AT223719B - Warmwasser- bzw. Kochendwassererzeuger - Google Patents

Warmwasser- bzw. Kochendwassererzeuger

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AT223719B
AT223719B AT192361A AT192361A AT223719B AT 223719 B AT223719 B AT 223719B AT 192361 A AT192361 A AT 192361A AT 192361 A AT192361 A AT 192361A AT 223719 B AT223719 B AT 223719B
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Austria
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AT192361A
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Willi Brandl
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Willi Brandl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Warmwasser-bzw. Kochendwassererzeuger 
Die Erfindung betrifft einen Warmwasser- bzw. Kochendwassererzeuger mit einem Klarsichtbehälter für das zu erhitzende Wasser, einem im Fuss des Klarsichtbehälters angeordneten, regelbaren elektrischen
Heizelement und mit einer Einfall-und Entleerungsarmatur, welche einen festen Körper mit an die Ein- füll- und Auslassleitung angeschlossenen Kanälen aufweist. 



   Die Erfindung bezweckt, eine sehr einfache Bedienungsweise eines solchen Warmwassererzeugers zu ermöglichen, indem sowohl das Einfüllen von Kaltwasser als auch die Entnahme von Kalt-, Warm- und
Kochendwasser durch Betätigung eines einzigen Hebels erfolgen kann. Ausserdem bezweckt die Erfindung eine Sicherheitseinrichtung gegen Überfüllen des Wasserbehälters zu schaffen, indem es verunmöglicht wird, den Bedienungshebel in der Einfüllstellung loszulassen und den Warmwassererzeuger sich selbst zu überlassen. Der Bedienungshebel wird in diesem Fall automatisch in seine Nullstellung zurückgeführt.
Ferner soll eine besonders einfache, dauerhafte und leicht ersetzbare Dichtung zwischen den bewegten
Teilen der Armatur geschaffen werden. 



   Erfindungsgemäss ist auf dem festen Körper drehbar gleitend ein mit Ausnehmungen versehener Steuerkörper gelagert, der mit einem Betätigungshebel verbunden ist, wobei der Steuerkörper in seiner einen Stellung nur einen Kanal für das Einfüllen von Kaltwasser in den Klarsichtbehälter freigibt und in seiner andern Stellung Kanäle für die Entnahme von Kaltwasser, Mischwasser und Heisswasser öffnet, den Kanal für das Einfüllen von Kaltwasser jedoch absperrt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung zum Zubereiten von heissem Wasser ; Fig. 2 einen Teilschnitt des Fussteils der Vorrichtung nach Fig.   l ; Fig.   3 einen Schnitt durch den Mehrweghahn nach Linie III-III in Fig.   6 ;   Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 6 ; Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig.   6 ;   Fig. 6 bis 10 Draufsichten auf den feststehenden Teil des Mehrweghahns nach Fig. 3 in den verschiedenen Arbeitsstellungen, wobei die jeweilige Stellung der Steuerkanäle des schwenkbaren Teils strichpunktiert eingetragen ist. 



   Ein Fussteil 1 aus rostfreiem Blech trägt einen Klarsichtbehälter 2 aus   temperaturwechselbeständigem   Glas, der zur Aufnahme des zu erwärmenden Wassers dient. Der Behälter 2 ist glockenförmig und liegt unten auf einer Gummidichtung 3 auf. Er ist mittels einer Mutter 4, die auf eine Unterlage 5 wirkt, festgeschraubt. Die Mutter 4 sitzt auf einem Gewinde, das am obersten Teil eines zentralen Rohres 6 angebracht Ist. 



   Im Fuss 1 sind das Heizelement 7 mit seinem Temperaturregler 8 sowie der Mehrweghahn 9 und die verschiedenen Verbindungsleitungen untergebracht. Der Aufbau des Mehrweghahns 9 wird später erläutert. Er ist einerseits über eine Kaltwasserleitung 10 (Fig. 2) an die Hauswasserleitung angeschlossen. Ferner ist er über eine Füll-Leitung 11, die zum Nachfüllen des Behälters 2 dient, mit diesem verbunden. Das erwärmte Wasser wird durch eine Leitung 12 vom Behälter 2 zum Hahn 9 geleitet, der selbst einen Auslass 13 aufweist. Im Innern des zentralen Rohres 6 ist eine Überlaufleitung 14 angeordnet, die durch Öffnungen 15 mit dem Behälter 2 verbunden ist und einen in Fig. 1 nicht sichtbaren Auslauf aufweist. 



