DE867733C - Fluessigkeitszerstaeuber - Google Patents

Fluessigkeitszerstaeuber

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DE867733C
DE867733C DEF7347A DEF0007347A DE867733C DE 867733 C DE867733 C DE 867733C DE F7347 A DEF7347 A DE F7347A DE F0007347 A DEF0007347 A DE F0007347A DE 867733 C DE867733 C DE 867733C
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DE
Germany
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liquid
channel
liquid atomizer
nozzle
attached
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Expired
Application number
DEF7347A
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English (en)
Inventor
Carl Franz Ferster
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 19. FEBRUAR 1953
F7347IXa /30k
Flüssigkeitszerstäuber
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitszerstäuber, insbesondere für Parfüm, der einen aus einem einzigen Gußstück bestehenden Körper besitzt, welcher einen Anschlußstutzen, einen Düsenkörper und einen ringförmigen Randteil aufweist.
Es sind bereits Flüssigkeitszerstäuber dieser Art bekannt, jedoch diese haben den Nachteil, daß darin Räume zur Aufnahme eines aus Metall bestehenden Düsenkörpers und eines Steigrohrs aus Metall angeordnet sind. Dieser Metalldüsenkörper muß separat angefertigt und genau passend in den im aus einem einzigen Teil bestehenden Gußstück angeordneten Kanal gesteckt werden. Die Kosten eines derartigen, aus Metall hergestellten Düsenkörpers sind ziemlich hoch, so daß sich der Preis des Flüssigkeitszerstäubers hierdurch erheblich steigert.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß die Düse, der Düsenkanal und der Kanal für die Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit durch in diesem aus einem einzigen Teil bestehenden Körper angeordnete Hohlräume gebildet werden. Dies bietet den Vorteil, daß der ganze Zerstäuber, mit Ausnahme des Kolbens und der Rückholfeder, völlig as aus Kunstharz oder einem derartigen Kunststoff hergestellt werden kann, so daß er keine der Korrosion unterliegenden Teile, die direkt mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit in Berührung kommen, aufweist. Der Düsenkanal und der Kanal für die
Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit können im Gußstück gebohrt werden, so daß man diesen Kanälen in einfacher Weise die erwünschten Abmessungen geben kann.
Erfindungsgemäß kann der Kanal für die zu zerstäubende Flüssigkeit auf einen Hohlraum mit ■ größerer Querschnittoberfläche, der zur Aufnahme - des Steigrohrendes vorgesehen ist, anschließen Auch der Düsenkanal kann an einen derartigen ίο Hohlraum mit einer größeren Querschnittoberfläche "wie die des Düsenkanals anschließen. Diese größeren Hohlräume können beim Gießen gebildet werden, da deren Querschnitt nicht an äußerst genaue Dimensionen gebunden ist. !■5 Eine günstige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zerstäubers wird dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Kolbenkörpers eine Platte aus Kunstharz oder derartigem Kunststoff angebracht ist, von denen die-vordere Platte einen ao höhlen, nach hinten vorspringenden Teil, an dem eine im ringförmigen Randteil bewegliche Kappe befestigt ist, aufweist.
Die hintere Stützplatte für den Kolben kann erfindungsgemäß mit einem Anschlagrand, der mit dem am zylindrischen Randteil befestigten Anschlagrand zusammenwirkt, versehen werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erklärt werden, die beispielsweise eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zerstäubers im Längsschnitt zeigt.
Der in der Zeichnung dargestellte Flüssigkeitszerstäuber besteht aus einem Zylinder i, einem Düsenkörper 2 und einem Anschlußstutzen 3, der innen mit Schraubengewinde versehen ist, so daß der Zerstäuber hiermit auf einem nicht dargestellten, die zu zerstäubende Flüssigkeit enthaltenden Behälter geschraubt werden kann. Der Zylinder 1, der Düsenkörper 2 und der Anschlußstutzen 3 bilden ein einziges Gußstück aus Kunstharz oder einem derartigen Kunststoff, wobei der Zylinder als ein zylindrischer Randteil des Gußstückes ausgeführt worden ist.
Im Düsenkörper hat man beim Gießen ein Loch 4
sowie einen die Düsenöffnung bildenden Raum 5 und ein Loch 6 ausgespart, welches letztere Loch zur Aufnahme eines der Enden des Steigrohrs 7 oder eines Teils, an dem das Steigrohr befestigt werden kann, dient. Dieses Ende des Steigrohrs 7 kann mittels Klebstoff oder Schraubengewinde im Loch 6 befestigt, darin festgeklemmt oder in anderer beliebiger Weise angebracht werden.
Am Loch 4 schließt ein enger Düsenkanal 8 an, der durch einen Flüssigkeitszufuhrkanal 9 mit dem Steigrohr in Verbindung steht.
