AT224484B - - Google Patents

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AT224484B
AT224484B AT507860A AT507860A AT224484B AT 224484 B AT224484 B AT 224484B AT 507860 A AT507860 A AT 507860A AT 507860 A AT507860 A AT 507860A AT 224484 B AT224484 B AT 224484B
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Austria
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corks
sterilizing agent
emulsion
sterile
cork
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AT507860A
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Gueltig Heinrich
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Gueltig Heinrich
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    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/22Phase substances, e.g. smokes, aerosols or sprayed or atomised substances
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N27/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing hydrocarbons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61L2/18Liquid substances or solutions comprising solids or dissolved gases
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Description


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  Verfahren zum Sterilhalten zugeschnittener Flaschenkorke 
Die Erfindung befasst sich mit einem Verfahren zum Sterilhalten zugeschnittener, in einer Flüssigkeit behandelter und mit Hilfe eines in ihre Poren einzubringenden Mittels steril gemachter Flaschenkorke. 



   Dieses Verfahren wurde bisher ausschliesslich vom weinabfüllenden Betrieb unmittelbar vor dem Verkorken der Flaschen in der Weise angewendet, dass die zur Verwendung kommenden Flaschenkorke kurz vor der
Verarbeitung, also im Abfüllbetrieb selbst, etwa vier Stunden in normalem Wasser eingeweicht und dann etwa acht Stunden in eine Lösung von   l-Zeiger   schwefeliger Säure   (H. SO.)   eingelegt werden. Nach dem Entnehmen aus der schwefeligen Säure müssen die Korke, gegebenenfalls unter einem vorherigen Ab- schleudern, sofort zum Verkorken der Flaschen verwendet werden. Bei diesem Verfahren ist jedoch eine Innensterilität der Korke nicht gewährleistet. 



   Diese Arbeit des Sterilmachens der Korke ist für die weinabfüllenden Betriebe umständlich und zeitraubend und wegen der Geruchsbelästigung durch   die SO,-Gase   auch recht unangenehm. Wenn bei diesem
Sterilmachen nicht ganz sorgfältig gearbeitet wird, besteht keine Sicherheit dafür, dass tatsächlich alle Korke steril sind. 



   Um diese Mängel zu beheben, wird durch die Erfindung ein Weg für das fabrikmässige Sterilmachen der Flaschenkorke, also ausserhalb des weinverarbeitenden Betriebes, z. B. beim Korklieferanten, ermöglicht. Zu diesem Zwecke ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass die der Behandlungsflüssigkeit entnommenen Korke, nach einem teilweisen Feuchtigkeitsentzug durch Abschleudern od. dgl., sofort in noch feuchtem Zustand in luftdicht zu verschliessende Verpackungsbeutel gegeben werden. 



   Bei so behandelten und dem Weinverarbeitungsbetrieb angelieferten Korken sind diese Betriebe einer eigenen Behandlung der Korke enthoben. Da die Korke in Beuteln immer noch eine genügende Feuchtigkeit enthalten, fällt auch das übliche Einweichen der Korke im Abfüllbetrieb weg. Es hat sich erwiesen, dass die nach der Erfindung behandelten und verpackten Korke über eine die übliche   Auslieferungs- und   Lagerzeit erfassende Zeitspanne steril und genügend feucht und elastisch bleiben. 



   Als sterilmachende Mittel kommen die üblichen Sterilisationsmittel, wie die bereits   erwähnte sehwe-     felige Säure undFormalin   (Formaldehyd) oder ähnliche in Frage. Als Lösungsmittel für das sterilmachende Mittel hat sich besonders eine Imprägnierungsemulsion bewährt, wie sie für das Verfahren zum Überziehen zugeschnittener Flaschenkorke nach der   deutschenPatentschriftNr. 951044   vorgesehen ist, eine Emulsion also, die mindestens vorwiegend einen hochschmelzenden Paraffinkohlenwasserstoff enthält. 



   Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung kann deshalb vorgesehen werden, dass die Behandlungsflüssigkeit das sterilmachende Mittel in einer Imprägnierungsemulsion, insbesondere einer solchen, die mindestens vorwiegend einen hochschmelzenden Paraffinkohlenwasserstoff enthält, gelöst enthält. 



   Um die Sterilität der nach dem erfindungsgemässen Verfahren feucht in Beutel eingebrachten Korke für möglichst lange Zeit zu sichern, kann schliesslich auch vorgesehen werden, dass beim Verschliessen der Verpackungsbeutel ein sterilmachendes Mittel in diese eingebracht wird. Hiebei kann das   sterilma-   chende Mittel   z. B.   in gasförmigem Aggregatzustand (wie SO,) eingeblasen werden. Hierunter wird auch derjenige Fall verstanden, dass das sterilmachende Mittel in Form einer unter Druck stehenden, beim Einströmen in den Verpackungsbeutel sofort verdampfenden Flüssigkeit eingebracht wird. 



