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Kaffeemaschine
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hitzung des Wassers und aus einem oberen Behälter für das Kaffeegetränk bestehen, wobei zwischen bei- den ein Filter vorgesehen Ist, durch den das Heisswasser durch den 1m Kessel erzeugten Dampf hindurch- gedrückt wird, so dass das Kaffeegetränk durch eine Leitung in den oberen Behälter aufsteigt. Diese Kaffeemaschinen sind im allgemeinen aus Metall, insbesondere aus Aluminium hergestellt.
Bei diesen Kaffeemaschinen aus Metall hat sich gezeigt, dass das fertige Kaffeegetränk im oberen
Behälter rasch erkaltet, ferner, dass die Metallwände Anlass zu Rückständen und zur Krustenbildung an den
Innenwänden der metallischen Behälter geben, wodurch der Geschmack des Kaffees herabgesetzt wird.
Solche Rückstände an den Metallwänden können durch Spülung allein und durch Waschen nicht beseitigt werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Metallbehälter durch einen aus Glas, Keramik od. dgl. zu ersetzen (s.z.B. USA-Patentschrift Nr.2, 685, 248). Ein solcher Behälter aber hat den Nachteil, dass er leicht zerbricht, weil die Verbindung zwischen dem metallischen Teil der Kaffeemaschine und dem obe- ren Teil aus Glas oder Keramik zu fest ausgebildet ist. Diese feste Verbindung lässt es nicht zu, dass die verschiedenen Materialien durch die auftretende Hitze sich nach ihren verschiedenenAusdehnungskoef- fizienten ausdehnen können, was zum Zerbrechen des aus Keramik oder Glas bestehenden Teiles führt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaffeemaschine, bestehend aus einem Brühwassergefäss, in dessen offenes Ende ein mit einem Steigrohr versehener Behälter für das Kaffeepulver eingesetzt ist, und einem auf das Brühwassergefäss druckdicht aufgesetzten, mit einem Zuleitungskanal für das fertige Kaffeegetränk versehenen, aus Keramik, Glas od. dgl.
hergestellten Sammelgefäss für das fertige Kaffeegetränk, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin gelegen ist, dass zur druckdichten Verbindung des Sam- melgefässes mit dem Brühwassergefäss eine auf letzteres aufgesetzte, vorzugsweise aufgeschraubte Kappe vorgesehen ist, welche an ihrer Oberseite mit einer Rippe ausgestattet ist, die in eine im Boden des Sam- melgefässes angeordnete Nut eingesetzt und mit diesem durch hitzebeständigen Klebstoff verbunden Ist.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Rippe der Kappe eine gegen den Be- hälter für das Kaffeepulver offene Ausnehmung aufweist, deren zweckmässig seitlich angeordnete Mündung an den Zuleitnngskanal im Sammelgefäss anschliesst.
Schliesslich ist die Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe mit vorzugsweise seitlich angeordneten Nuten versehen ist.
Gegenüber den bekannten Kaffeemaschinen mit einem Brüwassergefäss und einem aus Keramik, Glas od, dgl. hergestellten Sammelgefäss ergibt sich der Vorteil, dass die Ausdehnungskoeffizienten der mitein-
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den Wirkungsgrad der Kaffeemaschine zu beeinträchtigen, wobei noch der besondere Vorteil erzielt wird, dass der Zusammenbau besonders erleichtert ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Kaffeemaschine dar, während Fig. 2 eine Einzelheit zu Fig. l in einem Schnitt darstellt, der gegenüber dem Schnitt nach Fig. 1 um 90 verdreht Ist,
Auf das Brühwassergefäss 1 Ist eine Kappe 2 aufgesetzt, vorzugsweise aufgeschraubt, welch 6 an ihrer Oberseite 3 mit einer Rippe 4 ausgestattet ist.
In der Rippe 4 ist ein Kanal 5 vorgesehen, welcher gegen-
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über dem Filterraum offen ist und eine seitliche Öffnung 6 aufweist, die mit der Öffnung 12 des Zuleitungskanals 11 im Sammelgefäss 7 übereinstimmt, so dass das Brühwasser auf dem gezeigten Wege in das Sammelgefäss aufsteigen kann.
Das Sammelgefäss 7 ist aus Keramik, Glas od. dgl. hergestellt. Es weist einen flachen Boden 8 auf und passt genau auf die Oberseite 3 der Kappe 2. Es weist unten eine Nut 9 auf, in die die Rippe 4 eingesetzt und mit welcher die Rippe durch einen hitzebeständigen Klebstoff verbunden ist.
Eine Verdickung 10 der seitlichen Wand des Sammelgefässes 7 enthält den schon genannten Zuleitungskanal 11, dessen obere Mündung 13 das aufsteigende Kaffeegetränk In das Sammelgefäss 7 leitet.
Am Rande ist ein Henkel 15 ausgebildet. Der bereits genannte Klebstoff kann auch in die seitlichen Nuten derRippe4 dringen (s. Fig. 2). In das Brühwassergefäss 1 ist der das Kaffeepulver aufnehmende Filterkörper 14 mit Steigrohr eingesetzt. Der Sammelbehälter weist einen Ausguss 17 und einen Deckel 16 auf.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kaffeemaschine, bestehend aus einem Brühwassergefäss, in dessen offenes Ende ein mit einem Steigrohr versehener Behälter für das Kaffeepulver eingesetzt ist, und einem auf das Brühwassergefäss druckdicht aufgesetzten, mit einem Zuleitungskanal für das fertige Kaffeegetränk versehenen, aus Keramik, Glas od. dgl. hergestellten Sammelgefäss für das fertige Kaffeegetränk, dadurch gekennzeichnet, dass zur druckdichten Verbindung des Sammelgefässes (7) mit dem Brlihwassergefäss (1) eine auf letzteres aufgesetzte, vorzugsweise aufgeschraubte Kappe (2) vorgesehen ist, welche an ihrer Oberseite mit einer Rippe (4) ausgestattet ist, die in eine im Boden (8) des Sammelgefässes angeordnete Nut (9) eingesetzt und mit dieser durch hitzebeständigen Klebstoff verbunden ist.