Im zylindrischen Randteil befindet sich ein Kolben, der durch eine Abdichtungsscheibe 10 aus ■ Gummi oder ähnlichem Material gebildet wird und die sich gegen eine mit einem nach hinten vorspringenden Teil 11 versehene Scheibe 12 stützt. Zwischen dieser Scheibe 12 und dem Düsenkörper 2 ist eine Feder 13 angebracht, die den Kolben immer wieder in seine Anfangsstellung zurückbringt. Der vorspringende Teil 11 ist mit einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Kanal 14 versehen, der einerseits mit dem Zylinderraum und anderseits mit der Außenluft in Verbindung steht.
Gegen die andere Fläche der Abdichtungsscheibe 10 liegt eine zweite Scheibe 15, die eine Randaussparung 16, in der eine zylindrische Kappe 17 mit ihrem offenen Ende steckt, aufweist. Diese Kappe ist an ihrem anderen Ende geschlossen, und sie ist an ihrer Innenseite mit einem Vorsprung 18 versehen, in dem das freie Ende des hohlen vorspringenden Teils befestigt ist. Dies kann mittels Schraubengewinde, Klebstoff usw. geschehen. In dieser Weise bilden die Teile 10, 11, 12, 15 und 17 ein zusammenhängendes Ganzes.
In der Kappe 17 hat man eine öffnung 19 angebracht, die sich gegenüber dem Kanal 14 des vorspringenden Teils 11 befindet.
Die zweite Scheibe 15 hat einen Anschlagrand 20, der außerhalb der zylindrischen Kappe 17 vorspringt und mit einem durch Leimen, Schraubengewinde oder Bajonettverschluß oder in einer anderen Weise am Zylinder 1 befestigten Anschlagiing 21 zusammenwirkt, wodurch vermieden wird, daß die Feder 13 den Kolben aus dem Zylinder 1 hinausdrückt.
Beim Gebrauch des Zerstäubers wird das Loch 19 g0 in der zylindrischen Kappe 17 des Kolbens mit einem Finger abgedeckt, woraufhin der Kolben nach ihnen gedrückt wird. Infolgedessen wird Luft aus dem Zylinder 1 durch das Loch 4 und dem Kanal 8 hindurch zur Düse 5 gepreßt, aus der sie in Form eines Strahls austritt. Dadurch entsteht im Flüssigkeitszufuhrkanal 9 ein Unterdruck, so daß durch diesen Kanal hindurch Flüssigkeit aus dem Behälter auf dem Wege über das Steigrohr 7 zugeführt wird. Diese Flüssigkeit wird vom Luftstrom mitgeführt und mit dieser Luft zerstoben. Im Anschlußstutzen 3 hat man noch einen Kanal 22 angebracht, der mit der Außenluft in Verbindung steht und einen kleinen Durchmesser hat." Dieses Loch verhindert, daß bei einem Überdruck der Luft über der sich im Behälter befindlichen Flüssigkeit, z. B. durch Erwärmung dieser Luft, Flüssigkeit aus der Düse 5 strömt. Außerdem kann während Gebrauch des Zerstäubers durch diesen Kanal Luft in den Behälter strömen, was eine regelmäßige Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit fördert.
Es ist selbstverständlich, daß die Erfindung sich nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform des Zylinders beschränkt, sondern in mannigfaltiger ng Weise geändert werden kann, ohne das Gebiet der Erfindung zu verlassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Flüssigkeitszerstäuber, insbesondere für Parfüm, der einen aus einem einzigen Gußstück bestehenden Körper besitzt, welcher einen Anschlußstutzen, einen Düsenkörper und einen ringförmigen Randteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse, der Düsenkanal
    und der Kanal für die Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit durch in diesem aus einem einzigen Stück bestehenden Körper angebrachte Räume gebildet werden.
  2. 2. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal für die Zufuhr der zu zerstäubenden Flüssigkeit auf einen Raum mit einer größeren Querschnittoberfläche zur Aufnahme des Steigrohrendes anschließt.
  3. 3. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Kolbenkörpers eine Platte aus Kunstharz oder derartigem Kunststoff angebracht ist, von denen die vordere Platte mit einem hohlen, nach hinten vorspringenden Teil versehen ist, an dem eine im zylindrischen Teil bewegliche Kappe befestigt ist.
  4. 4. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Platte mit einem Anschlagrand, der mit dem Anschlagrand des zylindrischen Randteils zusammenwirkt, versehen ist.
  5. 5. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser, mit Ausnahme des Kolbens und der Kolbenfeder, völlig aus Kunstharz oder einem ähnlichen Kunststoff besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5712 2.
DEF7347A 1951-10-05 1951-10-17 Fluessigkeitszerstaeuber Expired DE867733C (de)

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NL296488X 1951-10-05

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ID=19783000

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DEF7347A Expired DE867733C (de) 1951-10-05 1951-10-17 Fluessigkeitszerstaeuber

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097378B (de) * 1955-12-13 1961-01-12 Ernst Reinhold Zschach Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten

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CH296488A (de) 1954-02-15
GB715791A (en) 1954-09-22
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