AT22019B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten durch Ausheben eines Fangstückes aus der Schmelze. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten durch Ausheben eines Fangstückes aus der Schmelze.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten durch Ausheben eines Fangstückes aus der Schmelze. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Glasplatten durch Ziehen aus der Schmelze mittels Fangstückes, bei welchem eine   grössere   Anzahl von Glasplatten gleichzeitig aus der geschmolzenen Glasmasse ausgehoben und sodann gleichzeitig gekühlt wird. Der Erfindung gemäss sind die einzelnen Teile der an sich grundsätzlich bekannten Einrichtung, wie z.

   B. die Vorrichtung zum Füllen der Pfanne, die Vorrichtung zum Abtrennen der Glastafeln von der Schmelze, die Befestigungsweise der Fangstücko und die Art der Beförderung derselben in die Ziehkammer bezw. in den anstossenden   Kühtofen,   die Einrichtung zum Heizen der Ziehkammer und des Kühl-   Sens7   die Bauart der Pfanne und des Pfannendeckels sämtlich im Hinblick auf das gleichzeitigo Ziehen einer Anzahl von Platten entsprechend abgeändert bezw. verbessert worden. 



   In der Zeichnung ist : Fig. 1 ein Querschnitt durch die Ziehkammer, Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Ziehkammer und den angeschlossenen Kühlofen, Fig. 3 ein wagrechter Schnitt, Fig. 4 ein lotrechter Schnitt durch die Ziehkammer und den Schmelzofen, Fig. 5 und 6 sind Einzeldarstellungen der Vorrichtung zum Heben der Pfanne und der 
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 in dem mit geschmolzener Glasmasse gefüllten Vorherd 2 des Schmelzofens 3 eine Schöpfpfanne 4 angeordnet, in welche bei der in Fig. 4 dargestellten Normalstellung das geschmolzene Glas durch einen Schlitz 5 eingetreten ist. Das Ausgussende 6 befindet sich   hiebei   in einer höheren Lage und ruht auf dem Ende der schwenkbaren Rinne 7.

   Um zu verhindern, dass beim Heben der Schöpfpfanne das an der äusseren Fläche des Bodens der Pfanne abrinnende Glas zwischen die sich berührenden Flächen der Schöpfpfanne und der   Ruin* gelange,   ist an der Schöpfpfanne eine vorstehende Leiste 8 ausgebildet, an welcher das   Glas ablauft. Dio Rinne   7 umfasst mit ihrem hakenförmigen Ende 9 die Kante der 
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   dif Zielhpfanne 11   gesenkt wird. Beim Eingiessen von Glas in die Ziehpfanne werden von aussen Stangen in die taschenförmigen Ausnehmungen 14 der Schöpfpfanne eingesetzt und gehoben. Die Ziehpfanne befindet sich dann in der durch gestrichelte Linien angedeuteten unteren, wagrechten Stellung.

   Zum Einführen der Stangen sind in den seitlichen Wänden 12 
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 lotrecht beweglichen, feuerfesten Säulen 75 und 16, deren Träger 17 mit den Kolbenstangen der Antriebszylinder 18 verbunden sind. Die   Säulen   15 und 16 reichen durch den Kammerboden 20 nach aussen und werden zwecks Parallelbewegung der Pfanne zusammen bewegt. 



  Soll dagegen die Pfanne in den Behälter 21 entleert werden, so wird sie durch Senken der Säulen 15 schräggestellt und dabei durch den unteren Ansatz 19 an den Säulen 16 

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   Der Ziohrahmen   wird mittels Seile 29 gehoben und gesenkt, die über Rollen oberhalb des Kühlofens geführt sind. Zu beiden Seiten der Pfanne sind schwingbare oder verschiebbare Deckel oder Schutzplatten 30 aus feuerfestem Material angeordnet, die an mit Wasserkühlung versehenen Röhren 31 von rechteckigem Querschnitt befestigt sind. Diese Röhren sind mit zylindrischen, nach aussen tretenden Enden 32 versehen, die mit einer   Zufluss-   bezw.   Abflussleitung   verbunden sind.

