<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zum Einfüllen pulveriger oder körniger Materialien in Verpackungseinheiten
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
dieser Komponenten-z. B. Perzusammensetzungen, Korrosionsschutzzusammensetzungen, Polyphospha- te, anorganische Salze und andere übliche Bestandteile von Waschpulver - sowie Waschpulver verschie- dener Zusammensetzung, nach Trocknung im Zerstäubungsverfahren, vermischt werden, so ergeben sich, wenn diese Gemische dosiert und in Verpackungseinheiten eingefüllt werden, wesentliche Schwankungen im Verhältnis der Pulverkomponenten bzw. der Pulver. So ist es z.
B. bei der Herstellung von Waschpul- vern mit Bleichwirkung, welche Pulver gewöhnlich ein Perborat enthalten, äusserst schwer, weitere Mass- nahmen dafür zu treffen, dass ein ausreichend homogenes Gemisch erhalten wird, das im Verpackungszu- stand physikalisch und/oder chemisch äusserst gleichmässig ist. Die Teilchengrösse handelsliblicher Per- borate liegt normalerweise zwischen 10-180 u, während die Teilchengrösse im Zerstäubungsverfahren getrockneten Waschpulvers zwischen 50 und 1500 p liegt.
In der Literatur wird eine grosse Anzahl von Methoden, diesen Nachteil zu vermeiden, angegeben.
Vorgeschlagen wurde, die WaschmuLelteilchen während des Zerstäubungsverfahrens oder nach diesem auf das Perborat aufzutragen und umgekehrt. Auch wurden Methoden beschrieben, bei denen das Perborat so behandelt wird, dass seine Teilchengrösse und Schüttdichte mit denen der Waschmittelteilchen in Einklang gebracht werden. Das Verfahren gemäss der Erfindung ermöglicht es nunmehr, ein Waschpulver zu erhal- ten, das Perborat enthält und im Verpackungszustand physikalisch und/oder chemisch äusserst gleichmässig ist, ohne dass es erforderlich wäre, voiher ein Auftragungsverfahren anzuwenden oder das Perborat gesondert zu behandeln.
Es ist bekannt, pulverige Materialien pneumatisch zu transportieren und danach zu verpacken. Bei diesem Verfahren handelt es sich immer darum, dass man das Pulver besser transportieren und verpacken kann, weil es sich durch die Fluidisierung mehr oder weniger als eine Flüssigkeit benimmt. Ein solches
Verfahren ist z. B. der deutschen Patentschrift Nr. 545570 und der deutschen Patentschrift Nr. 839330 zu entnehmen. Damit wird aber nicht die vorliegende Aufgabe gelöst.
Mit der Erfindung wird bezweckt, ein Verfahren zu schaffen zum Einfallen pulveriger oder kömiger Materialien, wie z. B. sprühgetrockneter oder auf andere Weise getrockneter Waschpulver, oder Mischungen solcher Waschpulver mit Komponenten, die abweichende Teilchengrössen besitzen, wie z. B. Perborat, welche Materialien üblicherweise, infolge ihrer Struktur bzw. ihrer bestimmten Art der Herstellung. beliebigen Schwankungen in der Schüttdichte unterworfen sind, in relativ kleine Verpackungseinheiten für den Kleinkonsumenten, mit Hilfe von grossleistungsfähigen Verpackungsmaschinen, die die Materialien nach Volumen oder Gewicht dosieren, bei dem Schwankungen in bezug auf Gewicht, Füllungsgrad und/oder chemische Zusammensetzung wesentlich reduziert sind, weil man schon von vorneherein dafür Sorge trägt, dass die Schwankungen der Schüttdichte grösstenteils beseitigt werden.
Es wurde nun gefunden, dass dieser Zweck sich dadurch verwirklichen lässt, wenn das Pulver direkt vor der Dosierung und Verpackung mit einem geeigneten Gas fluidisiert wird.
