AT222386B - Diaprojektor und mit Aufzeichnungen versehener Rahmen für Diapositive - Google Patents

Diaprojektor und mit Aufzeichnungen versehener Rahmen für Diapositive

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  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


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  Diaprojektor und mit Aufzeichnungen versehener Rahmen für
Diapositive 
Es sind Kopiermaschinen, insbesondere Filmkopiermaschinen bekannt, bei denen ein besonderes
Steuerband synchron mit dem Film weitergeschaltet wird. Dieses Band enthält Markierungen, die über
Kontaktstifte abgetastet werden und der Steuerung von Belichtungswerten dienen. An Kinofilmen selbst hat man auch ausser einer Tonspur besondere Markierungen vorgesehen, die beim Durchlauf durch den i Prcjektor Schaltvorgänge auslösen. Schliesslich wurde schon vorgeschlagen, auf dem Rahmen eines Dia- positives für Stehbildprojektion eine Tonspur anzubringen, die durch einen im Projektor bewegbar vor- gesehenen Tonkopf abgetastet wird. Das letztere Verfahren hat sich bisher jedoch nicht durchsetzen kön- nen, da die Führung des Tonkopfes im Projektor ausserordentlich kompliziert ist.

   Weiterhin sind auch mit flächenförmigen oder körperlichen Marken versehene Diapositivrahmen bekannt. Diese Marken dienen jedoch lediglich zum Aussortieren oder Einordnen der Diapositive nach einem bestimmten System. 



   Bei der Widergabe von Stehbildern im Diaprojektor muss regelmässig die Belichtungsintensität und/ oder Farbe von Hand eingeregelt werden, falls die Einrichtungen des Projektors dies zulassen. Zwar ist es auch bekannt, Schaltvorgänge im Projektor über ein Tonband, z. B. mittels aufgeklebter Kontaktmarken,
Projektionsbeginn, die einzelnen Bildwechsel, Projektionsende und gegebenenfalls das Zuschalten von weiteren Geräten zu steuern. Diese Anordnung ist aber von einer bestimmten und einmal festgelegten
Diafolge abhängig. Ausserdem können auf diese Weise nur   Ja-Nein-Kommandos   übermittelt werden. 



   Erfindungsgemäss wird dagegen vorgeschlagen, das Diapositiv selbst als Kommandoträger zu verwen- den. Demgemäss ist ein mit Aufzeichnungen versehener Rahmen für Diapositive dadurch gekennzeichnet, dass er im Projektor mechanisch, optisch oder elektrisch abtastbare und Steuerwerten zugeordnete Markie- rungen aufweist. Solche Markierungen können in verhältnismässig grosser Zahl vorgesehen werden und entsprechend zahlreiche Vorgänge in geeigneter Abstufung oder kontinuierlich zu ändernder Grösse steuern.
Zweckmässigerweise werden diese Markierungen bei einer Testprojektion angebracht, wobei man das Pro- jektionslicht nach Intensität und/oder Farbe einregelt und anschliessend die gewünschten Markierungen auf dem Diapositivrahmen anbringt. Selbstverständlich kann man auch die Projektionsdauer und   z.

   B.   ausserhalb des Projektors vorgesehene Vorrichtungen, ein Tonwidergabegerät, eine zusätzliche Beleuch- tung od.   dgl.,   steuern. 



   Die einzelnen Werte lassen sich bei jeder späteren Projektion des Dias im Projektor selbsttätig ab- greifen, so dass dann sämtliche bisher von Hand auszuführende Regelungen und Schaltungen in gleicher
Weise wie bei der Erstprojektion automatisch vorgenommen werden. 



   Wenn   auch für   manche Vorgänge eine kontinuierliche Regelung, z. B. über veränderbare Widerstände zweckmässig sein kann, so wird doch bevorzugt, die Markierungsstellen für die von Hand oder mechanisch anzubringenden Markierungen am Rahmen vorzuzeichnen. Das Herstellen und Abtasten der Markierungen wird auf diese Weise wesentlich erleichtert. Diese vorgezeichneten Markierungsstellen sollten möglichst aus dem Rahmenmaterial leicht ausformbare Bestandteile aufweisen, die z. B. ausgebrochen,   ausgeschnit-   ten oder durch thermoplastische Verformung entfernt werden können. 



   Nach einem andern Erfindungsvorschlag werden Kontaktstreifen,   z. B. Kontaktschienen,-schichten   oder-folien, mit verschiedenen Einzelkontakten vorgesehen, die durch wahlweise zu entfernende Isolierstoffschichten abgedeckt sind. Hiebei ist es zweckmässig, den vorzugsweise um eine Kante des Rahmens herumgebogenen Kontaktstreifen zahnstangenartig mit vorstehenden   Einzelkontaktzähnen   auszubilden. 

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   Selbstverständlich können auch voneinander gänzlich unabhängige Einzelkontakte vorgesehen werden, die man   z. B.   über eine im Projektor vorgesehene Kontaktschiene miteinander verbindet. Möglichst sollen die Einzelkontakte mit den Isolierstoffschichten in den Rahmenwerkstoff bis unter die Rahmenoberfläche vertieft eingelassen werden. Dadurch wird erreicht, dass z. B. Abtastkontakte des Projektors lediglich in der Mitte des Kontaktes bzw. der Isolierstoffschicht auftreffen und nicht beim Einschieben des Dias an der Isolierstoffschicht entlanggleiten und diese beschädigen. 



