AT219089B - Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge

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Jakob Dr Ing Huber
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Description


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  Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge 
Die   Eisenbahntechnik   hat zum Zwecke der Zerlegung und Zusammensetzung von   Eisenbahnzügen     Rangieranlagen   geschaffen, in welchen die zu zerlegenden Zuge über einen   Weichenfächer   auf die so- genannten Richtungsgleise rangiert werden. Die einlaufenden Wagen werden dort wieder gekuppelt und so zu neuen Zügen formiert. Die für die   Rangierung   nötige Bewegungsenergie wird den Wagen heute vor-   nehmlich   durch einen sogenannten Ablaufberg vermittelt. welcher vor der Weichenzone angeordnet ist und über den der entkuppelte Zug mit Hilfe einer Lokomotive abgedrückt wird.

   Die Wagen rollen dann
Infolge der durch den Berg erteilten kinetischen Energie je nach dem Laufwiderstand eine gewisse Strecke ins   Richtungsgleis     hinein. Die Berghohe   wird so bemessen, dass ein Schlechtläufer noch bis ans Ende des
Richtungsgleises rollt. Ein Gutläufer würde in einer solchen Anlage zu weit rollen oder mit grosser Ge-   schwindigkeit   auf die bereitstehenden Wagen auffahren, was Rangierschäden zur Folge hätte. Solche Anlagen müssen daher mit Bremsen ausgerüstet werden, mittels welcher die kinetische Energie der Wagen entsprechend dem Laufwiderstand und der Laufweite bemessen werden kann. In neueren Anlagen werden vor, in oder nach der Weichenzone ortsfeste, meist mechanisch wirkende Bremsen eingebaut. Ausserdem werden die Wagen in den Richtungsgleisen durch Hemmschuhe aufgefangen.

   DieHemmschuhbedio- nung Ist aber eine ausserordentlich gefahrvolle Arbeit, welche hohe Personalkosten verursacht. Ausserdem verhindern die Hemmschuhe meistens das   kuppelreife   Beilaufen der Wagen, so dass zum Zwecke der Kupplung die Wagenkolonne vorerst mit einer Lokomotive zusammengeschoben werden muss, was weitere Kosten verursacht und Zeit beansprucht. 



   Durch Anordnen von Gleisbremsen nach der Weichenzone lassen sich die günstigsten Resultate inbezug auf Leistung der Anlage und Güte der Laufzielbremsung erzielen. Da diese Technik eine Vielzahl von Bremsen bedingt, ist sie praktisch nur anwendbar, wenn eine Bremstype vorliegt, welche In der Beschaffung und im Unterhalt sehr billig ist. In diesem Zusammenhang sind rein elektrodynamisch wirkende Bremsen bekanntgeworden, welche keine mechanisch bewegten Teile aufweisen und die bei kleinen Geschwindigkeiten auch als Beschleuniger wirken können. 



   Es zeigte sich jedoch, dass selbst bei grossem Aufwand an   und   Recheneinrichtungen zur Steuerung solcher Bremsen eine befriedigende Laufzielbremsung nur in Sonderfällen erreicht werden kann. In der Regel kann bei verlangten Auftreffgeschwindigkeiten von   weniger als 1 m/sec auf die Hemmschuh-   leger und die   Lokomotivbeidfückarbeit   nicht verzichtet werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige   Wagenführung   in den Richtungsgleisen zu ermöglichen, dass die Hemmschuhleger   und die Lokomotivbeidrackarbeit gänzlich überflüssig   werden, was einen entscheidenden Fortschritt im Sinne der Vollautomatisierung des   Ablaufbetriebes   bedeutet. Diese Wagenführung erfordert, dass alle Wagen nach Durchfahren der Weichenzone einheitlich auf die 
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 einrichtung übernommen werden, welche sie mit ungefähr dieser Geschwindigkeit bis annähernd an das Laufziel führt. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Ausrüstung der Richtungsgleise im Sinne der vorgenannten Wagenführung.

   Es handelt sich dabei um eine Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge, enthaltend eine Beschleunigungszone, eine Weichenzone, ferner eine Anzahl Richtungsgleise, welche an der der Weichenzone zugekehrten Seite einen Auffangabschnitt aufweisen, in denen mindestens die eine der beiden Fahrschienen mit Magnetjochen ausgerüstet ist, die derart angeordnet sind, dass die Radkränze der in diesem Abschnitt befindlichen Radsätze eines Eisenbahnfahrzeuges die durch die   Magnetjoche ge-   

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 die Radsätze eines sich darin befindlichen Eisenbahnfahrzeuges einen elektrischen Stromkreis schliessen, der von der einen Fahrschiene über die Radsätze zur   andem   Fahrschiene führt und mindestens eine Strom- quelle für eine solche Stromstärke enthält,

   dass in bekannter Weise elektrodynamische Bewegungskräfte auf die Radkränze des Eisenbahnfahrzeuges ausgeübt werden. 



