AT219649B - Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung - Google Patents

Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung

Info

Publication number
AT219649B
AT219649B AT905260A AT905260A AT219649B AT 219649 B AT219649 B AT 219649B AT 905260 A AT905260 A AT 905260A AT 905260 A AT905260 A AT 905260A AT 219649 B AT219649 B AT 219649B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coupling
central buffer
frame
carrier
supports
Prior art date
Application number
AT905260A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Salansky
Original Assignee
Stabeg Appbau Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stabeg Appbau Gmbh filed Critical Stabeg Appbau Gmbh
Priority to AT905260A priority Critical patent/AT219649B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT219649B publication Critical patent/AT219649B/de

Links

Landscapes

  • Vibration Dampers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer
Mittelpufferkupplung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer   Mittelpuffer-   kupplung an Eisenbahnfahrzeugen mit Seitenpuffern, wobei die Fahrzeuge einen Rahmen mit seitlichen, den Pufferdruck aufnehmenden Tragwerksteilen   (Hauptlängsträgem)   aufweisen. 



   Die bei Zug und Stoss zwischen zwei oder mehreren Fahrzeugen auftretenden   Kräfte sind   bei Mittelpufferkupplungen im wesentlichen in der Längsachse der Fahrzeuge wirksam. Deshalb sind Fahrzeuge, die von vornherein Mittelpufferkupplungen aufweisen, mit stark dimensionierten   Längsträgern   ausgestattet, welche in der Fahrzeuglängsachse oder in der Nähe derselben verlaufen.

   Bei Fahrzeugen, die ursprünglich mit Seitenpuffer und in deren Längsrichtung angeordneten   Hauptlängsträgem   eines Rahmens ausgestattet sind, ist es bisher zur nachträglichen Anbringung von Mittelpufferkupplungen erforderlich, zusätzlich zu den in der Richtungder Seitenpuffer vorgesehenen   Hauptlängstragern   noch in der Fahrzeuglängsachse verlaufende starke   Ergänzungsträger   anzubringen, da der auf Seitenpuffer abgestellte Rahmen in seinem Längsachsenbereich für die unmittelbare Übertragung axialer   Zug- und Stosskräfte viel   zu schwach ausgebildet ist. Dabei ist meist auch eine Verstärkung der quer zur Fahrzeuglängsachse angeordneten Brustträger des Fahrzeugrahmens notwendig. 



   Ein solcher Umbau des Fahrzeugrahmens bedingt nicht nur eine wesentliche Verlängerung der für eine normale Fahrzeugüberholung erforderliche Stehzeit, sondern auch eine wesentliche Erhöhung des Eigenewichtes des Fahrzeuges ; als Folge davon tritt eine empfindliche Verminderung der Nutzlast ein. 



   Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass die Vorrichtung aus einem starren Kupplungsträger besteht, dessen äussere Enden im Bereich der Anschlüsse der den Pufferdruck aufnehmenden Tragwerksteile (Anschlüsse der Hauptlängsträger an den Brustträgern des Rahmens) befestigbar sind. Vorteilhaft sind die äusseren Enden des Kupplungsträgers als Auflager ausgebildet. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung wird erreicht, dass die von der Mittelpufferkupplung ausge- übten Kräfte in der Mitte jedes Kupplungsträgers angreifen und über dessen als Auflager ausgebildete Enden an jene Stellen des Rahmens geleitet werden, die bei Fahrzeugen mit Seitenpuffem zur Aufnahme stärkster Kräfte bemessen sind. 



   Die Auflager sind vorteilhaft so ausgestaltet, dass sie an den für die Seitenpuffer bestimmten Stellen der Brustträger befestigbar sind, also in jenen Bereichen, in welchen die Tragwerksteile des Rahmens von vornherein zur Aufnahme von Pufferkräfte ausgebildet sind. Durch diese Befestigungsmöglichkeit kann jeder Kupplungsträger und damit auch die Mittelpufferkupplung vor der Fahrzeughrust leicht mit dem Rahmen verbunden werden, ohne dass die Rahmenkonstruktion verstärkt werden   musste,   was nur zeitraubend und unter Erhöhung des Rahmengewichtes durchführbar wäre. 



   Der Kupplungsträger kann nach Abnahme der Seitenpuffer direkt auf deren Auflagern befestigt werden. Dieser Vorgang ist im Rahmen der routinemässigen Fahrzeugüberholungen, bei denen die Puffer auf alle Fälle abgenommen werden, rasch und mit minimaler zusätzlicher Arbeit durchführbar. 



   Es erübrigt sich bei bestehenden Fahrzeugen mit Schraubenkupplung jede Verstärkung des Mittelteiles, bei Neubaufahrzeugen bleibt der Bau des Untergestells wie   bisher ebenfalls ohne zusätzliche Bauelemente,   so dass bei Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung auch die Neubaukosten nicht erhöht werden. 