   Gemäss einem andern Erfindungsvorschlag besteht der Kontaktstreifen aus einer Metallfolie, die auf einer Seite mit einer Isolierstoffschicht, auf der andern Seite mit einer selbstklebenden Masse versehen ist, die von einem Schutzstreifen abgedeckt ist. Die letztere Anordnung erlaubt es, beliebig gestaltete   Diarähmchen   noch nachträglich in der   erfindungsgemässenweise auszubilden, wobei   lediglich der Schutz- streifen abgezogen und dann der Kontaktstreifen an der gewünschten Stelle des Diarahmens festgeklebt wird. 



   Die Erfindung betrifft weiterhin einen Diaprojektor mit Vorrichtungen zur Steuerung der   Intensität   und/oder Farbe des Projektionslichtes, der zur Verwendung der vorgeschilderten Diarahmen mit mecha- nischen, optischen oder elektrischen Tastvorrichtungen versehen ist, welche die Markierungen der Dia- positive abtasten und wenigstens die Intensität und/oder Farbe des Projektionslichtes selbsttätig steuern. 



   Die Abtastvorrichtungen können für verschiedene Zwecke im wesentlichen gleich ausgebildet und daher auch für andere eingangs genannte Steuerungen herangezogen werden. 



   Grundsätzlich ist es möglich, reine Abtastprojektoren herzustellen, die von aussen nicht beeinflusst werden können. In diesem Fall müssten allerdings die einzelnen Steuerwerte für die Markierungen über einen besonderen Handsteuerprojektor ermittelt werden. Daher sollte auch   der Abtastprojektor möglichst   mit von den Abtastvorrichtungen unabhängigen zusätzlichen Handsteuervorrichtungen für Intensität und/ oder Farbe des Projektionslichtes versehen sein. In diesem Fall sind auch Korrekturen der individuell er- mittelten Einstellwerte noch nachträglich möglich. 



   Eine Spannungsquelle, insbesondere ein Spannungswandler, für die Projektionslampe kann z. B. ver- schiedene Anschlüsse mit unterschiedlichem Potential aufweisen, von denen jeweils einer durch einen
Tastschalter in den Lampenstromkreis eingeschaltet wird. Diesen Tastschaltern können dann Handschalter parallelgeschaltet sein. 



   Weiterhin wird vorgeschlagen, in dem Strahlengang des Projektionslichtes bewegbare Farbfilter vor- zusehen, die mittels Tastschaltern über elektrische Antriebsorgane, insbesondere Elektromagnete, ge- steuert werden. Hier können die Handsteuerelemente mit den Farbfiltern mechanisch verbunden sein. Es lassen sich additive oder subtraktive Farbfilter verwenden, und diese können vollständig oder über eine beliebige Strecke teilweise in den Projektionsstrahlengang eingebracht werden. 



   Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, wobei die Farbfilter nach Freigabe der Hand- steuerelemente über Federn in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden, verwendet man besondere Haft- magnete, welche die von Hand eingebrachten Farbfilter gegen die Kraft ihrer Federn in der Einschalt- stellung halten. Die Haftmagnete können z. B. als Elektromagnete ausgebildet sein, die über einen vom
Diarahmen in der Projektionsstellung geschlossenen Kontakt gesteuert werden. 



   Bei der vorgenannten Ausführung kehren die Farbfilter selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage zurück, sobald das Dia aus der Projektionsstellung genommen wird. Selbstverständlich ist es möglich, die Mar- kierungen entsprechend den jeweiligen Steuerwerten selbsttätig über eine Stanzvorrichtung   od. dgl.   am Diarahmen anzubringen, wenn dieser noch in der Bildbühne steht. Um die wesentlich einfachere Hand- aufzeichnung zu ermöglichen, sollte jedoch eine Anzeigevorrichtung vorgesehen sein, welche die letzte
Schaltstellung der Farbfilter oder Handschalter noch anzeigt, nachdem diese in die Ausgangslage zurückgebracht worden sind.

   Zum Beispiel kann man jedem Handschalter einen Anzeiger zuordnen, der beim Betätigen des Handschalters in die Anzeigestellung bewegt wird und von einem auf alle Anzeiger einwirkenden gemeinsamen Rücksteller in seine Ausgangslage gebracht werden kann. Insbesondere werden die Anzeiger durch verschiebbare Plättchen gebildet, auf welche einerseits mit den Handschaltern verbundene Stellkurven und anderseits eine schwenkbar gelagerte Rückstellplatte einwirken. 



   Gemäss einem andern Erfindungsvorschlag werden zur Steuerung der Farbfilter Drucktasten verwendet, die durch einen gemeinsamen Riegel in der Einschaltstellung gehalten werden. Der Riegel kann gegebenenfalls von Hand ausgelöst werden. Besser ist es jedoch, als Löseorgan für den Riegel einen Elektromagneten vorzusehen, der über einen beim Einführen eines neuen Diarahmens durch   diesen kurzzeitig, ge-   schlossenen Einwegschalter gesteuert wird. In diesem Fall kann eine besondere Anzeigevorrichtung eingespart werden, da die Drucktasten auch nach Herausnahme des Dias aus der Projektionsstelluug ihre Einstellage beibehalten. Eine weitere Vereinfachung ergibt sich   dadurch. dass   man den Abtastschaltern Druck- 
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   Die Markierung von Hand wird wesentlich erleichtert durch eine mit Ausrichtkanten versehene An- lagefläche für den Diapositivrahmen, die den einzelnen Einschaltstellungen für Intensität und/oder Farbe des Projektionslichtes entsprechende Marken aufweist, welche den hiefür am Diarahmen vorgesehenen
Markierungsstellen unmittelbar gegenüberliegen. Die Marken sollen mit den zugehörigen Handsteuerele-   menten,   insbesondere Fingertasten, über Leitlinien verbunden sein. Man braucht dann das Dia lediglich in einer bestimmten Lage an die Anlagefläche anzulegen und kann ohne weitere Überlegungen die Mar- kierungen herstellen, die den Marken für die zuvor betätigten Tasten oder Anzeigeelemente gegenüber- liegen. 



   Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag wird eine mit dem Entfernungseinsteller der Projektion- optik gekuppelte Steuervorrichtung für die Projektionslampe vorgesehen. Zum Beispiel kann man im
Stromkreis der Projektionslampe einen Schleifwiderstand vorsehen, dessen Abgreifer mit dem Objektiv- tubus der Projektionsoptik verbunden ist. Wenn sich daher die Entfernung zwischen Projektor und Projek- tionsleinwand ändert, so braucht man lediglich die Scharfeinstellung nachzuregeln, während die Hellig- keit des Bildausschnittes auf der Projektionsleinwand automatisch gleich gehalten wird.

   Die Markierung- werte auf dem Diapositiv entsprechen daher nicht nur einer bestimmten Helligkeit für die Projektions- lampe gemäss der Entfernung zur Projektionswand bei der Testprojektion, sondern einer Bildwandhellig- keit, die bei scharf eingestelltem Objektiv von der Projektionsentfernung unabhängig ist. 



   Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder. Es zeigen :
Fig. 1 in räumlich schematischer Darstellung die   wesentlichenTeile einesStehbildprojektors mit den   elektrischen Schaltverbindungen zur Steuerung der Intensität und Farbe des Projektionslichtes von Hand und durch Abtastkontakte am Diarahmen, Fig. 2 eine Abwandlung zur Ausführungsform nach Fig. 1, Fig. 3 die Anlage eines Diapositivrahmens am Projektorgehäuse zum erleichterten Anbringen der gewünschten
Markierungen, Fig. 4 die Abtastung von am Rand des Diapositivrahmens vorgesehenen körperlichen Mar- kierungen parallel zur Ebene des Diapositivs, Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform mit einer Abta- stung senkrecht zur Ebene des Diapositivs, Fig. 6 die besondere Ausbildung eines am Diapositivrahmen vorgesehenen Kontaktstreifen und Fig.

   7 die Einbettung von Einzelkontakten im Rahmenwerkstoff. 



   In Fig. 1 ist mit 1 die Projektionslampe eines Diaprojektors bezeichnet, hinter der sich ein Hohl- spiegel 2 befindet. 3 und 4 sind zwei Kondensorlinsen, die sich ebenfalls in der optischen Achse 5 befin- den und die von der Projektionslampe und dem Spiegel 2 ausgesandten Lichtstrahlen durch ein im Strah- lengang befindliches Diapositiv 6 hindurch dem Projektionsobjektiv 7 zuführen. Ein Objektivtubus 8 sitzt verschiebbar in einer Hülse 9, die von einem Lager 10 gehalten ist. Der Übersichtlichkeit wegen sind das
Projektorgehäuse, die Diawechselvorrichtung usw. weggelassen. Am oberen und unteren Rand des Diapositivrahmens 11 sind zwei zahnstangenartige Kontaktstreifen 12 und 13 angebracht. die in der noch später zu beschreibenden Weise ausgebildet und befestigt sein können.

   Die Streifen weisen eine Kontaktbahn
12a bzw. 13a und Einzelkontakte   12. b, c,   d, 13, b, c, d usw. auf. An der Kontaktbahn 12a liegt ein im Projektor vorgesehener Federkontakt 14 an und an der Kontaktbahn 13a ein Kontakt 15, der in der Endstellung des von links in den Strahlengang einzuschiebenden Diapositivrahmens 11 über einen Stift 16 mit einem Kontakt 17 in Verbindung kommt. Die Einzelkontakte sind zunächst, mit Isolierstoffschichten abgedeckt. Jedem Einzelkontakt 12b usw. ist eine Kontaktfeder 18b, c, d usw. und jedem Kontakt 13b - 13g ein Federkontakt 19b-19g zugeordnet. 



   Jedem Kontaktpaar 18b - 18d sind handgesteuerte Kontaktpaare 20b - 20d parallelgeschaltet. Die letzteren sind ebenso wie die Kontaktfeder 14 an einen Schleifkontakt 21 angeschlossen, der an einem mit dem Objektivtubus 8 fest verbundenen Arm 22 sitzt und   entlaiig   eines Widerstandes 23 schleift. Anderseits sind die Kontaktpaare an Leitungen 24b, 24c und 24d angeschlossen, die zu Klemmen 25b - 25d der Primärwicklung 26 eines Spannungswandlers 27 führen, dessen Netzanschlussklemmen mit 28,29 und und dessen Sekundärwicklung mit 30 bezeichnet sind. 



