AT218592B - Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen - Google Patents

Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen

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  Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen 
Für die Isolierung thermisch besonders   beanspruchter   elektrischer Leiter werden für Drähte mit rundem bzw. quadratischem oder   rechteckigem Querschnitt ein-und mehrfache Umspinnungen mitgefachterGlas-   seide oder Umbandelungen mit gewebtem Glasseidenband vorgesehen.

   Die Befestigung der Glasseide bzw.   desGlasseidenbandes auf der Leiteroberfläche oder bei mehrmaligenUmspinnungen zwischen den   einzelnen Lagen erfolgt mit einem Isolierharz auf organischer oder siliziumorganischer Basis mit besonders guten   Klebe-und Antrockeneigenschaften.   Zur Erhöhung der mechanischen und elektrischen Festigkeit wird die Oberfläche des umsponnenen oder umbandelten Leiters ein-oder mehrmals mit einem Isolierharz auf organischer oder   siliziumbrganischer Basis imprägniert.

   Diese   Oberflächenimprägnierung hat den Zweck, die elektrische Durchschlagfestigkeit der Leiterisolierung zu erhöhen, die Oberflächenbeschaffenheit der 
 EMI1.1 
 durch die Imprägnierung der Glasseidenumhüllung erzielt wird, kann zusätzlich die Abriebfestigkeit der Isolierschicht wesentlich gesteigert werden, die primär von der Haftfestigkeit der Umspinnung auf der   Leiteroberfläche   abhängig ist. Eine weitere Forderung für die Leiterisolierung ist eine genügende Elastizität, damit Rissbildungen bei der Verformung der Spulen und Spulenteile nicht auftreten können. Die optimale Erreichung der geschilderten Eigenschaften ist begrenzt durch den Isolationsauftrag, welcher in einem bestimmten Verhältnis zu dem blanken Kupferquerschnitt steht und durch die Materialeigenschaften der Glasseidenerzeugnisse und der Bindemittel. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, unter Verringerung des Isolationsauftrages durch eine besondere Zusammensetzung der Umspinnung sowie eine chemische Abstimmung der dazu notwendigen Bindemittel die vorerwähnten mechanischen und elektrischen Eigenschaften der Leiterisolierung wesentlich zu verbessern.

   Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht bei einer Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen, die mit einer Glasseidenumhüllung versehen und mit Isolierharz auf organi- 
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 einem im Vergleich zu bekannten, mehrere Glasseidenlagen aufweisenden Imprägnierschichten, dünnen, aus einer durch einen Anteil von mindestens 12 Gew.-% an Methyl- oder Methyl-Phenyl-Silicon-Harz eine Thermoplastizität vermittelnden Isolierharzkombination bestehenden   Auftragsbelag   versehen ist, und zusätzlich eine Folie auf   Isophthalsäure- oder   Terephthalsäure-Polyesterbasis in Stärken von nur zirka   10-20 li   aufgebracht ist.

   Durch den erfindungsgemässen Aufbau der Isolierung ergibt sich ein wesentlich geringerer und enger tolerierter Isolationsauftrag gegenüber dem eingangs geschilderten Stand der Technik bei den bekannten Glasseide-umsponnenen oder umbandelten Drähten mit Imprägnierung. Die gewünschte chemische Einstellung der Isolierharzkombination wird dadurch erreicht, dass eine Lösung der Isolierharzkombination mit 50% Festkörpergehalt mindestens   200/0 einer Methyl- oderMethyl-Phenyl-Sili-   con-Harzlösung mit einem Festkörpergehalt von 30 bis 50% enthält. Durch die gewählte chemische Einstellung der Imprägnierschicht bzw. der Isolierharzkombination entsteht eine äusserst innige Verbindung zwischen dieser, dem Klebemittel sowie der Folie.

   Diese innige Verbindung bleibt bei der Zuführung von Wärme, beim Einbrennen des Tränklackes und beim Betrieb der Maschinen nicht nur erhalten, sondern sie wird durch die Wirkungen des Zusatzes der die Thermoplastizität festlegenden Mischkomponente noch 

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 erhöht. Die Thermoplastizität der zwischen Glasseidenumhüllung und Folie liegenden Schicht aus der genannten   Isolierharz-Kombination verursacht hinsichtlich   der Haftfestigkeit der Folie und ihrer thermischen Belastbarkeit Wirkungen, die nicht ohne weiteres zu erwarten waren. Über längere Zeitabschnitte dauernde 
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 durch die in dünner Schicht aufgetragene thermoplastische   Isolierharz-Kombinationhomogen   ausgefüllt werden.

