesaugte   Luft durch Heizwicklungen 23 hindurch in eine Kammer 24, in welcher die warme Luft in Berührung mit der Platte 10 kommt. 



  Nach der Trocknung der   flüssigen Filmschicht ist aus dieser ein verfestigter zusammenhängender trans-   parenter Film geworden, in welchem das Pulverbild eingebettet ist. Dieser Film kann von der Platte 10 als selbsttragend abgelöst werden. Da der Film gewöhnlich ziemlich dünn und brüchig ist, je nachdem, welches filmbildende Material zu seiner Herstellung Verwendung gefunden hat, verarbeitet man ihn besser folgendermassen :
Ein Band 25, welches auf einer Seite einen Klebstoffauftrag besitzt, läuft von einer Abwickelspule 26 auf eine Aufwickelspule 27 auf und kommt mit seiner klebstoffbeschichteten Oberfläche in   Beruhrungmit   dem auf der Platte 10 haftenden Film dank der Einwirkung einer unter leichtem Druck stehenden Druck- walze 28. Das Band 25 kann aus gewöhnlichem Papier gebildet sein.

   Es kann aber auch in manchen An- wendungsfällen aus transparentem Kunststoff bestehen. Das Band ist auf einer Seite mit einem der wohl- bekannten Selbstkleber versehen, vorzugsweise mit einem Selbstkleber von geringer Klebrigkeit. Der ge- trocknete und verfestigte Film haftet sofort an der klebrigen Oberfläche des Bandes 25 und wird zusammen mit dem Band 25 von der Platte 10 abgenommen. Mit dem Film wird aber auch das Pulverbild ebenfalls von der Platte 10 gelöst, so dass es nur mehr am transparenten Film bzw. am Band 25 sichtbar ist. Die
Platte 10 dagegen ist vollständig gereinigt. Sie ist frei von sämtlichen Pulverteilchen und kann für erneute xerographische Prozesse verwendet werden, ohne dass sie gebürstet oder sonst wie gereinigt werden muss. 



   Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendete filmbildende Flüssigkeit soll rasch zu einem glasklaren dünnen zusammenhängenden Film trocknen, welcher leicht von der Platte 10 abgenommen werden kann, ohne dass Teile der Isolierschicht 11 von ihrer Unterlage 9 abgerissen werden. 



   Weiter soll die filmbildende Flüssigkeit eine ziemlich geringe Viskosität besitzen, damit Störungen der
Pulverteilchen auf der Platte 10 nicht eintreten. Die Härtung der filmbildenden Flüssigkeit kann durch
Lösungsmittelverdampfung oder chemische Reaktion erfolgen. Im allgemeinen bevorzugt man die Härtung durch Lösungsmittelverdampfung, da diese einfacher durchzuführen und leichter zusteuern ist. Eine Viel- 
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B. plastifizierterPoly-vinylalkohol, Zellulosenitrat, Polystyrol u. dgl. Besonders geeignet ist eine Lösung von 5 Gew.-% Zelluloseacetat in Aceton.

   Wenn dieses Material auf eine Platte 10 aufgetragen und durch   ein AbstÍeifmesser 21   auf eine Schichtstärke von 10 bis 50   fl   glatt gestrichen wird, so trocknet es in   30 - 60   sec bei Zimmertemperatur aus und ergibt einen festen Film, welcher leicht von der Platte 10 abgestreift werden kann, 
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 nungszeit kann jedoch noch verkürzt werden durch die Anwendung eines Stroms von warmer Luft. 



   Der Auftrag der filmbildenden Flüssigkeit auf die Platte kann auch nach andern Verfahren erfolgen, so kann die Flüssigkeit aufgesprüht, aufgegossen, aufgewalzt oder aufgespritzt werden. 