   Die Projektionslampe   l   ist über eine Leitung 31 mit der Klemme 29 unmittelbar verbunden und über eine Leitung 32 an das in der Zeichnung rechte Ende des Widerstandes 23 angeschlossen. Wenn das Objektiv 7 auf grosse Entfernung eingestellt ist, so steht der Schleifkontakt 21 verhältnismässig weit rechts, und der vorgeschaltete Teilwiderstandswert des Widerstandes 23 ist klein, während er nach der   gezeich-   neten Stellung für kleine bis mittlere Entfernung entsprechend grösser wird. Die Anordnung ist so getroffen, dass bei sonst gleichen Einstellungen am Projektor auch die Helligkeit der Projektionsleinwand unabhängig von dem Abstand zwischen Projektor und Projektionsleinwand gleichbleibt, wenn nur das Objektiv scharf eingestellt ist. 



   Die Kontaktpaare 20b - 20d werden über auf nicht dargestellte Weise im Projektor geführte Schieber 33b - 33d mit kegelförmigen Spitzen 34b - 34d und Fingertasten   35b - 35d gesteuert.   An den Schiebern 

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 sind Keilstücke   36b-36d vorgesehen,   die mit Anzeigeplättchen   37b-37d,   die in einer gehäusefesten Leiste 38 geführt sind, zusammenwirken. Unterhalb der Anzeigeplättchen ist eine Rückstellplatte 39 in einem Lager 40 verschwenkbar gelagert. Die Platte wird über Druckfedern 41 im Uhrzeigersinne verschwenkt und in einer Stellung gehalten., in der sie die Plättchen 37b - 37d nicht beeinflusst. 



   Nach der Zeichnung ist das Kontaktpaar 20d über den Schieber 33d geschlossen, dessen Keilstück 36d das Plättchen 37d nach unten geschoben. hat. Wenn später der Schieber 33d von Hand oder durch eine Feder zurückgezogen wird, so behält das Plättchen 37d zunächst seine Stellung bei und zeigt auch nach Herausnahme des Diarahmens 11 aus dem Strahlengang den Wert an, der über die Schalter 33 eingestellt war. Hier würde man   z. B.   die Isolierschicht über dem Kontakt 12d entfernen, so dass diese Einstellung bei einer späteren Projektion selbsttätig abgetastet werden kann. Anschliessend lässt sich die Platte 39 über ihren Bedienungswulst 39a entgegen dem Uhrzeigersinne schwenken, wodurch das Plättchen 37d wieder nach oben in seine Ausgangslage zurückgebracht wird. 



   Durch Drücken der Fingertaste 35c wird über das Kontaktpaar 20c und die Leitung 24c die Projektionslampe 1 unter Zwischenschalten des Widerstandes 23 an die normale Netzspannung von beispielsweise 220 Volt gelegt. Über das Kontaktpaar 20d und die Leitung 24d kann man eine Überspannung von etwa 240 Volt und über das Kontaktpaar 20b und die Leitung 24b   z. B.   eine Spannung von 180 Volt anlegen. 



  Zum Spannungsabgriff lässt sich für Niederspannungslampen auch eine Sekundärwicklung, z. B. 30, ver- 
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   Nach der dargestellten Einstellung wird bei einer späteren Projektion der Stromkreis für 240 Volt ge- schlossen über die Kontaktfeder 18d und den Kontakt 12d, von dem zuvor die Isolierstoffschicht entfernt worden ist, so dass die Projektionslampe   l-gleiche Projektionsentfernung vorausgesetzt-mit   der glei- chen Helligkeit brennt wie bei der Testprojektion. 



   Farbfilter 42b - 42g sitzen an Schieberstangen   43b-43g,   die ebenfalls Keilstücke 44b - 44g auf- weisen und mit Fingertasten   45b - 45g   versehen sind. Die Stangenführung ist, ebenso wie bei 33, nur der Übersichtlichkeit wegen gewählt worden. Praktisch wird man, wie später noch ausgeführt werden wird, Federdrucktasten verwenden. Die Keilstücke 44b - 44g wirken in der zuvor beschriebenen Weise auf Anzeigeplättchen   46b - 46g ein.   die in einer gehäusefesten Leiste 47 geführt sind und durch eine Platte 48 zurückgestellt werden können, die in einem Lager 49 gelagert ist und unter der Wirkung einer Druckfeder
50 steht. 



   Die Stangen 43b - 43g wirken, ohne dass dies in Einzelheiten ausgeführt ist, als Magnetanker von Einschalt-Elektromagneten   51b-51g, welche   bei geschlossenem Stromkreis das zugehörige Farbfilter nach rechts in den Projektionsstrahlengang einschieben. Nach der Zeichnung sind die Farbfilter 42c und 42f eingeschaltet. Für jede der drei Grundfarben sind ein schwächeres Filter, z. B. Gl und ein   stärkeres Fil-   ter, z. B. G2 vorgesehen. 42c entspricht einem stärkeren Rotfilter und 42f einem schwächeren Gelbfilter. 



  Grundsätzlich können additive oder subtraktive Filter zur Anwendung kommen. 



   Die Elektromagnete 51b - 51g sind über eine Leitung 52 mit einer Klemme 53 der Sekundärwicklung 30 des Spannungswandlers 27 verbunden, während sie anderseits an die zugehörigen Kóntaktfedern 19b - 19g angeschlossen sind. An die gleiche Klemme sind über eine Leitung 54 hintereinandergeschaltete Haltemagnete 55b-55g angeschlossen, die ausserdem über eine Leitung 56 mit dem Kontakt   17   verbunden sind. Dessen Gegenkontakt 15 ist über eine Leitung 57 mit einem Sieb-Widerstand 58 und einem Gleichrichter 59 an die andere Klemme 60 der Sekundärwicklung 30 angeschlossen. Beiderseits des Sieb-Widerstandes 58 sind zwischen den Leitungen 54 und 57 zwei Kondensatoren 61 und 62 eingeschaltet. 



