AT224026B - Sandfangräumer mit Absaugung - Google Patents

Sandfangräumer mit Absaugung

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sandfangräumer mit Absaugung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wintermonaten leicht zum Einfrieren neigt. Mit dem Behälterverschluss entfallen gleichzeitig die hiefür benötigten Betätigungsorgane, die im übrigen nur schwer unterzubringen waren. Ganz davon abgesehen, dass diese bisher erforderliche   Verschlusseinrichtung   zu Verstopfungen und zu einer stossweisen Abgabe des
Behälterinhaltes neigte und die Dichtigkeit bei den groben Betriebsverhältnissen und starken Verschmut- , zungen erhebliche Schwierigkeiten bereitete. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung zeichnet sich auch durch Zeiteinsparungen und Vereinfachungen in der Bedienung aus. Unmittelbar nach dem Stillsitzen der befahrbaren Räumerbrücke und dem Abschal- ten der Saugpumpe wird der Kippkübel vorteilhaft durch eine hydraulische Hubvorrichtung etwas geneigt, so dass das Wasser, welches sich oberhalb der im Behälter absetzenden Feststoffe angesammelt hat, über die Überlaufkante, das Gerinne und das Rohr in den Sandfang zurückläuft. Man braucht also nicht zu warten, bis dieses Wasser durch die Feststoffe nach unten abgesickert ist, wie es bisher erforderlich war. 



   Nach   dem Ablauf des Oberflächenwassers   erfolgt die weitere Kippbewegung des Kübels und damit die Ent- leerung auf ein Transportmittel, vorzugsweise auf einen Lastkraftwagen, ohne dass hiezu noch eine Rut- sche od. dgl. erforderlich ist. 



   Zur Erläuterung weiterer Einzelheiten der Erfindung ist in der Zeichnung   ein Ausführungsbeispiel dar-   gestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Sandfang mit Seitenansicht der Räumerbrücke und
Aufbauten, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Ausführung nach Fig. 1. 



   Bei dem schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ist eine Räumerbrücke 1 auf den äusseren   Wänden2   eines Sandfanges durch maschinelle Antriebskraft verfahrbar. Im Falle des Beispiels besteht der
Sandfang aus 3 parallel nebeneinanderliegenden Gerinnen 3,4 und 5. 



   Auf der Räumerbrücke ist eine durch einen Elektromotor angetriebene Pumpe 6 angeordnet, deren
Saugstutzen mit Hilfe je einer Zweigleitung in jedes der Gerinne 3-5 mündet und bis nahezu auf deren
Boden geführt ist. Die Druckleitung 7 der Pumpe 6 mündet in einen Behälter 8, der erfindungsgemäss als
Kippkübel ausgebildet und um eine Fahrtrichtung der Räumerbrücke an deren einem Ende angeordnete
Schwenkachse 9 kippbar gelagert ist. Aus Gründen einer möglichst geringen Bauhöhe ist das Kippgelenk in etwa halber Kübelhöhe am Kübel vorgesehen. Die benachbarte Wand des Kippkübels ist nach aussen geneigt, um die Entleerung des Kübels zu begünstigen.

   An dieser Seite besitzt der Kübel eine Überlauf- kante 10 in ein Gerinne 11, welches durch doppelwandige Ausbildung dieser Behälterseite hergestellt ist und sich nach unten auf einen rohrförmigen Austrittsstutzen verjüngt, der in eine trichterförmige Erweite- rung 12 eines an der   Räumerbrücke   befestigten und in den Sandfang zurückführenden Rohres 13 mündet.
Die Kippbewegung erfolgt durch eine maschinelle Einrichtung, die vorteilhaft aus einem hydraulischen
Hubzylinder 14 bestet. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die der Überlaufkante 10 gegenüberliegende Kübelwand in der Auf- sicht bogenförmig ausgebildet, und im Bereich dieser Wand ist die Druckleitung der Pumpe 6 tangential eingeführt, um die Waschwirkung im Behälter zu begünstigen. Damit der Kübel 8   eine Kippbewegung aus-   führen kann, ist das Ende der Druckleitung 7 mit Hilfe eines elastischen Zwischengliedes 15, beispiels- weise aus einer Manschette, beweglich angeordnet, damit dieses Rohrende vom Kübel abgeschwenkt wer- den kann, wenn letzterer gekippt werden soll. Die äusserste Kippstellung, bei der die Entleerung des Kü- bels auf einen Lastkraftwagen od. dgl. erfolgt, ist in Fig. l mit gestrichelten Linien angedeutet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Sandfangräumer mit Absaugung und einem auf der Räumerbrücke einseitig angeordneten Sand-   wasch- und -entwässerungsbehälter,   dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (8) als oben offener, auf der Räumerbrücke (1) kippbar gelagerter Kübel ausgebildet ist und an der sich durch die Kippbewegung absenkenden, oberen Randkante, eine Überlaufkante (10) in ein Gerinne (11) aufweist, welches in den Sandfang zurückführt.

Claims (1)

  1. 2. Sandfangräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die überlaufseitige Kübelwand nach aussen geneigt ist.
    3. Sandfangräumer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerinne (11) hinter der Überlaufkante (10) aus einer doppeltenAusbildung der geneigten Kübelwand besteht und einen unteren Auslauf aufweist, der in einen Auffangtrichter eines an der Räumerbrücke befestigten und in den Sandfang führenden Rohres (13) mündet.
    4. Sandfangräumer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Kippbewegung des Kübels eine maschinelle Hubeinrichtung, vorzugsweise ein hydraulischer Hubzylinder, vorgesehen ist 5. Sandfangräumer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Kübel <Desc/Clms Page number 3> mündende Druckrohr (7) der Saugpumpe beweglich angeordnet ist.
    6. Sandfangräumer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die der Überlaufkante (10) gegenüberliegende Kübelwand in der Aufsicht bogenförmig ist und dass das Druckrohr der Pumpe im Bereich dieser Wand tangential in den Kübel einmündet.
AT392661A 1960-05-19 1961-05-18 Sandfangräumer mit Absaugung AT224026B (de)

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