AT22158B - Geschwindigkeitsmesser. - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser.

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Wilhelm Dr Schaufelberger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    GeMhwlndlgkeitsMeer.   



   Nach vorliegender Erfindung dient die Wurfweite eines geworfenen Körpers als Mass für die zu messende Geschwindigkeit. Geworfen wird dieser Kötper von einer   Förder-   maschine, die durch den Maschinenteil dessen Geschwindigkeit zu messen ist, mittelbar oder unmittelbar angetrieben wird. Eine Wegleitung für das geförderte Material ist zweckmässig so beschaffen, dass dieses Material einen   Kreislauf ausfuhrt und   nach demselben wiederum verwendet werden kann. Die Wegleitung für das Material ist derart, dass bei verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen nur bestimmte, abstufbare Bruchteile des geförderten   Materials fortgeschleudert   werden. Die Wurfweite des so geschleuderten Materials liefert das Mass für die gesuchte Geschwindigkeit.

   Ist die Geschwindigkeit des Materials in dem Augenblicke, in welchem es frei wird, gross, so werden die   Wurflinien   gestreckt, ist sie klein, so werden sie   gekrümmter.   Jede einzelne aus der Schar der Wurflinien, die von der Stelle ausgehen, wo das geförderte Material den freien Wurf beginnt, entspricht einer bestimmten Geschwindigkeit. Zeichnet man diese Linien z. B. in geeigneter Weise auf eine dahinterliegende Fläche, so dass die wirkliche Wurflinie mit einer gezeichneten sich decken kann und schreibt man weiter an die Kurven die zugehörigen Geschwindigkeiten, so kann die gesuchte Geschwindigkeit unmittelbar abgelesen werden. Es wird auch zweck-   mässig   sein, die Fläche, die die Kurven eingezeichnet enthält, spiegelnd zu wählen, um paralaktische Ablesefehler möglichst zu vermeiden.

   Statt die Kurven ganz einzuzeichnen,   kann man   auch nur z. B. ihre Schnittpunkte mit einer Geraden anzeigen, die die Wurflinien schneidet. Als solche Gerade eignen sich besonders gut beim horizontalen Wurf die horizontalen Linien, die um eine innerhalb praktischer Grenzen beliebige Fallhöhe unter dem Ausgangspunkt   dfr Wurfbewegung   liegen und beim   schiefen Wurf   entsprechende Linien, die aber statt in horizontaler Richtung in der Richtung parallel zur anfänglichen Wurfrichtung gezogen sind. Man kann dann als Mass für die gesuchte Geschwindigkeit die Wurfweite betrachten, die durch eine Strecke auf jener Geraden dargestellt ist, wobei diese Strecke einerseits begrenzt wird durch das Lot vom Ausgangspunkt der   Wurfbcwegung   und andererseits durch den Schnitt der Geraden mit der Wurflinie. 



   Haben Fördermaschine und Wegleitung derartige Eigenschaften, dass das beförderte 
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 ist der zu messenden Geschwindigkeit, so liefert'die nach obigen Angaben gemessene Wurfweite ein lineares Mass für. die gesuchte Geschwindigkeit, d. h. man kann eine gleich- 
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 nachzuweisen, sei C die gesuchte Geschwindigkeit, c die Anfangsgeschwindigkeit der Wurfbewegung, dann ist unter obiger Voraussetzung C = k c, wo k eine Konstante ist. 



    I)   io Anfangsgeschwindigkeit besitzt den   Elevationswinliol a,   entsprechend Fig. 3 der   Zeichnung. 11   sei die   beliebige Fallböho, t   sei die Zeit, während welcher das Stück   0   B der Wurflinie zurückgelegt wird und   JV   bedeutet die oben definierte Wurfweite. Die Bewegung von 0 nach B ergibt sich dann als Supperposition der gleichförmigen Bewegung 
 EMI1.3 
 
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   Is !. == 0.   so haben wir den horizontalen Wurf, dann ist auch A   B     horizontal. Obigo   Rechnung bleibt dieselbe. 



   Von den verschiedenen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind ganz besonders die hervorzuheben, bei denen als Fördermaschine ein Pumpwerk, als Wegleitung eine Röhrenleitung und   als Fördermaterial   eine Flüssigkeit benützt ist. Die   Wurfbewegung für   die Flüssigkeit kann bei obigen, speziell hervorgehobenen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes durch eine Unterbrechung der Röhrenleitung erzielt werden. 

