AT223228B - - Google Patents

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AT223228B
AT223228B AT380961A AT380961A AT223228B AT 223228 B AT223228 B AT 223228B AT 380961 A AT380961 A AT 380961A AT 380961 A AT380961 A AT 380961A AT 223228 B AT223228 B AT 223228B
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bracket
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wedge
ramp
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AT380961A
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Beteiligungs- Und Patentverwaltungsgesellschaft Mit Beschraenkter Haftung
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Description


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  Vorrichtung zum Kuppeln zweier Bauteile miteinander 
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zum lösbaren Kuppeln zweier Bauteile miteinander, insbesondere zum Kuppeln eines Rampenkeiles mit Hauptträgern einer zerlegbaren Brücke, so zu gestalten, dass Längs-, Quer- und Vertikalbewegungen des einen Bauteiles gegenüber dem andern verhindert werden und trotzdem eine leichte Lösbarkeit der Vorrichtung verwirklicht ist. Zu diesem Zweck ist an einem an dem einen Bauteil schwenkbar gelagerten Haken, der über einen an dem andern Bauteil sitzenden Zapfen zu greifen vermag, ein Bügel in der Weise angelenkt, dass er in der Kupplungsstellung von seiner oberhalb des Zapfens befindlichen Anlenkstelle aus den Zapfen auf mehr als dessen halbem Umfang zu umgreifen vermag.

   Dabei ist der Haken zweckmässig zur Übertragung von Scherkräften, die in Richtung seiner Schwenkachse wirken, zwischen zwei Seitenwänden des einen Bauteiles gelagert, und er vermag in den Raum zwischen zwei Seitenwänden des andern Bauteiles zu greifen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Rampenkeil, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Rampenkeil mit einem angekuppelten Brückenteil, Fig. 3 Teile des Rampenkeiles und des mit ihm gekuppelten Brückenträgers in einem Schnitt nach der Linie   III - m   in Fig. 2 und Fig. 4 die zugehörige Draufsicht. 



   Der Rampenkeil besteht, wie vor allem Fig. 1 zeigt, aus mehreren stranggepressten   Profilkörpern.   Drei dieser Körper 1, 2, 3 bilden je einen über die ganze Länge des Rampenkeiles durchlaufenden, ringsum geschlossenen Hohlraum, der bei den Körpern 1 und 2 dreieckförmige Querschnitte hat. Jeder dieser Körper hat unten flanschartige Ansätze 4, die stumpf aneinandergeschweisst sind, so dass die unteren Abschlusswände 5,6, 7 der Körper   l,   2, 3 eine durchgehende ebene Fläche zur Auflagerung des Rampenkeiles auf dem Boden bilden. Von den oberen   Teilen der Körper 1, 2, 3   stehen plattenartige Teile 8, 9, 10,11 ab, die stumpf aneinandergeschweisst sind und so die obere Deckscheibe des Rampenkeiles bilden. 



  Hiebei schliessen je zwei aneinandergeschlossene Profilkörper   l,   2 und 2, 3 ebenfalls ringsum geschlossene, sich über die ganze Breite des Rampenkeiles erstreckende Hohlräume ein, die einen nahezu dreieckförmigen Querschnitt haben. 



   Auf diese Art ist ein Hohlkörper gebildet, der aus zwei unter dem Keilwinkel gegeneinander   geneig -   ten Deckscheiben und einer zwischen diesen angeordneten fachwerkartigen Konstruktion besteht. Dieser Körper ist in der Lage, die an irgendwelchen Punkten angreifenden Kräfte nach beliebigen Richtungen hin zu Stützpunkte an beliebigen Stellen des Keiles weiterzuleiten, wobei in jedem Querschnitt der Platte entweder ein durchgehendes Fachwerk oder ein durchgehender Vollwandträger wirksam ist. 



   Der an der dicken Seite des Rampenkeiles befindliche Profilkörper 3 bildet eine Stufe 12. Diese ist durch eine Leiste 13, welche an zwei waagrechte Flanschen des Körpers 3 angeschweisst ist, verbreitert. An die Leiste 13 ist ferner ein Blech 14 angeschweisst, das mit den unteren Abschlusswänden 5,6, 7 der   Profilkörper l. 2,   3 fluchtet und so eine Verlängerung der Auflagefläche des Rampenkeiles bildet. Auf iieses Blech sind Versteifungsrippen 15 aufgesetzt, die an die Leiste 13 angeschweisst sind. 



   Auf die Stufe 12 des Rampenkeiles stützen sich die durch Zylinder 16 gebildeten Enden mehrerer ne-   Jeneinander   angeordneter Hauptträger 17 der Brücke. Gegenüber jedem der Zylinder 16 liegt ein an dem   Profilkörper   3 sitzender, leicht nach oben hin konvex gekrümmter Kragen 18, der an seinen beidenEnden 

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   und in der Mitte durch Rippen 19 unterstützt ist. 