Dementsprechend betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Abfüllen von Verpackungseinheiten mit physikalisch und/oder chemisch heterogenem Pulver, wobei das Pulver direkt vor den Dosierungs- und Verpackungsbearbeitungen fluidisiert wird. Es ist bekannt, z. B. in der Zementindustrie, pulverförmige Rohstoffe in Silos zu belüften und zu fluidisieren, um eine Mischwirkung herbeizuführen. Es konnte jedoch nichtvorhergcsehen werden, dass insbesondere bei der Verpackung der Pulvertypen-wie in der vorliegenden Erfindung beschrieben-die relativen Schwankungen in Gewicht, Füllungsgrad und/oder chemischer Zusammensetzung der verpackten Einheiten in derart wesentlichem Masse verringert werden könnten.
Unter Waschpulver sind sowohl Seifenpulver, wie synthetische Waschpulver oder Gemische davon, zu verstehen. Auch kann das Waschpulver nur ein kleiner Teil der Zusammensetzung sein, z. B. in dem Falle von Scheuerpulvern. Wenn Zusatzbestandteile vorhanden sind, können diese mit dem Pulver vermischt werden, bevor dieses fluidisiert wird, auch können sie dem Fliessbett des Pulvers zugegeben werden.
Für die Fluidisierung geeignete Gase sind z. B. Luft, Stickstoff und Kohlensäure. Das Gas kann trocken oder feucht sein. Namentlich bei der Herstellung von Waschpulvern, welche mehrere Komponenten enthalten, kann es von Vorteil sein, feuchtes Gas zu benutzen, um das Produkt zu konditionieren, z. B. indem dem Fluidisierungsgas ein Parfum zugegeben wird.
Mit Gemischen aus Komponenten mit wesentlichen Unterschieden der Teilchengrösse und/oder Dichte, wie Waschpulver und Perborat, hat beschickungsweise Fluidisierung nicht immer Erfolg. Es kann dies dadurch verbessert werden, dass das Gemisch mit einem angefeuchteten Gas, insbesondere feuchter Luft, fluidisiert wird ; durch dieses Verfahren wird ein Gemisch erhalten, das stabil bleibt (vgl. Beispiel 2).
In der deutschen Patentschrift Nr. 545570 wird noch angegeben, dass man den Zustand des Gases so wählen kann, dass eine verlangte chemische oder physikalische Reaktion zwischen dem Gas und dem
<Desc/Clms Page number 3>
Fullgut eintreten kann. Es wird dabei nicht von einem feuchten Gas gesprochen. In dem erfindungsge- mässen Verfahren wird gar nicht bezweckt, eine bestimmte Reaktion hervorzurufen. Der Vorteil der Verwendung eines feuchten Gases ist, wie schon oben auseinandergesetzt, dass man unter bestimmten Umständen schneller zu einer völligen Homogenisierung des Pulvers gelangen kann und dass man nebenbei bestimmte Ingredienzien, wie z. B. Parfum, gleichzeitig dem Pulver zusetzen kann. In der Praxis wird das Verfahren so ausgeführt, dass das Gas durch Wasser geführt und mit Wasserdampf gesättigt wird.
Die Fluidisierung, welche bei Raumtemperatur durchgeführt wird. kann beschickungsweise erfolgen, jedoch vorzugsweise kontinuierlich, was die wirksamste Weise ist, das erfindungsgemässe Verfahren durchzuführen. Die Abmessungen der Vorrichtung sind von der Frequenz der Schwankungen in der Kurve des zu homogenisierenden Pulvers abhängig. Auch ist die Zeit, welche dazu erforderlich ist, eine gute Mischung in der Vorrichtung zu bewirken, sowie die Leistung der Verpackungsmaschine zu berücksichtigen. So wird z. B. beim Verpacken von Pulver in Einheiten von je 150 g durch eine Verpackungsmaschine, welche 300 Packungen pro Minute abliefert, die Vorrichtung zweckmässig mit 50 - 300 kg beschickt, was eine durchschnittliche LLeferperiode von 1-6 min ergibt.
