AT220282B - Zerstäuber - Google Patents

Zerstäuber

Info

Publication number
AT220282B
AT220282B AT826660A AT826660A AT220282B AT 220282 B AT220282 B AT 220282B AT 826660 A AT826660 A AT 826660A AT 826660 A AT826660 A AT 826660A AT 220282 B AT220282 B AT 220282B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
atomizer
piston
nozzle
container
connection
Prior art date
Application number
AT826660A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Step Soc Tech Pulverisation
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Step Soc Tech Pulverisation filed Critical Step Soc Tech Pulverisation
Application granted granted Critical
Publication of AT220282B publication Critical patent/AT220282B/de

Links

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zerstäuber 
Es sind Zerstäuber bekannt, bei denen die Zerstäubung durch ein Gas bewerkstelligt wird, welches unter Druck in einem   Hilfsbehälter   enthalten ist. 



   Um einen solchen Zerstäuber verwenden zu können, wird der Hilfsbehälter mit der Düse des Apparates in Verbindung gebracht, worauf die Zerstäubung so lange vor sich geht, als diese Verbindung besteht. Dies bedingt, dass die Menge von zerstäubtem Parfum relativ hoch und grösser als gewünscht sein kann. 



   Die vorliegende Erfindung hat einen Zerstäuber mit einer Zerstäuberdüse und einem unter Druck stehendes Gas enthaltenden Hilfsbehälter zum Gegenstand, bei welchem diese   Übelstände   nicht auftreten. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass der Zerstäuber eine Dosierkammer enthält, deren Fassungsraum der für einen Sprühvorgang erforderlichen Gasmenge entspricht und die aufeinanderfolgend mit dem Gasbehälter von der Zerstäuberdüse getrennt und sodann mit der Zerstäuberdüse vom Gasbehälter getrennt in Verbindung bringbar ist. Wenn die Dosierkammer mit dem Gasbehälter in Verbindung gebracht wird, füllt sie sich mit dem Gas, welches unter dem im Behälter herrschenden Druck steht. Wird sie sodann mit der Düse in Verbindung gebracht, so entspannt sich das Gas und tritt durch die Düse hindurch und bewirkt hiebei die Zerstäubung. 



   Der Zerstäuber kann von der mit einem Tauchrohr ausgestatteten Art sein, welche in normaler Stellung verwendet wird, jedoch auch von jener Type, die in umgekehrter, also auf den Kopf gestellter Lage verwendet wird und bei welcher die Flüssigkeit durch ihr Eigengewicht oder durch die Wirkung des Unterdruckes, der in der Düse herrscht, zur Zerstäuberdüse gelangt. 



   Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung ist die Dosierkammer durch eine Ausnehmung. etwa in Ringform, gebildet, die sich in einem   mit einem Betätigungs- Druckknopf   verbundenen Kolben befindet, welcher in einem Raum gleitet, in den zwei Leitungen münden, die mit der   Zerstäuberdüse   bzw. mit dem Gasbehälter in Verbindung stehen, wobei der Abstand zwischen den Mündungen dieser beiden Leitungen grösser ist als die Länge der Ausnehmung. Die ringförmige Ausnehmung kann durch eine Längsnut verlängert sein. Wird der Kolben drehbar angeordnet, so dass diese Längsnut in Verbindung mit der Mündung einer der Leitungen gebracht werden kann, so kann, wenn dies gewünscht wird, eine dauernde Verbindung zwischen dem Gasbehälter und der Düse hergestellt und damit eine dauernde Zerstäubung erzielt werden. 



   Wenn der Zerstäuber von der Art ist, die in gewendeter Lage des Flüssigkeitsbehälters, also bei"auf den Kopf gestellten" Lage verwendet wird, so kann der Kolben mit einem Ventilteller verbunden sein, welcher geeignet ist, die Verbindung zwischen der Zerstäuberdüse und dem die zu zerstäubende Flüssigkeit enthaltenden Behälter zu unterbrechen, wobei eine Feder dauernd bestrebt ist, diese Einrichtung in eine Stellung zu bringen, in welcher der Ventilteller in seiner sperrenden Lage ist und in welcher der Kolben zumindest eine der beiden Mündungen abschliesst. 



   Wenn der Zerstäuber von der mit einem Tauchrohr ausgerüsteten Type ist, so kann der Kolben mit einem Ventilteller verbunden sein, der geeignet ist, die Verbindungen zwischen der   Zerstäuberdüse   und dem Tauchrohr zu unterbinden. In die Antriebsverbindung zwischen dem Kolben und dem Ventilteller kann ein Leergang beim verminderten Hub des Ventiltellers eingeschaltet sein. 



