AT222540B - Gleitschutzvorrichtung für Schuhsohlen und/oder -absätze - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung für Schuhsohlen und/oder -absätze

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AT222540B
AT222540B AT178160A AT178160A AT222540B AT 222540 B AT222540 B AT 222540B AT 178160 A AT178160 A AT 178160A AT 178160 A AT178160 A AT 178160A AT 222540 B AT222540 B AT 222540B
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AT
Austria
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bracket
skid device
strip
plate
shoe sole
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AT178160A
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English (en)
Inventor
Johann Wallmann
Original Assignee
Johann Wallmann
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Description


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  Gleitschutzvorrichtung für   Schuhsohlen und/oder-absätze   
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für Schuhsohlen   und/oder-absätze,   bestehend aus einem   z. B.   den vorderen Rand der Schuhsohle umgebenden Streifen mit zum Boden gerichteten Spitzen und einer mit dem Streifen verbundenen, auf der Schuhsohle befestigten Platte aus biegsamem Material und besteht darin, dass die Platte zwei zwischen ihr und der Schuhsohle sowie im Abstand von letzterer angeordnete sektorenförmige Schlitze abdeckende Drehscheiben aufweist, dass an dem Streifen ein die
Spitzen abdeckender Bügel schwenkbar befestigt ist und dass zwischen dem Bügel und den Drehscheiben zwei Zugseile vorgesehen sind.

   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist auf den Schuhsohlen und auch auf den Absätzen zu befestigen und gewährleistet nicht nur ein rutschfreies Gehen auf glatten Böden, sondern verhindert auch das Ansetzen von Schnee und Eis auf der Unterseite der Schuhe. Die Erfindung besteht auch darin, dass die Platte Führungen für die Zugseile aufweist, wobei die Stärke jeder Führung grösser ist als die Dicke einer Drehscheibe. Dadurch ist ein Einklemmen der Zugseile vermieden. In weiterer Aus- gestaltung der Erfindung kann das eine Ende des einen Zugseiles am oberen und das eine Ende des andern
Zugseiles am unteren Rand des Bügels befestigt sein, wobei beide Zugseile den Streifen in gleicher Höhe durchsetzen. Mit dieser Ausbildung ist es möglich, die Drehscheiben gleichzeitig mit der Verschwenkung des Bügels zu verdrehen. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierin zeigen Fig. l ein Schaubild der erfindungsgemässen Gleitschutzvorrichtung ohne Bügel von der einen Seite und
Fig. 2 ein entsprechendes Schaubild von der andern Seite. In Fig. 3 ist der Bügel schaubildlich dargestellt. 



   Die Gleitschutzvorrichtung besteht vor allem aus einer der Schuhsohle entsprechenden Platte 1 und einem Streifen 2, der zum Boden weisende Spitzen 3 aufweist. In der Platte 1 sind Ausnehmungen bzw. Langlöcher 4 vorgesehen, die die auf der Schuhsohle vorhandenen Nägel umgeben, bzw. zur Befestigung der Vorrichtung auf der Schuhsohle dienen. Die Platte 1 besteht aus elastischem Material, um den Bewegungen der Schuhsohle folgen zu können. 



   Über sektorförmigen Ausschnitten 5 (Fig. 2) sind Scheiben 6,7 drehbar angeordnet, die untereinander durch Zugseile 8,9 verbunden sind. Diese Zugseile 8,9 sind an gegenüberliegenden Randstellen 10,11 bzw. 12,13 der Scheiben 6,7 befestigt und auf eine bestimmte Länge von Führungen 14,15 abgedeckt. 



  Dadurch ist ein Einklemmen der Zugseile 8,9 zwischen der Schuhsohle und der Platte 1 vermieden. Da die Höhe dieser Führungen 14,15 auch diejenige der Scheiben 6,7 überragt, können sich auch diese zwischen Sohle und Platte 1 frei drehen. 



   Die Enden 16,17 der Zugseile 8,9 durchsetzen den Streifen 2 in gleicher Höhe und sind schliesslich an einem nur in Fig. 2 und 3 gezeigten Bügel 18 am oberen bzw. am unteren Rand befestigt, wobei der Bügel 18 seinerseits am Streifen 2 schwenkbar angeordnet ist. Zu diesem Zweck weist der Bügel 18 Löcher 19,20 auf, mit denen er auf Stiften 21,22 des Streifens 2 sitzt. Das Seilende 16 wird in der in Fig. 3 oben liegenden Ausnehmung 23 und das andere Zugseilende 17 in der nach unten weisenden Ausnehmung 24 z. B. durch Löten befestigt. 



   Der um die Stifte 21,22 verschwenkbare Bügel 18 besitzt einen Stift 25, mit dem er in einer Nut 26 gleitet, die für ihn in der unteren Schwenklage als Anschlag dient. Anderseits ist für die obere Schwenklage des Bügels 18 ein Anschlagstift 27 vorgesehen, der auf einem im Streifen 2 versenkt und drehbar befestigten Kreuz 28 angeordnet ist. 