Es ist erwünscht, dass das Pulver zwischen der Fluidisierung und der Dosierung und den Verpackungsbearbeitungen einer intensiven Behandlung nicht unterzogen wird. Insbesondere bei der Verpackung von Pulvergemischen, wie einem Gemisch aus Waschpulver und Perborat, welche sich beim Transport entmischen können, ist es erforderlich, dass der Abstand zwischen der Fluidisierungsvorrichtung und der Verpackungsmaschine möglichst gering ist und dass das Gemisch nicht frei fällt. Die Fluidisierungsvorrichtung ist vom üblichen Typ und wird in den Beispielen beschrieben.
Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung näher erlautert. Die Erfindung soll jedoch keineswegs auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt sein.
Beispiel l'Ein Zylinder, der 120 cm hoch war. einen Durchmesser von 20 cm hatte und dessen Volumen etwa 37 1 betrug, war mit einem konischen Boden versehen. Zwischen dem Zylinder und dem Konus war ein feines Nylongewehe gespannt. Das Gewebe hatte 75 Maschen/cm mit Öffnungen von 0, 076 mm und war über weitmaschiges Stahldrahtgewehe mit 1 Masche/cm mit Öffnungen \on9 mm ge- spannt.
Fig. 1 stellt diese Vorrichtung dar. Mit l ist der Zylinder bezeichnet, mit 2 ein Zufuhrförderer, mit 3 ein Ventilator, mit 4 ein Luftreinigungszyklol1, mit ;, eine Verpackungsmaschine.
In diesen Zylinder wuroe ein Waschpuh erstrom una ein Perooratstrom ooen eingeführt und nach Fluidisierung durch Luft durch den Zylinder geführt, wobei das Pulver den Zylinder unten verliess. Am Anfang des Verbucne :. war der Zylinder mit etwa 5 kg Waschpulver gefÜllt, das 8, 7UJo Peroorat enthielt.
Die mittlere Verweilzeit des Pulvers in dem Zylinder betrug etwa 2 1/2 min. In regelmässigen Zeitab- ständea von 30 < ec wurden dem in den Zylinder eintretenden Waschpulver und dem bemiscuten, den Zylinder verlassenden Pulver Prooen entnommen. Die Schüttdichte jeder Wascilpulverprobe von etwa 1 kg wurde bestimmt; während das Pulver den Zylinder verliess. wurden kleine Proben entnommen, um den Perboratbehalt zu bestimmen. Die Resultatevon 2X20 Schüttdichtebestimmungen sowie von20 Perborat- chaitbestimmun en finden sich in Tabelle I.
Die Normalabweichung der Schüttdichte des Waschpulvers, ohne Perborat, das in den Zylinder eintrat, betrug 12.5 gal und die des Mischpulvers, das den Zylinder verliess, 3 8 gil, so dass sich zeigt, dass diese Normalabweichung auf weniger als ein Drittel zurückgebracht wurde, während die Schwankung von 49,6 g/l zu 12, 8 g/l oder zu etwa einem Viertel zurückgebracht wurde. Dieses Resultat fällt umsomehr auf, als normalerweise die Normalabweichung der Schüttdichte de. Waschpulver-Perooratgemisches grösser ist als die Normalabweichung der Schüttdichte eines Waschpulvers ohne Perborat.
Die Normalabweichung des Perboratgehalts des verpackten Pulvers nach der Fluidisierungsphase be- trug etwa 0, 36% im Vergleich zu etwa I, 2% des ohne Fluidisierungsbearbeitung verpackten Pulvers. Der Perboratgehalt in dem Endprodukt betrug etwas weniger als 8, 7%, weil etwas Perborat mit dem Luftstrom aus der Vorrichtung abgeführt worden war.