   Das Heizelement 7 ist ein luftdicht verschlossener Hohlkörper, der einen Bodenteil 7a und einen mit dem zu erhitzenden Wasser im Behälter 2 In Berührung stehenden Oberteil 7b aufweist. Der Hohlkörper umfasst auch das zentrale Rohr 6 und umschliesst die Überlaufleitung 14, damit eine rasche Aufheizung des im Behälter 2 vorhandenen Wassers erreicht wird. Der Hohlkörper des Heizelementes 7 ist evakuiert und teilweise mit Wasser gefüllt, dessen Niveau mit 16 bezeichnet ist. Ferner ist im Hohlkörper des Heizelementes 7 eine elektrische Heizwicklung 17 angeordnet. In den Hohlkörper mündet ein Rohr 18, das 

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 mit einem elastischen Organ in Form eines gewellten Balges im Temperaturregler 8 luftdicht verbunden ist.

   Beim Einschalten des Heizstromes erhitzt die Heizwicklung 17 das Wasser im Heizkörper des Heizelementes 7, das sofort verdampft   und seinerseits die Wärme aufdas imKlarsichtbehälter   vorhandene Wasser überträgt. Der Aufbau des Temperaturreglers 8, der nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, ist beispielsweise in der österr. Patentschrift Nr. 208977 näher beschrieben. 



   In Fig. 3 (und auch Fig. 4 bis 6) ist der Mehrweghahn 9 im Vertikalschnitt nach Linie III-III in Fig. 6 dargestellt. Der Hahn 9 besitzt einen festen Körper 51 mit Anschlüssen für die Kaltwasserleitung 10, die Füll-Leitung 11 und die Heisswasserleitung 12 (vgl. Fig. 1). Auf den Körper 51 ist eine dünne Dichtungsscheibe 52, z. B. aus Gummi, aufgesetzt. Auf dieser liegt eine Lagerscheibe 53 aus geschliffenem und poliertem, rostfreiem Material, z. B. Chromstahl. Die Teile 52 und 53 enthalten Ausnehmungen, die denjenigen des Körpers 51 entsprechen. Es sind dies ein Schlitz 54 für die Heisswasserleitung 12, ein Schlitz 55 
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 lass 66 zum Mischen von heissem und kaltem Wasser im Auslass 13. 



   Auf der Lagerscheibe 53 liegt   eine Hartdichtung 60, z.   B. aus Gummiasbest, welche zwei Ausnehmungen 58 und 59 aufweist, die je nach der relativen Stellung der Teile 53 und 60 einzelne Schlitze und Löcher 54-57 miteinander in Verbindung bringt. Die Hartdichtung 60 wird von einer mittels des Hebels 61 drehbaren Glocke 62 umfasst und in dieser befestigt. Die Glocke 62 wird von einer Blattfeder 63 über eine Kugel 64 auf die Lagerscheibe 53 gepresst, wobei ihr Anpressdruck durch zwei Schrauben 65 einstellbar ist. 



  Die Lagerscheibe 53 bildet somit ein Gleitlager für den Teil 60. Am Körper 51 des Mehrweghahns sind ferner eine Blattfeder 67 und ein Anschlag 68 befestigt. Der Anschlag 68 hält die Feder 67 unter Vorspannung in der in Fig. 6 dargestellten Lage. Die Feder 67 steht mit dem Hebel 61 des Mehrweghahns in Wirkungsverbindung. Am Körper 51 sind ferner zwei Anschläge 69 und 70 angeordnet, welche die Schwenkbewegung des Hebels 61 begrenzen. 