   Mittels dieser äusseren Enden werden die Schutzplatten nach abwärts gedreht, um die Ziehpfanne zu decken, oder nach aufwärts in die in Fig. 4 dargestellte Lage gedreht, um die Ziehkammer von dem Einfluss der Vorherdhitze zu schützen. Bei dieser Stellung der Schutzplatten wird die Ziehpfanne gegen die Platte 33 angehoben. Die Glasplatten werden an oder nahe der Ausziehstelle mittels einer Reihe von wassergekühlten Doppelröhren 34   gekühlt,   welche sich zwischen den   Fangstücken   erstrecken und nach aussen reichen. Jede Röhre ist an den beiden Enden mittels biegsamer Verbindungsstücke 35 mit einer Wasserzuleitungs- bezw.

   Ableitungsröhre 36 bezw. 37 verbunden und ist in eine äussere Röhre aus Messing oder einem anderen nicht rostenden Material eingeschlossen (siehe Fig. 6), um zu verhindern, dass die Glasplatten mit den wassergekühlten und oft mit einer Wasserschichte sich überziehenden Flächen in unmittelbare Berührung kommen. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Kühlrohren (wie später beschrieben) zusammengeschoben worden. Die erste Kammer 38 des Kühlofens ist von der Ziehkammer durch eine Schiebetür 39 getrennt, die auf Rollen 40 läuft. In ähnlicher Weise ist zwischen der ersten und zweiten Kühlofenkammer eine   Schiehetür 41   vorgesehen.

   Der Kühlofen besteht aus einer Reihe von Kammern, die oberhalb der dieselben trennenden   Türbn,   d. i. unterhalb der Decke 42 in Verbindung stehen und mittels unabhängiger Gasbrenner geheizt werden, so dass die Temperatur von dem Eintrittende gegen das Austrittende zu allmählich abnehmen gelassen werden kann. In dem Kühlofen sind feststehende Stangen oder Schienen 43 und   längsverschiebbare,   sowie in der Höhenrichtung verstellbare Schienen 44 angeordnet, welch letztere auf Rollen 45 ruhen. Zwecks   Einführens   eines neuen Satzes von Platten aus der Ziehkammer in den   Kübiofcn   werden die Schienen 44 gesenkt und sodann auf den Rollen in die Ziehkammer unter die
Stangen   26 des Rahmens   zwischen die Zangen geschoben.

   Hierauf werden die Stangen wieder gehoben, so dass sie auch die im   Kühlofen befindlichen   Platten tragen und zurück- gezogen werden. Die Rollen 45 sind auf schwingbaren Achsen 46 (Fig. 1) gelagert, die durch entsprechende   Hcbelmechanismen   47 mit den oberen Schwingwellen 48 verbunden sind.
Um die aus Glas oder einem anderen passenden Material hergestellten Fangstücke vor- zuwärmen, ist der von dem oberen Ende der Ziehkammer führende Abzugkanal 49 mit zwei Satz Rollen 50 ausgestattet, welche die zur Aufnahme der Stangen 26 dienenden Schienen 51 tragen. Auf diese Weise wird immer ein Satz von   Fangstücken   entsprechend vorgewärmt.

   Nachdem nach vollendeter Zieharbeit die Stangen 26 samt den daran hängenden Platten von dem Ziehrahmen abgehoben und in den   Kühlofen   befördert worden sind, werden die Schienen 51 samt dem vorgewärmten Satz Fangstücke in den obersten Teil der Ziehkammer hineingeschoben. Nun wird der Rahmen soweit gehoben. dass die Stangen 26 in die Schlitze der Rahmenstangen eintreten, sodann werden die Schienen   51   zurückgezogen und der Ziehrahmen kann wieder gesenkt werden. Die Arbeitsweise ist folgende : Wenn vor Beginn der Arbeit die Ziehpfanne gefüllt werden soll, so wird sie aus der in Fig. 4 dargestellten Lage in die durch gestrichelte Linien angedeutete, wagrechte, untere Stellung gesenkt, wobei gleichzeitig die Rinne 7 nach abwärts schwingt.

