AT224460B - Stufenloses Planetenreibradgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stufenloses Planetenreibradgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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AT224460B
AT224460B AT563160A AT563160A AT224460B AT 224460 B AT224460 B AT 224460B AT 563160 A AT563160 A AT 563160A AT 563160 A AT563160 A AT 563160A AT 224460 B AT224460 B AT 224460B
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AT
Austria
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sleeve
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back pressure
balls
transmission
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AT563160A
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Karl Maichen
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Karl Maichen
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Description


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  Stufenloses Planetenreibradgetriebe, insbesondere für
Kraftfahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des stufenlosen Planetenreibradgetriebes nach Patent Nr. 219988, durch welche das Getriebe besonders zur Anwendung bei Kraftfahrzeugen geeignet wird. 



   Das Getriebe nach dem Stammpatent besitzt im Antriebsteil durch Fliehkraft nach aussen getriebene kegelförmige   Planetenräder,   welche auf schräg oder senkrecht zur Getriebeachse liegenden Zapfen geführt 
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 per, das Drehmoment wandelnd, zusammenwirken, wobei das Planetenrad als Doppelkegel aus zwei mit- einander lösbar verbundenen Kegeln besteht, von welchen der eine mit   dorn Abwälzkörper   zusammenwirkt und der andere die ihm erteilte Drehung einem mit dem Abtriebsteil in Verbindung stehenden Getriebeteil vermittelt. 



   Die Verbesserung dieses Planetenreibradgetriebes besteht darin, dass erfindungsgemäss die Kegel der
Planetenräder, welche die ihnen erteilte Drehung einer mit dem Abtriebsteil in Verbindung stehenden Scheibe vermitteln, an   einem Stiltzrad   anliegen, welches auf der Getriebe welle oder auf einem auf dieser aufsitzenden Zwischenteil, z. B. auf einem Lager, auf einer Hülse od. dgl. ruht. 



   Weitere Merkmale Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein   Ausfuh-     rungsbeispiel   des erfindungsgemässen Planetenreibradgetriebes dargestellt ist ; die Figur zeigt das Getriebe in axialem   Langsschnitt.   



   Der Aufbau des Getriebes ist im wesentlichen gleich jenem nach dam Stammpatent. In einem Gehäuse 1 ist eine Antriebswelle 3 gelagert, auf welcher ein Triestern 4 aufgekeilt ist, in dessen schrägen   schwalbenschwanzförmigen Nuten 5   Gleitstücke 6 mit Zapfen 7 geführt sind, welche die aus zwei getrennten Kegeln 8 und 9 zusammengesetzten Planetenräder tragen. Von diesen Kegeln wälzt sich der innere 8 an einem axial verstellbaren Abwalzkörper 10 und der   äussere   9 an einer mit dem Abtriebsteil 2 verbindbaren Scheibe 11 ab. Diese besitzt einen den   Kegel übergreifenden ringformigen   Fortsatz   12,   dessen Abwälzfläche 13 an der Aussenseite,   d. h., an der   dem Getriebegehäuse zugewendeten Seite der Kegel 9 angreift.

   Die Innenseite der Kegel 9 liegt an einem Stützrad 14 auf, dessen Abwälzfläche 15 mit der Abwälzfläche der Kegel 9 zusammenwirkt. 



   Das Stützrad 14 sitzt über ein Nadellager 16 auf einer Hülse 17, die ihrerseits auf der Antriebswelle 3 längsverschieblich gelagert ist und sich über ein Zwischenstück 18 an den Gleitstücken 6 abstützt. 



   Die Scheibe 11 besitzt eine Nabe 19 mit einem Innenzahnkranz 20, der in einen entsprechenden Aussenzahnkranz einer Hülse 21 eingreift, die zu der inneren Flache   dachförmige   Ausnehmungen 22 aufweist. In diesen sitzen Kugeln 23, die in dachförmige Ausnehmungen 24 einer zweiten, in der Hülse 21 gelagerten Hülse 25 eingreifen. Die Hülse 25 besitzt einen Absatz 26, gegen den sich ein Kugellager 27 abstützt, dessen Ring 28 in der Hülse 25 und dessen Ring 29 an der Hülse 17 aufsitzen. An das Kugellager 27 schliessen in Richtung des Kraftflusses von der Hülse 25 auf das Stützrad 14 Scheibenfedern 30, auf einem Gewinde der Hülse 17 aufgeschraubte Muttern 31 und ein Kugellager 32 an, wobei sich die Scheibenfedern 30 an einer Nase 33 der Hülse 17 anlehnen. 



   Die Arbeitsweise des   erfindungsgemäss. : n   Getriebes ist wie folgt : Der vom Motor kommende Antrieb kann bei einer bestimmten Einstellung des Getriebes direkt auf einen (nicht dargestellten) Abtriebsteil übertragen werden. Dieser Antrieb entspricht dem direkten Gang des Motorkraftfahrzeuges. Mit sinkender Geschwindigkeit des Fahrzeuges wird der direkte Gang ausgeschaltet und der Antrieb erfolgt über die Pla- 

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 netenräder, welche das ihnen von der Antriebswelle 3 über den Triebstern 4 erteilte Drehmoment' : über die Scheibe 11, die Verzahnung 20, die Hülse 21, die   Kupplunskugeln 23,   die Hülse 25 und weitere (nicht dargestellte) Getriebeteile auf den Abtriebsteil übertragen. 