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
EMI4.2
<tb>
<tb> Dem <SEP> Zylinder <SEP> Den <SEP> Zylinder <SEP> % <SEP> Perborat
<tb> Probe <SEP> zugeführtes <SEP> verlassendes <SEP> im <SEP> Endprodukt
<tb> Nr <SEP> Waschpulver <SEP> Mischpulver
<tb> 1 <SEP> 312 <SEP> 328 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 290 <SEP> 325 <SEP> 7, <SEP> 7
<tb> 3 <SEP> 290 <SEP> 323 <SEP> 7,1
<tb> 4 <SEP> 293 <SEP> 320 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP>
<tb> 5 <SEP> 298 <SEP> 326 <SEP> 7,6
<tb> 6 <SEP> 314 <SEP> 323 <SEP> 7,6
<tb> 7 <SEP> 296 <SEP> 321 <SEP> 7,1
<tb> 8 <SEP> 288 <SEP> 320'7, <SEP> 9 <SEP>
<tb> 9 <SEP> 315 <SEP> 322 <SEP> 7, <SEP> 5
<tb> 10 <SEP> 296 <SEP> 326 <SEP> 7, <SEP> 6
<tb> 11 <SEP> 277 <SEP> 323 <SEP> 7,7
<tb> 12 <SEP> 301 <SEP> 323 <SEP> 7,6
<tb> 13 <SEP> 305 <SEP> 330 <SEP> 8,2
<tb> 14 <SEP> 317 <SEP> 331 <SEP> 7,7
<tb> 15 <SEP> 298 <SEP> 331 <SEP> 8,
1
<tb> 16 <SEP> 286 <SEP> 323 <SEP> 7,7
<tb> 17 <SEP> 284 <SEP> 326 <SEP> 8,1
<tb> 18 <SEP> 304 <SEP> 333 <SEP> 8,0
<tb> 19 <SEP> 301 <SEP> 330 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP>
<tb> 20 <SEP> 326 <SEP> 330 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Durchschnitt- <SEP> 300 <SEP> 326 <SEP> 7,8
<tb> lieh
<tb> Schwankung <SEP> 49 <SEP> 13 <SEP> 1,3
<tb> Normalab- <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 3,8 <SEP> 0,36
<tb> weichung
<tb>
Beispiel 2 : In dem gleichen Arbeitszylinder wie im Beispiel 1 wurden 5 kg eines in üblicher Weise im Zerstäubungsverfahren getrockneten Waschpulvers, dem 555 g handelsübliches NaBo . 41-O zugegeben war, oben am Bett ohne jede Mischung zugeführt, worauf mit feuchter Luft fluidisiert wurde.
In verschiedenen Zeitpunkten, welche 30 min auseinanderlagen, wurde derPerboratgehalt in den oberen und unteren Betteilen bestimmt, wobei jeweils Proben von 3 g entnommen wurden. Die Resultate finden sich in Tabelle II, aus der hervorgeht, dass innerhalb 2 min der Perboratgehalt in dem oberen Teil des Bettes geringer war als in dem unteren Teil, so dass da" Perborat sich praktisch sofort über das Bett verteilte. Aus Tabelle 11 geht auch hervor. dass nach etwa 10-20 min ein stabiles Gemisch erhalten wurde. was kei- neswegs dazu neigte, ach zu entmischen.
Die Luft wurde durch Wasser hindurch geführt und mit Wasser-
EMI4.3
<Desc/Clms Page number 5>
und de ? Waisers hetrug etwa 1Tabelle 11
EMI5.1
<tb>
<tb> Zeit <SEP> in <SEP> Minuten <SEP> Perboratgehalt
<tb> Oberer <SEP> Teil <SEP> Unterer <SEP> Teil
<tb> des <SEP> Bettes <SEP> des <SEP> Bettes
<tb> 0 <SEP> 100 <SEP> 0
<tb> 1/2 <SEP> 10,2 <SEP> 6, <SEP> 6 <SEP>
<tb> 11/2 <SEP> 10, <SEP> 1 <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 9, <SEP> 0 <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 3 <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP> 12, <SEP> 2 <SEP>
<tb> 10 <SEP> 8, <SEP> 8 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 20 <SEP> 8, <SEP> 9 <SEP> 8, <SEP> 9 <SEP>
<tb> 30 <SEP> 8, <SEP> 8 <SEP> 9, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
EMI5.2
<Desc/Clms Page number 6>
Während etwa drei Stunden wurde jede Schachtel mit 50 Norme'packungen gewogen, d. h. ungefähr 1 Schachtel pro 10 sec. Das mittlere Netto-Gewicht einer Schachtel war 7250 g und das mittlere TaraGewicht 1200 g, so dass das mittlere Brutto-Gewicht einer Schachtel 8450 g betrug. Die Normalabweichung von dem Tara-Gewicht einer 50 Pappackungen enthaltenden Schachtel betrug etwa 15 g, so dass bei einem idealen Netto-Gewicht das Brutto-Gewicht einer Schachtel 8, 4 kg-8, 5 kg betragen konnte.