   Die Fig.   1 - 5   der Zeichnung dienen der Erläuterung des Erfindungsgedankens. In Fig. 1 ist eine einfache Rangieranlage dargestellt, wobei jedes Gleis durch einen Strich symbolisiert ist. Der Ablauf der Wagen wird von links nach rechts vollzogen. Demzufolge sind zuäusserst links im Bild die Beschleu- nigungszone   l,   daran nach rechts anschliessend die Weichenzone 2, der Auffangabschnitt 3, ein Bei-   drückabschnitt   4, die Schutzstrecke 5 und ein weiterer Beidrückabschnitt 6 angeordnet. Im gezeich- neten Beispiel sind zwölf Richtungsgleise vorhanden. 



   Die Beschleunigungszone 1 besteht beispielsweise aus einem Ablaufberg, dessen Höhe mindestens so gross ist, dass auch der Schlechtläufer noch mit Sicherheit durch die Weichenzone hindurchläuft. Durch Vergrösserung der Höhe lässt sich die Leistungsfähigkeit der Anlage steigern, die Leistungsfähigkeit des
Auffangabschnittes muss dann allerdings auch entsprechend erhöht werden. 



   Der Auffangabschnitt eines Gleises ist in den Fig. 2, 4 und 5 näher dargestellt. Die beiden   Fahrschie-   nen dieses Gleises sind mit   1" und 7" beziffert.   Sie sind voneinander elektrisch isoliert, was beispielsweise   durch Montage auf Holzschwellen   21 erreicht wird. Aus diesem   Gronde est   der Auffangabschnitt über Isolierstösse 30 mit der Weichenzone verbunden (Fig. 1). Parallel zu den Schienen sind elektrische Zu-   satzleiter     8',   8",   9',     9" geführt.   Die inneren Zusatzleiter 9'und 9"sind von den Schienen elektrisch isoliert, was in der Fig. 4 durch die Isolationen   10', 10"angedeutet   ist. Ir.

   Fig. 2 sind sie. deshalb in grö- sserer Distanz von den Schienen gezeichnet als die äusseren Zusatzleiter 8'. 8", welche mit den Schie-   nen   7'bzw. 7"elektrisch leitend verbunden sind, was durch die Kontaktpunkte 11 angedeutet ist. Die Zusatzleiter bestehen aus elektrisch gut leitendem Material, z. B. Kupfer oder Aluminium, und sind für Ströme bis einige zehntausend Ampere dimensioniert. Schiene und Zusatzleiter sind von Magnetjoche 12', 12" aus ferromagnetischem Material, z. B. Stahl, von unten her   U-förmig   derart umgeben, dass der Radkranz 19 eines darauf sich befindlichen Radsatzes 20 einen magnetischen Kreis 13   schliesst,   welcher sich durch hohe magnetische Leitfähigkeit auszeichnet.

   Nebst diesem durch direkten metallischen Kontakt ausgezeichneten   magnetischenpfad   ergeben sich in der Umgebung parallel dazu noch weitere Pfade, welche mehr   oder weniger grosse Luftspalte einschliessen, welche   aber trotzdem, speziell bei starker Erregung wegen der auftretenden   Sättigungserscheinungen   für die Flussführung sehr wirksam sind. Die Magnetjoche besitzen mit Vorteil eine der Schwellenteilung entsprechende Länge, so dass sie ohne weiteres in einem Gleis mit üblichem Oberbau eingebaut werden können, was besonders gut möglich ist, wenn sie, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist, aus drei Teilen zusammengeschraubt sind. Die Joche sind über die Federelemente 14 und die Traverse 15 am Schienenfuss elastisch gelagert und mittels der Stellschrauben 16 in der Höhe gegenüber dem Schienenkopf einstellbar.

   Aufeinanderfolgende Joche sind durch Laschen 17 und Bolzen 18 miteinander mechanisch gekuppelt, so dass sich die bei Anwesenheit eines Rades sich ergebende Einfederung eines Joches den Nachbarjochen mitteilt, wodurch ein ruhiger   Wagen1a. uf gewähr-   leistet ist. 



   Im Beidrückabschnitt 4 wird die elektrische Leitfähigkeit der Schienen mit Vorteil ebenfalls durch einen oder zwei Zusatzleiter 22', 22" und eventuell 23', 23"verstärkt. Diese sind mit den entsprechenden Schienen in gewissen Abständen elektrisch verbunden, was durch die Kontaktpunkte 24 angedeutet wird. Magnetjoche braucht dieser Abschnitt keine zu enthalten, speziell nicht, wenn das Gleis ein Gefälle von einigen Promille aufweist und somit die Bewegungsrichtung auch im magnetjochfreien Gleis eindeutig gegeben ist. Gespeist werden diese Schienen 7'. 7" nach der in Fig. 2 angedeuteten Schaltung über die Zusatzleiter 9'und 9" aus der Stromquelle 25. Der Stromkreis schliesst sich über die Schie-   ne 7' und   den Radsatz 20 zur Schiene 7", wie dies in Fig. 2 und 4 angedeutet ist.