   Sodann wird die   Schöpf-   pfanne gehoben und deren Inhalt fliesst über Rinne 7 in die Ziehpfanne. Hierauf wird die   Ztehpfanne gehoben. Die Schutzplatten 30   sind während dieser Zeit nach abwärts geklappt, um   das'1 las   zu schützen, bis dasselbe die gewünschte Temperatur angenommen hat. Vor Beginn   d''f   Arbeit werden die Schutzplatten aufgeklappt. Der Rahmen wird   soweit. gesenld,   dass die Fangstücke in die Schmelze eintauchen und sodann langsam gehoben. Der Raum, in welchen die Glasplatten gezogen werden, d. i. die Ziehkammer ist vollständig geschlossen, um ein Springen der Tafeln infolge zu plötzlicher Abkühlung zu verhindern. 



  Sobald die gezogenen Platten die gewünschte Länge haben, wird der Zieh rahmen aufgehalten, die Stangen   52,   welche die Enden der Kühlrohre 34 tragen, werden gesenkt und die KÜhlrohre selbst werden zusammengeschoben, so dass sie mit den unteren
Enden der gezogenen Platten in Berührung   kommen.     Die Ziehpfanuo   wird nun gesenkt und die unterhalb der Kühlrohre befindlichen Enden der Platten von der Glasmasse durch die Einwirkung der Flamme   angeschmolzen   

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 Abkühlung und verhindern, dass letztere sich werfen. Dies bildet einen sehr wesentlichen Vorteil des verbesserten Verfahrens.

   Nach dem Ziehen und Abtrennen der Platten wird die Ziehpfanne wenn nötig erhitzt und sodann geneigt, um die zurückgebliebene, mit festen und erstarrten Glasteilen gemischte und daber nicht wieder verwendbare Glasmasse in den Behälter 21 auszugiessen, Die Fangstücke samt den Platten werden vom Ziehrahmen abgehoben und in den Kühlofen befördert. Sodann wird ein neuer Satz von Fangstücken auf den Rahmen aufgesetzt und die Arbeit kann von neuem beginnen. 



   Bei der in Fig. 7-14 dargestellten Ausführungsform ist der Schmelzofen 53 durch einen Absporrscbieber 54 von der Rinne 55 getrennt, über welche die geschmolzene Glasmasse in die Ziehpfanne 56   einfliessen   gelassen wird. Die Ziehpfanne 56 ruht auf Säulen 57, 57'aus feuerfestem Material, welche durch vertikale Führungen 58 im Kammerboden hindurchtreten und von Trägern 59, 59'aufgenommen werden, die unabhängig voneinander mittels Ketten 60 gehoben und gesenkt werden können. Die Kettentrommeln 61 sitzen auf Wellen   62,   die mittels Schalthebel 63 gedreht werden und mit Gegengewichten 64 versehen sind.

   Durch gleichzeitiges Bewegen der Träger 59,   591 kann   man die Ziehpfanne parallel zu sich selbst heben und senken, wird dagegen bei stillstehendem Träger 59 der Träger 59'gesenkt, so gelangt die Pfanne in die in Fig. 7 durch gestrichelte Linien angedeutete, geneigte Lage und die nach der Zieharbeit   zurückgebliebene   Masse fliesst in den 
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   Die Ziehpfanne 56 ist, wie aus Fig. 12-14 zu ersehen, rechteckig im Grundriss und hat einen gegen die Mitte zu sich senkenden Boden. An den Seitenwänden der Pfanne sind nach innen geneigte, keilförmige Vorsprünge   56a   ausgebildet. Die Mittelebene der gezogenen Platte bezw. des Fangstückes geht durch die Mitte zweier gegenüberstehender Vorsprünge. Da die Glasmasse das Bestreben hat, an diesen   keilförmigen   Vorsprüngen zu haften, so wird durch dieselben das sonst   häufig   kommende Zusammenziehen der Platte an dem unteren Ende verhindert und die Platte erhält eine   vollständig gleichmässige   Breite. 



