AT221877B - Auspufftopf für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Auspufftopf für Brennkraftmaschinen

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AT221877B
AT221877B AT4059A AT4059A AT221877B AT 221877 B AT221877 B AT 221877B AT 4059 A AT4059 A AT 4059A AT 4059 A AT4059 A AT 4059A AT 221877 B AT221877 B AT 221877B
Authority
AT
Austria
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muffler
flow
throttle
section
cap
Prior art date
Application number
AT4059A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Ing Hladik
Original Assignee
Lohnerwerke Ges M B H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auspufftopf für Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Auspufftopf für Brennkraftmaschinen, welcher in einem allseits geschlossenen, eine   Zuströmöffnung   und eine Ausströmöffnung für die Auspuffgase aufweisenden Mantel 
 EMI1.1 
 
Einströmstutzens   unter Freilassung eines ringförmigen Drosselquerschnittes   umgibt und einen Ringspalt zwischen sich und dem Mantel des Auspufftopfes freilässt. 



   Derartige Auspufftöpfe sind bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungsformen hatte der napfartige Einbauteil die Form eines Kegelmantels bzw. eines Zylindermantels mit einem Ringspalt als Drosselstelle. Es entstehen so ganz kurze Drosselstellen, die bei zylinderförmiger Ausbildung des Einbauteiles die Wirkung einer Blende haben. Im Einbauteil herrscht hoher Druck und Turbulenz. Die mit hoher Geschwindigkeit aus der Drosselstelle bzw. Blendenöffnung austretenden Gase werden in der betreffenden Kammer des Schalldämpfers neuerlich zu einer Richtungsumkehr gezwungen, wobei jedoch an der Aussenfläche des Mantels des Einbauteiles nahe der ersten Drosselstelle   Strömungsablösungen   auftreten.

   In solchen Ablö-   sungsgebieten ist dur Druck aui die aussere Mantelfläche desEmbauteile & naturgemäss kleiner   als der Druck an der Innenmantelfläche. Da sich der Vorgang im Rhythmus der Kolbenhubzahl wiederholt, verursacht die Strömungsablösung und die damit verbundene Turbulenz im Übergangsraum zur zweiten Drosselstelle das Entstehen zusätzlicher Geräuschschwingungen. 



   Die Erfindung sucht nun diese Nachteile zu vermeiden und besteht im wesentlichen darin, dass die vom Mantel des napfartigen Einbauteiles einerseits gegenüber dem Einströmstutzen und anderseits gegen- über dem Mantel des Auspufftopfes gebildeten Drosselstellen zwecks laminarer Durchströmung über eine kurze   Längenerstreckung   einen im wesentlichen gleichbleibenden Durchströmquerschnitt aufweisen und der Durchströmquerschnitt im Übergangsraum zwischen den beiden Drosselstellen etwa der Summe der Durchströmquerschnitte der Drosselstellen gleichkommt. Durch eine derartige Anordnung wird die Gasströmung nach jedem Richtungswechsel und auch während der Umlenkung laminar gehalten.

   Dadurch kann das Entstehen von Schwingungen an den   Umlenk- und   Drosselstellen weitgehend verhindert und zugleich auch der Durchströmwiderstand des Auspufftopfes möglichst klein gehalten werden. In der Folge ergibt sich eine weitere Herabsenkung der Phonzahl. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass wenigstens eine der beiden Drosselstellen mit als Strömungsgleichrichter wirksamen radialen Distanzstücken, vorzugsweise in Form eines Wellblechrmges, ausgestattet ist. Ein solcher Gleichrichter unterstützt den laminaren Strömungsverlauf in der   Drosselstelle.   



   Zweckmässig kann die Stirnwand des Übergangsraumes zwischen den beiden Drosselstellen als Leitfläche für die Umlenkung des Gasstromes gestaltet sein. Durch eine solche Leitfläche wird der Gasstrom auch an der Umlenkstelle laminar gehalten und es ist demnach auch in dieser Zone das Entstehen von Geräuschschwingungen weitgehend unterdrückt. 



   Da die Bewegungsenergie des mit hoher Geschwindigkeit aus der ersten Drosselstelle austretenden Gasstrahles teilweise für den Richtungswechsel und für das Durchströmen der zweiten Drosselstelle verbraucht wird, nimmt der statische Druck in der Strömungsrichtung allmählich ab, wenn erfindungsgemäss der Durchströmquerschnitt der ersten Drosselstelle in an sich bekannter Weise kleiner bemessen ist als der Durchströmquerschnitt der zweiten Drosselstelle. Es ergibt sich dann ein dem natürlichen aerodynamischen Ausströmvorgang entsprechender Druckabfall bei weitgehender Unterdrückung von Schallschwingungen. 

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   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Auspufftopf nach Linie   1-1   der   Fig. 2, Fig. 2   zeigt einen Querschnitt nach Linie   II -11   der   Fig. l.   



   1 stellt die Wand des Auspufftopfes dar. Der Rohrstutzen 2 wird auf das nicht dargestellte Auspuffrohr aufgesetzt und ist mit einem Schlitz 3 ausgebildet, durch welchen das Festklemmen ermöglicht ist. 



