AT218464B - Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren - Google Patents

Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren

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AT218464B
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preventing
synthetic high
high polymers
electrostatic charging
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AT836660A
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Heinrich Dr Krause
Mathien Dr Quaedvlieg
Anton Dr Schlachter
Karl Dr Schoenol
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Bayer Ag
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  Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren 
Es wurde gefunden, dass sich   Alkylolamine, die am Sdckstoffatom mindestens l Wasserstonatom ent-   halten und mindestens eine Hydroxylgruppe besitzen, welche durch eine aliphatische, mindestens 10 Kohlenstoffatome enthaltende Carbonsäure verestert ist, in Form ihrer Salze mit starken Säurenz. B. mit Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure oder   Methylschwefelsäure-hervor-   ragend als Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren verwenden lassen. 



   Als Alkylolamine, die den erfindungsgemäss zu verwendenden Salzen zugrunde liegen, kommen z. B. 



  Äthanolamin, N-Methyl-, N-Äthyl-,   N-Propyl- oder N-Cyclohexy1äthano1amin   und die entsprechenden Propanolamin in Betracht. Als Carbonsäuren, die zur Veresterung gedient haben, seien beispielsweise genannt Laurinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure, ferner die entsprechenden synthetisch gewonnenen Carbonsäuren mit gerader oder verzweigter Kohlenstoffkette sowie solche Carbonsäuren, deren Kohlenstoffkette durch Heteroatome unterbrochen ist, wie z. B. Lauryloxyessigsäure. 



   Die Anwendung der erfindungsgemässen Mittel auf die synthetischen Hochpolymeren, z. B. auf Fasern, Fäden, Gewebe oder Pulver aus Polyamiden, Polyestern, Polyacrylnitril oder Polyvinylchlorid, erfolgt in an sich bekannter Weise, z. B. durch Besprühen oder Tränken der zu behandelnden Materialien mit Lösungen bzw. Dispersionen der Mittel in organischen Lösungsmitteln bzw. in Wasser. 



   Vor den bislang bekannten Mitteln, die zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung synthetischer Hochpolymerer bereits vorgeschlagen sind, zeichnen sich die Mittel der vorliegenden Erfindung dadurch aus, dass sie überraschenderweise praktisch alle synthetischen Materialien hervorragend antistatisch machen, ohne sie dabei ungünstig zu beeinflussen. 



     Beispiel l :   Ein Gewebe aus Polyacrylnitrilfasern wird mit einer wässerigen Dispersion, die im Liter 0, 3 g des salzsauren Salzes des mit Stearinsäure veresterten Äthanolamins enthält, einige Minuten getränkt, anschliessend leicht ausgedrückt und an der Luft getrocknet. Der Oberflächenwiderstand des Gewebes bei 65% relativer Luftfeuchtigkeit ist dann von 4. 1012 Q auf   2. 109 Q   gesunken. Aufladungserscheinungen werden nicht mehr wahrgenommen. 



   Beispiel 2 : Fasern aus polymeren s-Caprolactam werden mit einer wässerigen Dispersion, die im Liter 0, 5 g des salzsauren Salzes des mit Laurinsäure veresterten   N-Mcthy1äthano1amins   enthält, wie in Beispiel l beschrieben behandelt. Der   Oberflächenwiderstand   der Fasern bei 65"" relativer Luftfeuchtigkeit ibt dann von   4. 1012 U auf 5. 108 U   gesunken. 



    Beispiel 3 : Ein Gewebe aus Polyesterfasern wird mit einer wässerigen Dispersion, die im Liter 0, 3 g des salzsauren Salzes des mit Ölsäure veresterten Äthanolamins enthält, wie in Beispiel 1 beschrieben   behandelt. Der Oberflächenwiderstand des Gewebes bei 65% relativer Luftfeuchtigkeit ist dann von 4. 1013 Q auf 2. 109 Q gesunken. 



   Beispiel 4 : Ein Plüschgewebe aus Polyacrylnitrilfasern wird mit einer aus 1   Gew.-Teil Isopropanol   und 3 Gew.-Teilen Tetrachloräthan bereiteten Mischung, die im Liter 40 g des salzsauren Salzes des mit Stearinsäure veresterten Äthanolamins enthält, so lange besprüht, bis auf 100 Gew.-Teile des Gewebes   0, 04 Gew.-Teile   des Salzes aufgebracht sind. Der Oberflächenwiderstand des Gewebes bei   65%   relativer Luftfeuchtigkeit ist dann von   6. 1011 Q   auf   3.     107   gesunken. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verwendung von Alkylolaminen, die am Stickstoffatom mindestens 1 Wasserstoffatom enthalten und mindestens eine Hydroxylgruppe besitzen, welche durch eine aliphatische, mindestens 10 Kohlenstoffatome enthaltende Carbonsäure verestert ist, in Form ihrer Salze mit starken Säuren als Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT836660A 1959-11-25 1960-11-10 Mittel zur Verhinderung der elektrostatischen Aufladung von synthetischen Hochpolymeren AT218464B (de)

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