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Gehäuse für einen an einer Wand befestigten Wassererhitzer
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für einen an einer Wand befestigten Wassererhitzer mit Abstell- konsole.
Bisher wurden alle für ein Waschbecken unbedingt erforderlichen Zusatzgeräte bzw. -einrichtUngen, wie Wassererhitzer, Spiegel, Beleuchtungskörper und Abstellkonsole, einzeln angeschafft und auch für sich getrennt montiert, wobei eine relativ grosse Wandfläche zur Verfügung stehen muss. Meist wird der Wassererhitzer überhaupt örtlich vom Waschbecken getrennt angeordnet, wodurch zusätzliche Leitungen für das warme und kalte Wasser erforderlich sind, welche sowohl die Installation als auch den Betrieb der Anlage - letzteres durch schnelles Abkühlen des in der Leitung stehengebliebenen Warmwassers - entsprechend verteuern.
Ziel der Erfindung ist die Vereinigung sämtlicher für ein Waschbecken erforderlicher Zusatzeinrichtungen in einer einzigen baulichen Einheit.
Es ist zwar schon bekanntgeworden (österr. Patentschrift Nr. 209534), die Oberseite eines über einem Waschbecken anbringbaren elektrischen Warmwasserspeichers bzw. dessen Verkleidung abgeflacht auszubilden, so dass sie als Abstellfläche verwendet werden kann. Spiegel und Beleuchtungskörper müssen jedoch in diesem Fall weiterhin für sich getrennt montiert werden. Weiters ist es bekannt (franz. Patentschrift Nr. 993. 011), einen Wand-Wassererhitzer lediglich mit einem Spiegel auszustatten.
Dieser bekannte Wassererhitzer kann jedoch nur in einer Ecke des Raumes und nicht oberhalb des Waschbeckens montiert werden, wodurch nachteilige Zu- und Ableitungen für Kalt- und Warmwasser erforderlich wer- den. -Es sind somit alle diese bekannten Geräte unvollkommen im Vergleich zum Erfindungsgegenstand, der aus einer Kombination sämtlicher, an sich bekannter, für einen Waschplatz erforderlicher Zusatzeinrichtungen besteht.
Erfindungsgemäss trägt das den Wassererhitzer in Form einer flachen Kassette umhüllende Gehäuse an
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stellkonsole ausgebildet.
Durch die gedrungene, raumsparende Bauweise des erfindungsgemässen Gehäuses für einen an der Wand befestigten Wassererhitzer, das bereits alle erforderlichen Zusatzeinrichtungen in sich vereinigt, wird der besonders in Kleinwohnungen häufig sehr begrenzte, zur Verfügung stehende Raum (bzw. die Wandfläche) optimal ausgenützt. Ausserdem ist die erfindungsgemässe Baueinheit auf einfachste Weise oberhalb des Waschbeckens anbringbar, wodurch die bisher erforderliche Montage einer Vielzahl von Geräten erheblich vereinfacht und erleichtert wird. Somit ergibt sich durch den Erfindungsgegenstand eine wesentliche Kostenersparnis - sowohl bei der Herstellung bzw. Anschaffung einer solchen Waschbeckengarnitur - als auch bei der Montage derselben.
Der kombinierte Wassererhitzer kann dabei sowohl als Durchlauferhitzer, als auch als Warmwasserspeicher konstruiert werden. Im ersteren Falle fliesst das Wasser durch einen Kanal, in dem es einen darin angebrachten Heizkörper umspült, im letzteren Falle wird das Wasser in einem flachen Gefäss erhitzt.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel mit einem Durchlauferhitzer darstellt, näher erklärt werden. Fig. 1 ist ein Aufriss des Erhitzers, Fig. 2 ist ein Seitenriss, Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. 2 und Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie B-B in Fig. 1.
Der Erhitzer besteht aus einem Mantel oder Gehäuse 1, dessen Vorderwand aus einem durchsichtigen Schutzglas besteht, welches aus einem Spiegel, von dem, mit Ausnahme der mittleren kreisförmigen Fläche 3, der Spiegelbelag entfernt wurde, hergestellt wird, so dass bloss diese Fläche 3 als Spiegel wirkt.
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Im oberen Teil der Spiegelfläche des durchsichtigen Schutzglases 2 ist der Spiegelbelag ebenfalls von der kleinen, kreisförmigen Fläche 4 entfernt, welche eine farbige Gucköffnung für eine Kontrollampe, z. B. eine Glimmlampe 5 bildet. Im Gehäuse 1 ist ein Trägerpaneel 6 für Beleuchtungselemente 7 angebracht.
Dieses Paneel ist geteilt und an seinen Berührungsflächen ist ein mäanderförmiger Kanal 8, in welchem ein Heizkörper 9 angeordnet ist, ausgebildet. In den mäanderförmigen Kanal 8 im Trägerpaneel 6 mündet ein Einlaufrohr 10 und ein Auslaufrohr 11. In das Einlaufrohr 10 ist ein hydraulischer Schalter 12 des den Heizkörper 9 enthaltenden Heizkreises eingebaut. Die Beleuchtungselemente 7 werden durch den Schalter 13 ein-und ausgeschaltet. Das Gehäuse 1 ist im unteren Teil als Abstellkonsole 14 ausgebildet, auf der kleine kosmetische und Toilettengegenstände untergebracht werden können. Eine nicht dargestellte Mischbatterie verbindet den Erhitzer mit dem Wasserleitungsrohr.
Das Wasser, das durch das Einlaufrohr 10 in den hydraulischen Schalter 12 strömt, schliesst durch denselben den elektrischen Stromkreis des Heizkörpers 9, welcher dadurch augenblicklich zu heizen beginnt. Gleichzeitig wird der Heizkörper 9 vom Wasser umspült, welches durch den mäanderförmig gekrümmten Kanal 8 in das Ausflussrohr 11 fliesst.
Wird Gasbeheizung anstatt der elektrischen verwendet, kann in ähnlicher Weise auch ein Gaserhitzer mit allen obenerwähnten Vorteilen des elektrischen Erhitzers hergestellt werden.
Der innere Raum ermöglicht es auch, nach denselben Prinzipien einen Warmwasserspeicher anstatt des beschriebenen Durchlauferhitzers herzustellen. Das Trägerpaneel 6 des Durchlauferhitzers muss aber in diesem Falle durch ein flaches Gefäss für Akkumulationserhitzung von Wasser, und der hydraulische Schalter 12 durch einen Thermostat oder eine beliebige geeignete Sicherung oder Signalisierungsvorrichtung ersetzt werden.
Am Wassererhitzer können selbstverständlich auch weitere Elemente, wie z. B. eine Steckdose für einen elektrischen Rasierapparat u. dgl. angebracht werden.