   Nach einem weiteren vorteilhaft anwendbaren Vorschlag der Erfindung weisen die Auflager eine Fläche zur Befestigung der Seitenpuffer auf. Die Auflager können zu diesem Zweck so ausgebildet sein, dass sie die üblichen Puffergrundplatten ersetzen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur guten Aufnahme und zur leichteren Einbaumöglichkeit der Mittelpufferkupplung in den Kupplungsträger kann dieser eine zentrale   Ausnehmuilg zur Aufnahme eines mit dem   Kupplungskopf der Mittelpufferkupplung verbundenen Zwischenstückes aufweisen. Diese Massnahme trägt in besonderer Weise dem Platzbedarf der Mittelpufferkupplung Rechnung. Von Vorteil kann dabei eine federnde Lagerung für das in der zentralen Ausnehmung geführte Zwischenstück der Mittelpufferkupplung sein. 



   Die Erfindung und weitere Vorteile derselben sind an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass damit eine Beschränkung der Erfindung darauf erfolgen soll. 



   Fig. l und 2 zeigen in Grundrissen Ausführungsvarianten der   erfindungsgemässen Vorrichtungimein-   gebauten Zustand. 



   Der Kupplungsträger 1 ist im Bereich der Hauptlängsträger 4, 4' des Rahmens am Brustträger 3 über Auflager 8, 8'befestigt. Auf die Auflager 8, 8' aufgesetzt und mit diesen verbunden sind Seitenpuffer 
 EMI2.1 
 
5'.Im Mittelbereich des Kupplungsträgers 1 ist an diesen über eine Lagerstelle 6 der Kupplungskopf 2 schwenkbar angeschlossen. Ein Verbindungsbolzen 7 ist als Kuppelhaken zum Kuppeln mit üblichen Schraubenkupplungen vorgesehen. 



   Solange die   erfindungsgemässe   Vorrichtung als Übergangslösung zur Verbindung mit der Schraubenkupplung dienen soll, bleiben die Seitenpuffer 5 und   5'in   Anwendung. Die Befestigung derselben erfolgt gemeinsam mit dem Kupplungsträger 1 am Brustträger 3 des Rahmens. Der Kupplungsträger 1 weist zu diesem Zwecke an seinen beiden Enden Auflager 8, 8' auf, welche die üblichen Puffergrundplatten gleicher Stärke ersetzen. Als weiteres notwendiges Bauelement für die Übergangslösung ist der Kuppelhaken erforderlich, welcher die Verbindung mit der üblichen Schraubenkupplung möglich macht. An Stelle einer Ausbildung des Verbindungsbolzens 7 als Kuppelhaken kann auch eine andere geeignete Anordnung am Kupplungsträger 1 selbst vorgesehen sein. 



   Die auf den Kupplungshof 2 in der Fahrzeuglängsachse ausgeübte Stosskraft P wird über das Gelenk 6 auf den Kupplungsträger 1 übertragen und in diesem in die nach beiden Seiten gerichteten Komponenten 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 4,4' des Fahrzeugrahmens. 



   Bei der Variante gemäss Fig. 2 werden die in gleicher Weise übertragenen Stosskräfte abgefedert. Bei dieser Ausbildung weist der Kupplungsträger eine zentrale Ausnehmung 9 zur Aufnahme des mit dem Kupplungskopf 2 der Mittelpufferkupplung verbundenen Zwischenstückes l'auf. Dieses Zwischenstück l'ist im Kupplungsträger 1 in axialer Richtung beschränkt beweglich geführt. Zur federnden Aufnahme der Zugund   Stosskräfte   können die Federn 10,11, 11'dienen, welche in der   Fahrzeuglängs-und-querrichtung   wirksam sind. 



   Bei Entfall der Seitenpuffer 5 und 5'werden sowohl die Zug- als auch die Stosskräfte durch diehinter der Lagerstelle 6 des Kupplungskopfes 2 angeordneten elastischen Elemente   10,11,11' federnd   aufge-   nommen.   Das Zwischenstück l'wirkt hiebei über Schrägflächen 12. 12' mit Führungselementen 13,13' bzw. 14, 14' bzw. 15, 15' für die unter dem Einfluss von Stosskräften mehr oder weniger zusammendrückbaren Federn 11, 11' zusammen. 



   Bei Belassung der Seitenpuffer 5, 5'als Übergangslösung erfolgt die Zugkraftaufnahme durch die Feder 10, während die Stosskraftaufnahme von den Seitenpuffer 5, 5' und ihrer Federung allein oder zusätzlich zur vorhandenen Stosseinrichtung 11, 11' aufgenommen wird. 



   Der Kupplungskopf 2 ist ein gesondertes Bauelement und wird, unabhängig von seiner Bauart, erst durch Verbindung mit dem Kupplungsträger 1 direkt oder über das Zwischenstück l'eine zum Kuppeln geeignete Baueinheit. Dadurch ist eine besonders wirtschaftliche Möglichkeit für die Anwendbarkeit einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung gegeben, sei es bei Fahrzeugrahmen alter Bauart oder für Mittel- und Seitenpufferbetrieb einsetzbaren Neubauten. Die Wahl und Bauart des Kupplungskopfes 2 unterliegen dabei keinen Beschränkungen. Der als gesondertes Bauelement vorgesehene Kupplungskopf 2 gestattet es, werkstoffmässig und bautechnisch die günstigsten Möglichkeiten auszunutzen. Nach eingetretenem Verschleiss kann der Kupplungskopf 2 rasch und kostensparend ausgetauscht werden, was unabhängig von Werkstätten überall erfolgen kann.

