AT221148B - Elektromagnetisches Relais, insbesondere für Fernsprechanlagen - Google Patents

Elektromagnetisches Relais, insbesondere für Fernsprechanlagen

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Publication number
AT221148B
AT221148B AT296261A AT296261A AT221148B AT 221148 B AT221148 B AT 221148B AT 296261 A AT296261 A AT 296261A AT 296261 A AT296261 A AT 296261A AT 221148 B AT221148 B AT 221148B
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AT
Austria
Prior art keywords
yoke
core
sheet metal
parts
relay
Prior art date
Application number
AT296261A
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English (en)
Inventor
Friedrich Ing Windstey
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/36Stationary parts of magnetic circuit, e.g. yoke
    • H01H2050/365Stationary parts of magnetic circuit, e.g. yoke formed from a single sheet of magnetic material by punching, bending, plying
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    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/36Stationary parts of magnetic circuit, e.g. yoke

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  • Electromagnets (AREA)

Description


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  Elektromagnetisches Relais, insbesondere für Fernsprechanlagen 
Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Relais, deren magnetischer Kreis aus einem eine Erregerspule umschliessenden, mantelförmigen Joch, einem zentralen Kern und einem ringförmigen Arbeitsluftspalt besteht, in den zumindest ein Anker beweglich ist. 



   Bei dieser Relaisbauweise ist die Erregerspulenoberfläche mit Ausnahme des Arbeitsluftspaltes vollkommen mit Eisen umkleidet, wodurch Streuverluste weitgehend vermieden und die Kraftlinien in jeder Richtung von und zu den Polen des Arbeitsluftspaltes innerhalb eines geschlossenen Eisenkreises mit geringem magnetischem Widerstand geführt werden. Nachdem das Joch zugleich als widerstandsfähiger, geschlossener Aussenmantel des Relais dient, sind Schutzkappen oder Relaisabdeckungen, wie sie bei anderen bekannten Relais gebräuchlich sind, nicht mehr notwendig. Das Relais ist so äusserst raumsparend aufgebaut und ausserdem magnetisch abgeschirmt und sowohl elektrisch als auch mechanisch geschützt. 



   Bei bekannten Relais der geschilderten Bauweise besteht das Joch aus einem topfartigen Zieh- oder   Gussteil,   in den koaxial ein zylindrischer Kern eingesetzt ist. Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, eine wesentlich rationellere Fertigung der Kern- und Jochteile zu ermöglichen. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass bei einem Relais der einleitend geschilderten Art das mantelfÖrmige Joch und der zentrale Kern aus gestanzten Blechstücke zusammengesetzt sind, die je einen Teil des Joches und einen damit zusammenhängenden Teil des Kernes bilden. Zweckmässig weist dabei der von jedem gestanzten Blechteil gebildete Teil des Joches nahe der Übergangsstelle zu dem damit zusammenhängenden Teil des Kernes seitliche Ausnehmungen für die Herausführung der Spulenan-   schlüsse   auf. 



   Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung bildet jedes gestanzte Blechstück einen im wesentlichen halbzylindrischen Teil des Joches und einen unter zweifacher Abwinkelung nahe der Zylinderachse parallel zu dieser rückläufig verlaufenden streifenförmigen Teil des Kernes, wobei zwei derartige Blechstücke so verbunden, vorzugsweise verschweisst sind, dass sich die Jochteile zu einem geschlossenen Mantel   ergänzen, während   die Kernteile in den Innenraum der Erregerspule hineinragen. 



   Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung an   einem Ausfilhrungsbeispiel gemmer   erläutert. Fig. la zeigt schematisch ein erfindungsgemässes Relais in einem Querschnitt und Fig.   Ib   zeigt das gleiche Relais in einer zur Schnittdarstellung nach Fig. la senkrechten Ansicht. Die Fig. 2a und 2b erläutern die Herstellung des mantelförmigen Joches und des zentralen Kernes für das Relais nach den Fig. la und Ib. 