   Dieses Rohr 2 stellt nun einen Teil des neuen Schalldämpfungselementes dar. Das Gas strömt in Rich- tung des Pfeiles 4 durch das Rohr 2. Die Mündung 5 des Rohres 2 ist durch eine pilzartige Kappe 6 mit
Abstand abgedeckt. Der Durchmesser der pilzartigen Kappe 6 ist grösser als der Durchmesser des Rohres 2 und der Zwischenraum 7 zwischen der Kappe 6 und dem Rohr 2 bildet einen ringförmigen Kanal, durch welchen das durch das Rohr 2 in derRichtung des Pfeiles 4 strömende Gas in den Raum 8 des Auspufftopfes austritt. Die Austrittsöffnung und die durch das Rohr      gebildete Eintrittsöffnung sind somit konzentrisch zueinander angeordnet, wobei innerhalb der Kappe 6 der Gasstrom um 1800 umgelenkt wird. Der Zwischenraum 7 ist durch in der Strömungsrichtung angeordnete Bleche überbrückt, welche die Kappe 6 mit dem Rohr 2 verbinden.

   Wie Fig. 2 im Querschnitt zeigt, sind diese Bleche von Teilen eines gewellten Bleches 9 gebildet, welche an den äusseren und inneren Stellen mit der Kappe 6 und mit dem Rohr 2 gegebenenfalls verschweisst oder hart verlötet sein können. Auf diese Weise wird das von der Kappe 6 und dem Rohr 2 gebildete Schalldämpfungselement zu einer Einheit zusammengehalten. Es hat sich gezeigt, dass ein solches Schalldämpfungselement 2,6 eine schalldämpfende Wirkung aufweist, welche bisher bei den bekannten Auspufftöpfen nicht erreicht werden konnte. 



   Das Schalldämpfungselement 2,6 ist innerhalb des Auspufftopfes 1 neben zusätzlichen schalldämpfenden Einbauten, u. zw. in der Strömungsrichtung vor diesen angeordnet. Diese Einbauten sind von einer hinter den   Schalldämpfungseiementen 2,   b angeordneten trichterförmigen Querwand 10 gebildet, in welche Rohrstutzen 11 eingesetzt sind, durch welche das Gas hindurchströmt. Weiters ist noch eine kappenförmige Querwand 12 vorgesehen, welche Durchtrittslöcher 13 für den. Gasstrom aufweist. In weiterer Folge ist eine Querwand   J4   vorgesehen, in welche wieder ein Rohrstutzen 15 eingesetzt ist, durch welchen das Gas in einen Raum 16 des Auspufftopfes 1 strömt.

   Durch ein zentrales Rohr 17 strömen nun die Gase   liber   Durchbrechungen 18 eines Einsatzringes 19 und über die   Austrittsöffnung   20 ins Freie. Der Einsatzring 19 dient zur Halterung einer zentralen Stange 21, welche den Auspufftopf 1 durchsetzt und an der Kappe 6 angreift. 



   Das vordere Ende des Auspufftopfes 1 ist von einem kappenartigen Teil 22 gebildet, in welchen das Rohr 2 eingesetzt ist und welcher auf den rohrförmigen Auspufftopf 1 aufgesetzt ist. Das Ende 23 des rohrförmigen Auspufftopfes 1 greift hiebei zwischen zwei ringförmige Bleche 24 und 25 dieses kappenartigen Teiles 22 ein. Die zentrale Stange 21 ist durch eine Schraubenmutter 26 festgespannt, so   daH   nach Lösen der Schraubenmutter 26 der kappenartige Teil 22 mit dem   Schalldämpfungselement   2,6 und der Stange 21 vom Gehäuse des Auspufftopfes 1 abgezogen werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Auspufftopf für Brennkraftmaschinen, welcher in einem allseits geschlossenen, eine Zuströmöffnung und eine   Ausströmöffnung   für die Auspuffgase aufweisenden Mantel wenigstens einen napfartigen, strömungsumkehrend wirksamen Einbauteil aufweist, der die Mündung eines Einströmstutzens unter Freilassung eines   ringförmigen Drosselquerschnittes   umgibt und einen Ringspalt zwischen sich und dem Mantel des Auspufftopfes freilässt, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Mantel des napfartigen Einbauteiles (6) einerseits gegenüber dem Einströmstutzen (2) und anderseits gegenüber dem Mantel (1)

   des Auspufftopfes gebildeten Drosselstellen zwecks laminarer Durchströmung über eine kurze Längenerstreckung einen im wesentlichen gleichbleibenden Durchströmquerschnitt aufweisen und der Durchströmquerschnitt im Übergangsraum zwischen den beiden Drosselstellen etwa der Summe der Durchströmquerschnitte der Drosselstellen gleichkommt.

Claims (1)

  1. 2. Auspufftopf nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der beiden Drosselstellen mit als Strömungsgleichrichter wirksamen radialen Distanzstücken, vorzugsweise in Form eines Wellblechringes, ausgestattet ist.
    3. Auspufftopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (25) des Über- gangsraumes zwischen den beiden Drosselstellen als Leitfläche für die Umlenkung des Gasstromes gestaltet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Auspufftopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchströmquerschnitt der ersten Drosselstelle in an sich bekannter Weise kleiner bemessen ist als der Durchströmquerschnitt der zweiten Drosselstelle.
AT4059A 1959-01-02 1959-01-02 Auspufftopf für Brennkraftmaschinen AT221877B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3441105A (en) * 1966-07-18 1969-04-29 Walker Mfg Co Muffler with diagonal tube ends

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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