  Gleichzeitig wird durch diese Vorsprünge bewirkt, dass das Material, welches beim Ziehen die vertikalen Kanten der Platten bildet, aus dem heissen Bad, in einiger Entfernung von den Rändern der Ziehpfanne herausgezogen wird. Die Dicke der Platte an den Seitenkanten, welche sonst infolge Abkühlung der Masse an den Rändern der Pfanne erfahrungsgemäss während des Ziehens zunimmt, wird dadurch eine gleichmässige. 
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 der   Seitenwände   der Ziehkammer und des Kühlraums kann durch teilweises oder vollständiges   Schliessen   der an den oberen Enden der Hohlräume angeordneten Öffnungen geregelt worden. 



   Beim Wiedorerhitzen der Ziehpfanne zwecks Schmelzens der in derselben nach der Zieharbeit verbliebenen Rückstände und beim Eingiessen frischer Glasmasse aus dem Ofen wird über die Ziehpfanne ein Deckel 92 geschoben, welcher wie in Fig. 7 und 8 dargestellt ist, mittels Rollen 93 auf einem Geleise 94 fahrbar angeordnet und aus feuerfestem Material mit einem äusseren Überzug von Metall hergestellt ist. Um dem Deckel   genügende   Stärke zu verleihen und einen Raum zu schaffen, in welchen die Flamme beim Heizen der Pfanne einschlagen kann, ist der Deckel entsprechend gewölbt. 



   Um während des Abschmelzens der unteren Enden der gezogenen Platten,   weiche   zwecks Abtrennens derselben von der in der Ziehpfanne vorhandenen Masse stattfindet, die gezogenen Platten vor der Einwirkung der Flamme zu schützen, ist ein Schutzrahmen vorgesehen, der aus einer Reihe von hohlen Stangen 95 besteht. Diese Stangen haben einen elliptischen oder länglichen Querschnitt, sind mittels   Anschlussröhren   96 in einem   Wasserzuleitungs-bezw. Ableitungsrohr   97,   98   drehbar gelagert und werden mittels Kurbeln 99 und Stangen 100 durch einen Handhebel 101 verstellt.

   Während der Zieharbeit nehmen die Stangen 95 die in Fig. 7 gezeigte Stellung ein, bei   welcher die grössere     uerschnittsachse vertikal steht und   zwischen den Stangen und Glasplatten ein beträcht- licher freier Zwischenraum verbleibt. In dieser Stellung dienen die Stangen zum   Kühlen   der Platten an der Ausziehstellung und die   Kühlwirlrung   wird dadurch geregelt, dass man mehr oder weniger Wasser durch die Stangen strömen lässt. Beim Abschmelzen der unteren
Plattenenden nach vollendeter Zieharbeit werden die Stangen mittels Hobels 101 so go- stellt, dass die längere Querschnittsachse nahezu horizontal ist und die Flamme durch die stark verengten Zwischenräume nicht nach aufwärts schlagen kann.

   Vor dem Abschmelzen wird die Ziehpfanne unter die obere Reihe der Brenner 91 gesenkt und sodann wird eine starke Flamme gegen die   Oberfläche der Masse   in der Pfanne gerichtet. Nach dem Ab- schmelzen wird der   wassergekühlte   Rahmen 95 so weit gehoben, dass der   Deckel über di (   Ziehpfanne gefahren werden kann. Die letztere wird sodann nochmals erhitzt, um die vorhandene Masse und die zurückgebliebenen Glasklumpen vollkommen flüssig zu machen und 
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   geneigt und entleert. Schliesslich   wird die Ziehpfanne wieder in die in Fig. 7   vo ! t ge-   zeichnete Stellung gebracht und mit frischer Glasmasse aus dem Ofen beschickt.

   Der wassergekühlte   Schutzrahmcn   wird mittels Ketten oder Seile 102 gehoben und gesenkt und ist daher mit biegsamen   Rohrschläuchen 103   versehen. 