   Im folgenden werden an Hand von Beispielen, die in keiner Weise als einschränkend anzusehen sind, zwei Ausführungsformen des erfindungsgemässen Zerstäubers beschrieben. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das. erste Ausführungsbeispiel im Axialschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Zerstäuberkörper, Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Fig. 1, wobei der Betätigungsdruckknopf und der Zylinder in der wirksamen (Betriebs-)
Stellung sind, Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 ähnliche Darstellung, wobei der Druckknopf und der Zylinder in der Stellung für Dauerbetrieb sind, und Fig. 5 ist eine der Fig. 1 gleichartige Darstellung einer andern Aus- führungsform. 



   Wie in Fig. l gezeigt ist, besitzt der Zerstäuber einen Körper   l,   welcher unter Zwischenschaltung einer Dichtung 3 auf den Hals 2a eines Behälters 2 aufgeschraubt werden kann, der die zu zerstäubende
Flüssigkeit enthält. 



   In einer abgesetzten Bohrung 4 des Körpers 1 ist ein Kolben 5 gleitend geführt, welcher sich nach aussen über den Körper hinaus in einen   Betätigungs-Druckhnopf   6 fortsetzt. Der Kolben weist eine ringförmige als Dosierkammer wirkende Ausnehmung 7 auf, welche einerseits mit einer Mündung 8, die mit dem
Zerstäuber in Verbindung steht, und anderseits mit einer Bohrung 10 in Verbindung gebracht werden kann, wobei der Abstand zwischen der Mündung 8 und der Mündung 10 grösser ist als die Länge der Ausnehmung 7. 



  Die Bohrung 10 mündet in eine mit Innengewinde versehene Ausnehmung, in welche ein Behälter 11, der Gas unter Druck enthält, eingeschraubt werden kann. Eine Bohrung 12 verbindet das Innere des Behälters 2 mit dem Hals (der engsten Stelle)   des Zerstäubers 9.   Die Bohrung 12 kann durch einen Ventilteller 13 verschlossen werden, der auf einer Stange 14 befestigt ist, die mit dem Kolben 5 starr verbunden ist. Eine Feder 15, die zwischen den Grund der Bohrung 4 und den Kolben 5 eingesetzt ist, ist bestrebt, den Kolben und den Ventilteller in eine Stellung zu drücken, in welcher der Ventilteller die Leitung 12 abschliesst und in welcher der ringförmige Raum 7 in Verbindung mit der Leitung 10 steht. 



   An der Stirnfläche des Körpers 1 befindet sich eine Scheibe 16, die in ihrer Öffnung einen Vorsprung 16a besitzt, der in eine Längsnut 17 des Druckknopfes 6 eingreift. Diese Scheibe wird durch eine Schraube 18 in ihrer Stellung gehalten, welche Schraube einen nach einem Kreisbogen verlaufenden Schlitz 19 in der Scheibe durchsetzt. Auf diese Weise kann sich die Scheibe verdrehen, wobei sie eine Längsnut 20, die von der Ausnehmung 7 ihren Ausgang nimmt, vor die Bohrung 10 bringt. Die Scheibe 16 trägt eine Marke 21, welche, je nach der Stellung der Scheibe, gegenüber einem der   Buchstaben "D" und "C",   die in den Körper 1 eingeschlagen sind, einstellbar ist, wobei die Stellung"C"jene ist, in der die Nut 20 vor der Bohrung 10 steht. 



   Der beschriebene Zerstäuber arbeitet in der folgenden Weise : Es wird vor allem vorausgesetzt, dass sich die Marke 21 vor dem Buchstaben "D" befindet. Normalerweise steht der ringförmige Raum 7 mit dem Behälter 11 über die Leitung 10 in Verbindung. Der Raum 7 enthält ein gewisses Volumen Gas, das unter dem Druck steht, der im Behälter herrscht und bildet derart eine Dosierkammer. 



   Wenn nun der Druckknopf 6 (Fig. 3), nachdem der Zerstäuber gekippt, also auf den Kopf gestellt wor- 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Schliessstellung mit, u. zw. mittels der Verdickung 25, die sich gegen den Grund der Ausnehmung 26 legt. 



