AT225017B - Fadenüberwachungseinrichtung für Stickmaschinen - Google Patents

Fadenüberwachungseinrichtung für Stickmaschinen

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AT225017B
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Oehler Ag
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  Fadenüberwachungseinrichtung für Stickmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Fadenüberwachungseinrichtung   für Stickmaschinen   mit einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden, von einem Gehäuse getragenen Tastern, welche je gegen die zu überwachenden
Fäden anliegen und unabhängig voneinander beweglich sind, und diese Taster untereinander elektrisch parallelgeschaltet und ihre Kontakte im unbelasteten Zustand geschlossen sind. 



   Es sind bereits Fadenüberwachungseinrichtungen bei Webstühlen bekanntgeworden, bei denen die Ver- hältnisse bezüglich Fadenführung und Fadenspannung aber wesentlich anders liegen als bei einer Stick- maschine. Ausserdem sind diese bekannten Fadenwächter verhältnismässig kompliziert, so dass sie zum
Anwenden bei Stickmaschinen ungeeignet sind. 



   BeiStickmaschinen sind gleichfalls Überwachungseinrichtungen für die Fäden bekanntgeworden, wel- che einen Fadenbruch optisch signalisieren. Auch diese Einrichtungen sind verhältnismässig kompliziert und bedingen ein umständliches Durchlaufen des Fadens durch Ösen. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen, wird eine Fadenüberwachungseinrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss ein längliches, U-förmiges Metallprofil vorgesehen ist, auf dessen Mittelsteg eine Reihe von Tastern aufgesetzt und gegenüber dem Metallprofil elektrisch isoliert sind und je einen in den Hohlraum des Metallprofils hineinragenden Ansatz aufweisen, welcher mit einer Metallhülse verbunden ist, die ihrerseits mit einem elektrischen Leiter in Kontakt steht und im unbelasteten Zustand mittels einer Feder stirnseitig gegen die Innenseite des Mittelsteges des Metallprofiles anliegt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt einenschnitt durch die erfindungsgemässe Einrichtung, Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Einrichtung in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1, Fig. 3 ist eine schematische Ansicht der Einrichtung   beigestrecktemFaden,   Fig. 4 ist eine schematische Ansicht der Einrichtung bei nicht-gestrecktem Faden, Fig. 5 ist eine schematische Ansicht der Einrichtung bei gerissenem Faden. 



   Die Fadenüberwachungseinrichtung weist ein Tastorgan 1 auf, das zwei seitliche Lappen 2 trägt, zwischen denen der abzutastende Faden 14 hindurchläuft. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Faden 14 im gestreckten Zustand - welcher periodisch mit einem lockeren Zustand abwechselt-dieses Tastorgan in Richtung des Pfeiles B abwärts drückt. Der zylindrische Ansatz 3 des Tastorganes ragt in eine Bohrung des U-förmigen Profiles 4 hinein, das aus Metall, vorzugsweise einer Aluminium-Legierung, besteht. Die freien Schenkelenden dieses Profiles sind mit einer aus Isolierstoff bestehenden Grundschiene 5 verbunden.

   In diese sind Zapfen 6 eingepresst, welche durch einen blanken Draht 7 untereinander in leitender, parallelgeschalteter Verbindung stehen. Über jeden der Zapfen 6 ist eine axial verschiebbare Hülse 8 gesteckt, welche in ihrem Innern eine Feder 9 aufweist, welche einerseits gegen die Stirnseite des Zapfens und anderseits gegen   dieStimseite   des zylindrischen Ansatzes 3 anliegt und somit die Hülse 8 mit ihrer Stirnfläche gegen den Verbindungssteg der beiden Schenkel des U-Profiles anliegt. Zwischen Hülse und zylindrischem Ansatz 3 besteht ein   Haft- oder Press-Sitz   und die Enden der Feder 9 sind so abgebogen, dass sie mit den anliegenden Kontaktteilen in Verbindung kommen, damit eine Stromübertragung allenfalls auch nur durch diese Feder allein erfolgen kann, falls der Kontakt zwischen Hülse 8 und Zapfen 6 ungenügend sein sollte.