   Die Farbfilter 42b - 42g stehen unter der Wirkung von Rückstellfedern   63b-63g.   Die Haltemagnete 55b - 55g sollen lediglich die Farbfilter gegen die Kraft ihrer Federn 63b - 63g in der von Hand eingestellten Lage halten, wenn bei der Testprojektion die Isolierstoffschichten von den zugehörigen Einzelkontakten 13b-13g noch nicht entfernt sind. Der Stromkreis für alle Haltemagnete wird über die Kontakte 17, 15 geschlossen, sobald der Diapositivrahmen 11 in seine Endstellung gemäss der Zeichnung gelangt ist. Jedes Farbfilter, das daraufhin über die Fingertasten 45b - 45g in den Strahlengang eingebracht wird, wird dann über das rechte Ende der Stangen 43b - 43g festgehalten.

   Sobald man das Rähmchen aus der Projektionsstellung herausnimmt, werden die Magnete 55 abgeschaltet, und die Federn 63 bringen ihre Farbfilter wieder in die Ausgangsstellung   zurück,   während die eingeschalteten Anzeigeplättchen 46 ihre Anzeigestellung zunächst beibehalten, so dass man anschliessend die gewünschten Marken auf dem Diapositivrahmen anbringen bzw. die Isolierschicht von den Einzelkontakten 13b - 13g entfernen kann. 



   Nach der Zeichnung sind die Kontaktpaare 12e, 18e und 12f, 18f ohne besondere Verbindung dargestellt. Sie können daher zur Steuerung weiterer, nicht näher erläuterter Vorgänge herangezogen werden. 

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   Insbesondere kann man über diese Kontakte die Projektionszeit bzw. die Zeit zwischen den einzelnen
Wechselvorgängen der nicht gezeigten Diawechselvorrichtung steuern. Zum Beispiel kann der Zeitab- stand zwischen den Wechselvorgängen durch eine bekannte Verzögerungseinrichtung festgelegt werden, wobei sich über die Kontakte 18e, 18f ein weiteres Verzögerungsglied zuschalten oder ein vorhandenes   i Verzögerungsglied   abschalten lässt. Bei Verwendung eines Kondensators als fest im Projektor vorgesehenes
Verzögerungsglied kann man beispielsweise Widerstände oder weitere Kondensatoren zu-oder abschalten. 



   Es lassen sich auch beliebig viele andere Einzelkontakte vorsehen, die zur Steuerung weiterer Vorgänge innerhalb oder ausserhalb des Projektors,   z. B.   zum Schalten von Zusatzlichtquellen, Tonwiedergabege- räten od.   dgl.,   herangezogen werden können. 



  Fig. 2 zeigt eine Abwandlung zur Farbfiltersteuerung nach Fig. 1. Der Übersichtlichkeit wegen sind nur zwei Farbfilter 42f und 42g dargestellt, die in irgendeiner bekannten Weise im Projektorgehäuse ver- schiebbar geführt sind. An den Farbfiltern sitzen Schaltstangen 64f, g, deren Stifte 65f, g zwischen gabel- förmigen Zinken 66f, g von Winkelhebeln 67f, g greifen, die auf einer gehäusefesten Achse 68 gelagert sind. Abgebogene Arme 69f, g der Winkelhebel dienen als Anker für Elektromagnete 70f, g, so dass die
Farbfilter gegen die Kraft nicht dargestellter   Rückführfeder   über die Elektromagnete 70 in den Projek- tionsstrahlengang eingebracht werden können.

   Die Magnete werden in der vorbeschriebenen Weise über die Kontaktpaare 13f, 19f und 13g, 19g einerseits und anderseits über parallelgeschaltete Kontaktfeder- paare 71,72 gesteuert, die über auf einer gehäusefesten Achse 73 schwenkbar gelagerte Fingertasten 74 betätigt werden. 



   Jede Fingertaste weist einen nach unten wegragenden Steg 75 mit einer keilförmigen Riegelnase 76 auf. Die Stege ragen durch Längsschlitze 77 eines Riegelschiebers 78, der über einen abgebogenen Lap- pen 78a mit dem Magnetkern 79 eines Elektromagneten 80 verbunden ist und über eine an diesem ab- gestützt Druckfeder 81 nach links in der Zeichnung gedruckt wird. Durch Niederdrücken einer Taste 74 wird somit der Keilschieber über die zugehörige Riegelnase 76 nach rechts in der Zeichnung und anschlie- ssend über die Druckfeder 81 wieder zurückbewegt, so dass die betreffende Fingertaste in der Eindrückstel- lung gehalten wird.

   Die Verriegelung kann einmal über den Elektromagneten 80 und ausserdem über eine
Lösetaste 82 gelöst werden, die ebenfalls auf der Achse 73 sitzt und einen keilförmig zulaufenden Steg 83 aufweist, der in einen Schlitz 78b des Riegelschiebers 78 eingreift und in der Lage ist, diesen beim Nie- derdrücken so weit nach rechts zu bewegen, dass die Riegelnasen 76 freikommen und die Tasten 74 durch die Kontaktfedern 71 wieder in ihre Ausgangslage geschwenkt werden können. Die Taste 82 weist eine besondere, nicht dargestellte Rückführfeder auf. 