Während Erzeugungsperioden von je etwa 100 min wurden bei Anwendung des herkömmlichen und des neuen Verfahrens mit 612 bzw. 610 Schachteln die in Tabelle V angeführten Daten erhalten. Bei 15 Schachteln mit 50 Packungen mit fluidisiertem, sowie auch mit nichtfluidisiertem Pulver wurde jede Packung einzeln gewogen. Die bei diesen Messungen ermittelten Schwankungen und die Normalabweichungen finden sich in Tabelle VI.
Bei Vergleichung des alten Verfahrens mitAem neueÌ1 Verfahren ergaben sich nachstehende Normalabweichungen :
EMI6.1
<tb>
<tb> Altes <SEP> Verfahren <SEP> Neues <SEP> Verfahren
<tb> Einzelpackungen
<tb> (Tabellen <SEP> m <SEP> und <SEP> IV) <SEP> 5, <SEP> 9 <SEP> g <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> g
<tb> Schachteln <SEP> mit <SEP> 50 <SEP> Packungen
<tb> (Tabelle <SEP> V) <SEP> 285 <SEP> g <SEP> 74 <SEP> g
<tb> Packungen <SEP> in <SEP> Schachteln
<tb> (Tabelle <SEP> VI) <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> g <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Perboratgehalt <SEP> in <SEP> den <SEP> Einzelpackungen <SEP> (Tabellen <SEP> III <SEP> und <SEP> IV) <SEP> 1, <SEP> 4% <SEP> 0, <SEP> 7 <SEP> ob <SEP>
<tb>
EMI6.2
EMI6.3
<tb>
<tb> Mittleres <SEP> Normal-Mittlerer <SEP> Normal-Zahl <SEP> de <SEP> :
<SEP>
<tb> Packungs- <SEP> abweichung <SEP> Perboratge- <SEP> abweichung <SEP> UnterbreZeit <SEP> gewicht <SEP> im <SEP> Packungs- <SEP> halt <SEP> von <SEP> 12 <SEP> im <SEP> Perbo- <SEP> chungen <SEP> wäh- <SEP>
<tb> in <SEP> g/100 <SEP> gewicht <SEP> Bestimmun- <SEP> ratgehalt <SEP> rend <SEP> ProbePackungen <SEP> in <SEP> g <SEP> gen <SEP> in <SEP> dz <SEP> in <SEP> % <SEP> entnahme
<tb> 1. <SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 143, <SEP> 2 <SEP> 6, <SEP> 1 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 6 <SEP>
<tb> 2. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 149, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 3 <SEP> 8, <SEP> 9 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 18
<tb> 3. <SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 151,7 <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 0,6 <SEP> 2
<tb> 4. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 145, <SEP> 9 <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 1
<tb> 5. <SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 148, <SEP> 1 <SEP> 4,6 <SEP> 6, <SEP> 9 <SEP> 0.