   Die Erfindung ist in keiner Weise auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern deckt vielmehr auch alle Varianten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zerstäuber mit   einer Zerstäuberdüse   und einem ein unter Druck stehendes Gas enthaltenden Hilfs- behälter, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Dosierkammer (7) enthält, deren Fassungsraum der für einen Sprühvorgang erforderlichen Gasmenge entspricht und die aufeinanderfolgend mit dem Gasbehäl- ter (11) vcn der   Zerstäuberdüse   (9) getrennt und sodann mit der Zerstäuberdüse (9) vom Gasbehälter (11) getrennt in Verbindung bringbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierkammer (7) durch eine Ausnehmung, beispielsweise von Ringform, gebildet ist, die sich in einem Kolben (5) befindet, der mit einem Betätigungs-Druckknopf (6) verbunden ist und welcher Kolben (5) in einer Bohrung (4) gleitbar gelagert ist, in welche zwei Leitungen (8, 10) münden, die mit der Zerstäuberdüse (9) bzw. mit dem Gasbehälter (11) in Verbindung stehen, wobei der Abstand der beiden Mündungen grösser ist als die Länge der Ausnehmung (7).
    3. Zerstäuber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Ausnehmung (7) im Kolben (5) durch eine Längsnut (20) verlängert ist.
    4. Zerstäuber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuber in umgekehrter Lage gebraucht wird und dass der Kolben (5) mit einem Ventilteller (13) fest verbunden ist, welcher geeignet ist, die Verbindung zwischen der Zerstäuberdüse (9) und dem die zu zerstäubende Flüssigkeit enthaltenden Behälter (2) zu unterbrechen, wobei eine Feder (15) vorgesehen ist, die bestrebt ist, die Einrichtung in eine Stellung zu bringen, in der der Ventilteller (13) in der Schliesslage ist und in welcher der Kolben die Mündung zumindest einer der beiden Leitungen abschliesst.
    5. Zerstäuber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zerstäuber von der mit einem Tauchrohr (22) versehenen Art ist und dass der Kolben (5) mit einem Ventilteller (23) fest verbunden ist, welcher geeignet ist, die Verbindung zwischen der Zerstäuberdüse (9) und dem Tauchrohr (22) zu unterbinden.
    6. Zerstäuber nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebsverbindung zwischen dem Kolben (5) und dem Ventilteller (23) ein Leergang bei vermindertem Hub des Ventiltellers (23) eingeschaltet ist.
AT826660A 1959-11-10 1960-11-07 Zerstäuber AT220282B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR220282X 1959-11-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT220282B true AT220282B (de) 1962-03-12

Family

ID=8881533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT826660A AT220282B (de) 1959-11-10 1960-11-07 Zerstäuber

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT220282B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1500597A1 (de) Tauchrohrzerstaeuber
DE1425871B1 (de) Zweibehaelter-Zerstaeuber fuer fluessiges Spruehgut
DE2263852A1 (de) Aerosolzerstaeuber
DE1911327U (de) Ventil fuer mittels durchstossbarer verschlusskappen verschlossene druckgasbehaelter.
AT220282B (de) Zerstäuber
DE624643C (de) Fluessigkeitszerstaeuber
DE688712C (de) Spritzgeraet fuer Anstrichmassen
DE835672C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE1302028B (de) Spritzpistole
DE7027813U (de) Pumpenzerstaeuber.
DE1069089B (de) Flüssigkeitszerstäuber
DE867733C (de) Fluessigkeitszerstaeuber
CH424662A (de) Ventil für Treibflüssigkeiten
DE868211C (de) Zerstaeuber
DE933139C (de) Zerstaeuber fuer fluessige oder pulverfoermige Stoffe, insbesondere zur Pflanzenschaedlingsbekaempfung
AT162060B (de) Flüssigkeitszerstäuber.
CH362629A (de) Vorrichtung zum Ausspritzen von flüssigen bis pastenförmigen Produkten
DE912919C (de) Spritzpistole mit einer durch Magnetanker angetriebenen Kolbenpumpe zur Zerstaeubung von Fluessigkeiten
CH407896A (de) Handzerstäuber, insbesondere für kosmetische Zwecke
DE813233C (de) Farbspritzgeraet, insbesondere fuer Retuschierarbeiten
DE741931C (de) Vorrichtung zum Feststellen der Dauerschlagfestigkeit von schlagartig beanspruchten Teilen, insbesondere Schusswaffenteilen
AT272734B (de) Spritz- und Sprühvorrichtung
DE673307C (de) Spritzgeraet
DE729381C (de) Spritzgeraet fuer die Malerei
DE392642C (de) Zerstaeuberkopf