   Die Thermoplastizität der Isolierharz-Kombination macht trotzdem nur einen sehr geringen Lackauftrag erforderlich ; im Gegensatz dazu muss die Lackierung bei bekannten   Glasseiden-umhüllten   Drähten die Durchmesserunterschiede der Umhüllung möglichst ganz ausgleichen und ausserdem eine glatte und harte Oberfläche bewirken. Dies wird nach der Erfindung durch das Zusammenwirken der thermoplasti-   schen   Isolierharz-Kombination und der Folien-Umspinnung erreicht, wobei sich wesentlich günstigere Verhältnisse für die Oberflächenglätte und damit für die Abriebfestigkeit und für die elektrische Durchschlagfestigkeit bei geringerem Isolationsauftrag einstellen. 



   Auch für die Isolierung thermisch besonders beanspruchter elektrischer Leiter ist grundsätzlich nur eine einmalige Glasseidenumspinnung des Drahtes erforderlich. Die Dicke der zu umspinnenden Folie auf Iso-   phthalsäure-oder   Therephthalsäure-Polyester-Basis braucht auf Grund ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften nur in den Stärken von 10 bis maximal 20   p   vorgesehen werden. Sie können zusammen mit   anorganischen Isoliersioffträgern   und entsprechend hitzebeständigen Bindemitteln, beispielsweise SiliconHarze, für Betriebstemperaturen eingesetzt werden, die weit über der von den Herstellern angegebenen   Dauertemperaturbeständigkeit   der Folien allein liegt.

   Durch die in dem Bereich ab 1500C eintretende Schrumpfung wird die Bindung an die Imprägnierschicht noch erhöht und der Isolationsauftrag verkleinert. 



  Weiterhin wird auch die Verbackfestigkeit der getränkten Wicklung durch die Folienumspinnung der glasseidenisolierten Leiter wesentlich erhöht. 



   Die Folienschicht kann durch einmalige Umwicklung mit einem schmalen Folienband in den Breiten von vorzugsweise   3-5   mm unter geringer Überlappung als auch durch das   bekannte Längsbedeckungsver-   fahren aufgebracht werden. Für die Verbesserung der mechanischen und elektrischen Eigenschaften der Leiterisolierung ist dies ohne Einfluss. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden als   Imprägnier-und   Klebemittel vorzugsweise nur Silicon-Harz oder Silicon-Kombinationsharze verwendet. Darunter sind Methyl- und PhenylMethyl-Silicon-Harze zu verstehen, welche neben sehr guten elektrischen Eigenschaften besonders eine wesentlich höhere thermische Beständigkeit besitzen als organische Isolierharze mit ähnlichen Eigenschaften. 



   Ferner können erfindungsgemäss als   Imprägnier-und   Klebemittel vorzugsweise Kombinationen von Harzpolymeren und Elastomeren auf siliziumorganischer Basis Verwendung finden. Die geeigneten Werkstoffe sind   z. B.   in den deutschen Patentschriften Nr. 941090 und Nr. 960570 sowie In der deutschen Auslegeschrift Nr. 1027826 bis ins einzelne beschrieben. 



   In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein Wicklungsdraht für Dynamos einen blanken Durchmesser von 1, 4 mm auf. Mit der   erfindungsgemässen   Isolierung versehen, ergibt sich bei einwandfreien Isolierverhältnissen lediglich eine   Durchmesservergrösserung auf   maximal 1, 54 mm. 



   Die Erfindung hat ferner ein Verfahren zur Herstellung einer   erfindungsgemESen   Isolierung sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zum Gegenstand. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass erfindungsgemäss der Draht zwischen Liefertrommel und Aufwickeltrommel in fortlaufendem Arbeitsgang durch ein Gefäss mit Klebemittel, einen Spinntopf mit gefachtem Glasseiden-Faden, ein Gefäss mit   Imprägnier- und   Klebemittel sowie einen Spinntopf mit der Folie geführt   wird. Jn weiterer   Ausgestaltung   des erfindungsgemässen   Verfahrens erfolgt die Wärmebehandlung des Imprägnier- und Klebemittels nach dem Einlegen und vor dem Tränken der Wicklung beim Vertrocknen derselben.