<SEP> 9 <SEP> 0
<tb> 6. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 150, <SEP> 6 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> 1
<tb> Durchschnittlich <SEP> 148, <SEP> 2 <SEP> 5, <SEP> 9 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 5
<tb>
<Desc/Clms Page number 7>
Tabelle IV Neues Verfahren
EMI7.1
<tb>
<tb> Mittleres <SEP> Normal- <SEP> Mittlerer <SEP> Normal- <SEP> Zahl <SEP> der
<tb> Packungs- <SEP> abweichung <SEP> Perboratge- <SEP> abweichung <SEP> UnterbreZeit <SEP> gewicht <SEP> im <SEP> Packungs- <SEP> halt <SEP> von <SEP> 12 <SEP> im <SEP> Perbo- <SEP> chungen <SEP> wähin <SEP> g/100 <SEP> gewicht <SEP> Bestimmun-ratgehalt <SEP> rend <SEP> ProbePackungen <SEP> in <SEP> g <SEP> gen <SEP> in <SEP> in <SEP> entnahme <SEP>
<tb> 1. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 146, <SEP> 2 <SEP> 2,3 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 0. <SEP> 7 <SEP> 5
<tb> 2.
<SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 146,1 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 1
<tb> 3. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 147, <SEP> 1 <SEP> 1,7 <SEP> 8, <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 5
<tb> 4. <SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 153,9 <SEP> 3,4 <SEP> 9,] <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 5
<tb> 5. <SEP> Tag <SEP> (V) <SEP> 152,4 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> 7. <SEP> 8 <SEP> 0,3 <SEP> 11
<tb> 6. <SEP> Tag <SEP> (N) <SEP> 156, <SEP> 2 <SEP> 4, <SEP> 9 <SEP> 8, <SEP> 6 <SEP> 1,1 <SEP> 0
<tb> Durchschnittlich <SEP> 150,3 <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 8, <SEP> 3 <SEP> 0,7 <SEP> 5
<tb>
Tabelle V Brutto-Gewicht der Schachteln während einer Erzeugungszeit von 100 min.
EMI7.2
<tb>
<tb>
Schachtelgewicht <SEP> Anzahl <SEP> der <SEP> Schachteln
<tb> in <SEP> kg <SEP> Altes <SEP> Verfahren <SEP> Neues <SEP> Verfahren
<tb> 9,5 <SEP> 2
<tb> 9, <SEP> 4 <SEP> 3
<tb> 9, <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP>
<tb> 9, <SEP> 2 <SEP> 7
<tb> 9,1 <SEP> 9
<tb> 9, <SEP> 0 <SEP> 31
<tb> 8, <SEP> 9 <SEP> 44
<tb> 8, <SEP> 8 <SEP> 113
<tb> 8, <SEP> 7 <SEP> 92 <SEP> 1 <SEP>
<tb> 8, <SEP> 6 <SEP> 95 <SEP> 167
<tb> 8, <SEP> 5 <SEP> 74 <SEP> 327
<tb> 8, <SEP> 4 <SEP> 46 <SEP> 101
<tb> 8, <SEP> 3 <SEP> 34 <SEP> 13
<tb> 8,2 <SEP> 9 <SEP> 1
<tb> 8, <SEP> 1 <SEP> 23 <SEP>
<tb> 8,0 <SEP> 16
<tb> 7,9 <SEP> 7
<tb> 7.
<SEP> 8 <SEP>
<tb> 7, <SEP> 7 <SEP> 1
<tb> 7, <SEP> 6 <SEP> 1 <SEP>
<tb> 7, <SEP> 5 <SEP> 1 <SEP>
<tb> Insgesamt <SEP> 612 <SEP> 610
<tb> Mittleres <SEP> Gewicht <SEP> 8, <SEP> 625 <SEP> kg <SEP> 8, <SEP> 505 <SEP> kg
<tb> Normalabweichung <SEP> 0, <SEP> 285 <SEP> kg <SEP> 0, <SEP> 074 <SEP> kg
<tb>
<Desc/Clms Page number 8>
Tabelle VI Schwankungen und Normalabweichungen im Packungsgewicht bei Schachteln von je 50 Packungen in g
EMI8.1
<tb>
<tb> Schachtel-Nicht-fluidisiert <SEP> Fluidisiert <SEP>
<tb> nummer <SEP> Schwankung <SEP> Norm. <SEP> abw. <SEP> Schwankung <SEP> Norm. <SEP> abw.