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 in Fig. 1 der Zeichnung ist eine beispielsweise   Aushrungsform des Erfindungs.     gogenstandes dargestellt, welche in die Kategorie der obengenannten gehört. 



  Fig. 2 ist eine Oberansicht eines Teiles von Fig. 1. Es ist dort W eine Welle, von   welcher ans das Pumpwerk p mittels Antriebes B in Tätigkeit gesetzt werden kann. Q ist ein   Flüssigkeitsbehälter,   aus welchem das Pumpwerk p die   Fördernüssigkeit   in die Leitung k fördern kann. 



   Die Wurfbewegung vollzieht sich in dem als Fallraum dienenden Kasten S. In diesem Kasten endigt die   Leitung k   in einer Röhre mit zweckmässig verengtem   Ausfluss-   querschnitt. Die Flüssigkeit geht vom Kasten   8 mittels Überlaufes   und Rohrleitung zur Pumpe zurück. 



   Der Kasten   8   besitzt zwei relativ grosse Seitenflächen. Beide sind aus Glas, wobei die hintere spiegelnd ist und die Schar der Wurflinien trägt. Denkt man diese Kurven mit Linien, die verschiedenen Fallhöhen entsprechen, geschnitten, so erhält man eine Einteilung dieser Linien, die gleichfalls zur Geschwindigkeitsablesung herbeigezogen werden kann. Damit der Flüssigkeitsstrahl gut sichtbar wird, kann es zweckmässig sein, die Flüssigkeit zu färben. 



   Will man den Messbereich des Instrumentes über ein recht grosses Bereich verschiedener Geschwindigkeiten ausdehnen, ohne den Kasten S unbequem lang zu machen, 
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 zuführen, die verschieden grosse, zweckentsprechend abgestufte   Ausfll1ssöffnungen   haben. Man kann auch zum gleichen Zweck die geförderte Flüssigkeit einem Verteiler zuführen, der gestattet, nur einen bestimmten,   zweckmässig abstufbaren Bruchtei)   der gesamten geförderten Menge zur Geschwindigkeitsmessung durch Wurf herbeizuziehen und die übrige geförderte Menge unmittelbar in den Speisebehälter zurückzuführen. 



   Es empfiehlt sich ein Pumpwerk zu verwenden, bei dem innerhalb eines weiten Bereiches die gelieferte Menge proportional ist der Pumpgeschwindigkeit. Dies kann bei den gewöhnlichen Ventilpumpen dadurch erzielt werden, dass man die Saughöhe   lupin   macht und die   Flüssigkeitsmenge   zu den Saugventilen und durch dieselben weit macht im Verhältnis zum Querschnitt des Pumpenstiefels. 
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     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
1. Geschwindigkeitsmesser, bestehend aus einer der zu messenden Geschwindigkeit entsprechend angetriebenen Fördermaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurfweite des Fördermaterials nach Verlassen des Förderorganes (Röhre) als Mass für die Ge- schwindigkeit dient.

Claims (1)

  1. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- maschine in an sich bekannter Weise aus einem Pumpwerk und das Fördermaterial aus einer Flüssigkeit besteht, welche als Strahl austritt und an einer Skala vorüberfällt, um die Wurfweite unmittelbar ablesen zu können.
    3. Geschwindigkeitsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpwerk aus mehreren, stossweise wirkenden Pumpen besteht, die so geschaltet sind, dass sich die Stösse gegenseitig möglichst aufheben, so dass sie zusammen einen fast stetig fliessenden Strahl liefern.
    4. Geschwindigkeitsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, pass die geförderte Flüssigkeit Ausssussröhrcn von verschiedenen, zweckmässig abgestuften Ausflussquerschnitten zugeführt wird, zum Zwecke, andere Messbereiche zu erhalten.
    5. Geschwindigkeitsmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geförderte Flüssigkeit einem Verteiler zugeführt wird, der gestattet, nur einen t bestimmten, zweckmässig abstufbaren Bruchteil der geförderten Menge durch die Ausfluss- öffnung dem Fallraurn zuzuführen und den anderen Teil, ohne dass er zur Messung benutzt wird, zurückzuleiten, zum Zwecke, den Messbereich über sehr verschiedene Geschwindig- keiten ausdehnen zn können.
AT22158D 1905-01-23 1905-01-23 Geschwindigkeitsmesser. AT22158B (de)

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AT22158B true AT22158B (de) 1905-11-25

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