   Bei Verwendung eines   Imprägnier- und   Klebemittels auf Klebeharzbasis erfolgt die Vernetzung bei normaler Umgebungstemperatur durch Zusatz von Vernetzem. 



   Bei der Isolierung von Drähten mit Glasseiden-Umspinnung sind unter Zugrundelegung der bekannten 
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 blanken oder vorlackierten Draht durch ein Gefäss, das mit einem Klebemittel gefüllt, ist, laufen und streift vor der Umspinnung die überschüssige Menge des Klebemittels ab. Dann erfolgt die Umspinnung des Drahtes mit dem gefachten Glasseiden-Faden. Beides erfolgt auf waagrechten oder senkrechten Umspinnmaschinen. Es hängt von   der Stärke   und der Querschnittsform des Drahtes ab, wieviel Lagen die Umi spinnung umfasst. Die umsponnenen Drähte werden dann in einem zweiten Arbeitsgang mit einem Isolierharz oder Lack imprägniert und   einemEinbrennvorgang unterworfen.

   DerAufuag des Imprägnier1ackes   und 

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 das Einbrennen geschieht auf waagrechten oder senkrechten Lackiermaschinen, mit nachgeschalteten Durchlauföfen. Die Imprägnierung, die bisher mit Isolierharzen auf organischer oder Silicon-Basis erfolgt, muss auf Grund der mechanischen Eigenschaften der Glasseide mehrfach aufgetragen und eingebrannt werden, damit eine für die Verarbeitung notwendige Oberflächenglätte   und-härte   erzielt wird. Nicht-impräg-   nierte Glasseide -umsponnene   Drähte lassen sich im Gegensatz zu Baumwoll-umsponnenen Drähten für die Wicklungen elektrischerMaschinen wegen der geringen   Scheuer- und   Abriebfestigkeit grundsätzlich nicht verwenden.

   Aus der geschilderten Arbeitsweise ist klar zu erkennen, dass eine kontinuierliche Herstellung der gesamten Isolierung von Glasseide-umsponnenen Drähten in einem Arbeitsgang nicht möglich ist, weil der Arbeitsgang der Umspinnung eindeutig vom Arbeitsgang der Imprägnierung getrennt ist. Diesem Stand der Technik gegenüber vermittelt die Erfindung mit ihrem neuen Verfahren den Vorteil, dass die gesamte Isolierung des Drahtes, also einschliesslich der vorher notwendigen Glasseiden-Umspinnung, fortlaufend in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann, woraus sich eine Einsparung an Arbeitszeitund Kosten ergibt. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer normalenUmspinneinrichtung im Wege des Drahtverlaufs zwischen Liefertrommel und Aufwickeltrommel ein Gefäss für das   Imprägnier- und   Klebemittel sowie ein diesem Gefäss nachgeschalteter Spinnteller für die Folie angeordnet sind. In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht das Gefäss für das   Imprägnier- und   Klebemittel aus einem rohrförmigen längeren Teil kleineren Durchmessers und einem trommelförmigen kurzen Teil grösseren Durchmessers, wobei am freien Ende des rohrförmigen Teils eine aus kautschukartigem Werkstoff bestehende Dichtung sowie am Ausgang des trommelförmigen Teils ein Abstreifer vorgesehen sind.

   Die Nachfüllöffnung für das Gefäss ist vorteilhaft am trommelförmigen Teil angeordnet. Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich auf normalen senkrechten oder waagrechten Umspinnmaschinen durchführen, sofern an diesen entsprechende Abänderungen vorgenommen werden. Die besondere Ausgestaltung des Gefässes für das   Imprägnier-und   Klebemittel hat den weiteren Vorteil, dass einmal durch den trommelförmigen Teil. ein verhältnismässig grosser Vorrat an   Imprägnier- und   Klebemittel vorhanden ist, so dass ein häufiges Nachfüllen des Gefässes entfällt.