   Beispiel 1 : Die zugeschnittenen Flaschenkorke werden in einer Menge   von etwa GOOO Stück in   einen Vakuum-Kessel von etwa 160   l   Inhalt eingebracht, dem bis zu 2/3 seines Inhalts die das sterilmachende Mittel enthaltende Lösung zugegeben wird. Mit Hilfe eines Siebrostes werden die Korke genügend weit unter dem oberen Spiegel der Lösung gehalten. 

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   Die Lösung besteht beim vorliegenden Beispiel aus einer Emulsion, die mindestens vorwiegend einen hochschmelzendenParaffinkohlenwasserstoff enthält und   der etwa lja schwefelige Säure   zugegeben ist, wo- bei die Emulsion wie folgt bereitet sein kann :
10 Teile einer etwa bei   800C   schmelzenden Fraktion eines Kontaktparaffins werden mit 1, 5 Teilen eines Emulgators, z. B. Polyäthylenoxyd, zusammengeschmolzen und der etwa   950C   heissen Schmelze
0,01 Teile Hexachlorphenol zugesetzt und so lange gerührt, bis Klarschmelze eingetreten ist. Hierauf wird unter ständigem Rühren etwa   900C   heisses destilliertes Wasser allmählich zugesetzt und die entstehende Emulsion bis zur Abkühlung auf Zimmertemperatur gerührt. 



   Anschliessend an das Beschicken wird der Vakuum-Kessel auf ein Vakuum von 0, 8 bis 0, 9 at gebracht. 



  Dann wird der Kessel atmosphärischem Druck ausgesetzt und die Korke noch etwa 5 Minuten im Kessel belassen. Bei der Einwirkung des atmosphärischen Druckes wird die mit dem Sterilmittel versetzte Emulsion unter starkem Druck in die Poren der Korke gepresst, wodurch eine vollständige Durchdringung der Korke durch die Emulsion erreicht wird. 



   Danach werden die Korke der Emulsion entnommen, in einer Korkschleuder abgeschleudert und sofort in vorbereitete Beutel, vorzugsweise aus Polyäthylen, in noch feuchtem Zustand eingefüllt und die Beutel in der üblichen Weise luftdicht verschweisst. 



     Bei s pie l 2 : An Stelle   der im Beispiel 1 genannten Emulsion wird als Lösung Wasser verwendet, in dem etwa 1   1/2-21o   schwefelige Säure gelöst ist. 



   Beispiel 3 : Bei den Verfahren nach Beispiel 1 oder 2 wird beim Verschweissen der Verpackung aus einer Druckgasflasche Schwefeldioxyd in den Beutel flüssig eingeblasen, in welchem es Dampfform annimmt. Man kann hiebei so vorgehen, dass mit dem zum Verschweissen verwendeten Schweissgerät die Beutelöffnung bis auf einen kleinen Rest versiegelt wird. Durch die verbleibende Restöffnung wird Schwefeldioxyd eingesprüht und danach auch die Restöffnung sofort verschweisst. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Sterilhalten zugeschnittener, in einer Flüssigkeit behandelter und mit Hilfe eines in ihre Poren einzubringenden Mittels sterilgemachter Flaschenkorke, dadurch gekennzeichnet, dass die der Behandlungsflüssigkeit entnommenen Korke, nach einem teilweisen Feuchtigkeitsentzug durch Abschleudern od. dgl. sofort in noch feuchtem Zustand in'luftdicht zu verschliessende Verpackungsbeutel gegeben werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsflüssigkeit das sterilmachende Mittel in bekannter Weise in einer Imprägnierungsemulsion, insbesondere einer solchen, die mindestens vorwiegend einen hochschmelzenden Paraffinkohlenwasserstoff enthält, gelöst enthält.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verschliessen der Verpackungsbeutel ein sterilmachendes Mittel in diese eingebracht wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein sterilmachendes Mittel in gasförmigem Aggregatzustand eingeblasen wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein sterilmachendes Mittel in Form einer unter Druck stehenden, beim Einströmen in den Verpackungsbeutel sofort verdampfenden Flüssigkeit angewendet wird.
AT507860A 1959-10-01 1960-07-02 AT224484B (de)

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DE224484T 1959-10-01

Publications (1)

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AT507860A AT224484B (de) 1959-10-01 1960-07-02

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