   Die wesentlichen Vorteile des vorliegenden Verfahrens bezw. der zur   Durchführung   desselben dienenden Einrichtung bestehen darin, dass eine grössere Anzahl von Platten gleichzeitig gezogen und die Ziehpfanne nach der Zieharbeit sehr rasch entleert bezw. wieder gefüllt werden kann, dass das Abschmelzen einer grösseren Anzahl von Platten mit   demselben   Arbeitsaufwande wie das einer einzigen Platte erfolgt, dass   sämtliche   Platten   vor dem Einflnsse   der Flamme während des Ahschmelzens geschützt sind, dass die Fangstücke auf dem Wege von der Kühlkammer zur Ziehkammer entsprechend vorgewärmt werden und dass die Temperatur der Hohlwände und somit das Abkühlen der Platten leicht geregelt wurden kann. 
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1.

   Verfahren zur Herstellung von Glasplatten durch Ziehen aus der geschmolzenen   Masse, dadurch gekennzeichnet,   dass mehrere Glasplatten gleichzeitig unter Anwendung einer entsprechenden Anzahl von Fangstücken in eine geschlossene Kammer ausgehoben und sodann zusammen in den   Kühtofen   befördert werden. 



   2. Einrichtung zur Durchführung des unter 1 genannten Verfahrens, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass mehrere Fangstückhalter in einem gemeinsamen Heberahmen in festen Abständen voneinander angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ziehpfanne, welche eine zur Herstellung mehrerer Glasplatten genügende Menge geschmolzener Glasmusse enthält, auf vertikal verschiebbaren Säulen ruht, welche unabhängig voneinander bewegt werden können, um dip Pfanne entweder parallel zu sich selbst zu heben und zu senken oder dieselbe zwecks Entleerung schräg zu stellen. <Desc/Clms Page number 5>
    4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Ziehpfanne an den zu den Platten senkrecht : stehenden Seiten mit schrägen, keilförmigen Vorsprüngen ausgebildet ist.
    5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Glasplatten Kühlstäbe von länglichem Querschnitt angeordnet sind, welche vor dem Abschmelzen der unteren Plattenenden derart gedreht worden, dass sie die Zwischenräume zwischen den Platten nahezu vollständig ausfüllen und die Platten vor der Einwirkung der Hitze schützen.
    6. Einrichtung zur. Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI5.1 welche in Schutzröhren eingesetzt sind und vor dem Abschmelzen der unteren Plattenenden derart zusammengeschoben werden, dass die oberhalb derselben befindlichen Plattenteile der Einwirkung der Schmelzhitze entzogen werden.
    7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehpfanne, unter Vermittlung einer beim Senken der Ziehpfanne sich neigenden Rinne, durch Heben einer Schöpfpfanne gefüllt wird, welche um das dem Schmelzofen zugekehrte Ende der Rinne schwingbar angeordnet und an ihrer unteren Fläche mit einer Rippe versehen ist, die beim Heben der Schöpfpfanne die abfliessende Glasmasse von der Auflagestelle der Schöpfpfanne abhält.
    8. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den doppelten Wänden der Ziehkammer vorhandene Hohlräume mit dem geheizten Raum unter der Ziehpfanne durch Züge in Verbindung stehen.
    9. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Doppelwänden des Kühlofens vorhandenen Hohlräume in Abteile getrennt sind, die mit dem Innern des Kühlofens durch an den unteren Enden angeordnete Öffnungen in Verbindung stehen und überdies unabhängig voneinander geheizt und mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt werden können, um die Temperatur der Kühlofenwandung gegen die Austrittstelle des Ofens abnehmen zu lassen.
    10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Fangstückbälter auf einem Wagen angeordnet sind, welcher samt den gezogenen Platten aus dem Ziehrahmen auf ein in dem Kühlofen angeordnetes Geleise geschoben und nach dem Austreten aus dem Kühlofen und Entfernen der Glasplatten durch einen zweiten Heberahmen gehoben und zwecks Zurückführung in die Ziehkammer auf ein zweites Geleise geschoben wird.
    11. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die aus der Kühlkammer austretenden Fangstückhalter gruppenweise in die Zifbkammer zurückbeordert und auf dem Wege zur Ziehkammer vorgewärmt werden.
AT22019D 1904-10-13 1904-10-13 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten durch Ausheben eines Fangstückes aus der Schmelze. AT22019B (de)

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