   Anderseits ist durch den rohrförmigen Teil kleineren   Durchmessers gewährleistet, dass Viskositäts änderungen   des   Imprägnier- undKlebemittels   durch Verdampfen der Lösemittel, welche einen zu starkenAuftrag auf den Draht zur Folge hätten, weitgehendst vermieden sind. Die Anordnung der Nachfüllöffnung im trommelförmigen Teil hat den weiteren Vorteil, dass das   Imprägnier- und   Klebemittel bei laufender Maschine leicht nachgefüllt werden kann. 



   Die Vorrichtung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung beispielhaft erläutert. 



  Fig. 1 zeigt eine senkrechte Umspinn-Maschine nach der Erfindung in Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt durch das Gefäss für das   Imprägnier- und   Klebemittel. 



   Gemäss Fig. 1 ist in einem Gestell 1 die Liefertrommel 2 mit geglühtem Vorziehdraht gelagert. Der Draht 3 läuft über eine Umlenkrolle 4 oberhalb eines Gefässes 5, welches mit einem Klebemittel gefüllt ist, in dieses Gefäss hinein und über'eine Umlenkrolle 6 durch einen Abstreifer 7 wieder aus dem Gefäss heraus. Der am oberen Rande des Gefässes 5 angeordnete Abstreifer 7 streift die überschüssige Menge des Klebemittels ab, so dass eine einwandfreie Dosierung der notwendigen Menge des Klebemittels gewährleistet ist. Das Klebemittel muss einerseits hinsichtlich seiner the. mischen Beständigkeit auf die spätere Verwendung des Drahtes für eine bestimmte Isolationsklasse abgestimmt werden und anderseits möglichst schnell antrocknen.

   Eine weitere notwendige Eigenschaft dieses Klebemittels ist die Verträglichkeit mit der Materialzusammensetzung der nachfolgend vorzunehmenden Umspinnung. Der mit einem Auftrag von Klebemittel auf seiner Leiteroberfläche versehene Draht durchläuft nunmehr den Spinntopf 8 mit der Glasseide, welcher über einen Lagerbock 9 mit der Umspinnmaschine 10 verbunden ist. Die GlasseidenUmspinnung wird durch dasKlebemittel auf   der Leiteroberfläche festgelegt. Nach   der Glasseiden-Umspinnung durchläuft der Draht ein weiteres Gefäss 11 mit der thermoplastischen Isolierharzkombination. Dieses Gefäss ist wiederum über einen Lagerbock 12 an der Spinnmaschine 10 angeordnet. 



   Die Ausbildung des Gefässes 11, in welchem sich das Imprägnier- und Klebemittel für die anschlie- ssend zu umspinnende Folie befindet, ist im einzelnen aus Fig. 2 ersichtlich. Danach besteht es aus einem rohrförmigen längeren Teil 13 kleineren Durchmessers sowie einem   trommelförmigen   kurzen Teil 14 grö-   sserendurchmessers. Im freienende   des rohrförmigen Teils 13 ist eine aus kautschukartigem Werkstoff bestehende Dichtung 15 vorgesehen, durch welche hindurch der Draht jedoch in das Gefäss eintreten kann. 



  Der   rohrförmige Teil   13 ragt mit   seiDen Wandungen über den Boden   des trommelförmigen Teils 14 hinaus. Am Ausgang des   trommelförmigen   Teils 14 ist ein Abstreifer 16 vorgesehen, welcher eine einwandfreie Dosierung der notwendigen Menge des   Imprägnier-und   Klebemittels gewährleistet. Im trommelförmigen 

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 Teil 14 ist ferner die Nachfüllöffnung 17 vorgesehen. 



   Der mit Glasseide umsponnene Draht durchläuft also eine aus kautschukartigem Material bestehende Dichtung 15, wird in dem rohrförmigen Teil 13 kleineren Durchmessers durch die thermoplastische Isolierharzkombination gezogen und verlässt über die Abstreifvorrichtung 16 wieder das Gefäss 11. Von dort wird der Draht einem Spinnteller 18 zugeführt, auf welchem die Folie nach der Erfindung gelagert ist. Der Draht wird durch die Mitte des   Spinntellers   geführt, wobei er mit der Folie umsponnen wird. 