   Zur Arretierung des Kreuzes 28 in verschiedenen Drehstellungen ist eine Schwenklasche 29 vorgesehen, die mit einer Ausnehmung 30 jeweils ein Balkenende 31 des Kreuzes 28 umfasst. Zur Sicherung des Kreuzes 28 kann eine Schraube eine Ausnehmung 32 durchsetzen und in ein Gewinde des Streifens 2 

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 eingreifen. Ausserdem kann eine weitere Sicherungsschraube 33 im Streifen 2 und in der Lasche 29 vor- handen sein. 



   Soll der Bügel 18 die Spitzen 3 verdecken, so wird das Kreuz 28 gegenüber Fig. 1 um 1800 ver- schwenkt, so dass der Stift 27 am oberen Rand des Bügels 18 anliegt und verhindert, dass dieser aus seiner die Spitzen 3 abdeckenden Lage nach oben verschwenkt wird. Der Bügel 18 hat an seinen beiden Enden zum Boden gerichtete Spitzen 34, 35, die ausserhalb der Löcher 19,20 liegen und höher sind als die nächstliegenden Spitzen 3. 



   Beim Gebrauch der erfindungsgemässen Gleitschutzvorrichtung ergeben sich folgende Bewegungen und
Wirkungen. Beim Aufsetzen des Schuhes, der mit der gezeigten Vorrichtung an der Schuhsohle versehen ist, kommen zuerst die Spitzen 34,35 mit dem Boden in Berührung und verursacher. infolge einer Hebel- wirkung eine Verschwenkung des Bügels 18 nach unten. Dadurch werden einerseits die Spitzen 3 abgedeckt bzw ein an ihnen haftender Schnee oder Eisbrocken abgestreift ; anderseits verdrehen sich die Scheiben 6,
7 bei jeder Schwenkbewegung und bewirken, dass sich der an der Unterseite (Fig. 2) der Platte 1 anhaften- de Schnee   od. dgl. löst.   



   Beim Eingriff des Streifens 2 in Schnee und Eis, d. h. wenn am Schrittende nur mehr die Schuhspitze den Boden berührt, wird der bewegliche Bügel 18 nach oben geschwenkt, so dass die in den Schnee ein- greifenden Spitzen 3 des Streifens 2 auf der Unterlage festen Halt haben. Die Schwenkbewegung des Bü- gels 18 ist natürlich von einer Drehbewegung der Scheiben 6,7 begleitet. 



   Die geschilderten Bewegungen der schwenk- und drehbaren Teile der erfindungsgemässen Vorrichtung wiederholen sich bei jedem Schritt und gewährleisten, dass auch auf glatten Böden ein Ausrutschen und das Ansammeln von Schnee usw. an den Schuhsohlen vermieden wird. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann mit derselben Wirkung auch am Absatz von Schuhen montiert sein, wobei die Platte 1 lediglich kleiner bemessen und vorteilhaft nur eine Drehscheibe verwendet wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gleitschutzvorrichtung für Schuhsohlen   und/oder-absätze,   bestehend aus einem z. B. den vorderen Rand der Schuhsohle umgebenden Streifen mit zum Boden gerichteten Spitzen und einer mit dem Streifen verbundenen, auf der Schuhsohle befestigten Platte aus biegsamem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte   (1)   zwei zwischen ihr und der Schuhsohle sowie im Abstand von letzterer angeordnete sektorenförmige Schlitze (5) abdeckende Drehscheiben (6,7) aufweist, dass an dem Streifen (2) ein die Spitzen (3) abdeckender Bügel (18) schwenkbar befestigt ist und dass zwischen dem Bügel (18) und den Drehscheiben (6,7) zwei Zugseile (8,9) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte Führungen (14, 15) für die Zugseile (8,9) aufweist, wobei die Stärke jeder Führung grösser ist als die Dicke einer Drehscheibe (6 oder 7).
    3. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (16) des einen Zugseiles (8) am oberen und das eine Ende (17) des andern Zugseiles (9) am unteren Rand (24) des Bügels (18) befestigt ist, wobei beide Zugseile (8,9) den Streifen (2) in gleicher Höhe durchsetzen.
    4. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (18) für die Be- grenzungseinerSchwenkbewegungnachunteneinenineinerNut (26) geführtenStift (25) aufweist und dass der Bügel (18) für die Begrenzung se iner Schwenkbewegung nach oben mit einem auf einem im Streifen (2) drehbar befestigten Kreuz (28) und einem Zapfen (27) zusammenwirkt.
    5. Gleitschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) Ausnehmungen (4) für die auf der Schuhsohle angeordneten Nägel aufweist.
    6. Gleitschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Platte (1) Langlöcher zu ihrer Befestigung auf der Schuhsohle vorgesehen sind.
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