   Die übrigen Teile der Anlage bleiben nach wie vor einsatzfähig, so dass sich der Austausch lediglich auf einen kleinen Teil der Anlage, nämlich nur auf den Kupplungskopf 2, beschränkt. 



  Es ist auch möglich, dass der Kupplungskopf 2 als gesondertes austauschbares Bauelement Anwendung findet, so dass die Kupplung mit Fahrzeugen verschiedenartig ausgebildeter Kupplungssysteme ermöglicht 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 chen Bauarten auf Lager zu halten, um z. B. an den   Grenzbahnhöien   eine Zugsgarnitur oder einen Waggon in den heimischen Verkehr ohne Umladung des Gutes eingliedern zu können. Somit ist die erfindungsgemässe Vorrichtung universell anwendbar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur   nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung an Eisenbahnfahrzeugen   mit Seitenpuffer, wobei die Fahrzeuge einen Rahmen mit seitlichen, den Pufferdruck aufnehmenden Tragwerksteilen (Hauptlängsträgern) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem starren Kupplungsträger   (1)   besteht, dessen äussere Enden im Bereich der Anschlüsse der den Pufferdruck aufnehmenden Tragwerksteile (Anschlüsse der   Hauptlängsträger     (4.     4') an den Brustträger (3) des Rahmens)   befestigbar sind..

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden des Kupplungsträ- EMI3.2 len der Brustträger (3) befestigbar sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflager (8, 8') sowohl eine Fläche zur Anlage an dem Brustträger (3) des Rahmens als auch eine Fläche zur Auflage und Befestigung der Seitenpuffer (5,5') aufweisen.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsträger (1) eine in der Fahrzeuglängsachse verlaufende Ausnehmung (9) zur Aufnahme eines mit dem Kupplungskopf (2) der Mittelpufferkupplung verbundenen Zwischenstückes (1') aufweist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine federnde Lagerung (10. 11, 11') für das in der Ausnehmung (9) geführte Zwischenstück (1') der Mittelpufferkupplung.
AT905260A 1960-12-05 1960-12-05 Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung AT219649B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT905260A AT219649B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT905260A AT219649B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219649B true AT219649B (de) 1962-02-12

Family

ID=3610771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT905260A AT219649B (de) 1960-12-05 1960-12-05 Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219649B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3522447C2 (de) Vorderwagen für ein Kraftfahrzeug
DE2943368A1 (de) Stirnseitiger unterrahmen fuer einen eisenbahnwagen
DE4302444A1 (de) Automatische Mittelpufferkupplung
EP0264605B1 (de) Pufferstoss-Energieverzehreinrichtung
EP1019276B1 (de) Eisenbahnwagen-vorbau
EP0583750B1 (de) Lastfahrzeug
DE1455252C3 (de) Zug- und StoBvorrichtung für Mittelpufferkupplungen von Schienenfahrzeugen
AT219649B (de) Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung
EP0358052B1 (de) Wechselsystem an einer Mittelkupplung von Schienenfahrzeugen
DE2951686A1 (de) Uebergangsskupplung insbesondere fuer schienenfahrzeuge
DE1847448U (de) Vorrichtung zur nachtraeglichen Befestigung einer mittelpufferkupplung.
CH354480A (de) Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung an Eisenbahnfahrzeugen mit Seitenpuffern
AT135384B (de) Einrichtung zum Kuppeln von Eisenbahnfahrzeugen.
DE2929658C2 (de) Zug- und Stoßvorrichtung für Schienenfahrzeuge
DE3035922A1 (de) Zug- und stossvorrichtung fuer eine mittelpufferkupplung eines schienenfahrzeuges
DE613728C (de) Unterrahmen fuer Schienenfahrzeuge mit seitlichen Puffern
AT235333B (de) Zugstangenanordnung für Mittelpufferkupplungen von Schienenfahrzeugen
DE3204666C2 (de) Halterungsanordnung für ein auf die Radachse eines Fahrzeuges, vorzugsweise eines Schienenfahrzeuges aufsetzbares Antriebsaggregat
AT160602B (de) Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängig aufgehängten Rädern.
AT227298B (de) Vorrichtung zur nachträglichen Befestigung einer Mittelpufferkupplung an Eisenbahnfahrzeugen
DE436576C (de) Stossuebertragungsvorrichtung fuer die Untergestelle von Eisenbahnfahrzeugen mit Mittelpufferkupplung
DE2249957A1 (de) Zug- und stossvorrichtung fuer mittelpufferkupplungen von schienenfahrzeugen und deren anordnung im fahrzeuguntergestell
DE1222529B (de) Zug- und Stossvorrichtung fuer Mittelpufferkupplungen von Schienenfahrzeugen
CH626299A5 (de)
AT139903B (de) Übergangskupplung für Eisenbahnfahrzeuge.