   Er ist so dimensioniert, dass er Ströme von mehreren tausend bis einige zehntausend Ampere führen kann. Der Stromfluss hat, wie beispielsweise In der Schweizer Patentschrift Nr. 329991 beschrieben ist, eine elektrodynamische Bewegungskraft in der vorgegebenen Bewegungsrichtung zur Folge, weshalb diese Einrichtung zum Beidrücken der aus dem Auffangabschnitt auslaufenden Wagen geeignet ist. 



   Im Falle die Schienen des Abschnittes 3 von denen des Abschnittes 4 isoliert sind, was in der Fig. 2 durch die   Isolierstösse 26   angedeutet ist, liegt im Auffangabschnitt 3 an den Schienen keine Spannung. Die Radsätze führen beim Durchlaufen dieses Abschnittes keinen über die Schienen fliessenden externen Strom. Dementsprechend erfahren sie auch keine elektrodynamischen Antriebskräfte. Dagegen erfah- 

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 ren   die bewegten Räder   in den zufolge der Verbindung 27 durch einen Strom in   denZusatzleitem 9'und   9" erregten   Magnet jochen 12'und 12" Wirbelstrombremskräfte.   Um zu verhindern, dass der Wagen in der   Auffangzone zum Stillstand kommt, kanndasGleisdesAbschnittes   3 in ein einige Promille betragendes Gefälle gelegt werden.

   Statt dessen, oder zur Unterstützung dieser Massnahme kann man jedoch mit Vorteil   die Isolierstosse   26 weglassen und die Schienen 7'bzw. 7"der beiden Abschnitte 3 und 4 elektrisch durchverbinden. Durch diese Massnahme werden die durchlaufenden Radsätze bereits im Abschnitt 3 von den Schienen aus mit einem elektrischen Strom beschickt. Dadurch wird der Auffangabschnitt 3 zu einem elektrodynamischen Bewegungsmechanismus, welcher in der dargestellten Schaltung die Wagen mit einer bestimmten Stationärgeschwindigkeit in Ablaufrichtung bewegt. Die Richtung der Stationärgeschwindigkeit 
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 digkeit bei Speiseströmen von einigen zehntausend Ampère unter etwa 1 m/sec. Laufen die Wagen mit kleinerer Geschwindigkeit ein, werden sie beschleunigt ; laufen sie mit grösserer Geschwindigkeit ein, werden sie gebremst.

   Der so gespeiste Auffangabschnitt sorgt somit dafür, dass die Wagen   unabhängig von der Einlaufgeschwindigkeit den Abschnitt   mit einer ungefährlichen Auslaufgeschwindigkeit verlassen, ohne dass der Speisestrom reguliert zu werden braucht. Im Falle dieser Schaltung kann die Verbindung 27 auch weggelassen werden. 



   Diese ausserordentlich einfache Einrichtung gestattet nun, den Ablaufbetrieb weitgehend zu automatisieren, insbesondere wenn man sie   mit Beidrückabschnitten   4,6 kombiniert. Letztere bezwecken, die aus dem Auffangabschnitt 3 auslaufenden Wagen elektrodynamisch weiterzubewegen, bis sie sich an die bereits vorhandenen Wagen anreihen, wo sie gekuppelt werden können. Diese Längsführung der Wagen macht eine Zielbremsung überflüssig. Durch die Anordnung des Beidrückabschnittes 4 kann die Bremswirkung der Auffangzone selbsttätig in dem Masse verstärkt werden, wie die Aufreihung der Wagen dem Ende der Auffangzone näherrückt. Die Wirkung kommt durch sukzessive Verkleinerung des Stromkreiswiderstandes zustande. Insgesamt bringt sie eine Erhöhung der   Regulier-und   damit der Leistungsfähigkeit der Anlage. 



   Die Anordnung einer Schutzstrecke 5, welche aus einem nach beiden Seiten elektrisch isolierten Gleisabschnitt von einer die grösste Wagenlänge übertreffenden Länge mit voneinander elektrisch isolierten Schienen besteht, gestattet, im Beidrückabschnitt 6 die Stromquellen 29 (s. Fig. 3) unabhängig von der Stromquelle 25 zu wählen. Während die Stromquelle 25 mit Rücksicht auf die Flussverteilung in den   Magnet jochen 12', 12" und   die Geräuschdämmung mit Vorteil eine Gleichstromquelle ist, verwendet man für die Stromquelle 29 aus Gründen der Einfachheit mit Vorteil eine Wechselstromquelle mit einer Frequenz 
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 sätze speisen. Dies kann mit Hilfe von im Primärkreis der Stromquellen angeordneten Schaltern 28 ge- schehen.