   Die bei der Beschreibung der Fig. 1 erwähnte Leitung 57 ist hier mit den Kontaktfedern 71 unmittel- bar und mit einer an der Kontaktbahn 13a des Kontaktstreifens 13 anliegenden Kontaktfeder 15a über eine
Leitung 57a verbunden, während die Elektromagnete 70 über eine Leitung 52a mit der ebenfalls schon erwähnten Leitung 52 verbunden sind. Anderseits liegen zwischen den Magneten 70 und der Leitung 57 die Tastkontaktpaare,   z.   B. 13g, 19g, und die diesen parallelgeschalteten Kontaktfedern 71g, 72g. Daher können die Magnete 70 wahlweise durch Schliessen z. B. des Kontaktpaares 13g, 19g der Abtastvorrichtung oder durch Betätigen der entsprechenden Fingertaste 74g eingeschaltet werden. 



   Selbstverständlich können auch Fingertasten mit entsprechenden Riegelelementen an den Winkelhe- beln 67 unmittelbar angebracht werden. Die dargestellte Anordnung hat jedoch den Vorteil, dass Betäti- gungs-und Steuerelemente ohne feste räumliche Zuordnung an beliebigen Stellen des Projektors ange- bracht werden können. 



   Der Elektromagnet 80 ist einerseits an eine Leitung 85 und anderseits an eine Kontaktfeder 86 an- geschlossen, deren zugeordnete Kontaktfeder 87 über eine Leitung 88 mit der Leitung 52 verbunden ist.
Ein Hebel 89 ist an einem gehäusefesten Bolzen 90 schwenkbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 91, die an einem gehäusefesten Bolzen 92 angeschlossen ist.

   Ein am oberen Ende   des He -   bels 89 sitzender Stift 93 ragt in die Bahn des Diarähmchens 11 vor, so dass der Hebel beim Einschieben eines Diarähmchens gegen die Kraft der Feder 91 im Uhrzeigersinne verschwenkt wird und ein am unteren Ende des Hebels sitzender Lappen, der um 900 aus der Ebene des Hebels abgebogen und zur Umfangsrichtung keilförmig geneigt angeordnet ist, über die Kontaktfeder 87 hinweggleitet und deren nach unten ragenden Stift 87a kurzzeitig zur Anlage an der Gegenkontaktfeder 86 bringt. Dabei erhält der Elektro- magnet 80 einen Stromstoss, der ausreicht, den Riegelschieber 78 so weit nach rechts zu ziehen, das die Tasten 74 durch ihre Kontaktfeder 71 oder besondere Rückstellfedern wieder in ihre Ausgangslage gebracht werden können. 



   Wenn jedoch das Diarähmchen 11, z. B. am Ende einer Testprojektion, bei der erneut verschiedene Farbfilter in den Strahlengang eingeschwenkt worden sind, wieder nach links in der Zeichnung aus dem 

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Strahlengang herausbewegt wird, so erfährt der Hebel 89 durch seine Feder 91 eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei, allerdings der Lappen 89a unter der Kontaktfeder 87 hinweggleitet und diese lediglich etwas anhebt. Verstellbewegung, Kontaktabstand und Federkraft der Feder 87 sind jeweils so bemessen, dass auch nach Freigabe der Kontaktfeder 87 diese nur so weit durchfedern kann, dass ihr Stift   ) 87a   nicht mit der Gegenkontaktfeder 86 in Verbindung kommt.

   Daher behalten die Tasten 74 zunächst ihre Stellung bei, so dass man-ohne dass dazu besondere Anzeigevorrichtungen erforderlich sind-die gewünschten Markierungen an dem aus dem Projektor herausgenommenen Diapositivrahmen entsprechend der Tastenstellung anbringen kann. 



   Fig. 3 zeigt eine Anordnung, die das Anbringen der Markierungen am Diarähmchen erleichtert. Dort ) ist an einer Wand 94 des Projektorgehäuses unterhalb der Tasten 74 eine Auflageplatte 95 vorgesehen, die eine versenkt angeordnete Anlagefläche 96 mit Seitenflächen 97, 98 und 99 aufweist. Die so gebilde- te Vertiefung ist den Abmessungen des Rähmchens angepasst, so dass dieses formschlüssig darin gehalten wird. An der oberen Seitenfläche 99 sind Marken 100 angebracht, die über Leitlinien 101 mit den zuge- hörigen Fingertasten 74 verbunden sind. Man braucht dann lediglich an den den Marken 100 der gedrücki ten Tasten gegenüberliegenden Stellen des Diarähmchens die gewünschten Markierungen anzubringen. 



   Nach Fig. 3 sind die Markierungsstellen am Rähmchen vorgeformt, u. zw. weist das Rähmchen an seinem
Rand dreieckförmige Vertiefungen 102 auf, in denen sich schmale ausbrechbare Stege 103 befinden. Wenn lediglich die Taste 74g gedrückt war, so braucht man nur den Steg 103g auszubrechen. Bei aus mehre- ren Schichten bestehenden Rähmchen kann man so in den Aussenschichten die Vertiefungen 102 vorsehen und eine innere Schicht durchgehend ausbilden, oder man kann die Vertiefungen von beiden oder von einer Seite her z. B. thermoplastisch einformen. 