   Die Feder 9 übt eine sehr geringe Kraft auf das Tastorgan 1 aus, etwa in der Grö- ssenordnung von 3 bis 8 g,   u. zw.   nach aufwärts, also entgegen der Richtung B. 



   Die Grundschiene 5 weist eine nach unten offene, durch eine Platte 10 abgeschlossene Nut 11 auf, in 

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 welche isolierte Drähte 12 eingelegt sind. 



   Eine Gruppe von einigen Tastorganen, zusammen   mit den zugehörigen Teilen, bildet eine in sich   geschlossene Einheit, die mit parallel in einer Linie angeordneten, benachbarten Einheiten durch lösba- re Kupplungsstecker verbunden ist. Der Draht 7 jeder Einheit wird   aufeinemSteckerstift   geführt, welcher   schliesslich über   die Drähte 12 mit Signallampen 15 oder sonstigen Zeichengebern verbunden ist.

   Der andere elektrische Pol steht mit dem   U-förmigen Metallprofil in Verbindung, wobei   die elektrische Schal- tung so getroffen   ist. dass   ein Schalter 16, 17 beispielsweise mit einem Schleifring 16, welcher mit der be- treffenden Stickmaschine in Verbindung steht, den Einheiten jeweils nur dann Strom zuführt, wenn die Fäden 14 - welche als Folge   des Stickereiprozesses periodisch gespannt und locker   gelassen werden - angespannt sind und dadurch die Tastorgane 2 abwärts gepresst sind.

   Wenn nun ein Faden gerissen ist, wird das entsprechende Tastorgan nicht mehr   herabgedrückt und   ein Strom fliesst von der   U-Profilschiene   über die
Hülse 8 über den Zapfen 6 auf den blanken Draht 7 und von dort über die Drähte 12 der benachbarten Gruppen auf die Signallampen 15, die aufflackern, wodurch das Bedienungspersonal auf den Fadenbruch aufmerksam gemacht wird und diesen beheben kann. Die Kontaktstellen bei der Hülse 8 müssen somit keine Ströme schalten, da dies durch den mit einem Maschinenteil zusammenwirkenden und von diesem gedrehten Schalter geschieht, weshalb keine Funken und dadurch auch kein Abbrand an der Kontaktstelle des Tastorganes entstehen kann. Die Kontaktstellen werden trotzdem aus gut leitendem Material hergestellt und können allenfalls Einlagen oder Überzüge aus solchen aufweisen. 



   Die in der Zeichnung nicht dargestellten Kupplungsstecker werden auf die Stirnseiten des   U.-Profiles   aufgeschoben und sind ähnlich wie die an sich bekannten Mehrpol-Stecker aufgebaut, so dass sie leicht zusammengesteckt werden können. 



   Ausser für Stickmaschinen kann diese Fadenüberwachungseinrichtung   auch für   andere Garne oder fadenförmige Gebilde verarbeitende Maschinen verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fadenüberwachungseinrichtung für Stickmaschinen mit einer Mehrzahl von nebeneinanderliegenden, von einem Gehäuse getragenen Tastern, welche je gegen die zu überwachenden Fäden anliegen und unabhängig voneinander beweglich sind und diese Taster untereinander elektrisch parallelgeschaltet, und ihre Kontakte im unbelasteten Zustand geschlossen sind, gekennzeichnet durch ein längliches, U-förmiges Metallprofil (4), auf dessen Mittelsteg eine Reihe von Tastern   (1)   aufgesetzt und gegenüber dem Metallprofil elektrisch isoliert sind und je einen in denHohlraum desMetallprofiles hineinragenden Ansatz aufweisen, welcher mit einer Metallhülse (8) verbunden ist, die ihrerseits mit einem elektrischen Leiter (7) in Kontakt steht und im unbelasteten Zustand mittels einer Feder (9)

   stirnseitig gegen die Innenseite des Mittelsteges des Metallprofiles (4) anliegt.

Claims (1)

  1. 2. Fadenüberwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschiene mit einer nach unten offenen Nut zum Einlegen von Drähten versehen ist.
AT854860A 1959-11-27 1960-11-17 Fadenüberwachungseinrichtung für Stickmaschinen AT225017B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH225017X 1959-11-27

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AT225017B true AT225017B (de) 1962-12-27

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