   Die Schalter 28 können auch in Abhängigkeit des Wagenlaufes gesteuert werden, so dass jeweils nur die dem Wagen zunächstliegenden Stromquellen in Betrieb sind. Diese Massnahme dient zur Verminderung der Verluste und der Erwärmung der Speiseaggregate. 



   Wird auf eine selbsttätig wirkende Vergrösserung der Bremskraft bei sich verkleinernder Laufweite verzichtet, so kann der Beidrückabschnitt 4 weggelassen werden. In diesem Fall schliesst die Schutzstrecke 5 direkt an den Auffangabschnitt 3 an. Wird anderseits darauf verzichtet, verschiedenartige Stromquellen zur Speisung heranzuziehen, so können die Schutzstrecke 5 und eventuell auch der Beidrückabschnitt 6 wegfallen. 



   Nebst der in Fig. 2 dargestellten Schaltung zur Erregung der Joche gibt es noch andere,   z. B.   mit mehreren Windungen, die durch Unterteilung der Zusatzleiter entstehen und die ähnliche Eigenschaften wie die dargestellte aufweisen. Die dargestellte Schaltung hat jedoch den Vorteil einer kleinen Speisespannung, was in bezug auf die Berührungsgefahr von Bedeutung ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge, enthaltend eine Beschleunigungszone, eine Weichenzone, ferner eine Anzahl Richtungsgleise, welche an der der Weichenzone zugekehrten Seite einen Auffangabschnitt aufweisen, in denen mindestens die eine der beiden Fahrschienen mit Magnetjochen ausgertistet ist, die derart angeordnet sind, dass die Radkränze der in diesem Abschnitt befindlichen Radsätze eines Eisenbahnfahrzeuges die durch die Magnetjoche gebildeten magnetischen Kreise schliessen, dadurch ge- <Desc/Clms Page number 4> kennzeichnet, dass an diesen Auffangabschnitt (3) anschliessend Beidrückabschnitte (4, 6) angeordnet sind, in welchen die Radsätze (20) eines darin befindlichen Eisenbahnfahrzeuges einen elektrischen Stromkreis schliessen, der von der einen Fahrschiene (7')'über die Radsätze (20) zur andern Fahrschiene (7")
    führt und mindestens eine Stromquelle (25, 29) für eine solche Stromstärke enthält, dass in bekannter Weise elektrodynamische Bewegungskräfte auf die Radkränze (20) des Eisenbahnfahrzeuges ausgeübt werden (Fig. 1, 2, 3).
    2. Rangieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrschienen (7', 7") eines ersten Beidrückabschnittes (4) von denen eines zweiten Beidrückabschnittes (6) durch eine Schutzstrecke (5) isoliert sind und die Magnet joche (12', 12") des Auffangabschnittes (3) durch einen Stromkreis erregt werden, der von der Stromquelle (25) über längs des Auffangabschnittes (3) isoliert verlegte elektrische Leitungen (9', 9"), über die in bekannter Weise durch Zusatzleiter (22', 23'bzw. 22", 23") elektrisch verstärkten Fahrschienen (7'und 7") des ersten Beidrückabschnittes (4) und über eine elektrische Verbindung (27) dieser Schienen am Ende dieses Abschnittes verläuft (Fig. 2).
    3. Rangieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrschienen (7'. 7") des Auffangabschnittes (3) und des Beidrückabschnittes (4) elektrisch durchverbunden sind und die Magnetjoche (12', 12") durch einen Stromkreis erregt werden, der von der Stromquelle (25) über längs des Auffangabschnittes isoliert verlegte elektrische Leiter (9', 9"), über die am Ende des Auffangabschnittes über Kreuz an diese Leiter angeschlossenen Fahrschienen und über die Radsätze (20) der darauf befindlichen Fahrzeuge verläuft.
    4. Rangieranlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Speisen des Beidrückabschnittes (6) mehrere Transformatoren enthaltende Stromquellen (29) vorgesehen und sekundärseitig parallelgeschaltet sind und in derenPrimärkreisenSchalter (28) angeordnet sind, die durch vom Fahrort derFahrzeuge abhängige Einrichtungen automatisch derart steuerbar sind, dass nur die Schalter für die den Fahrzeugen zunächstliegenden Stromquellen geschlossen sind.
    5. Rangieranlage nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtungsgleise in den Auffang- und/oder Beidrückabschnitten ein Gefälle von ein bis zehn Promille aufweisen.
AT911859A 1959-02-02 1959-12-16 Rangieranlage für Eisenbahnfahrzeuge AT219089B (de)

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