   Die Geschwindigkeiten des Spinntopfes 8 für die Glasseide sowie   des Spinntellers   18 für die Folie müssen so abgestimmt sein, dass einerseits bei der Glasseiden-Umspinnung eine vollständige Bedeckung der Leiteroberfläche erfolgt und anderseits bei der Folien-Umspinnung eine geringfügige Überlappung eingehalten wird. Zwischen den einzelnen Einrichtungen der Umspinnmaschine sind keine zusätzlichen aufheizbaren Trockenstrecken vorgesehen. Die notwendige thermische Behandlung des   Klebe- und Impräg-   niermittels erfolgt erst nach dem Wickeln beim Vortrocknen der bereits eingelegten Wicklung. Die. Wärmebehandlung   desImprägnier- und Klebemittels   wird also mit dem Trocknungsvorgang zusammengelegt, der nach dem Einlegen und vor dem Trocknen der Wicklung bei allen Motoren sowieso erforderlich ist. 



   Vom Spinnteller 18 wird der nunmehr fertig isolierte Draht über eine Umlenkrolle 19, welche über einen Arm 20 an der Umspinnmaschine 10 gelagert ist, sowie über eine weitere Umlenkrolle 21 an der Spitze der Umspinnmaschine der Aufwickeltrommel 22 zugeführt, die in einem Lagerbock 23 an der Umspinnmaschine abgestützt ist. 



   Statt, wie geschildert, einer senkrechten Umspinnmaschine kann selbstverständlich auch eine waagrechte Umspinnmaschine in der erfindungsgemässen Weise weiter entwickelt werden, so dass sich auch auf einer solchen waagrechten Umspinnmaschine das erfindungsgemässe Verfahren durchführen lässt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen, die mit einer   GlÅasseidenumhi1llung   versehen und mitIsolierharz auf organischer oder siliziumorganischer Basis imprägniert sind, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise lediglich eine einfache Glasseidenumhüllung vorgesehen ist, die Glasseidenumhüllung mit einem im Vergleich zu bekannten, mehrere Glasseidenlagen aufwei-   sendenimprägnierschichten, dünnen,   aus einer durch einen Anteil von mindestens 12   Gew.- an   Methyl- 
 EMI4.1 
 esterbasis in Stärken von nur zirka   10 - 20/l   aufgebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Imprägnier-und Klebemittel vor- zugsweise nur Silicon-Harz oder Silicon-Kombinationsharze verwendet sind.
    3. Isolierung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Imprägnier- und Klebemittel vorzugsweise Kombinationen von Harzpolymeren und Elastomeren auf siliziumorganischer Basis verwendet sind.
    4. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsdrähte vor der Umspinnung mit Glasseide eine Isolierschicht durch Lackierung erhalten.
    5. Verfahren zur Herstellung einer Isolierung nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht zwischen Liefertrommel und Aufwickeltrommel in fortlaufendem Arbeitsgang durch ein Gefäss mit Klebemittel, einen Spinntopf mit gefachtem Glasseiden-Faden, ein Gefäss mit Im- prägnier- und Klebemittel sowie einen Spinnteller mit der Folie geführt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung des Imprägnierund Klebemittels nach dem Einlegen und vor dem Trocknen der Wicklung beim Vortrocknen derselben erfolgt.
    7. Verfahren nach Anspruch 5 unter Verwendung eines Imprägnier- und Klebemittels auf Klebharzbasis, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernetzung bei normaler Umgebungstemperatur durch Zusatz von Vernetzern erfolgt.
    8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekenn- EMI4.2 diesem Gefäss nachgeschalteter Spinnteller (18) für die Folie angeordnet sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss (11) für das Imprägnierund Klebemittel aus einem rohrförmigen längeren Teil (13) kleineren Durchmessers und einem trommelförmigen kurzen Teil (14) grösseren Durchmessers besteht, sowie im freien Ende des rohrförmigen Teils <Desc/Clms Page number 5> eine aus kautschukartigem Werkstoff bestehende Dichtung (15) und am Ausgang des trommelförmigen Teils ein Abstreifer (16) vorgesehen ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im trommelförmigen Teil (14) eine Nachfüllöffnung (17) angeordnet ist.
AT793259A 1958-11-08 1959-11-03 Isolierung von Wicklungsdrähten für elektrische Maschinen AT218592B (de)

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