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Einrichtung zur Herstellung von Dreherbindungen
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Bei den bisher bekannten Einrichtungen ist die Anordnung so getroffen, dass die Schenkel 29 der Halblitzen 12 im eingebauten Zustand ausserhalb der oberen Schaftbalken 15, 16 liegen. Dabei müssen die Schenkel 29 stark gespreizt werden ; diese Lage ist in Fig. l strichpunktiert angedeutet. Geht der Schaft 16 nach unten, so üben die Schenkel 29 einen schräggerichteten Zug auf die Zuglitzen 11, 12 aus, damit werden sie zusammengezogen und infolgedessen der Schaftbalken 16 gegen den Schaftbalken 15 gepresst, was zu vermehrter Reibung und zu Störungen führen kann.
Der Zweck der Erfindung ist es, eine leichte Beweglichkeit der Litzenteile zu schaffen, die Reibung dadurch zu vermindern, dass an allen Stellen genügend Raum geschaffen wird und trotzdem eine genauere Führung der Teile zu ermöglichen, als dies bis jetzt möglich ist.
Indem nun die Zuglitzen 11, 12 und die Halblitzen 13 so angeordnet sind, dass die Teile zur Verbindung der Halblitze 13 mit den sie belastenden Teilen zwischen den Schaftbalken 15, 16der. Zuglitzenll, 12 hindurchgeführt sind, ist der oben genannte, schräggerichtete Zug weitgehend vermieden. Wenn nun mindestens im Bereich der Mitnehmerstellen 27 der Zuglitzen 11, 12 die beiden Schenkel 29 der Halblitze 13 im eingebauten Zustand parallel zueinander verlaufen, wird nicht nur eine ungehinderte Bewegung, sondern auch eine genaue Führung der Halblitze 13 geschaffen.
Während Fig. 3 die Halblitze im ausgestanzten Zustand zeigt, bedarf es zu ihrer Fertigstellung bei der Anordnung nach den Fig. 1 und 2, dass die Schenkel 29 eine Kröpfung 32 erhalten. So verlaufen sie zunächst parallel zueinander. Von der Kröpfung 32 an bis zu denlitzenaugen 31 (Fig. 4) liegen die Schenkel 33 übereinander, damit der Abstand zwischen den oberen Schaftbalken 15, 16 gering gehalten werden kann. Die übereinanderliegenden Teile 33 bilden nun die Teile zur Verbindung, welche zwischen den Schaftbalken 15, 16 hindurchgefahrt sind. Die Schenkel 29 schliessen die beiden Mitnehmerstellen 27 der Zuglitzen 11, 12 zwischen sich ein.
Durch die parallele Führung der Schenkel 29 Im eingebauten Zustand ist daher bei der gegenseitigen Bewegung der Zuglitzen 11, 12 einerseits genügend Raum für die Mitnehmerstellen 27 vorhanden, anderseits ergibt sich eine genaue Führung für die Halblitzen 13 mit einem gleichbleibenden Spiel in jeder Stellung.
Die Zuglitzen 11, 12 haben unterhalb der Mitnehmerstellen 27 eine Kröpfung 37 und die Bänderpaare 36 verlaufen parallel zueinander. Wenn nun bei der Bewegung des Schaftbalkens 15 die Halblitze 13 von der Zuglitze 11 mitgenommen wird, so bleibt zwischen dem Schenkel 29 der Halblitze 13 und dem Bänderpaar 36 der Zuglitze 12 in bekannter Weise Raum für den Steherfaden.'
Während nun die Zuglitzen 11, 12 in Fig. 1 nur eine Kröpfung 34 aufweisen und in diesem Falle oberhalb der Mitnehmerstellen 27 schräg nach aussen verlaufen, ist in Fig. 2 und 5 eine zweite Kröpfung 37 vorgesehen, wodurch die Bänderpaare 38 der Zuglitzen 11, 12 ebenfalls parallel zueinander verlaufen.
Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, kürzere Halblitzen 40 gemäss Fig. 5 zu verwenden, deren Augen 39
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zen 11, 12 liegen. Somit ist freier Raum für die Bewegung der Litzenschienen 41 vorhanden.
Ausserdem können auch die Schenkel 43 der Halblitze 45 nahe dem Ende abgekröpft sein (Fig. 6), so dass'nur eine einzige Litzenschiene für die Halblitze 45 erforderlich ist.
Die Litzenschienen der Halblitzen 40, 45 werden durch einen aufgesetzten Reiter 46 und je eine Zug- stange 47, welche zwischen den unteren Schaftbalken 15, 16 hindurchgeführt wird, mit Zugfedern verbunden.
Während im allgemeinen die Zuglitzen 11, 12 an der Mitnehmerstelle 27 mit einem Buckel versehen sind, zeigt Fig. 7 eine weitere Ausführung, bei welcher zwischen das Bänderpaar 30 der Zuglitzen 11, 12 ein Mitnehmerstück 48 eingesetzt ist. Damit ist auch an einer entscheidenden Stelle der Zuglitze 11, 12 der für die leichte Beweglichkeit der Halblitze 13 bzw. 40 bzw. 45 erforderliche freie Raum geschaffen und ein Verklemmen der Halblitze an dieser Stelle vermieden. Dabei ergibt sich ebenfalls eine genaue seitliche Führung für die Halblitze.
Das Mitnehmerstück 48 kann aus gehärtetem Material bestehen oder mit Ausnahme der zu verschwei- 3enden Seitenflächen im Einsatz gehärtet sein.
Während die bekannte Anordnung der Halblitze auf der Aussenseite der Schäfte für die Zuglitzen stets zwei Litzenschienen mit den zugehörigen Federn benötigt, ergibt sich durch die Erfindung der Vorteil, 1. zw. insbesondere bei der Ausbildung nach den Fig. 1, 2 und 6, dass dadurch die Verwendung von nur : iner Litzenschiene für die Halblitzen möglich wird und eine wesentliche Verringerung der zu bewegenden Massen mit den daraus sich ergebenden günstigen Verhältnissen erzielt werden kann.