   In Fig. 6 ist die geschlossene oder Nullstellung des Hebels 61 dargestellt. In dieser Lage verbinden die beiden Ausnehmungen 58 und 59 in der Hartdichtung 60 keine Öffnungen in der Lagerscheibe 53 miteinander. Soll nun der Behälter 2 mit Leitungswasser gefüllt werden, so bewegt man den Hebel 61 nach rechts an den Anschlag 70 und hält ihn dort fest (Fig. 7), wobei der Druck der Feder 67 überwunden werden muss. Dadurch wird der mit der Kaltwasserleitung 10 verbundene Schlitz 55 über die Ausnehmung 59 mit dem Loch 56 verbunden, das seinerseits mit der Füll-Leitung 11 in Verbindung steht. 



   Lässt man den Hebel 61 los, so wird er von der Feder 67 selbsttätig in die Nullstellung zurückgezogen. 



  Es ist somit unmöglich, dass man den Hebel 61 aus Versehen in der Füllstellung stehen lassen kann. 



   Zum Entnehmen von kaltem Wasser wird der Hebel 61 nach links geschwenkt in die Stellung, die in Fig. 8 dargestellt ist. In dieser Stellung verbindet die Ausnehmung 59 den Schlitz 55 mit dem Loch 57, das mit dem internen Auslass 66 verbunden ist, der in die Auslassöffnung 13 mündet. 



   Benötigt man warmes Wasser,   d. h.   eine Mischung von heissem und kaltem Wasser, so stellt man den Hebel 61 in die Lage nach Fig. 9. In dieser Stellung verbinden die Ausnehmung 59 den Schlitz mit dem Loch 57 und die Ausnehmung 58 den an die Heisswasserleitung 12 angeschlossenen Schlitz 54 mit dem Auslass 13. Befindet sich der Hebel 61 schliesslich am Anschlag 69 (vgl. Fig. 10), so ist nur die Ausnehmung 58 mit dem Schlitz 54 verbunden. Es fliesst somit unvermischtes Heisswasser in den Auslass 13. 



   Durch die Lagerung der Hartdichtung 60 auf der Lagerscheibe 53 aus poliertem Chromstahl weist dieser Mehrweghahn eine ausserordentliche Verschleissfestigkeit auf, die einen jahrelangen Betrieb ohne Ersatz der Dichtungen gewährleistet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Warmwasser-bzw. Kochendwassererzeuger   mit einem Klarsichtbehälter für   das zu erhitzende Wasser, einem im Fuss des Klarsichtbehälters angeordneten, regelbaren elektrischen Heizelement und mit einer   Einfüll-und Entleerungsarmatur,   welche einen festen Körper mit an die   Einfüll- und   Auslassleitung angeschlossenen Kanälen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem festen Körper (51) drehbar gleitend ein mit Ausnehmungen (58,59) versehener Steuerkörper (60, 62) gelagert ist, der mit einem Betätigungshebel (61) verbunden ist, wobei der Steuerkörper in seiner einen Stellung nur einen Kanal für das Einfüllen von Kaltwasser in   den Klarsichtbehälter   (2) freigibt und in seiner andern Stellung Kanäle für die Entnahme von Kaltwasser,

   Mischwasser und Heisswasser öffnet, den Kanal für das Einfüllen von Kaltwasser jedoch absperrt..

Claims (1)

  1. 2. Warmwasser- bzw. Kochendwassererzeuger nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (67) vorgesehen ist, die den Hebel (61) aus der Einfüllstellung selbsttätig in die Null-bzw. Schliess- <Desc/Clms Page number 3> stellung zurückführt, wobei diese Feder (67) zugleich als Anschlag für die Nullstellung des Hebels (61) ausgebildet ist.
    3. Warmwasser-bzw. Kochendwassererzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwi- schen dem festen Körper (51) der Armatur eine Lagerscheibe (53) aus poliertem, rostfreiem Metall angeordnet ist, welche ein Gleitlager für den beweglichen Steuerkörper (60,62) bildet.
AT192361A 1961-03-08 1961-03-08 Warmwasser- bzw. Kochendwassererzeuger AT223719B (de)

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