   Wenn irgend möglich, sollten die Tasten oder sonstigen Bedienungselemente auf verschiedenen Sei- ten der Anlagefläche 96 angebracht und z. B. ebenfalls über Leitlinien mit Marken an der nächstliegen- den Seitenfläche verbunden werden. Bei gegenüberliegenden Abtastorganen gemäss Fig. 1 liesse sich z. B. 
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 vorsehen. 



   Fig. 4 zeigt noch eine Abtastvorrichtung für die Markierungsausbildung gemäss Fig. 3. Jeder Mar- kierungsstelle ist dabei ein Federkontaktpaar 104,105 zugeordnet. Der besseren Übersichtlichkeit wegen sind jedoch für drei Markierungsstellen nur zwei Kontaktfederpaare dargestellt. Am freien Ende der Kon- taktfeder 105 ist ein dreieckförmig abgebogener Lappen 106 vorgesehen, dessen Form derjenigen der Ver- tiefungen 102 entspricht und der auf den Stegen   102läuft   und die Kontaktfedern 104, 105 auseinanderhält. 



   Lediglich dort, wo dieser Steg ausgebrochen ist, legt sich der dreieckförmige Lappen 106 in die Vertie- fung 102 ein, so dass der Stromkreis für z. B. den Magneten. eines zugehörigen Farbfilters oder eine bestimmte Spannungsstufe der Projektionslampe geschlossen wird. 



   Zum Unterschied von Fig. 4 werden nach Fig. 5 die Vertiefungen 102 nicht parallel zur Ebene des Diapositivrahmens, sondern senkrecht zu dieser abgetastet. Daher ist es unerheblich, ob die Vertiefungen am Rand des Rahmens oder mit Abstand vom Rand vorgesehen sind. 



   Fig. 6 zeigt eine Anordnung mit einem Kontaktstreifen 13, der im wesentlichen demjenigen nach Fig. 1 entspricht, jedoch um eine Endfläche bzw. Kante lla des Diapositivrahmens 11 herumgebogen ist, so dass die Kontaktbahn 13a auf der einen Seite des Rahmens zu liegen kommt, während die Einzelkontakte 13b - 13g sich auf der andern Rahmenseite befinden. Der Kontaktstreifen kann durch eine elektrisch leitende Schicht gebildet werden, die z. B. auf dem Rahmen aufgespritzt und dann durch eine ebenfalls aufgespritzte oder auf andere Weise aufgebrachte Isolierstoffschicht bis auf die Kontaktbahn 13a abgedeckt wird. Es kann eine Kontaktfolie vorgesehen werden, die auf einer Seite eine Isolierstoffschicht und auf der andern Seite eine selbstklebende Masse trägt, so dass sie sich unmittelbar auf das Rähmchen aufkleben lässt.

   Im letzteren Falle sollte vor Gebrauch die selbstklebende Masse durch einen leicht lösbaren Schutzstreifen abgedeckt sein. Auch die Isolierstoffschicht kann als Schutzfolie ausgebildet werden. 



   Gemäss Fig. 7 liegen die Einzelkontakte 13b-13g derart in Ausnehmungen 107 des Rahmenwerkstoffes eingebettet, dass auch die Isolierstoffschichten bzw. Schutzstreifen 108 hinter die Rahmenoberfläche 11b zurücktreten. Die Abtastkontakte   19b - 19g   kommen dann praktisch nur in einer bestimmten Mittelstellung mit den Einzelkontakten bzw. mit den   Isolierstoffschichten in Berührung,   während die sonst über die vorspringenden Teile llc des Rahmens hinweggleiten, so dass die Isolierstoffschichten vor Beschädigung oder Abrieb beim Einbringen oder Herausnehmen des Diapositivs weitgehend geschützt sind. 



   Das Ausführungsbeispiel zeigt lediglich eine elektrische bzw. mechanisch-elektrische Abtastanordnung. Die Erfindung umfasst jedoch auch rein mechanische Abtastvorrichtungen, wobei z. B. entsprechend 

