AT222049B - Verfahren zum Einspritzen von Tonaufschlämmungen und Stoffzusammensetzung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Einspritzen von Tonaufschlämmungen und Stoffzusammensetzung zur Durchführung dieses Verfahrens

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AT222049B
AT222049B AT439660A AT439660A AT222049B AT 222049 B AT222049 B AT 222049B AT 439660 A AT439660 A AT 439660A AT 439660 A AT439660 A AT 439660A AT 222049 B AT222049 B AT 222049B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zum Einspritzen von Tonaufschlämmungen und Stoffzusammensetzung zur Durchführung dieses Verfahrens 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dieselbe ein für allemal festzusetzen. Eine vorhergehende Untersuchung im Laboratorium ist daher für jeden Einzelfall notwendig. 



   Als nicht einschränkende Beispiele werden einige Zusammensetzungen der Aufschlämmungen angegeben, die aus sehr verschiedenen Tonen erhalten wurden und welche sämtliche eine Abscherungsfestigkeit von 10 g pro   cmz   ergaben. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Wasser <SEP> 11 <SEP> 
<tb> Französischer <SEP> Ton, <SEP> Verflüssigungsgrenze <SEP> 1100/0 <SEP> 300 <SEP> g
<tb> Mononatriumphosphat <SEP> 7g
<tb> Silikat <SEP> 4,2 <SEP> cm <SEP> ? <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 11
<tb> Ton, <SEP> kanadischer <SEP> Herkunft, <SEP> Verflüssigungsgrenze <SEP> 60% <SEP> 600 <SEP> g
<tb> Mononatriumphosphat <SEP> 8,5 <SEP> g
<tb> Silikat <SEP> 31 <SEP> cm <SEP> ? <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 11
<tb> Ton <SEP> aus <SEP> Pakistan, <SEP> Verflüssigungsgrenze <SEP> 45% <SEP> 600 <SEP> g
<tb> Mononatriumphosphat <SEP> 18 <SEP> g
<tb> Silikat <SEP> 41 <SEP> cm <SEP> ? <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 11
<tb> Ton <SEP> englischer <SEP> Verarbeitung,

   <SEP> VerflUssigungsgrenze <SEP> 400% <SEP> 150 <SEP> g
<tb> Mononatriumphosphat <SEP> 5 <SEP> g <SEP> 
<tb> Silikat <SEP> 13 <SEP> cm3
<tb> 
 
Die chemische und mineralogische Beschaffenheit der verwendeten Tone oder Mergel ist ausserordentlich verschieden : Kaolinit, Illit, Montmorillonit usw. Die Quellvermögen dieser Tone sind ebenfalls sehr verschieden, so hat   z. B.   der Ton, der aus Pakistan stammt,   eine Verfltissigungsgrenze von 450/0,   während derjenige, der aus England kommt, eine Verflüssigungsgrenze von 400% aufweist. 



   Die in den Beispielen angegebenen Verhältnisse sind diejenigen, welche zu den besten Ergebnissen fahren, aber sie können zwischen weiten Grenzen variieren, ohne dass das erhaltene Produkt den Rahmen dieser Erfindung verlässt. 



    PATENTANSPRÜCHE :      1.   Verfahren zum Einspritzen von Tonaufschlämmungen in Sand und Anschwemmungen, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Ton, um ihm grosse Widerstandsfestigkeit zu verleihen, ein Silikat zusetzt und dieses mit Hilfe von Reagentien wie Mononatriumphosphat oder Monokaliumphosphat oder mit einer Mischung der genannten Phosphate mit Phosphorsäure, geliert.

Claims (1)

  1. 2. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, das in den Ton zur Verleihung von gro- sser Widerstandsfestigkeit einverleibt wird, dadurch gekennzeichnet, dass es aus der Mischung eines Alkalisilikates mit einem Mononatriumphosphat besteht.
    3. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus der Mischung eines Alkalisilikates mit einem Monokaliumphosphat besteht.
    4. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Phosphat und Silikat 0, 5 - 6 Gew. -0/0, bezogen auf die in der zur Einspritzung bestimmten Mischung vorgesehene Wassermenge, beträgt.
AT439660A 1959-06-19 1960-06-09 Verfahren zum Einspritzen von Tonaufschlämmungen und Stoffzusammensetzung zur Durchführung dieses Verfahrens AT222049B (de)

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