   Wenn der Film von der Platte abgestreift wird, ohne mit einer Grundschicht vereinigt zu werden, so kann er auch später. noch auf eine Grundschicht aufgeschmolzen oder sonst wie befestigt werden. Die Befestigung kann   z. B.   auf einer Grundschicht erfolgen, deren Oberfläche durch   Wärme- oderDampfeinwir-   kung erweichbar   Ist.   dies gilt z. B. für Grundschichten mit Polyäthylen- oder Mikrokristallwachsauftrag. 



  Die Vereinigung des Films mit der Grundschicht erfolgt durch Anlegen des Films an der Grundschicht während diese in erweichtem Zustand sich befindet,   z. B.   kann die Vereinigung mit Hilfe einer beheizten Walze erfolgen, welche den Film und die Grundschicht zusammendrückt. In einer erfindungsgemässen Einrichtung können Geräteteile vorgesehen sein, welche diese Operation ausführen. Das Befestigen des Films auf einer Grundschicht hat den Vorteil, dass man eine Untergrundfarbe für das Bild beliebig auswählen kann und natürlich auch den, dass die entstehenden Abzüge dauerhafter und weniger empfindlich werden. 



   Die Erfindung ist vorstehend im Zusammenhang mit einer kontinuierlich arbeitenden automatischen Maschine dargestellt worden ; sie kann auch von   Handgeräten durchgeftihrt werden. Sokann man   z. B.   eine xerographische Platte mit darauf haftendem Pulverbild von Hand in einen Tank voll filmbildender Flüssigkeit eintauchen, die Platte sodann trocknen lassen und schliesslich den Film von Hand abziehen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Übertragung xerographischer, auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder, da- <Desc/Clms Page number 3> durch gekennzeichnet, dass die Pulverbilder in einen zusammenhängenden durch Auftragen, z. B. Auf- giessen oder Aufsprühen einer filmbildenden Flüssigkeit auf die Trägerfläche und anschliessendenErhärtung hergestellten transparenten Film eingebettet werden, welcher sodann von der Trägerfläche abgezogen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Trägerfläche aufgebrachte Film im noch flüssigen Zustand durch Abstreifen auf eine gleichmässige Schichtstärke von 10 bis 50 jn ge- bracht wird.' 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine filmbildende Flüssig- keit von geringer Viskosität angewandt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen Ibis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als filmbildende Flüssigkeit eine Lösung von 5 Gew.-% Zelluloseacetat in Aceton verwendet wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammenhängende trans- parente Film durch Berührung mit der klebrigen Oberfläche eines Übertragungsmaterials mit Klebstoffauf- trag und Abziehen dieses Übertragungsmaterials zusammen mit dem an ihm haftenden Film vom Träger des Pulverbildes abgenommen wird.
    6. Xerographische Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen l bis 5, gekenn- zeichnet durch einegegenüber einer bewegten xerographischen Platte(10) angeordnete Flüssigkeitsauftrags- und Filmbildungsvorrichtung (19,20) sowie eine in Bewegungsrichtung der xerographischen Platte (10) der Auftrag-und Filmbildungsvorrichtung nachgeschaltete Abstreifvorrichtung (21).
    7. Xerographlsche Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzelchnet durch em Abstreümesser (21), wel- chesdenFlüssigkeitsauftrag zu einer dünnen Schicht vergleichmässigt, bevor die Erhartung dieser Schicht eintritt.
    8. Xerographische Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Film- abnahmevorrichtung aus einem Führungs- und Andruckgerat (26 - 28) für ein Ubertragungsmaterial (25) mit klebriger Oberflächenbeschichtung besteht, das mittels des FUhrungs-und Andrilckgerätes mit dem erhär- teten Film (11) in haftende Verbindung bringbar ist und zusammen mit diesen von der xerographischen Platte (10) abziehbar ist.
AT303961A 1960-04-19 1961-04-17 Verfahren und Einrichtung zur Übertragung xerographischer auf einer Trägerfläche befindlicher Pulverbilder AT225034B (de)

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