  Zur lösbaren Kupplung zwischen dem Rampenkeil und den Hauptträgern 17 dienen die im folgenden beschriebenen Mittel. 



  Der Profilkörper 3 weist zwischen je zwei Kragen 18 und zwischen den zugehörigen Abschlussrippen 19 drei Nischen 20 auf. In diesen ist je ein breiter Haken 21 mittels eines Bolzens 22 schwenkbar gelagert. Alle drei Gelenkbolzen 22 haben eine gemeinsame Achse, die sich in Längsrichtung des Rampenkeiles erstreckt. Die Haken 21 greifen in der Kupplungsstellung, die in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, von oben her über Zapfen 23, die beiderseits über die Stirnflächen der Zylinder 16 an den Enden der Hauptträger 17 vorstehen. 



  Die Haken 21 sind im Bereich des Hakenmaules von oben betrachtet gabelförmig gestaltet. Innerhalb der Gabelöffnung ist ein Bügel 24 drehbar gelagert. Dies geschieht mittels eines Gelenkbolzens 25, der sich in der Kupplungsstellung oberhalb des Zapfens 23 befindet und gegenüber dessen Mitte ein Stück nach dem Rampenkeil hin versetzt angeordnet ist. Der Bügel 24 bildet einen Teil eines Ringes, der in der Kupp- lungsstellung, wie sie in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, die beiderseitigen Zapfen 23 auf mehr als deren halbem Umfang umgreift. Das freie Ende des Bügels 24 liegt also in der Kupplungsstellung unterhalb der Zapfen 23. An dem Bügel 24 sitzt ein Griff 26, der in der Kupplungsstellung in Richtung von dem Rampenkeil hinweg gerichtet ist. 



  In der Kupplungsstellung sind der Rampenkeil und die Hauptträger so miteinander verbunden, dass sie sich nach keiner Richtung hin nennenswert gegeneinander bewegen können. Insbesondere verhindern die Bügel 24, dass die Haken 21 unter dem Einfluss irgendwelcher auf den Rampenkeil oder die Hauptträger wirkenden Kräfte ausser Eingriff mit den Zapfen 23 gelangen. Das Übergewicht des Griffes 26 bewirkt, dass der Bügel 24 in der Kupplungslage verbleibt. 



  Die Haken 21 sind ausserdem in der Lage, Scherkräfte aufzunehmen, die in Längsrichtung des Rampenkeiles wirken. Zu diesem Zweck liegen die Haken 21 einerseits zwischen den zwei Abschlusswänden 19 des Rampenkeiles und anderseits zwischen zwei Abschlusswänden 27 der Zylinder 16 an den Enden der Hauptträger 17. Die beschriebene Kupplungsvorrichtung gestattet aber die erforderliche Verschwenkung der Hauptträger 17 und des Rampenkeiles gegeneinander um die Mittellinien der Zylinder 16. 



  Wenn die Hauptträger von dem Rampenkeil gelöst werden sollen, braucht man nur den Bügel 24 mittels des Handgriffes 26 aus der in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu schwenken, wodurch der Bügel und die Haken in die in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage gebracht werden. In dieser Stellung geben die Haken und Bügel den Raum oberhalb der Stufe 12 frei, so dass die Enden der Hauptträger beliebig nach der Seite oder nach oben hin entfernt werden können. Umgekehrt hat man auch beim Aufsetzen der Hauptträger auf dem Rampenkeil weitgehend Bewegungsfreiheit. 



  An den äusseren Seiten der aussen liegenden Hauptträger 17 können die betreffenden, vorstehenden Zapfen 28 zur Kupplung mit dem Rampenkeil in geeignete Ausnehmung an den vorstehenden Stirn wänden 29 des Rampenkeiles eingesetzt werden. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Kuppeln zweier Bauteile miteinander, insbesondere zum Kuppeln eines Ram- penkeiles mit Hauptträgern einer zerlegbaren Brücke, dadurch gekennzeichnet, dass an einem an dem einen Bauteil schwenkbar gelagerten Haken (21), der über wenigstens einen an dem andern Bauteil sitzenden Zapfen (23) zu greifen vermag, ein Bügel (24) in der Weise angelenkt ist, dass er in der Kupplungsstellung von seiner oberhalb des Zapfens (23) befindlichenAnlenkstelle (25) aus den Zapfen auf mehr als dessen halbem Umfang zu umgreifen vermag.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (21) zur Übertragung von Scherkräften, die in Richtung seiner Schwenkachse wirken, zwischen zwei Seitenwänden (19) des einen Bauteiles gelagert ist und in den Raum zwischen zwei Seitenwänden (27) des andern Bauteiles zu greifen vermag.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (21) im Bereich des Hakenmaules gabelartig gestaltet und der Bügel (24) innerhalb der Gabelöffnung gelagert ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (24) auf der von dem Bügelmaul abgewandten Seite mit einem Handgriff (26) versehen ist.
AT380961A 1960-06-01 1960-08-05 AT223228B (de)

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