AT218474B - Verfahren zur Herstellung von nicht stäubendem kristallwasserhaltigem Natriumperborat mit verringertem Schüttgewicht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nicht stäubendem kristallwasserhaltigem Natriumperborat mit verringertem Schüttgewicht

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AT218474B
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AT333959A
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Ludwig Dr Pellens
Wilhelm Moser
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Kali Chemie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von nicht stäubendem kristallwasserhaltigem Natriumperborat mit verringertem Schüttgewicht 
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3. granuliertes Perborat gemäss der Erfindung praktisch keine Entmischung zeitigt. 



   Die Vermeidung von Entmischungserscheinungen in Waschpulvern ist von grosser Wichtigkeit, weil Pakete mit entmischtem Inhalt entweder nur ungenügende Bleichwirkung oder starken Angriff auf die Baumwollfasern auslösen. 



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher erläutert :
Beispiel 1 : 5 kg Perborat werden in einem Gefäss vorsichtig bei etwa   600 C geschmolzen.   Die sirupöse Schmelze lässt man langsam in Wasser einlaufen oder eintropfen. Hiebei erstarrt sie zu kleinen Graupeln. 



  Man nutscht sie ab und trocknet in üblicher Weise. Die Korngrösse fällt ganz gleichmässig an, wie aus folgender Kornanalyse ersichtlich ist : in Kornklasse   0, 3-0, 6   mm 55-65% in Kornklasse 0, 15-0, 3 mm 30-40% in Kornklasse   0-0, 15   mm   2-5%  
Mit Hilfe dieses Verfahrens lassen sich Staub- und Feinkornanteile, die bei der Fällung entstehen, leicht in grobkörnige Produkte verwandeln. Das Schüttgewicht ist ebenfalls herabgesetzt. 



   Beispiel 2 : 5 kg Perboratschmelze, wie in Beispiel 1 hergestellt, mischt man in einem Mischer mit 20 kg normalem Perborat, bis das Mischgut einheitlich feucht und krümelig aussieht. Dann lässt man das Produkt im Luftstrom erstarren. Die erhaltenen Konlomerate bedüst man mit Wasser oder Magnesiumsilikatsuspension und setzt das feucht und warm gewordene Produkt nochmals dem Luftstrom aus, zerkleinert und siebt auf einem 1 mm-Sieb ab. Die so erhaltenen Graupeln enthalten praktisch keine Staubanteile und haben ein Schüttgewicht von 400 bis 500 g/l. Die Menge an normalem Perborat gemäss Beispiel 2 kann etwa 2-5 mal so gross sein wie die Menge der zuzumischenden Schmelze. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von nicht stäubendem kristallwasserhaltigem Natriumperborat mit verringertem Schüttgewicht und von unregelmässiger, perl- oder graupelähnlicher Form aus dem ebenfalls kristallwasserhaltigen, verhältnismässig feinkörnigen und einen störenden Staubgehalt aufweisenden Natriumperborat, wie es bei normaler Herstellung anfällt, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Atmosphärendruck das Ausgangsmaterial bei etwa 60   C schmilzt und die Schmelze in Wasser oder in Lösungen, insbesondere Salzlösungen, oder in indifferente organische Flüssigkeiten von niedrigerer Temperatur einlaufen oder eintropfen lässt, filtriert und trocknet, oder dass man die Schmelze mit etwa der 2- bis 5fachen Gewichtsmenge normalem festem Perborat mischt und das gewonnene Produkt, eventuell nach Absieben od. dgl., durch Aufblasen von Luft abkühlt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Salzlösung in an sich bekannter Weise eine gesättigte Perboratlösung verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Konglomerate mit Wasser oder wässerigen Stabilisatorsuspensionen, z. B. einer Magnesiumsilikatsuspension, bedüst sowie gegebenenfalls zerkleinert oder absiebt und mit einem Luftstrom behandelt.
AT333959A 1958-06-14 1959-05-04 Verfahren zur Herstellung von nicht stäubendem kristallwasserhaltigem Natriumperborat mit verringertem Schüttgewicht AT218474B (de)

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