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Auswahl- und Treibereinrichtung für eine
Kernspeichermatrix
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Schiebekette 3 und die Zeilenleitung X'i an die der Schiebekette 3'angeschlossen sind. Geben die Schiebeketten 2 und 3 Ausgangssignale an die Leitungen Xi, Yj zum Entnehmen einer Information aus einem der Speicherkerne Xi. Yi, so erhalten diese von den Schiebeketten 2', 3'Signale zum Speichern einer Information in den Speicherkernen Xi. Yj. Eine Leseleitung 4 ist so durch die Speichermatrix 1 geführt, dass in ihr auftretende Störsignale kompensiert werden.
Die in der Leseleitung 4 auftretenden Informationen gelangen, wie bekannt, in einen Zwischenspeicher, der sie bis zum Wiedereinschreiben aufbewahrt, oder in eine Auswahleinrichtung, in der sie bis zur Weiterverarbeitung verfügbar sind.
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ren 39 - 44 geführt sind. Die Emitter derselben liegen an der positiven Elektrode der Stromquelle, während die Kollektoren über Widerstände Rv und der jeweiligen Eingangswicklung 14-21, der Ferritkerne 5 - 12 und über Spalten- sowie Zeilenleitungen Xi, Yj negativer sind.
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Zl'Z3und 26-28 erhaltenen Informationen so lange, bis der Taktimpuls in den Verschiebewicklungen 30,31 abgeklungen ist.
Durch das Verhältnis des Arbeitswiderstandes Rv der Transistoren zu dem Eingangswiderstand Re der Ferritkerne 5-12, dem der Spalten- und Zeilenwiderstand hinzuzufügen ist, ist die Konstanz der für das Eintragen oder Entnehmen einer Information in oder aus einem Kern Xi, Yj erforderlichen Stromamplitude gegeben, wenn Rv > Re ist. Die erforderlichen Grössen der Stromamplituden selbst lassen sich durch entsprechende Dimensionierungen im Eingangskreis der Schiebekette leicht erreichen.
Die an die Eingänge Z2, Z4 der Schiebeketten 2,3 geführten Informationen, die immer einer du- alen l entsprechen, magnetisieren durch die Eingangswicklungen 14 und 18 die Ferritkerne 5 und 9 um, die zum andern Stromamplituden 1/2 an die Spaltenleitung Y und Zeilenleitung X. abgeben. Diese schalten den Kern X, 1 in den Auszustand, wenn er eine duale 1 gespeichert hatte, die als gelesene Information an die Leseleitung 4 abgegeben wird. Durch den an den Eingängen Z, der Schiebekette 2 in die Schiebewicklung 30 einlaufenden Taktimpuls wird die Information des Ferritkernes 5 mittels Ausgangswicklung 22 über den Eingang al des ODER-Kreises 32 als negatives Signal zum Transistor 39 übertragen.
Der Transistor 39 wird bis zur Sättigung ausgesteuert, so dass auf Grund des Ladungsspeichereffektes der Kollektorstrom überRv zur Eingangswicklung15 auch dann noch fliesst, wenn der Taktimpuls in der Schiebewicklung 30 des Ferritkernes 6 abgeklungen ist.
Deshalb wird mittels Spaltenleitung Y einem Kern Xi Y2 eine Information entnommen, wenn neben der Spaltenleitung Y eine Zeilenleitung Xi ausgewählt worden ist, was von der Taktimpulsfolge am Eingang Z, abhängig ist. Gelangen Taktimpulse und Informationen gleichzeitig an die Eingänge Z"Z, Z
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34 oder 35 - 37 und damit in die entsprechenden Spalten- oder Zeilenleitungen Xi, Yj gelangen. Für den Kern X Y3 empfängt der Eingang a, des ODER-Kreises 33 diese Eingangsspannung, der eine Ausgangsspannung an die Basis des Transistors 40 abgibt, wodurch dieser leitend wird. Es fliesst ein Kollektorstrom über Widerstand Rv zur Eingangswicklung 16 des Ferritkernes 7 und damit in die Spaltenleitung Y.
Am Eingang Z, der Schiebekette 3 ist die entsprechende Stromamplitude der Zeilenleitung X, vorhan- den, so dass dem Kern X, Y3 eine Information entnommen wird. Gelangen an die Eingänge as der ODERKreise 35-37 von der Schiebekette 3 Informationen, wiederholt sich der eben beschriebene Vorgang, nur dass dann einer der Zeilenleitungen X-X Strom unabhängig vom Schaltzyklus zugeführt wird. Die
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auf die Eingangswicklungen 15 - 17 oder 19 - 21 gelangenden Informationen schalten die entsprechenden Ferritkerne 6 - 8 oder 9 - 12 um.
Der in ihnen gespeicherte Wert wird dann genauso durch Taktimpulse in den Schiebewicklungen 30,31 über Ausgangswicklungen 23 - 25 und 27 - 29 einem nachfolgenden Kern oder einem Ausgang der Schiebekette 2,3 übertragen. Demzufolge werden auch nach der zuerst ausge- i wählten Spalten-oder Zeilenleitung Xi, Yj alle weiteren von entsprechendem Strom durchflossen, so dass nach einem durch einen der Eingänge a2 festgelegten Kern Xi Y j der Speichermatrix 1 alle folgenden gelesen werden.
Auf den eben beschriebenen Vorgang der Entnahme einer Information aus der Speichermatrix 1 folgt
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und 3'verwendet,mationen in die Kerne Xi, Yj einzutragen, indem entweder die Information die Schiebeketten 2', 3'im Schaltzyklus durchläuft und die Spalten und Zeilen in numerischer Folge ausgewählt werden oder aber die Information an die bestimmten Eingänge der ODER-Kreise gegeben werden, von denen aus der Schaltzyklus abläuft.
Wenn das Entnehmen einer Information aus dem Kern X. Yj zeitlich mit dem Eintragen einer In-
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