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 der Eindringtiefe eines Abtastgliedes die einzelnen Schaltvorgänge unmittelbar gesteuert werden. Zum Beispiel lässt sich auf diese Weise ein Filter mehr oder weniger weit in den Projektionsstrahlengang einbringen. Ebenso kann die Abtastung auch optisch erfolgen, wobei an sich bekannte Abtastelemente, insbesondere Fotozellen, zur Anwendung kommen können. In jedem Fall können die einzelnen Schaltstufen durch eine kontinuierliche Regelung ersetzt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :      1. Mit Aufzeichnungen versehener Rahmen für Diapositive, dadurch gekennzeichnet, dass er im Projektor mechanisch, optisch oder elektrisch abtastbare und Steuerwerten zugeordnete Markierungen (12, 13. 102) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Diarahmen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstellen (102) für die von Hand oder mechanisch anzubringenden Markierungen am Rahmen vorgezeichnet sind.
    3. Diarahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstellen aus dem Rahmenmaterial leicht ausformbare, insbesondere ausbrechbare, ausschneidbare oder durch thermoplastische Verformung entfernbare Bestandteile (103) aufweisen.
    4. Diarahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktstreifen, z. B. Kontakti schienen,-schichten oder-folien (12,13) mit verschiedenen Einzelkontakten (12b-f, 13b-g) vorgesehen sind, die durch wahlweise zu entfernende Isolierstoffschichten (108) abgedeckt sind.
    5. Diarahmen nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zahnstangenartige Ausbildung des vorzugsweise um eine Kante des Rahmens herumgebogenen Kontaktstreifens (13) mit vorstehenden Einzelkontaktzähnen (13b-g).
    6. Diarahmen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelkontakte (13b-g) mit den Isolierstoffschichten- (108) in den Rahmenwerkstoff bis unter die Rahmenoberfläche (llb) eingelassen sind.
    7. Diarahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstreifen aus einer Metallfolie (13) besteht, die auf einer Seite mit einer Isolierstoffschicht (108), auf der andern Seite mit einer selbstklebenden Masse versehen ist, die von einem lösbaren Schutzstreifen abgedeckt ist.
    8. Diaprojektor mit Vorrichtungen zur Steuerung der Intensität und/oder Farbe des Projektionslichtes für Diarahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mit Markierungen des Diapositivrahmens zusammenwirkende mechanische, optische oder elektrische Tastvorrichtungen, die wenigstens Intensität und/oder Farbe des Projektionslichtes selbsttätig steuern.
    9. Diaprojektor nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zusätzliche, von den Abtastvorrichtungen EMI7.1 tes.
    10. Diaprojektor nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle, insbesondere ein Spannungswandler (27), für die Projektionslampe (1) verschiedene Anschlüsse (25b, c, 6) mit unterschiedlichem Potential aufweist, von denen jeweils einer durch einen Tastschalter (18) in den Lampenstromkreis eingeschaltet wird.
    11. Diaprojektor nach den Ansprüchen 9 und 10, gekennzeichnet durch den Tastschaltern (18) parallelgeschaltete Handschalter (20, b, c, d).
    12. Diaprojektor nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch in den Strahlengang des Projektionslichtes bewegbare Farbfilter (42), die mittels Tastschalter (19) über elektrische Antriebsorgane, insbesondere Elektromagnete, (51,70) gesteuert werden.
    13. Diaprojektor nach den Ansprüchen 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbfilter mit den Handsteuerelementen (45) mechanisch verbunden sind.
    14. Diaprojektor nach Anspruch 13, wobei die Farbfilter nach Abschalten der Steuermagnete über Federn in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden. gekennzeichnet durch besondere Haftmagnete (55), welche die von Hand eingebrachten Farbfilter (42) gegen die Kraft ihrer Rückstellfedern (63) in der Einschaltstellung halten.
    15. Diaprojektor nach Anspruch 14. dadurch gekennzeichnet, dass die Haftmagnete als Elektromagnete ausgebildet sind, die über einen vom Diarahmen in der Projektionsstellung geschlossenen Kontakt (15, 17) gesteuert werden.
    16. Diaprojektor nach Anspruch 9, 11 oder 13, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (36, 37, 44, 46), welche die letzte Stellung der Handschalter (35,45) noch anzeigt, nachdem diese in die Ausgangslage zurückgebracht worden sind. <Desc/Clms Page number 8>
    17. Diaprojektor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet. dass jedem Handschalter ein Anzeiger (37,46) zugeordnet ist, der bei Betätigung des Handschalters in die Anzeigestellung bewegt wird, und dass ein auf alle Anzeiger einwirkender gemeinsamer Rücksteller (39. 48) vorgesehen ist.
    18. Diaprojektor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeiger durch verschiebbare Plättchen (37, 46) gebildet sind, auf welche einerseits mit den Handschaltern verbundene Stellkurven (36, 44) und anderseits eine schwenkbar gelagerte Rückstellplatte (39,48) einwirken.
    19. Diaprojektor nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch zur Steuerung der Farbfilter dienende Drucktasten (74), die durch einen gemeinsamen Riegel (78) in der Einschaltstellung gehalten werden.
    20. Diaprojektor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Löseorgan für den Riegel ein Elektromagnet (80) vorgesehen ist, der über einen beim Einführen eines neuen Diarahmens durch diesen kurzzeitig geschlossenen Einwegschalter (86,87, 89) gesteuert wird.
    21. Diamagazin nach Anspruch 19 oder 20, gekennzeichnet durch den Abtastschaltern (19) elektrisch parallelgeschaltete Drucktastenschalter (71, 72,74).
    22. Diaprojektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit Ausrichtkanten (97, 98, 99) versehene Anlagefläche tel96) für den Diapositivrahmen (11) vorgesehen ist, die den einzelnen Einschaltstellungen für wenigstens Intensität und/oder Farbe des Projektionslichtes entsprechende Marken (100) aufweist, die den hiefür am Diarahmen vorgesehenen Markierungsstellen (102, 103) unmittelbar gegenüberliegen.
    23. Diaprojektor nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Marken (100) mit den zugehörigen Handsteuerelementen, insbesondere Fingertasten (74), über Leitlinien (101) verbunden sind.
    24. Diaprojektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit dem Entfernungseinsteller (8) der Projektionsoptik (7) gekuppelte Steuervorrichtung (21,23) für die Helligkeit der Projektionslampe (1).
    25. Diaprojektor nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Projektionlampe (1) ein Schleifwiderstand (23) vorgesehen ist, dessen Abgreifer (21) mit dem Objektivtubus (8) der Projektionsoptik verbunden ist.
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