<tb>
1 <SEP> 16 <SEP> 5, <SEP> 17 <SEP> 9 <SEP> 1, <SEP> 24 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 12 <SEP> 2, <SEP> 70 <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 19 <SEP>
<tb> 3 <SEP> 26 <SEP> 7, <SEP> 63 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 78 <SEP>
<tb> 4 <SEP> 25 <SEP> 5, <SEP> 49 <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 76 <SEP>
<tb> 5 <SEP> 12 <SEP> 2, <SEP> 25 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 59 <SEP>
<tb> 6 <SEP> 6 <SEP> 1, <SEP> 69 <SEP> 12 <SEP> 2, <SEP> 22 <SEP>
<tb> 7 <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 98 <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 76 <SEP>
<tb> 8 <SEP> 18 <SEP> 3, <SEP> 87 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 51 <SEP>
<tb> 9 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 76 <SEP> 10 <SEP> 1, <SEP> 79 <SEP>
<tb> 10 <SEP> 9 <SEP> 2, <SEP> 53 <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 11 <SEP>
<tb> 11 <SEP> 9 <SEP> 2, <SEP> 11 <SEP> 3 <SEP> 0, <SEP> 84 <SEP>
<tb> 12 <SEP> 13 <SEP> 2.
<SEP> 24 <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 32 <SEP>
<tb> 13 <SEP> 13 <SEP> 2, <SEP> 45 <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 40 <SEP>
<tb> 14 <SEP> 15 <SEP> 3, <SEP> 01 <SEP> 6 <SEP> 1,71
<tb> 15 <SEP> 21 <SEP> 4, <SEP> 83 <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 20 <SEP>
<tb> Durchschnittlich <SEP> 14, <SEP> 2 <SEP> 3, <SEP> 314 <SEP> 7,3 <SEP> 1, <SEP> 495 <SEP>
<tb>
Beispiel 5 : Unter den gleichen Bedingungen wie gemäss den Beispielen 3 und 4 wurden die Gewichte aufeinanderfolgender Schachteln mit 50 gemäss dem alten und dem neuen Verfahren hergestellten Normalpackungen bestimmt. 623 Schachteln, welche ohne Fluidisierung des Pulvers abgefüllt waren, und ein durchschnittliches Brutto-Gewicht von 8498 g hatten, wurden gewogen.
Es ergab sich eine Normalabweichung von 306 g. 411 Schachteln, welche mit Fluidisierung des Pulvers abgefüllt waren, wurden gewogen ; als mittleres Brutto-Gewicht ergab sich 8434g. Die Normalabweichung war 102 g. Die Resultate dieser Versuche finden sich in den Fig. 2 und 3, aus welchen die Verringerung der Gewichtsschwankungen der Schachteln bei Anwendung des neuen Verfahrens (Fig. 3) deutlich ersichtlich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Einfüllen pulveriger oder körniger Materialien, wie z. B. sprühgetrockneter oder auf andere Weise getrockneter Waschpulver, oder Mischungen solcher Waschpulver mit Komponenten, die abweichende Teilchengrössen besitzen, wie z. B. Perborat, welche Materialien üblicherweise infolge ihrer Struktur bzw. ihrer bestimmten Art der Herstellung beliebigen Schwankungen in der Schüttdichte unterworfen sind, in relativ kleine Verpackungseinheiten für den Kleinkonsumenten mit Hilfe von grossleistungsfähigen Verpackungsmaschinen, die die Materialien nach Volumen oder Gewicht dosieren, dadurch gekennzeichnet, dass die pulverigen oder körnigen Materialien unmittelbar bevor sie in die Verpackungsmaschinen eingeführt werden, mit Luft, Stickstoff oder Kohlensäure fluidisiert werden.