   Das in den Fig. la und   Ib   dargestellte Relais hat ein aus zwei im wesentlichen halbzylindrischen Teilen 1A und IB zusammengesetztes mantelförmiges Joch und einen aus zwei in Fig. 1 in Ansicht dargestellten streifenförmigen Teilen 2A und 2B zusammengesetzten zentralen Kern, wobei die erwähnten Joch^ und Kernteile an der einen Stirnseite des Relais durch Stegteile 3A und 3B miteinander verbunden sind, so dass der magnetische Fluss beim Übergang vom Joch auf den Kern keinen Luftspalt überbrücken muss. Die TeilelA. 2A, 3A und IB, 2B, 3B sind ausgestanzte Blechstücke. Auf den zentralen Kern ist eine Erregerspule 4 mit einem Spulenkörper 5 aufgeschoben. Um die Mittelachse des Relais sind nach einem neueren Vorschlag   sternförmig   mehrere Anker 6 angeordnet, die z.

   B. an den   Jochteilen   1A,   IB   angelenkt sind und in bekannter Weise unter Einwirkung von (nicht dargestellten) Abhebefedern stehen. 

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   Die Herstellung und Formgebung der für den Joch-Kernbauteil verwendeten gestanzten Blechstücke aus Weicheisen geht aus den Fig.   2a and   2b hervor. Fig. 2a zeigt zunächst, wie die erforderlichen Blechstücke abfallfrei aus einer Blechbahn ausgestanzt werden können. Jedes Blechstück besteht, wie die Fig. 2a und 2b zeigen, im wesentlichen aus einem halbzylindrischen Teil   lA (1B)   und einem unter zweifacher Abwinkelung (bei 3A bzw. 3B) in der Zylinderachse zurückgeführten schmäleren streifenförmigen Teil 2A (2B), der einen Teil des Kernes bildet. Zwei ausgestanzte und gemäss Fig. 2b geformte Blechstücke werden so miteinander verbunden, dass die äusseren halbzylindrischen Teile   1A,   1B ein geschlossenes mantelförmiges Joch bilden, wobei die inneren Kemteile aneinanderliegen.

   Die Stossstellen der beiden Jochteile werden zweckmässig miteinander verschweisst. Die Schweissnähte liegen bei der Ansicht nach Fig.   1b   an den äussersten Erzeugenden 7. 



   Nahe der Übergangsstelle von den halbzylindrischen Jochteilen   1A, 1B   zu den streifenförmigen Kem- 
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Schnittlinien 8 inausgenommen. Dadurch wird die Spule 4, wie die Ansicht nach Fig.   1b   erkennen lässt, örtlich freigelegt, so dass an diesen Stellen   Lötanschlüsse   9 angeordnet werden können. 



   Der bei abfallfreiem Zuschnitt der gestanzten Blechteile oberhalb des zentralen Kernes freibleibende Raum 10 kann gegebenenfalls durch einen Polschuh ausgefüllt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektromagnetisches Relais, dessen magnetischer Kreis aus einem eine Erregerspule umschliessenden, mantelförmigen Joch, einem zentralen Kern und einem ringförmigen Luftspalt besteht, in dem zumindest ein Anker beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das mantelförmige Joch und der zentrale Kern aus gestanzten Blechstücken zusammengesetzt sind, die je einen Teil des Joches und einen damit zusammenhängenden Teil des Kernes bilden.

Claims (1)

  1. - 2. Relais nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der von jedem gestanzten Blechstück gebildete Teil des Joches nahe der Übergangsstelle zu dem damit zusammenhängenden Teil des Kernes seitliche Ausnehmungen für die Herausführung der Spulenanschlüsse aufweist.
    3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes gestanzte Blechstück einen im wesentlichen halbzylindrischen Teil des Joches und einen unter zweifacher Abwinkelung nahe der Zylinderachse parallel zu dieser rückläufig verlaufenden streifenförmigen Teil des Kernes bildet, wobei zwei derartige Blechstücke so verbunden, vorzugsweise verschweisst sind, dass sich die Jochteile zu einem geschlossenen Mantel ergänzen, während die Kernteile in den Innenraum der Erregerspule hineinragen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1489622B1 (de) * 1964-04-06 1971-04-15 Automatic Switch Co Elektromagnet mit tauchanker ankerfuehrungsrohr undu foer migem magnetjoch
DE10035173C1 (de) * 2000-07-19 2002-05-08 Matsushita Electric Works Europe Ag Magnetsystem für ein elektromagnetisches Relais
EP1174897A3 (de) * 2000-07-19 2004-01-28 Matsushita Electric Works (Europe) Aktiengesellschaft Magnetsystem für ein elektromagnetisches Relais
EP1729308A1 (de) * 2005-05-11 2006-12-06 Eto Magnetic Kg Elektromagnetischer Aktuator

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