   Bei der Kraftübertragung über die Planetenräder üben die Kugeln 23 auf die Hülse 25 einen Druck aus, welcher über das Kugellager 27 und die Scheibenfedern 30 auf die Hülse 17 und von dieser einerseits über das Zwischenstück 18 auf die Gleitstücke 6 zur Erhöhung der Anpresskraft des Kegels 8 am Ring 10 und anderseits über die Muttern 31 und das Kugellager 32 auf das Stützrad 14 zur Erhöhung der Anpresskraft der Kegel 9 an der Fläche   13   der Scheibe 11   übertragen   wird. 



   Das Rad 14 erfüllt damitnicht nur die Aufgabe der Abstützung der Kegel 9, sondern überträgt auf diese zusätzlich noch die von der Feder 30 und dem Rückdruck herrührenden Kräfte zur Erhöhung der Anpresskraft ; ausserdem ermöglicht es die fliegende Lagerung der Planetenräder. 



   Selbstverständlich ist das Getriebe nicht nur für den Kraftfahrzeugbau, sondern   auch für   andere Zwecke geeignet ; so kann es beispielsweise mit Vorteil bei Werkzeugmaschinen verwendet werden. Dabei kann die Verstellung des axial beweglichen Abwälzkörpers 10 von einer handbetätigten Spindel über Zahnräder und eine Zahnstange erfolgen. 



    PATENTANSPRÜCHE ;    
1. Stufenloses   Planetenreibradgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge,   mit im Antriebsteil durch Fliehkraft nach aussen   getriebenen kegelförmigen Planetenrädern,   welche auf schräg oder senkrecht zur
Getriebeachse liegenden Zapfen geführt sind. und mit einem axial zur Getriebeachse verschiebbaren und zentrisch zu ihr angeordneten Abwälzkörper, das Drehmoment wandelnd, zusammenwirken, wobei das
Planetenrad als Doppelkegel aus zwei miteinander lösbar verbundenen Kegeln besteht, von welchen einer mit dem Abwälzkörper zusammenwirkt und der andere die ihm erteilte Drehung einem mit dem Abtriebsteil in Verbindung stehenden Getriebeteil vermittelt, nach Patent Nr.

   219988, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegel (9) der Planetenräder, welche die ihnen erteilte Drehung einer mit der Abtriebswelle in Verbindung stehenden Scheibe (11) vermitteln, an einem Stützrad (14) anliegen, welches auf der Getriebewelle (3) oder auf einem auf dieser aufsitzenden Zwischenteil, z. B. auf einem Lager (16) und einer   Hülse (17) sitzt.  

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützrad (14) während der Drehmomentenwandlung unter dem Druck von, einen Rückdruck ausübenden, beispielsweise als zwischen Ausnehmungen (22,24) zweier aneinanderschliessender Getriebeteile sitzenden Kugeln (23) ausgebildeten Kupplungsteilen steht, welche ein Glied der die Drehung von den Planetenrädern auf den Abtriebsteil übertragenden Kette von Getriebeteilen bilden.
    3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,'dass die die Kugeln (23) zur Ausübung eines Rückdruckes lagernden Getriebeteile als zwei ineinandergeschobene Hülsen (21,25) ausgebildet sind, welche gegeneinander gerichtete, mit dachförmigen Ausnehmungen (22 bzw. 26) zur Lagerung der Kugeln (23) versehene Flächen aufweisen, und von denen die eine Hülse (21) mit den Planetenrädern und die andere (25) mit dem Abtriebsteil in Verbindung stehen.
    4. Getriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Abwälzkörper (10) zusammenwirkenden Kegel (8) bzw. die sie lagernden Zapfen (7) über eine Kette von aneinander geschlossenen Getriebeteilen, z. B. Hülsen, Lagern, Federn od. dgl. mit den den Rückdruck ausübenden Kupplungsteilen, z. B. mit der mit dem Abtriebsteil in Verbindung stehenden Hülse (25) des zur Lagerung der den Rückdruck erzeugenden Kugeln (23) dienenden Hülsenpaares (21,25) in Verbindung stehen, so dass der Rückdruck nicht nur auf das Stützrad (14), sondern auch auf die mit dem Abwälzkörper (10) zusammenwirkenden Kegel (8) zur Erhöhung der Anpresskraft zwischen den beiden Teilen übertragen wird.
AT563160A 1960-01-11 1960-07-22 Stufenloses Planetenreibradgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge AT224460B (de)

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CH1761A CH401706A (de) 1960-01-11 1961-01-03 Stufenloses Planetenreibradgetriebe
GB64461A GB926008A (en) 1960-01-11 1961-01-06 Improvements in infinitely variable planetary friction transmission

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